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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von maba04 » 16.01.2020 - 15:20

Werna76 hat geschrieben:
16.01.2020 - 14:59
https://tirol.orf.at/stories/3030255/
Der Rückgang der Gletscher gibt ein Gelände frei, das seit der letzten Eiszeit vor rund 10.000 Jahren vollkommen unbeeinflusst geblieben ist. Das ist die letzte echte Wildnis, die wir in Zentraleuropa haben, ein elementarer Bestandteil unseres Naturerbes, den wir nicht wie Bauschutt behandeln dürfen
Soll das etwa heißen, dass das der einzige Gletscher in Zentraleuropa ist, der seit 10.000 Jahren existiert? Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und wage zu behaupten, dass es noch unzählige andere Gletscher gibt (CH: Matterhorn-Region; IT/FR: Mont Blanc-Region), die seit über 10.000 Jahren die darunterliegende Oberfläche verdecken...
Schade, dass Artikel durch solche Aussagen "ruiniert" werden. Ich kann die Bedenken des WWF ja nachvollziehen und dass der Gletscher immer weiter abschmelzen wird, kann und will ich nicht abstreiten, aber dass versucht wird jeden Gletscher mit dem gleichen Argument zu retten / schützen ist einfach :blablabla:. Mit Argumenten, die konkret auf bestimmte Projekte bezogen sind, lässt es sich viel glaubhafter argumentieren, zum Beispiel: "Forschungen haben ergeben, dass das Gelände nach der Gletscherabschmelzung unmöglich für Skibetrieb nutzbar ist."

Edit: Rechtschreibfehler korrigiert :wink:
Zuletzt geändert von maba04 am 16.01.2020 - 17:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Schneefuchs » 16.01.2020 - 15:41

Die UVP-Verhandlung ist vertagt, auf Ersuchen der Gletscherbahnen:

https://www.tt.com/artikel/30711428/gle ... ng-vertagt

- Weitere Erhebungen, auch im schneefreien Zustand.

- Neuer Termin "unter Berücksichtigung einer angemessenen Vorbereitungszeit".

Das könnte auch der Einstieg in den Ausstieg sein...
Und irgendwann läuft wieder ein Skilift zu dem ich auch hinkomme...na also: Hintertux 27.06.-04.07.2020! :)

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von christopher91 » 16.01.2020 - 15:51

Naja für mich klingt das eher so, als habe man sich in Gesprächen auf eine andere Variante verständigt, die nun erst ausgearbeitet werden muss.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von L&S » 16.01.2020 - 15:52

Schneefuchs hat geschrieben:
16.01.2020 - 15:41
Das könnte auch der Einstieg in den Ausstieg sein...
Oder zurück zu dem, was ihnen seitens der Politik schon zugesagt wurde....
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Julian96 » 16.01.2020 - 16:04

christopher91 hat geschrieben:
16.01.2020 - 15:51
Naja für mich klingt das eher so, als habe man sich in Gesprächen auf eine andere Variante verständigt, die nun erst ausgearbeitet werden muss.
So wirkt das eignentlich auch auf mich.
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Tiroler Oldie » 17.01.2020 - 19:34

Julian96 hat geschrieben:
16.01.2020 - 16:04
christopher91 hat geschrieben:
16.01.2020 - 15:51
Naja für mich klingt das eher so, als habe man sich in Gesprächen auf eine andere Variante verständigt, die nun erst ausgearbeitet werden muss.
So wirkt das eignentlich auch auf mich.
Hoffentlich keine Variante die gegen die Interessen der Skifahrer sind.
Offenbar haben in Österreich Skifahrer keine Rechte mehr und müssen alles hinnehmen.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Julian96 » 17.01.2020 - 19:41

Tiroler Oldie hat geschrieben:
17.01.2020 - 19:34
Julian96 hat geschrieben:
16.01.2020 - 16:04
christopher91 hat geschrieben:
16.01.2020 - 15:51
Naja für mich klingt das eher so, als habe man sich in Gesprächen auf eine andere Variante verständigt, die nun erst ausgearbeitet werden muss.
So wirkt das eignentlich auch auf mich.
Hoffentlich keine Variante die gegen die Interessen der Skifahrer sind.
Offenbar haben in Österreich Skifahrer keine Rechte mehr und müssen alles hinnehmen.
Das hoffe ich natürlich auch. Ich bin eigentlich mit jeder Variante zufrieden, bei der ich keine Höhenmeter mit der Bahn nach unten fahren muss, also mindestens eine Piste. :lol:
Mehr muss es aber meinetwegen auch nicht sein.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Schusseligkite » 18.01.2020 - 11:05

Wahlzermatter hat geschrieben:
15.01.2020 - 09:30
Hier eine aktuelle Reportage über die "Gletscherehe". Es kommen sowohl Gegner, als auch Befürworter der Verbindung zu Wort.

https://tvthek.orf.at/profile/Report/11 ... t/14038065

(Vorletzter Beitrag: "Der Umbau unserer Berge")

Abrufbar bis 21.01.2020.
Auf den ersten Blick ja recht sachlich.
Aber gleich im der Einleitung heißt es, da stünden wirschaftle Interessen gegen Natur- und Klimaschutz.
Das ist ja auch das Argument der Gegner. Mir fehlt, dass da mal hinterfragt wird, ob das wirklich so ist.
Welchen Einfluss hat eine solche Verbindung denn? Und zwar großräumig und langfristig. Und wie ist das im Verhältnis zu Projekten, die niemand hinterfagt?

Die gezeigten Bilder sind auch nicht wirklich objektiv. Es wird die „unberührte Landschaft“ gezeigt - die riesige „Hütte“ des Alpenvereins ist nicht zu sehen.
Zur „Dauerbaustelle im Sommer“ sieht man eine sehr kurze Einblendung mit - oh wie schrecklich- zwei Baggern. In einer Landschaft aus Stein, Eis und Geröll. Das wäre auch ohne Bagger Stein, Eis und Geröll.

Ich bin auch einfach etwas skeptisch, wenn laut „aber die Umwelt“ gerufen wird. Hier im Norden betrifft mich das als Kitesurfer. Es ist in der Wintersaison nahezu überall verboten, im Sommer an vielen Stellen. Wegen des Umweltschtzes. Vögel könnten aufgescheucht werden. Da fahren riesige Containerschiffe- aber der Lenkdrachw ist ein Eingriff in die Umwelt.

Ich habe da immer das Gefühl, es geht kein Stück um Umweltschutz. Sondern um „Mach ich nicht, sollen andere auch keinen Spaß dran haben.“
Oder um „wir gehen hier (jaja, in der unberührten Kandacgaft) Skitouren, da wollen wir keinen Lift“.
(In einnem der Berichte zu den Feldringer Böden konnte man das recht gut heraushören.)

Wenn es dem Alpenverein Umwelt- und Klimaschutz geht, wo beiben denn dessen Vorschläge zur Umsetzung, die über „Neuerschließungen verbieten“ hinausgehen?
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von simmonelli » 19.01.2020 - 14:18

Tiroler Oldie hat geschrieben:
17.01.2020 - 19:34
Hoffentlich keine Variante die gegen die Interessen der Skifahrer sind.
Offenbar haben in Österreich Skifahrer keine Rechte mehr und müssen alles hinnehmen.
Seit wann haben denn Skifahrer, egal in welchem Land, ein Recht - also rechtlichen Anspruch - auf neue Skigebiete, Erweiterungen oder Zusammenschlüsse? :roll: :roll: Das ist doch reine Frustpolemik ...
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Pistencruiser » 19.01.2020 - 14:54

simmonelli hat geschrieben:
19.01.2020 - 14:18
Tiroler Oldie hat geschrieben:
17.01.2020 - 19:34
Hoffentlich keine Variante die gegen die Interessen der Skifahrer sind.
Offenbar haben in Österreich Skifahrer keine Rechte mehr und müssen alles hinnehmen.
Seit wann haben denn Skifahrer, egal in welchem Land, ein Recht - also rechtlichen Anspruch - auf neue Skigebiete, Erweiterungen oder Zusammenschlüsse? :roll: :roll: Das ist doch reine Frustpolemik ...
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von GIFWilli59 » 19.01.2020 - 15:16

Julian96 hat geschrieben:
17.01.2020 - 19:41
Das hoffe ich natürlich auch. Ich bin eigentlich mit jeder Variante zufrieden, bei der ich keine Höhenmeter mit der Bahn nach unten fahren muss, also mindestens eine Piste. :lol:
Mehr muss es aber meinetwegen auch nicht sein.
Es würde dich sicher auch nicht umhauen, wenn du 3 km / 300 hm in einer Bahn von der SS1 Bergst. zur Mittelbergbahn Talst. fahren musst... ;-)
Vorteil der Variante wäre, dass man von der Bahn aus dann einen Blick auf eine quasi unverbaute Gebirgslandschaft um den Fernerkogel hätte...

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von MichiMedi » 19.01.2020 - 15:24

GIFWilli59 hat geschrieben:
19.01.2020 - 15:16
Julian96 hat geschrieben:
17.01.2020 - 19:41
Das hoffe ich natürlich auch. Ich bin eigentlich mit jeder Variante zufrieden, bei der ich keine Höhenmeter mit der Bahn nach unten fahren muss, also mindestens eine Piste. :lol:
Mehr muss es aber meinetwegen auch nicht sein.
Es würde dich sicher auch nicht umhauen, wenn du 3 km / 300 hm in einer Bahn von der SS1 Bergst. zur Mittelbergbahn Talst. fahren musst... ;-)
Vorteil der Variante wäre, dass man von der Bahn aus dann einen Blick auf eine quasi unverbaute Gebirgslandschaft um den Fernerkogel hätte...
Dann lieber keine Verbindung, und warten bis man vernünftig verbinden kann. Sonst verhindert man sich die neunen Pistenflächen komplett, wenn man so leicht aufgeben würde!
Für die Freiheit! :bindafür:

Besuchte Skigebiete:
-Deutschland: Fellhorn, Ofterschwang/Bolsterlang, Balderschwang, Imberg/Hündle, Grasgehren
-Österreich: Arlberg, Serfaus, Ischgl, Sölden, Saalbach, Kitzbühel, Wilder Kaiser, Zillertal Arena, Mayrhofen, Kaltenbach, Gurgl, Silvretta Montafon, Damüls-Mellau, Hochötz/Kühtai, Stubaier Gletscher, Pitztaler Gletscher/Rifflsee, Kaunertaler Gletscher, Steinplatte, St. Johann Tirol, Hochzeiger, Brandnertal, Golm, Gargellen, Sonnenkopf, Diedamskopf, Laterns, Bödele, Hochhäderich, Pettneu
-Schweiz: Arosa Lenzerheide, Laax, Davos Klosters, Adelboden, Gstaad/Glacier 3000, Flumserberg, Pizol, Malbun (FL), Sedrun/Disentis, Savognin, Brigels
-Frankreich: Les Trois Vallees, Les Portes du Soleil, Paradiski, Espace Killy
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von GIFWilli59 » 19.01.2020 - 15:32

MichiMedi hat geschrieben:
19.01.2020 - 15:24
Dann lieber keine Verbindung, und warten bis man vernünftig verbinden kann. Sonst verhindert man sich die neunen Pistenflächen komplett, wenn man so leicht aufgeben würde!
Wann würde das deiner Meinung nach eintreten?
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Beitrag von MichiMedi » 19.01.2020 - 17:41

GIFWilli59 hat geschrieben:
19.01.2020 - 15:32
MichiMedi hat geschrieben:
19.01.2020 - 15:24
Dann lieber keine Verbindung, und warten bis man vernünftig verbinden kann. Sonst verhindert man sich die neunen Pistenflächen komplett, wenn man so leicht aufgeben würde!
Wann würde das deiner Meinung nach eintreten?
Natürlich nicht einfach so warten, sondern einfach immer auf der Piste beharren, und weiter verhandeln und zur Not auch durch alle Instanzen gehen. Spätestens wenn das Pitztal wirtschaftlich immer weiter abfällt, dann werden auch die Politiker und Richter das öffentliche Interesse erkennen. Baut man das ganze aber ohne Pisten, dann wird es dort auch nie mehr neue Pisten geben.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von fettiz » 20.01.2020 - 12:04

Schon komisch, dass jetzt analysiert werden muß, wie sich der Gletscher in den nächsten 5 Jahren verändern könnte. An sich sollte das eine Selbstverständlichkeit sein. Es müsste sogar weit darüber hinaus gehen - wie verändert sich die Landschaft durch Gletscherrückgang in 5, 10, 20 Jahren. Wie sieht die Landschaft ohne Gletscher aus. Nur dann kann ich doch überhaupt ein Nutzungskonzept über die nächsten Jahre dran anschliessen. Da kann ich die Umweltbehörden und -verbände auch verstehen. Was dagegen Unsinn ist, das beim Gletscherückgang eine ungeschädigte Naturlandschaft zum Vorschein kommt. Es kommt ganz einfach eine Steinwüste zum Vorschein. Welche dann im Laufe der Zeit von Pflanzen/Tieren besiedelt wird. So what?
Da haben wohl beide Seiten eine ziemlich schlechte Vorarbeit geleistet. Aber gut, dass man damit nicht mehr durchkommt. Ich hoffe, dass vielleicht eine Verbindung 2.0 weniger landschaftsschädlich und weniger landverbrauchend ist. Sozusagen eine Verbindung Light.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Eumel153 » 20.01.2020 - 13:02

simmonelli hat geschrieben:
19.01.2020 - 14:18
Tiroler Oldie hat geschrieben:
17.01.2020 - 19:34
Hoffentlich keine Variante die gegen die Interessen der Skifahrer sind.
Offenbar haben in Österreich Skifahrer keine Rechte mehr und müssen alles hinnehmen.
Seit wann haben denn Skifahrer, egal in welchem Land, ein Recht - also rechtlichen Anspruch - auf neue Skigebiete, Erweiterungen oder Zusammenschlüsse? :roll: :roll: Das ist doch reine Frustpolemik ...
Man hat auch kein Recht auf eine Wohnung, auf eine Straße, auf einen Fahrradweg, auf Arbeit, usw.

Hier werden dann die Interessen gegeneinander abgewogen. Häufig sehr einseitig aber das ist wieder ein anderes Thema.

Erstaunlicherweise sind Umweltschützer sehr gut darin, Umweltzertörung bis zur eigenen Nasenspitze nicht anzuprangern. Die "eigene" Wohnung, die Straße zur Wohnung und auch die Bahnlinien wurden mal auf unberührter Natur gebaut. Und weil diese Umweltzertörung ok ist, wird die Grenze beim Auto gezogen. Und wer ein Auto hat, der zieht die Grenze beim SUV.

Wer nicht Skiläuft der vertäuflt die Skindustrie. Und ist man Skiläufer, dann zieht man bei der Skigebietsgröße genau da die Grenze, wo es den eigenen Ansprüchen genügt. Erst darüber wird die Umweltzertörung angeprangert.

Darum stehe ich den Zusammenschlüssen eher positiv gegenüber. So werden die Möglichkeiten für den einzelnen Skifahrer vergrößert, während in den meisten Fällen nur min. zusätzliche Lifte nötig sind.
Also minimale oder keine Pistenerweiterung. Natürlich unter Berücksichtigung des Einzelfalls.

Jan Tenner
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Jan Tenner » 20.01.2020 - 13:20

Erstaunlicherweise sind Umweltschützer sehr gut darin, Umweltzertörung bis zur eigenen Nasenspitze nicht anzuprangern.
Wer nicht Skiläuft der vertäuflt die Skindustrie.
Wie kommst du zu dieser generellen Aussage?

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simmonelli
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von simmonelli » 20.01.2020 - 13:34

Eumel153 hat geschrieben:
20.01.2020 - 13:02
simmonelli hat geschrieben:
19.01.2020 - 14:18
Tiroler Oldie hat geschrieben:
17.01.2020 - 19:34
Hoffentlich keine Variante die gegen die Interessen der Skifahrer sind.
Offenbar haben in Österreich Skifahrer keine Rechte mehr und müssen alles hinnehmen.
Seit wann haben denn Skifahrer, egal in welchem Land, ein Recht - also rechtlichen Anspruch - auf neue Skigebiete, Erweiterungen oder Zusammenschlüsse? :roll: :roll: Das ist doch reine Frustpolemik ...
Man hat auch kein Recht auf eine Wohnung, auf eine Straße, auf einen Fahrradweg, auf Arbeit, usw.

Hier werden dann die Interessen gegeneinander abgewogen. Häufig sehr einseitig aber das ist wieder ein anderes Thema.

Erstaunlicherweise sind Umweltschützer sehr gut darin, Umweltzertörung bis zur eigenen Nasenspitze nicht anzuprangern. Die "eigene" Wohnung, die Straße zur Wohnung und auch die Bahnlinien wurden mal auf unberührter Natur gebaut. Und weil diese Umweltzertörung ok ist, wird die Grenze beim Auto gezogen. Und wer ein Auto hat, der zieht die Grenze beim SUV.

Wer nicht Skiläuft der vertäuflt die Skindustrie. Und ist man Skiläufer, dann zieht man bei der Skigebietsgröße genau da die Grenze, wo es den eigenen Ansprüchen genügt. Erst darüber wird die Umweltzertörung angeprangert.

Darum stehe ich den Zusammenschlüssen eher positiv gegenüber. So werden die Möglichkeiten für den einzelnen Skifahrer vergrößert, während in den meisten Fällen nur min. zusätzliche Lifte nötig sind.
Also minimale oder keine Pistenerweiterung. Natürlich unter Berücksichtigung des Einzelfalls.
Das war aber eben nicht die Aussage bzw. Intention der ursprünglichen Aussage. Skifahrer haben die gleichen Rechte & Pflichten wie alle anderen Bewohner eben auch und deswegen kommt es ja zur öffentlichen Abwägung - genau das wurde ja ursprünglich in Abrede gestellt. Wo in einer solchen Abwägung die Skifahrer alles hinnehmen müssen und andere nicht, erschließt sich mir am Anfang nicht und nach Deiner Ausführung immer noch nicht. Genau die von Dir angesprochene Abwägung findet doch statt und achtet damit die Rechte aller Beteiligten ... dass diese Abwägung vor 20J vielleicht noch anders ausgefallen wäre hat sicherlich viele Gründe, einer davon der, das Tiroler Bergbahnen in letzten Jahren oft kreativ in der Ausnutzung der Gesetze waren und manchmal einfach auch bewusst Grenzen überschritten haben. Die Bahnen haben schlicht ihr Vertrauen verspielt ...
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Eumel153 » 20.01.2020 - 15:43

Jan Tenner hat geschrieben:
20.01.2020 - 13:20
Erstaunlicherweise sind Umweltschützer sehr gut darin, Umweltzertörung bis zur eigenen Nasenspitze nicht anzuprangern.
Wer nicht Skiläuft der vertäuflt die Skindustrie.
Wie kommst du zu dieser generellen Aussage?
Verfolge die Medien, verfolge die Argumente der Gegner von Ausbaubmaßnahmen, egal wie klein der Ausbau euch sein mag, Alpen, Mittelgebirge, usw.

Du willst also glaubhaft machen, dass nicht sklaiufende Unweltschützer, beim Thema Pistenpfelge, Modellierung von Pisten, Beschneiung, Waldrodung, anders als mit nahezu völliger Ablehnung reagieren ?
Diesen Glauben lasse ich Dir dann mal.

Außerdem ging es im Wesentlichen um die Argumentationskette. Nichtskiläufer aus dem Grünen Bereich werden vor allem Argumente gegen das Skialufen haben. Sollten sie skifahren, dann ist das Ok, weil sie mit der Bahn anreisen.
Und wenn sie mit dem Auto kommen, dann gibt es wieder andere Argumente.
Einfach mal ein bißchen Querlesen.

Und nein. Es macht nicht jeder und ist auch nicht auf den Umweltschutz beschränkt.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Jan Tenner » 20.01.2020 - 15:48

Alles nur Glauben, eigene Meinung und Unterstellungen! Hat nichts mit Fakten zu tun, die man aber wie ganz selbstverständlich von "den Umweltschützern" fordert.
Aber egal, hat ja nun nichts mit Für und Wider der Gletscherehe zu tun.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Eumel153 » 20.01.2020 - 16:08

simmonelli hat geschrieben:
20.01.2020 - 13:34
Eumel153 hat geschrieben:
20.01.2020 - 13:02
simmonelli hat geschrieben:
19.01.2020 - 14:18


Seit wann haben denn Skifahrer, egal in welchem Land, ein Recht - also rechtlichen Anspruch - auf neue Skigebiete, Erweiterungen oder Zusammenschlüsse? :roll: :roll: Das ist doch reine Frustpolemik ...
Man hat auch kein Recht auf eine Wohnung, auf eine Straße, auf einen Fahrradweg, auf Arbeit, usw.

Hier werden dann die Interessen gegeneinander abgewogen. Häufig sehr einseitig aber das ist wieder ein anderes Thema.

Erstaunlicherweise sind Umweltschützer sehr gut darin, Umweltzertörung bis zur eigenen Nasenspitze nicht anzuprangern. Die "eigene" Wohnung, die Straße zur Wohnung und auch die Bahnlinien wurden mal auf unberührter Natur gebaut. Und weil diese Umweltzertörung ok ist, wird die Grenze beim Auto gezogen. Und wer ein Auto hat, der zieht die Grenze beim SUV.

Wer nicht Skiläuft der vertäuflt die Skindustrie. Und ist man Skiläufer, dann zieht man bei der Skigebietsgröße genau da die Grenze, wo es den eigenen Ansprüchen genügt. Erst darüber wird die Umweltzertörung angeprangert.

Darum stehe ich den Zusammenschlüssen eher positiv gegenüber. So werden die Möglichkeiten für den einzelnen Skifahrer vergrößert, während in den meisten Fällen nur min. zusätzliche Lifte nötig sind.
Also minimale oder keine Pistenerweiterung. Natürlich unter Berücksichtigung des Einzelfalls.
Das war aber eben nicht die Aussage bzw. Intention der ursprünglichen Aussage. Skifahrer haben die gleichen Rechte & Pflichten wie alle anderen Bewohner eben auch und deswegen kommt es ja zur öffentlichen Abwägung - genau das wurde ja ursprünglich in Abrede gestellt. Wo in einer solchen Abwägung die Skifahrer alles hinnehmen müssen und andere nicht, erschließt sich mir am Anfang nicht und nach Deiner Ausführung immer noch nicht. Genau die von Dir angesprochene Abwägung findet doch statt und achtet damit die Rechte aller Beteiligten ...
Interessant. Du setzt Aussage mit Intention gleich. Ich habe die Intention von Tiroler Oldie so verstanden, dass die Interessenabwägung deutlich gegen einige / viele Skifahrer gerichtet ist. Ich habe es eben nicht wörtlich auf das juristische Recht bezogen. Also was nun ? Aussage, Intention, beides gleich ?

Ich habe daher nur auf Deine "Frage" geantwortet, seit wann es ein juristisches Recht auf neue Skigebiete gibt.
dass diese Abwägung vor 20J vielleicht noch anders ausgefallen wäre hat sicherlich viele Gründe, einer davon der, das Tiroler Bergbahnen in letzten Jahren oft kreativ in der Ausnutzung der Gesetze waren und manchmal einfach auch bewusst Grenzen überschritten haben. Die Bahnen haben schlicht ihr Vertrauen verspielt ...
Ich vermute Du spielst auf die Planierung am Pitztaler Gletscher an ? Gab es aus anderen Gebieten ähnliche Vorfälle, ähnlich gravierend und das auch noch massenweise ?
Oder hast Du nur übertrieben ?
Dieser restriktive Umwelltschutz geht zudem inzwischen fast 30-35 Jahre zurück. Du machst es Dir also zu einfach, wenn Du die Übertretung von Gesetzen einseitig den Bergbahnen anlastet.
Einseitig bedeutet hier übrigens nicht, dass Du grundsätzlich oder völlig falsch liegst.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Eumel153 » 20.01.2020 - 16:23

Jan Tenner hat geschrieben:
20.01.2020 - 15:48
Alles nur Glauben, eigene Meinung und Unterstellungen! Hat nichts mit Fakten zu tun, die man aber wie ganz selbstverständlich von "den Umweltschützern" fordert.
Aber egal, hat ja nun nichts mit Für und Wider der Gletscherehe zu tun.
Unterstellung ? Dann lies doch einfach mal einige Argumente. Sowohl in Foren als auch in den Medien. Beispiele gibt es doch genug.

Und meine Beispiele habe teilwesie oder mehrfach genau in dieser oder ähnlicher Form in Foren als Meinung gelesen. Also keine Unterstellung.

Wenn Du Dich am Wort Umweltschützer störst. Daran hängt nicht mein Herz. Es geht um Personen, die sich teilwesie oder vielfach für den Umweltschutz einsetzen. Wobei jeder eine anderen Auffassung von Umweltschutz hat. Teilweise sogar widersprüchlich.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Jan Tenner » 20.01.2020 - 16:55

Dann lies doch einfach mal einige Argumente. Sowohl in Foren als auch in den Medien. Beispiele gibt es doch genug.
Es wäre doch toll, wenn du einfach mal auf diesen Argumenten mit überzeugenderen Gegnargumenten entgegnest, anstatt sie zum Anlass zu nehmen, ganze Personengruppen hinsichtlioch ihrer Charaktereigenschaften und sozialen Kompetenzen pauschal- und fernzudiagnostizieren. Das wäre dann auch viel überzeugender!

Mich zB würde mal interessieren, was denn genau für die Gletscherehe spricht.
ZB aus dem Blickwinkel des Skifahrers:
Aus dem Blickwinkel des Skifahrers. Warum braucht man als Skifahrer die Erweiterung. Gibt es gute Argumente, die über "hätte ich einfach gerne, kann ich mehr Pisten runterfahren" hinausgehen?

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von jo26861 » 20.01.2020 - 17:02


Ich bin auch einfach etwas skeptisch, wenn laut „aber die Umwelt“ gerufen wird. Hier im Norden betrifft mich das als Kitesurfer. Es ist in der Wintersaison nahezu überall verboten, im Sommer an vielen Stellen. Wegen des Umweltschtzes. Vögel könnten aufgescheucht werden. Da fahren riesige Containerschiffe- aber der Lenkdrachw ist ein Eingriff in die Umwelt.
vielleicht kommt ja irgendwann eine Zeit, in der man nicht mehr schwimmen darf, weils Fische erschreckt.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Jan Tenner » 20.01.2020 - 17:09

Riesige Containerschiffe fahren durch die Brandungs- und Uferzone oder auch nur durchs Wattenmeer? Wäre mir neu!
Und was hat das traurige Schicksal der Kitesurfer und der gestörten Seevögel und Fische mit der Gletscherehe zu tun?


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