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Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat » 09.12.2019 - 11:41

Die Asfinag will die Luegbrücke der Brennerautobahn neu bauen. Bevölkerung wie Politik fordern den Tunnel. Die Fronten sind verhärtet. Die Asfinag möchte nun Politiker aus den Gemeinden und vom Land zu einem Gespräch einladen.
In einer ersten Phase will die Asfinag parallel zur bestehenden Brückentrasse ein neues Tragwerk (für die neue Fahrtrichtung Innsbruck) errichten. Derweil soll der Verkehr „normal" auf der alten Trasse rollen. Ist diese neue Brücke fertig (Dauer: 2 bis 2,5 Jahre), wird der Verkehr darauf umgeleitet (je zwei — verschmälerte — Fahrstreifen in jede Richtung). Dann soll die alte Brücke abgetragen werden (rd. 8 Monate) und an derselben Stelle ein neues, zweites Tragwerk der Luegbrücke (Fahrtrichtung Brenner) gebaut werden (2 Jahre).

Zeitplan: Der Bau soll 2021 starten, die Freigabe 2026 erfolgen.
Quelle: Neue Luegbrücke: „Hier wird ein ganzes Tal entmündigt“
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s » 09.12.2019 - 19:30

Ich sag ja, wenn solche Leute vor 40 Jahren was zu melden gehabt hätten gäbs heute gar keine Autobahnen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Wurzelsepp » 09.12.2019 - 21:41

Glaube ich nicht, am Schluss gewinnt vielfach doch der "gesunde Menschenverstand". Beispiele aus der Schweiz:

- Kleeblattinitiative: Wurde 1990 wuchtig abgelehnt (ca 65%), sie wollte den Bau dreier Autobahnabschnitte (Murten - Yverdon, Knonauer Amt (Westumfahrung Zürich), Biel - Solothurn) verhindern.
- Zweite Gotthardröhre: Wurde 2016 angenommen

Gegen Ausbau:
Natürlich die Alpeninitiative (1994), die völlig überraschend angenommen wurde... und heute sind eigentlich alle froh darüber, es fahren auch so genügend (bzw. viel zu viele) LKW in erster Linie durch den Gotthard. Ohne die Alpeninitiative hätte man damals kaum den Druck gehabt, etwas gegen die Blechlawine zu unternehmen und auch als Druckmittel gegen die EU und den Ausbau der A2 einzusetzen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s » 10.12.2019 - 01:25

Ich meinte jetzt auch eher in Form von Interessenvertretungen wie dem DAV und Umweltverbänden, also Gruppierungen, die der Demokratie feindlich gegenüberstehen.

In Volksabstimmungen kommts dann durchaus gerne mal anders, obwohl diese Gruppierungen behaupten, die "schweigende Mehrheit" zu vertreten. Und dann versuchen diese Gruppierungen ihren Willen halt gegen das Volk durchzudrücken, siehe Riedberger Horn.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat » 10.12.2019 - 09:20

- ÖVP will Tschirganttunnel in den Koalitionsvertrag aufnehmen
- Grüne sind dagegen und wollen stattdessen auf die Bahn setzen
- Durchschnittliche Verkehrsbelastung wird den Tunnel durch die Kosten-Nutzen-Analyse fallen lassen
- Aktuell daher wieder eine Verkehrsstromanalyse
- Wenn Tunnel (auch Fernpass), dann Mautpflicht, dagegen wehrt sich aber das Außerfern
Hinter den Kulissen geht’s zwischen ÖVP und Grünen zur Sache. Der Fernpasstunnel liegt seit einem Jahr auf Eis. Die Tiroler VP drängt auf den Tschirganttunnel im Koalitionspakt.
Quelle: Kraftprobe um Tunnel: Tschirganttunnel kostet 275 Mio. Euro
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz » 10.12.2019 - 13:11

Nachdem meiner Meinung nach der Touristenverkehr (Transit nach Italien sowie Tages - bzw. Wochenendausflügler) primär die Überlastungsspitzen veruracht, änderte ein Bahnausbau an der aktuellen Situation absolut nichts weil deren Pkw´s vor und nach der Fernpasstrecke trotzdem benötigt würden und eine Bahnverladung viel zu zweitaufwendig wäre (abgesehen davon das die Außerfernbahn über Garmisch nach Innsbruck führt).
Eine Bemautung würde vermutlich zwar einerseits die Tages - und Wochenendausflügler zurückdrängen aber ich höre nebst der Außerferner Wirtschaft schon den lauten Aufschrei der Westtiroler Touristiker...:wink:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s » 11.12.2019 - 08:11

Ich bleib dabei, dass man dort gleich ne richtige Autobahn bauen muss. Aber nachdem ja nichtmal der Arlberg ne echte (durchgehende) Autobahn ist, habe ich da wenig Hoffnung...
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz » 11.12.2019 - 12:40

Gleich eine Autobahn hielte ich nicht für nötigen Luxus auch weil LKW - Transitbeschränkungen aufrecht bleiben (und auch bleiben sollten), eine vierspurige Schnellstraße auf ganzer Länge zwischen Reutte und Autobahnauffahrt Ötztal - Bahnhof (sprich durch nen Tschirganttunnel) hingegen schon.
Letzteres allein schon deshalb damit z. B. Räumfahrzeuge im Winter bei hängengebliebenen Fahrzeugen trotzdem noch durchkommen oder man jene egoistischen oder auch unerfahrenen Reisebuslenkern problemlos überholen kann die mit 50 Km/h dahinkriechen weil sie entweder ihren Passagieren die Landschaft zeigen wollen oder mit ihren "Fahrkünsten" eigentlich weder was am Fernpaß oder anderen anspruchsvolleren Strecken verloren hätten.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Florian86 » 12.12.2019 - 14:32

Wäre nicht auch eine 2+1-Straße ein guter Kompromiss mit abwechselnden Überholmöglichkeiten? In Deutschland gibts das ja mittlerweile öfter und das ist eigentlich ganz bequem.
2019/20: Samnaun/Ischgl ~ Davos ~ Dolomiti Superski(x4) ~ Gastein(x3) ~ Brauneck ~ Roc d'Enfer ~ Le Grand Domaine ~ 3 Vallées(x5) ~ Le Grand Bornand ~ Portes du Soleil ~ Christlum ~ Lechtal ~ Warth-Schröcken/Lech-Zürs(x3) ~ Tannheimer Tal
2018/19: Whakapapa/Turoa(x4) ~ Tukino ~ Kronplatz ~ Sella Ronda ~ Nebelhorn ~ Laax(x4) ~ Skiarena ~ Arosa/Lenzerheide ~ Fichtelgebirge ~ Holzelfingen ~ Kranzberg/Herzogstand ~ Kampenwand ~ Kitzbühel ~ Brauneck ~ Skiwelt ~ Saalbach ~ Spitzingsee ~ Ehrwalder Alm/Lermoos ~ 4 Vallées (x3) ~ Arolla ~ Zermatt
2017/18: Zillertal 3000 ~ Splügen ~ Kitzbühel ~ Pizol ~ Monte Rosa Ski ~ Pila ~ Valtournenche ~ Cervinia ~ Toggenburg ~ Laax(x3) ~ Ratschings ~ Superskirama(x8) ~ Cardrona ~ Porters ~ Roundhill ~ Whakapapa/Turoa(x6)
2016/17: Sölden ~ Gurgl ~ Flachau/Wagrain/St. Johann ~ Bad Gastein/Bad Hofgastein(x3) ~ Dorfgastein/Großarl ~ Hochkönig ~ Spitzingsee ~ Kampenwand/Hochfelln ~ Etzelwang/Osternohe ~ Kellerjoch/Pertisau ~ Jenner ~ Tiroler Zugspitzregion(x2) ~ Ski Arlberg(x6) ~ Kühtai/Hochötz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von icedtea » 12.12.2019 - 14:34

Florian86 hat geschrieben:
12.12.2019 - 14:32
Wäre nicht auch eine 2+1-Straße ein guter Kompromiss mit abwechselnden Überholmöglichkeiten? In Deutschland gibts das ja mittlerweile öfter und das ist eigentlich ganz bequem.
Teilweise ist es ja schon so, wenn auch eher auf den Zufahrten zur eigentlichen "Passstrecke". Durchgängig eine "Langsamspur" bergauf würde evtl. schon helfen, da gebe ich dir recht.
Wo ich schon war:
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Was als nächstes kommt: :?: vielleicht St. Moritz

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat » 13.12.2019 - 10:46

Am Fernpass südseitig aufgrund der Hanglage wohl nicht möglich. Dort ist die Spitzkehre und die danach folgenden engeren Kurvenradien das Problem. Da wird naturgemäß abgebremst und der klassische Ziehharmonikaeffekt tritt ein, bis zum vollständigen Stillstand zurück bis nach Nassereith. Da würde auch eine 2+1 leider nichts bewirken. Den flüssigeren Verkehrsfluss hätte man dazu im Vergleich mit einem Tunnel ohne deratige Steigungen/Gefälle und enge Kurvenradien.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Florian86 » 13.12.2019 - 11:40

Schon klar, ich meinte natürlich mit Tunnel(n), aber kein Vollausbau zur Autobahn oder Schnellstraße, sondern mit abwechselnden Überholabschnitten wo möglich; eher nicht im Tunnel selbst.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat » 28.12.2019 - 23:33

Schon nachts losgefahren, München ohne Stau passiert, A8 lief ohne Probleme und A93 auch. Dann kam die A12 und die Abfahrt ins Zillertal. Es war 8:00 Uhr und um 10:30 Uhr standen wir als 3.Auto an der roten Ampel vorm Brettfalltunnel. Seit 7:30 Uhr war Blockabferigung. Mit viel Verkehr hab ich ja gerechnet, deswegen auch schon nachts gestartet, aber mit dem Verkehr hatte ich erst später gerechnet. Dachte, wir kommen max. mit etwas Stau durch. Als sich auf der Abbiegespur nichts tat, sich stattdessen permanent Autos vorne reindrängelten statt hinten anzustellen, haben wir den Entschluss gefasst, aus der Schlange auszuscheren. Sind dann bis Schwaz und von dort über die B171 zurück, die kommt ja direkt kurz vom Tunnelportal an. Ging dann schneller, haben uns dann geärgert, das nicht schon eine Stunde vorher gemacht zu haben.

Es wurde später berichtet, dass der Rückstau auf der B181 bis über den Achensee zurück gereicht hat. Von der A12 habe ich nichts gehört.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Widdi » 28.12.2019 - 23:55

Das Hatte ich heute auch im Radio gehört, ka obs das jemals gab, aber da kamen wohl mehrere Faktoren zusammen. Wenig Schnee am Alpennordrand, recht viel inneralpin, Ferien und Schichtwechsel-Samstag. Bei mir wars heut auch schon Stockend bei Garmisch um 7:35 Uhr! nach 8:00 ist ja da normal aber vor 8:00 schon 5min Zeitverlust!!!, da ich nach Seefeld wollte (ned wg. des Schifahrens das sind ja nur 2 oder 3 kleine Gebiete, aber da ist noch der Advents/Weihnachtsmarkt) Gegen 14:00 Gebietswechsel, da war der Stau schon bis zum Achensee, heftig was da heut los war. Gut Retour umgekehrt war auch nix mehr los, hab mich dann gemütlich noch für 1-2 Stunden auf den Weihnachtsmarkt bzw. eher jetzt Neujahrsmarkt verzogen und nach der Stoßzeit so 19.20 vom Markt weg mit Tankstopp nach 19:40 erst wieder Richtung D), lieber Staufrei erst um 22:00 daheim sein als im Stau stecken und auch ned früher da sein. Klar dass da in Tirol erst Recht die Hölle los war. Der Fernpass muss ja heut auch eher nen Parkplatz als ne Straße gewesen sein. Und vermutlich sinds da mit ihren Fahrverboten usw. auch ned ganz unschuldig dran.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von extremecarver » 29.12.2019 - 00:41

Retour gen Norden war auch viel los heute. Ich bin um 10:30 aus Innsbruck nach Nijmegen Holland. War noch im DEZ und hab halt erst während losfahren Navi eingeschalten, Fernpass war auch gen Norden dicht. Also Innsbruck Mitte runter und umgedreht gen Kufstein. Bei Abfahrt Schloss Tatzberg runter und über die Schleichstraße das Fahrverbot der kleinen Achenseestraße umfahren (weiß nicht obs bergauf auch blockiert haben, aber gut möglich. Bergab wurde nur über die große Straße Verkehr erlaubt (aber wer sich auskennt, weiß ja dass man das auch bergab gut umfahren kann. Wie kann sich jeder denken der sich etwas auskennt).

Auf A8 und A5 waren dann die üblichen Staus - nochmals 50 Minuten zusätzlich in etwa. A7 und A9 waren gen Norden/Westen aber auch dicht - sprich A8 war noch die schnellste Strecke laut meinen Navi Apps. Aber die Pseudo Grenzkontrollen waren heute neben Fernpass mit bis zu 1h Wartezeit bei Grenze Kufstein doch der größte Stau, und der wäre 100% vermeidbar da wir eh alle wissen dass die Kontrollen zu rein gar nichts außer Populismus gut sind.

Gen Süden war also kaum oder nicht übler als Gen Norden. Zillertal Talauswärts war genauso verstaut wie Taleinwärts. Und 8:00 Uhr ist viel zu spät - wer im Feber öfters reinfährt weiß - vor 7:45, teils 7:30 muss man durch den Tunnel durch sein, ich glaub ich erinnere mich sogar mal um 7:15 so grad noch ohne Blockabfertigung durchgekommen zu sein. Sonst steht man im Stau. Dass das heute analog zu Feber ist hab ich mir gedacht. Und der Stau Taleinwärts war im Feber auch schon übler (heute wohl maximal 1h Stau nach Wiesing, im Februar hat man teils von Achensee bis Wiesing über 2h gebraucht). Gen Süden hat mich nicht gewundert - dass es gen Norden aber so staut war doch etwas überraschend für mich.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von br403 » 29.12.2019 - 13:42

Das bestätigt mich mal wieder nicht an solchen Tagen unterwegs zu sein zu wollen. Ich verstehe aber auch wenn man auf Ferien etc. angewiesen ist.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von extremecarver » 29.12.2019 - 14:26

Naja, bis auf Fernpass und Zillertal und die Grenze Kufstein eh alles normal. A8 in Deutschland an Werktagen verliert man auch meist 30Minuten. Es war oft am Limit dass es noch mit 110-130km/h rollte, aber problematisch die üblichen nur die üblichen Engstellen/Baustellen.

Insgesamt 9h statt 8h für mich gestern Innsbruck nach kurz vor Nijmegen. Aber wenn es dazu geregnet oder geschneit hätte, dann wäre, es wirklich zusammengebrochen und ich hätte umgeplant.


Grad im Sommer erlebt man da viel schlimmere Staus. Und wer Fernpass oder Kufstein im Stau steht passt halt nicht auf, weil beides war gut unfahrbar (Achensee (mit Ortskenntniss auch Gen Süden ohne Stau) Arlberg, Sankt Johann und Seefeld war alles frei). Ich hatte also 30 Minuten länger wegen Achensee statt freiem Fernpass, und 30 Minuten auf a8 und 10-15 Minuten dann A5 Staus bis Holland. In Gegenrichtung wäre es ähnlich gewesen. An Werktagen tagsüber kommt auch immer irgendwo eine halbe Stunde Stau in Deutschland dazu, nur nachts oder an ruhigen Wochenenden geht die Strecke (die ja typisch für viele Urlauber wäre) auch Mal unter 8h. Mit statt 130 auf unbegrenzt Vollgas wäre der Unterschied halt etwas größer, gestern hätte ich da wohl keine 10minuten sparen können, aber ich will keine umweltsau sein, daher bis 140tacho, ausser Mal zum überholen oder weil's Grade knapp schneller halt zum mitschwimmen geht für mich. Schneller fahren spart tagsüber eh kaum Zeit, aber durch Luftwiderstand und dauernd Bremsen verbraucht man viel mehr.

Ich hatte halt wegen kaum/keine Lkw und eigentlich Reiserichtung Nord weniger erwartet (8:30 erwartet), gegen Süden war es ja abzusehen dass viel los ist, aber so übel wars ja gar nicht. Brennerautobahn etwa keine Staus gestern in AT, evtl auch nicht in Italien da am Freitag schon sehr viele anreisten!

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Rennstier » 29.12.2019 - 15:19

extremecarver hat geschrieben:
29.12.2019 - 14:26
Naja, bis auf Fernpass und Zillertal und die Grenze Kufstein eh alles normal. A8 in Deutschland an Werktagen verliert man auch meist 30Minuten. Es war oft am Limit dass es noch mit 110-130km/h rollte, aber problematisch die üblichen nur die üblichen Engstellen/Baustellen.

Insgesamt 9h statt 8h für mich gestern Innsbruck nach kurz vor Nijmegen. Aber wenn es dazu geregnet oder geschneit hätte, dann wäre, es wirklich zusammengebrochen und ich hätte umgeplant.


Grad im Sommer erlebt man da viel schlimmere Staus. Und wer Fernpass oder Kufstein im Stau steht passt halt nicht auf, weil beides war gut unfahrbar (Achensee (mit Ortskenntniss auch Gen Süden ohne Stau) Arlberg, Sankt Johann und Seefeld war alles frei). Ich hatte also 30 Minuten länger wegen Achensee statt freiem Fernpass, und 30 Minuten auf a8 und 10-15 Minuten dann A5 Staus bis Holland. In Gegenrichtung wäre es ähnlich gewesen. An Werktagen tagsüber kommt auch immer irgendwo eine halbe Stunde Stau in Deutschland dazu, nur nachts oder an ruhigen Wochenenden geht die Strecke (die ja typisch für viele Urlauber wäre) auch Mal unter 8h. Mit statt 130 auf unbegrenzt Vollgas wäre der Unterschied halt etwas größer, gestern hätte ich da wohl keine 10minuten sparen können, aber ich will keine umweltsau sein, daher bis 140tacho, ausser Mal zum überholen oder weil's Grade knapp schneller halt zum mitschwimmen geht für mich. Schneller fahren spart tagsüber eh kaum Zeit, aber durch Luftwiderstand und dauernd Bremsen verbraucht man viel mehr.

Ich hatte halt wegen kaum/keine Lkw und eigentlich Reiserichtung Nord weniger erwartet (8:30 erwartet), gegen Süden war es ja abzusehen dass viel los ist, aber so übel wars ja gar nicht. Brennerautobahn etwa keine Staus gestern in AT, evtl auch nicht in Italien da am Freitag schon sehr viele anreisten!
Ein Tipp wenn du die A5 und den Stau am Kreuz Walldorf umfahren willst: Fahr schon in Karlsruhe über den Rhein (von der A8 Richtung Landau (Pfalz) ) und dann die B9 Richtung Norden bis Kreuz Speyer, da dann wieder auf die A61. Die B9 ist "autobahnähnlich" ausgebaut, heißt 4-Spurig und wie eine Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung und ist viel leerer als die A5 auf der anderen Rheinseite. Du musst nur in Karlsruhe aufpassen, da steht alle 100m ein Blitzer. Geht in die Gegenrichtung genau so.

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von extremecarver » 29.12.2019 - 16:25

Ja - hab mich da eh gewundert warum google maps nicht via A65 routet - dass dürfte gleich sein von Zeit/km wie B9. Im Vergleich zu den Staus auf der A8 (da war die Umfahrung als ich durchfuhr schon mit Rückstau auf die Abfahrt - also wohl wenig lohnend) - wars dort schon recht harmlos. Fahre die Strecke eh nur 1-2 mal pro Jahr. Wenn man sich wo auskennt - ist es oft halt noch leichter wo richtig auszuweichen da google maps einen für 5min Vorteil meist nicht von der geplanten Route wegleitet - oder als Alternative anbietet.

Übrigens - auf viamichelin sind oft die Polizeikontrollstellen eingeblendet - da kann man sich wenn man eben etwa am Achensee die Nebenstraße fahren möchte - die Route überlegen.


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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Tobi-DE » 29.12.2019 - 17:54

snowflat hat geschrieben:
28.12.2019 - 23:33
Schon nachts losgefahren, München ohne Stau passiert, A8 lief ohne Probleme und A93 auch. Dann kam die A12 und die Abfahrt ins Zillertal. Es war 8:00 Uhr und um 10:30 Uhr standen wir als 3.Auto an der roten Ampel vorm Brettfalltunnel. Seit 7:30 Uhr war Blockabferigung. Mit viel Verkehr hab ich ja gerechnet, deswegen auch schon nachts gestartet, aber mit dem Verkehr hatte ich erst später gerechnet. Dachte, wir kommen max. mit etwas Stau durch. Als sich auf der Abbiegespur nichts tat, sich stattdessen permanent Autos vorne reindrängelten statt hinten anzustellen, haben wir den Entschluss gefasst, aus der Schlange auszuscheren. Sind dann bis Schwaz und von dort über die B171 zurück, die kommt ja direkt kurz vom Tunnelportal an. Ging dann schneller, haben uns dann geärgert, das nicht schon eine Stunde vorher gemacht zu haben.

Es wurde später berichtet, dass der Rückstau auf der B181 bis über den Achensee zurück gereicht hat. Von der A12 habe ich nichts gehört.
Als wir nachmittags auf der A12 waren war einige km vor Abfahrt Zillertal noch auf 80km/h beschränkt. Polizei stand auch auf ner Brücke und hat gefilmt, hoffe es war Abstand... ;)

Die Schlange an der ich dann gemütlich vorbeifahren durfte hat das Zillertal als Winterferien-Destination für immer aus einer möglichen Liste gestrichen. Unglaublich.

Unglaublich fand ich auch den Verkehr in Deutschland, A9, A8, A9irgendwas... dicht an dicht, Stop-And-Go, als wären Fußgänger-Ampeln installiert. Auf der A12 noch dichter Verkehr bis kurz nach Kufstein, danach: Bam, entspanntes Reisen, dank IG-L mit 100km/h und ner halben Valium... ;)

Vielleicht wäre ein Tempolimit ja auch tatsächlich was für Deutschland? Müssen ja nicht gleich nur 100 km/h sein.
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17/18 [33+1]: Hintertux 4x - Kaunertal 5x - Sudelfeld 18x - Spitzingsee 2x - Flutlicht-Ski Spitzingsee 1x - Ellmau 1x - Hochzeiger 1x - Fendels 1x - Nauders 1x
16/17 [29+1]: Hintertux 6x - Kaunertal 5x - Sudelfeld 13x - Spitzingsee 3x - Flutlicht-Ski Spitzingsee 1x - Zell am Ziller 1x - Kitzsteinhorn 1x

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von David93 » 29.12.2019 - 18:17

Mit Sicherheit trägt auch das Tempolimit seinen Teil dazu bei, aber in erster Linie wird die Autobahn wohl einfach leerer gewesen sein. Bei Kufstein fahren ja doch immer einige ab, die in die dortigen Skigebiete zwischen Wildem Kaiser und der Grenze zum Salzburger Land wollen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von wetterstein » 29.12.2019 - 18:23

Tobi-DE hat geschrieben:
29.12.2019 - 17:54
Polizei stand auch auf ner Brücke und hat gefilmt, hoffe es war Abstand... ;)
Yep. :kluckscheiss:

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Highlander » 30.12.2019 - 05:15

David93 hat geschrieben:
29.12.2019 - 18:17
Mit Sicherheit trägt auch das Tempolimit seinen Teil dazu bei, aber in erster Linie wird die Autobahn wohl einfach leerer gewesen sein. Bei Kufstein fahren ja doch immer einige ab, die in die dortigen Skigebiete zwischen Wildem Kaiser und der Grenze zum Salzburger Land wollen.
Ja, es ist weniger das Tempolimit der IGL, sondern der Hauptgrund ist, das ab Kufstein Süd einfach weniger Verkehr auf der A12 ist.
An den Ausfahrten Oberaudorf und Kufstein Süd fahren bereits viele Urlauber von der Autobahn, und spätestens nach der Ausfahrt Zillertal ist auf der A12 dann fast nichts mehr los, in Richtung Innsbruck.
Dieses haben wir schon öfters festgestellt bei unseren Fahrten in das Stubaital.
Wenn es das Tempolimit wäre, dann müsste es im Sommer, ja ein genau so entspanntes Fahren auf der A12 sein wie im Winter, denn das IGL ist ja das ganze Jahr... :biggrin:
Aber das ist es bei Weitem nicht... im Sommer ist auf der A12 oft ein Stau von Kufstein bis zum Brenner, da dieses einfach die Hauptverbindungsstrecke Richtung Italien ist.. die Hauptstaupunkte sind dann jeweils Innsbruck ( da dort der Verkehr vom Fernpass hinzukommt) , dann Mautstelle Schömberg und dann auf italienischer Seite Mautstation Sterzing..
und wenn man Pech hat geht es auf italienischer Seite genau so mit den Staus weiter ... bis Rimini... :biggrin:

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von christopher91 » 28.01.2020 - 13:11

Gerade mal wieder Vollsperrung am Fernpass wegen 2 cm Schnee auf der Fahrbahn und hängender LKW.
Die müssen doch sommerreifen drauf haben :/

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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von extremecarver » 28.01.2020 - 13:21

Es gibt nicht wirklich Winterreifen bei LKW - nur Traktionsreifen die M&S Symbol haben - siehe etwa: http://www.bgl-ev.de/web/mensch_umwelt_ ... reifen.htm

Man könnte natürlich auch sagen - es gibt keine Sommerreifen - seit heuer müssen auf Antriebsachse UND Lenkachse Traktionsreifen mit M&S und >4mm Profil drauf. Viele LKW haben wohl einfach runtergefahrene Reifen drauf - daher dann die Probleme. Bzw montieren halt viel zu spät Ketten.


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