
Dieser Samstag war eigentlich der Anreisetag in unseren einwöchigen Dolomitenurlaub. Wenn an solchen Reisetagen das Wetter schön ist, dann werden solche Tage oft auch zu Schitagen.
Wie hat diesmal der Zeitplan ausgesehen?
Abfahrt in Wien um 4:45 Uhr am Morgen, Ankunft in Spittal an der Drau bei der Talbahn Goldeck um 8:45 Uhr. Erwerb einer Drei-Stunden-Karte. Erste Bergfahrt um 9:00 Uhr, Talfahrt mit der Gondel um 12:00 Uhr. Weiterfahrt um 12:45 Uhr, Ankunft in Colfosco um 16:00 Uhr.
Warum gerade das Goldeck?
Ich wollte das Schigebiet kennen lernen. Am Goldeck waren meine Frau und ich bisher nur im Sommer, und das zuletzt vor ca. 20 Jahren.
Wetter:
Bei Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt war es wolkenlos und fast windstill. Nur im Bereich der Bergstation der alten Pendelbahn wehte ein raues Lüftchen.
Lift- und Pistenstatus:
Alle Lifte geöffnet.
Mit Ausnahme der Talabfahrt auch alle Pisten geöffnet.
Wartezeiten: 0 bis 3 FBM.
Pistenzustand:
Sehr harter, kompakter aber dennoch meist griffiger Schnee. Enttäuschend war der Pistenzustand nur am unteren Teil der blauen 3. Hier hatten wir schon am Morgen großflächig leicht vereisten Untergrund.
Bilder:
Bei der Gondelbergfahrt und der Zufahrt zur Bärnbissbahn habe ich noch keine Fotos gemacht.
Erste Bergfahrt mit der Bärnbissbahn. Noch ist das ganze Schigebiet im Schatten. Blick auf den schlechtesten Pistenabschnitt. Kein Zufall, dass ich hier auch einen gestürzten Schifahrer im Bild habe.

Abfahrt unter der Bärnbissbahn, wir wechseln aber gleich zur Gipfelbahn, wo der Schnee nur besser sein kann.

Abfahrt unter der Gipfelbahn. Tatsächlich ist die Piste hier griffiger, aber leider noch im Schatten, während unten bei der Bärnbissbahn schon die Sonne scheint.

Nach kurzer Zeit kommt aber auch hier die Sonne zum Vorschein. Wir wundern uns nur über die Pistenmarkierung. Die blauen Pisten haben hier durchaus auch ganz schön steile Abschnitte.

Das absurde dabei war, dass die rote 3a zur Bärnbissbahn, wegen des griffigeren Schnees, viel leichter zu fahren war, als die blaue etwas eisige 3.
Piste 3a. Blick hinauf…

…und hinunter.

Enttäuscht waren wir zunächst vom Panorama. Wir hatten von unserem letzten Besuch im Sommer vor rund 20 Jahren einen schönen Blick zum Millstättersee in Erinnerung. Aber selbst am höchsten Punkt des Schigebiets hat man keinen besonderen Tiefblick.

Eine alte Sessellift-Station gammelt noch vor sich hin.

Erst als wir unterhalb des Gipfels um die Bergstation der alten Pendelbahn herumfahren kommt der Millstättersee ins Blickfeld.

Am Rückweg zur Talbahn.

Ein paar Minuten bleiben uns noch bei unserer Drei-Stunden-Karte. Also schauen wir noch ins Kinderland. Abfahrt zum untern Lift, Kinderland 1.

Bergfahrt mit Schlepplift Kinderland 1

Blick hinüber zum oberen Lift, Kinderland 2.

Um vom Kinderland zur Gondel zu kommen, gibt es dann noch dieses Förderband…

…und abgesehen von der Zubringer-Gondel ist dieses Förderband die einzige Aufstiegsanlage, von der man zum Millstättersee sieht.

In der Talbahn. Wieder Blick zum Millstättersee.

Talbahn. Blick ins Dorf Goldeck.

Und kurz vor dem Ende der Talfahrt kontrollieren wir noch den Füllungsgrad des Parkplatzes.

Ein letzter Blick zurück auf den Berg, ehe die Urlaubsreise weitergeht.

Fazit:
Nettes kleines Schigebiet. Drei Stunden reichen völlig aus. Dass die Pisten 2 und 3 blau markiert sind, liegt wohl nur daran, dass man im Pistenplan mehr Farbe wollte. Rot wie alle anderen wäre passender.