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Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

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Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Pancho » 29.12.2019 - 18:34

Doku Land der Berge - Österreich, eine Skination auf Talfahrt?
https://www.youtube.com/watch?v=ppqatUNKDek


bkk
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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von bkk » 30.12.2019 - 19:47

Ich sehe die ständig steigenden Tarife kritisch. Wo soll das hinführen? Kein Wunder, dass es immer weniger Tagesfahrer gibt. Von mir aus könnten die Investitionen reduziert werden...
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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Pancho » 30.12.2019 - 19:57

Das Ding ist, dass wir alle das befeuern.

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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von L&S » 30.12.2019 - 20:16

Toll finde ich Schröcksnadels Aussage ( ab 41:10) zum Klimawandel sinngemäß:
Er ist dagegen, dass am mit der Angst (vor dem Klimawandel) operiert.
Er hat keine Angst vorm Klimawandel und erklärt auch gleich wieso:
"ob das eintritt oder nicht wird man sehen, aber solange werde ich ja nicht leben"

Schert sich auch nur finanziell um sein Nachkommen..

Sehr nachhaltig gedacht und ein gutes Beispiel dafür wie vorausschauend unsere Wirtschaftselite denkt!
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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von horst_w » 30.12.2019 - 20:36

Wann ist es denn so weit, dass die Pisten endlich wieder leerer werden? Ich habe den gegenteiligen Eindruck.

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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Pancho » 30.12.2019 - 20:59

Das ist ja das paradoxe. Auf der einen Seite trampeln sich die Leute gegenseitig tot, auf der anderen gehen Gebiete pleite, es gibt immer weniger, und als Folge wird es immer teurer.

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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Stäntn » 30.12.2019 - 22:01

horst_w hat geschrieben:
30.12.2019 - 20:36
Wann ist es denn so weit, dass die Pisten endlich wieder leerer werden? Ich habe den gegenteiligen Eindruck.

Horst
Auf die Umkehr warte ich auch vergebens :/

Das paradox ist keines wenn man bedenkt wie viel Leute doch sehr viel Kaufkraft haben. Es wird sich noch viele Jahre rechnen massiv zu investieren auch unterhalb 1000m.... alles andere ist etwas Panikmache :)

Von dem Ischgler Jesus da sind immer wieder nette Ideen und Zitate dabei :) Weltklasse. Das Dorf Ischgl künstlich beschneien und massiv zu beleuchten trifft den Zeitgeist. Und ich glaub das ist nicht mal Ironie wenn man deren Publikum ansieht.
Wo er aber recht hat - das Naturerlebnis ist vielen ziemlich egal, Hauptsache sie haben 4G im Funitel...
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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Pancho » 31.12.2019 - 09:23

Ischgler Jesus... :mrgreen:

Ja, der wird gerne interviewed, er liefert ja auch zuverlässig Highlights. In einer anderen Doku kam er mit der Idee eines Funparks in Form einer überdimensionalen auf dem Rücken liegenden Pamela Anderson um die Ecke. Er mag es provokant, funktioniert ja auch. Er und damit „sein Ischgl“ bleiben so im Gespräch. Marketing.

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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von ski-chrigel » 31.12.2019 - 11:02

horst_w hat geschrieben:
30.12.2019 - 20:36
Wann ist es denn so weit, dass die Pisten endlich wieder leerer werden? Ich habe den gegenteiligen Eindruck.

Horst
Dasselbe in der Schweiz. Hier in Laax ist es diese Tage so voll wie seit 20 Jahren nicht mehr. Trotz der aktuell schlechten Presse wegen völlig überforderten Skigebietsbetreibern. Und trotz der jahrelangen Unkenrufen, die Schweiz fahre nicht mehr Ski...
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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Pancho » 31.12.2019 - 11:08

Wird ja in der Doku nicht bestritten, im Gegenteil, man zeigt ja sogar und hebt hervor, dass z.B. Sölden oder Ischgl starken Ansturm an Besuchern haben.

Es gibt einen Trend zur Zusammenballung und Fokussierung auf bestimmte Angebote.

Ich sehe allerdings auch keine Endzeit aufkommen, da ist mir die Aussage zu reißerisch. Aber eine Verengung des Angebotes in der Breite ist unstrittig zu beobachten.

Edit:
Und würde nicht hier und da die öffentliche Hand einspringen, sprich, würde man das wirklich den freien ungezügelten Wettbewerb regeln lassen, gäbe es bereits viel mehr offensichtliche Verlierer des Wettrüstens...

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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von scratch » 31.12.2019 - 20:16

Hab mir die Doku bisher nicht angesehen, habe allerdings folgende Annahmen:

1) Es gibt immer weniger Skigebiete, da kleine schließen (müssen) und auch die niedrigeren keine ausreichende Schneesicherheit bieten können. Wenn dann wie inzwischen fast üblich um Weihnachten rum z.B. am Geisskopf im bayerischen Wald kein Skibetrieb stattfinden kann, fahren die Leute eben in die Alpen. Das heißt, die großen Gebiete werden voller und es verteilt sich insgesamt schlechter als früher.

2) Der aktuelle Wohlstand führt dazu, dass viele öfter/länger Skiurlaub machen. In meinen Bekanntenkreis fahren viele gar nicht mehr, andere dagegen eben viel öfter als früher.

3) Außerdem sind inzwischen auch andere Nationen reicher und fahren inzwischen in den Skiurlaub in die Alpen, die vorher, wenn überhaupt Skiurlaub, in ihrem Land geblieben wären.

4) Die aktuelle Situation führt dazu, dass viele lieber ihr Geld in Urlaub (auch wenn sehr teuer) ausgeben, als dass sie es auf die Bank tragen. Dazu kommt, dass vielleicht manche bedenken haben, ob sie in 10 Jahren wirklich noch ausreichend (Natur-)Schnee haben.

In wieweit meine Überlegungen richtig sind, weiß ich nicht. Wäre aber zumindest eine Erklärung, warum es in den Skigebieten aktuell so voll ist.
Wie es dann in 10 Jahren aussieht, kann wohl niemand sagen, ich halte sämtliche Szenarien (von "Skifahren ist nur noch eine Randsportart" über "bleibt so" bis "es wird noch voller und unerträglich") für möglich.

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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Spezialwidde » 01.01.2020 - 11:03

Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber für mich stellt es sich so dar dass der Skisport insgesamt rückläufig ist. Was diesen Eindruck etwas verfälschen könnte ist dass es zu bestimmten Stoßzeiten mehr Winterurlauber gibt, dazwischen ist aber kaum was los. Dazu kommt noch dass sich ein Großteil der Wintersportler auf die Lifestyleskigebiete wie zb Ischgel konzentriert die dann natürlich überfüllt sind, ein Tal weiter ist aber tote Hose, generell werden es immer weniger kleine Skigebiete.
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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Kitzracer111 » 01.01.2020 - 14:47

Spezialwidde hat geschrieben:
01.01.2020 - 11:03
Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber für mich stellt es sich so dar dass der Skisport insgesamt rückläufig ist. Was diesen Eindruck etwas verfälschen könnte ist dass es zu bestimmten Stoßzeiten mehr Winterurlauber gibt, dazwischen ist aber kaum was los. Dazu kommt noch dass sich ein Großteil der Wintersportler auf die Lifestyleskigebiete wie zb Ischgel konzentriert die dann natürlich überfüllt sind, ein Tal weiter ist aber tote Hose, generell werden es immer weniger kleine Skigebiete.
Vollkommen richtig. Immer weniger kleine Gebiete, weil der Aufwand Bescheinung und Liftneubau steigt und die Gäste eher nach der Größe schauen. Je mehr KM Pisten und Lifte desto besser. Früher gab es 3 Schlepper und 4 Pisten, jetzt erwarten die Leute eine Gondel, moderne Sessellifte mit Heizung Haube..etc... Die kosten natürlich viel mehr. Meiner Meinung müssten die großen Gebiete in Ö. kleine Gebiete in Ostösterreich aber auch in Bayern übernehmen und am Leben halten, sodass die Bevölkerung weiter den Skisport ausüben kann in der Nähe der Wohnorte ...speziell der Nachwuchs, weil die Anzahl an Skifahrern geht in Ö und D zurück. Dazu gibt es Untersuchungen und Studien. Mit ein Grund sind die stark gestiegenen Kosten. Wobei diese steigen, weil die Leute immer mehr geboten haben wollen. Quasi ein Teufelskreis.
Weihnachten wird ein guter Teil des Jahresumsatzes gemacht, dann noch der Februar. Dazwischen ist wirklich wenig los, bzw. es wirkt eben sehr leer, da die Gebiete auf eine viel größere Anzahl an Leuten ausgelegt sind.
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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von ski-chrigel » 01.01.2020 - 14:51

Das Januarloch musst Du mir und vielen anderen hier mal noch zeigen. In der Schweiz ja, in AT und IT zumindest in den grossen Gebieten gibt es das kaum mehr. Auf mich wirkt das alles andere als leer.
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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Chense » 01.01.2020 - 15:16

Stäntn hat geschrieben:
30.12.2019 - 22:01
horst_w hat geschrieben:
30.12.2019 - 20:36
Wann ist es denn so weit, dass die Pisten endlich wieder leerer werden? Ich habe den gegenteiligen Eindruck.

Horst
Auf die Umkehr warte ich auch vergebens :/

Das paradox ist keines wenn man bedenkt wie viel Leute doch sehr viel Kaufkraft haben. Es wird sich noch viele Jahre rechnen massiv zu investieren auch unterhalb 1000m.... alles andere ist etwas Panikmache :)

Von dem Ischgler Jesus da sind immer wieder nette Ideen und Zitate dabei :) Weltklasse. Das Dorf Ischgl künstlich beschneien und massiv zu beleuchten trifft den Zeitgeist. Und ich glaub das ist nicht mal Ironie wenn man deren Publikum ansieht.
Wo er aber recht hat - das Naturerlebnis ist vielen ziemlich egal, Hauptsache sie haben 4G im Funitel...
Die Umkehr müssten wir Skifahrer halt einleiten ... aber die meisten stehen ja auf Disneyland am Berg und "wenn ich schon 700km zum skifahren fahre müssen mindestens 200km pisten sein auch wenn ich eh nur am idiotenhügel rutsche"

Mit dem Publikum hast du recht ... andererseits bin ich ja wieder froh dass die Leute die das wollen nach Ischgl fahren ... diese besoffenen Volli.... die nur 4G und Bier wollen will ich ehrlich gesagt ned in der halbwegs unberührten Natur richtiger Skigebiete im Weg haben ... ist so wie die APPD das damals propagiert hat mit den Zonen
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Beitrag von ThomasZ » 01.01.2020 - 15:18

Wenn man ein anderes Gebiet aufsucht statt ein ganz großes, mag eine gewisse Wirkung davon ausgehen, aber wie soll man einem Skigebiet sagen, dass eine Gondel keine Sitzheizung braucht? Generell brauch eich keine SItzheizung.

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Beitrag von extremecarver » 01.01.2020 - 15:21

Ja - ich sehe es auch so dass die Nebensaison außer im April immer mehr zur Zwischensaison wandelt in den großen Skigebieten (alle ab 30-60km Pisten, je nach Gegend) - zumindest wenns genug Schnee hat. Aber ja - die insgesamte Anzahl an Skifahrertagen sehe ich auch als stagnierend an - aber halt verteilt auf immer weniger Skigebiete - da die kleinen immer mehr schließen müssen. Dazu werden die Saisonzeiten auch eher kürzer. Wobei das eher den Frühling betrifft als die Vorsaison - aber auch hier wird inzwischen eher gespart und nur teils geöffnet.

Ja - und in den sehr kleinen werden es eher weniger Gäste, sie können keine hohen Ticketkosten verlangen obwohl sie pro Pisten km bzw Lift nicht weniger Aufwand/Kosten haben (bei gleicher Pistenbreite)..

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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Chense » 01.01.2020 - 17:23

ThomasZ hat geschrieben:
01.01.2020 - 15:18
Wenn man ein anderes Gebiet aufsucht statt ein ganz großes, mag eine gewisse Wirkung davon ausgehen, aber wie soll man einem Skigebiet sagen, dass eine Gondel keine Sitzheizung braucht? Generell brauch eich keine SItzheizung.
Wenn der Grossteil der Skifahrer so denken würde und es auch entsprechend honorieren würde günstigere Preise statt Schwachsinn am Berg zu feiern würden auch die Großen umdenken - die meisten Skifahrer sind aber inzwischen leider so versaut dass sie denken sie bräuchten es und so rentiert es sich dann auch - Teufelskreis
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Beitrag von horst_w » 01.01.2020 - 18:46

Chense hat geschrieben:
01.01.2020 - 15:16
Mit dem Publikum hast du recht ... andererseits bin ich ja wieder froh dass die Leute die das wollen nach Ischgl fahren ... diese besoffenen Volli.... die nur 4G und Bier wollen will ich ehrlich gesagt ned in der halbwegs unberührten Natur richtiger Skigebiete im Weg haben ... ist so wie die APPD das damals propagiert hat mit den Zonen
Weil hier gerade Ischgl genannt wurde: Die pauchale Aussage zu Gebieten wie Ischgl oder auch Sölden usw. stört mich immer wieder.
Ich fahre seit ca. 15 Jahren mehrmals jährlich in Ischgl. Ich war noch nie - wirklich noch nie! - beim Apres Ski. Weder auf der Piste noch im Dorf.
Mich hat noch nie ein Betrunkener angerempelt oder gar umgefahren.
Ich hab auch noch nie in Ischgl geschlafen.
Die Kapazitätsmonster sind zwar nicht so toll da sie manche Pisten überschwemmen aber man findet trotzdem immer wieder ruhigere Ecken.
Trotzdem fahre ich dort sehr gerne Ski. Die Pisten sind abwechslungsreich, die Landschaft ist großartig und die Schneesicherheit ist gut. Ich kenne kein anderes Skigebiet das einen so geringen Ziehweganteil hat - wenn man die von den angegebenen Pistenkilometern abziehen würde, würden manche Skigebiete arm aussehen.

Ich will jetzt hier nicht unbedingt ein reines Loblied für Ischgl bringen - es gibt auch dort Mängel - aber das häufige Ischglbashing stört mich einfach weil es meist auf sehr einseitige Sichtweise beruht.

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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Jan Tenner » 01.01.2020 - 21:01

Wenigstens hast du zu Ischgl nicht geschrieben "Pusten immer top präpariert", sonst hätten wir hier eine schöne Diskussion am Gange :mrgreen: :wink:

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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Chense » 02.01.2020 - 11:57

horst_w hat geschrieben:
01.01.2020 - 18:46
Chense hat geschrieben:
01.01.2020 - 15:16
Mit dem Publikum hast du recht ... andererseits bin ich ja wieder froh dass die Leute die das wollen nach Ischgl fahren ... diese besoffenen Volli.... die nur 4G und Bier wollen will ich ehrlich gesagt ned in der halbwegs unberührten Natur richtiger Skigebiete im Weg haben ... ist so wie die APPD das damals propagiert hat mit den Zonen
Weil hier gerade Ischgl genannt wurde: Die pauchale Aussage zu Gebieten wie Ischgl oder auch Sölden usw. stört mich immer wieder.
Ich fahre seit ca. 15 Jahren mehrmals jährlich in Ischgl. Ich war noch nie - wirklich noch nie! - beim Apres Ski. Weder auf der Piste noch im Dorf.
Mich hat noch nie ein Betrunkener angerempelt oder gar umgefahren.
Ich hab auch noch nie in Ischgl geschlafen.
Die Kapazitätsmonster sind zwar nicht so toll da sie manche Pisten überschwemmen aber man findet trotzdem immer wieder ruhigere Ecken.
Trotzdem fahre ich dort sehr gerne Ski. Die Pisten sind abwechslungsreich, die Landschaft ist großartig und die Schneesicherheit ist gut. Ich kenne kein anderes Skigebiet das einen so geringen Ziehweganteil hat - wenn man die von den angegebenen Pistenkilometern abziehen würde, würden manche Skigebiete arm aussehen.

Ich will jetzt hier nicht unbedingt ein reines Loblied für Ischgl bringen - es gibt auch dort Mängel - aber das häufige Ischglbashing stört mich einfach weil es meist auf sehr einseitige Sichtweise beruht.

Horst
Ischgl ist halt immer so das Hammerbeispiel ... kannst nach Wahl auch SFL, Sölden, St.Anton oder jedes andere Großraumskigebiet gerade in Österreich einsetzen. Ich wollte natürlich nicht sagen dass jeder der dort hinfährt ein besoffener 4G-Vollidiot ist sorry wenn das so rüberkam - Aber die Quote ist dann doch überdurchschnittlich hoch. (Wobei ich ischgl als eben das Horrorbeispiel ja meide wie der deifi das Weihwasser) ... und die einen "bashen" es die anderen Lobhudeln wieder darauf - Das mit den Kapazitätsmonstern da sind wir uns sogar einig - ob es dort ruhige Ecken gibt? Hmm in den Ferien kaum sonst magst du recht haben.

Die Landschaft dort finde ich eben relativ langweilig was aber auf fast alle Skigebiete in Österreich zutrifft, da es halt doch meist nur eher bewaldete Grashügel oder niedrige Berge zu sehen gibt... Ausnahmen mache ich da für die Gebiete am Alpenrand die Weitsicht bieten - Will ich Berge sehen sind Südtirol, Italien etc. meilenweit vorraus.

Am Ende soll natürlich jeder nach seiner Facon glücklich werden ich kriege halt immer einen Würgereiz wenn mir Freunde Bilder aus diesen Gebieten (inkl. Apres-Besäufnis mit Ski hat das nix zu tun) zeigen und mir erzählen es mache Spass sich zwischen den Massen durchzukämpfen.
Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von horst_w » 03.01.2020 - 18:09

Chense hat geschrieben:
02.01.2020 - 11:57
Die Landschaft dort finde ich eben relativ langweilig was aber auf fast alle Skigebiete in Österreich zutrifft, da es halt doch meist nur eher bewaldete Grashügel oder niedrige Berge zu sehen gibt... Ausnahmen mache ich da für die Gebiete am Alpenrand die Weitsicht bieten - Will ich Berge sehen sind Südtirol, Italien etc. meilenweit vorraus.

Am Ende soll natürlich jeder nach seiner Facon glücklich werden ich kriege halt immer einen Würgereiz wenn mir Freunde Bilder aus diesen Gebieten (inkl. Apres-Besäufnis mit Ski hat das nix zu tun) zeigen und mir erzählen es mache Spass sich zwischen den Massen durchzukämpfen.
Im Großen und Ganzen sind wir eh einer Meinung, aber zum Thema Grashügel poste ich diese Bilder aus Ischgl-Samnaun ;-)

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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von horst_w » 03.01.2020 - 18:15

Jan Tenner hat geschrieben:
01.01.2020 - 21:01
Wenigstens hast du zu Ischgl nicht geschrieben "Pusten immer top präpariert", sonst hätten wir hier eine schöne Diskussion am Gange :mrgreen: :wink:
Das war durchaus beabsichtigt.

Moderne Pistengeräte arbeiten computerunterstützt sehr effektiv und relativ ökologisch. Diese Effizienz ist der Pistenqualität nicht sehr zuträglich.
Jedoch ist das ein Problem das viele Skigebiete mit modernen Präparationsgeräten haben. Ich habe jedoch nicht das Gefühl, dass die Betreiber dies auch als Problem sehen.

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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von ABCD » 03.01.2020 - 20:41

Der Trend zeigt sich in vielen Branchen: Die Großen machens und zu den kleinen will keiner mehr. Seht euch mal die Festivallandschaft an. Kleinstfestivals gibts noch, die haben kaum Kosten, werden regional gesposort und die Bands kosten auch fast nix. Die Riesen lachen eh alle aus, sind überfüllt, überteuert und alle wollen dabeisein. Ich war als Pimpf mal in Wacken, da hat der Eintritt 99 DM gekostet und die Karte gabs an der Kasse. Heute ist der Quatsch nach 21 Stunden ausverkauft, obwohl es ein Vielfaches kostet. Schwirigkeiten haben die "Mittelgroßen", und das Problem ist das selbe wie beim Skifahren: Die Leute wollen es so geil wie bei den Großen, aber zahlen wie bei den Kleinen.
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Re: Doku-Österreich, eine Skination auf Talfahrt?

Beitrag von Rüganer » 03.01.2020 - 20:55

Chense hat geschrieben:
02.01.2020 - 11:57


Ischgl ist halt immer so das Hammerbeispiel ... kannst nach Wahl auch SFL, Sölden, St.Anton oder jedes andere Großraumskigebiet gerade in Österreich einsetzen. Ich wollte natürlich nicht sagen dass jeder der dort hinfährt ein besoffener 4G-Vollidiot ist sorry wenn das so rüberkam - Aber die Quote ist dann doch überdurchschnittlich hoch. (Wobei ich ischgl als eben das Horrorbeispiel ja meide wie der deifi das Weihwasser) ... und die einen "bashen" es die anderen Lobhudeln wieder darauf - Das mit den Kapazitätsmonstern da sind wir uns sogar einig - ob es dort ruhige Ecken gibt? Hmm in den Ferien kaum sonst magst du recht haben.

Dat sind die Richtigen , waren noch nie da, aber zum bashen reicht`s :biggrin:

So schlimm ist es dort wirklich nicht, nur die Talabfahrt gegen 16 Uhr kann schon mal was länger dauern, aber wofür gibts die Gondel ?


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