Die nächste Enttäuschung waren die nicht frisch präparierten Pisten 1, 6 und 30. Das ist ja wie in früheren Zeiten, als morgens ein Plakat an der Talstation hing „heute für Sie frisch präpariert: xyz“. Leute, wir sind im 2020, da geht sowas einfach nicht mehr! Die restlichen Pisten waren aber sehr gut, griffig und gut präpariert. Insbesondere die 2 am Gipfel, die Schifer bis zur Mitte und die Talabfahrt nach Davos. Zwar nie so gut wie die gestrigen, aber da gibt es nichts zu meckern. Auch die Talabfahrt nach Klosters machte Spass, zumindest dort, wo sie nicht ein Ziehweg ist. Und der untere Teil der Schiferpiste hatte ich mir schlechter vorgestellt nach den Berichten hier.
Anstehen mussten wir jeweils höchstens 2-3 Sessel, aber leer war das alles andere als. Schade, ich hatte mich so gefreut nach den Infos vom Dienstag, wo anscheinend wirklich nichts los war.
Um 13.48 Uhr nahmen wir den WEF-Extrazug nach Davos Platz. Das hat super geklappt und wir erreichten die 14.00-Uhr Gondel. Dann aber gab es leider weitere Enttäuschungen:
Die Brämapiste war recht hart. Man konnte nicht unbeschwert die Kanten einsetzen. Die Nordpiste ist komplett vom Jakobshorn bis Usser Isch für ein Rennen gesperrt. Wir mussten sogar den dämlichen Ziehweg um den Beschneiungsteich fahren, um vom Brämabüel wegzukommen. Auch die restlichen Pisten überzeugten nicht: Entweder zu hart oder zu stark zerfahren / rumpelig, weil es auch hier recht viele Leute hatte. Übrigens hatte Laax heute gleich viel Eintritte wie am Montag, wo es viiiiel leerer war als hier. Und dort ist kein WEF
Davos stand auf meiner Hitliste noch nie allzu weit oben und wird nach dem heutigen Tag auch keine Plätze gutmachen.
Am Montag in Laax gab es 9 Punkte (10 hätte es gegeben, wenn es nicht so kalt gewesen wäre)
Am Dienstag auf Lenzerheide-Arosa waren es 6.
Gestern im Engadin 12.
Und heute 7.