Zum Abschluss des Vorweihnachtstrips im Zillertal ging es noch ans Spieljoch, eine genau richtige Entscheidung.
Über Nacht gab es wieder ca. 30cm Neuschnee. Stellenweise wurde am Morgen noch einmal präpariert. Die Mittelstationsabfahrt und die Geolsabfahrt wurden jedoch dem Tiefschnee überlassen. Die Sichtverhältnisse waren heute sehr gut, auch wenn es wieder dicht bewölkt war. Es zeichnet sich halt aus, das fast das ganze Gebiet im Wald liegt. Die Talabfahrt war noch gesperrt.
Es schneite ab ca. Mittelstation den Vormittag ununterbrochen. Gegen 12:00 Uhr trat ich dann aber auch die Heimfahrt zur Familie über Weihnachten an.
Am Spieljoch ist es ja ohnehin immer ruhiger, als in den meisten anderen Gebieten im Zillertal – nur am Gerlosstein ist es ruhiger – aber heute war es für absolute Hauptsaison schon sehr leer. Es waren vorwiegend Skikurse, sowie Stangerlfahrer im Gebiet. Auf den interessanten Pisten war es daher entsprechend leer. Liftwartezeiten und überfüllte Pisten waren dementsprechend ein Fremdwort. Zum geringen Andrang trug aber sicherlich auch das eher schlechte Wetter bei.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:

Abfahrt zur Arzjochbahn, Onkeljochbahn und Mittelstation. Wie man sieht, war es völlig überfüllt.
Zur Arzjochbahn und Onkeljochbahn wurde in der Früh noch einmal nachpräpariert.

Auf der Mittelstationsabfahrt. In der Früh herrschten noch richtige Tiefschneeverhältnisse, was ganz nett war, wobei mir natürlich eine perfekt präparierte Piste lieber gewesen wäre. Das Problem am Tiefschnee ist halt, dass der sehr schnell zerfahren ist und es dann erheblich weniger Spaß macht.

Blick zur Mittelstation der Spieljochbahn. Hier war der Schnee etwas schwerer. Unterhalb der Mittelstation gab es keine nennenswerten Schneemengen.

Rückblick Mittelstationsabfahrt

Blick zur Talstation der Arzjochbahn. Hier bin ich am meisten gefahren, da hier die Bedingungen am besten waren. Es ist schade, dass die Bahn so kurz ist.

Blick zur Bergstation der Spieljochbahn mit dem umgebenden Übungsareal. Selbst auf der Piste am Tellerlift war es heute ungewohnt leer.

Blick zur Bergstation der Onkeljochbahn, die endlich einmal ersetzt gehört.

Auf der Geolsabfahrt. Hier war ich zu spät dran. Gleich in der Früh wäre sie ohne Präparation traumhaft gewesen. Später war sie aber schon zu sehr zerfahren und machte keinen Spaß, weswegen ich hier nur ein einziges Mal gefahren bin. Außerdem waren auf dieser Seite die Sichtverhältnisse etwas schlechter.

Arzjochbahn-Talstation später am Vormittag. Der Schneefall wurde mehr.
Fazit:
Passables Ende für den Kurztrip. Es ist im Zillertal immer wieder auffällig, dass neben den großen Hauptgebieten auch drei gleiche Skigebiete (Fügen, Gerlosstein und Ahorn) existieren, die immer recht leer sind und somit auch für den anspruchsvollen Skifahrer während der Hauptsaison gute Bedingungen bieten. Bei der aktuellen Wetterlage war das Spieljoch die absolut richtige Wahl, da hier schon recht viel geöffnet war und die Sicht aufgrund des Waldes unproblematisch war. Außerdem ist das Gebiet i.d.R. nicht sonderlich windanfällig.
Ich wünsche allen Forumsmitgliedern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!