So, nun auch ein Bericht von mir aus dem schönsten Skigebiet der Welt.
Wetter:
Naja, in den frühen Morgenstunden hat das Wetter nicht so einladend ausgeschaut. Alles wolkenverhangen mit diffuser Sicht. Dazu noch stärkere Böen, die die Baumwipfel ordentlich schwanken ließen. Eigentlich eher ungünstig, da besonders der Wind zur Schließung von Bahnen führen könnte. Dennoch entwickelte sich das Wetter im Laufe des Tages zum Besseren und es dauerte nicht lange, bis die Sonne sich zeigte und die Sichtverhältnisse deutlich verbesserte. Auch der Wind wurde nicht stärker. Somit gab es keine Einschränkungen im Skibetrieb. Am Nachmittag wurde es wiederum stetig diffuser, jedoch auch nicht schlechter als in der Früh. Insgesamt haben aber die Wolken die mittlerweile schon recht starke Sonne abgeschirmt, was sich positiv auf die Schneeverhältnisse auswirkte.
Temperatur:
Von den Temperaturen her war es eher frisch. Also Minusgrade im Tal und am Berg. (Ungefähr im Bereich -2 bis -5 in der Früh, am Nachmittag besonders in Zell am See im Tal eher warm. 10 Grad Celsius? Am Berg wegen des kalten Windes ganztags Minusgrade, was sich aber positiv auf die Schneequalität ausgewirkt hat.)
Schneehöhe:
Lokal sehr unterschiedlich. Es ist sicher alles dabei. Von 2 Meter in windgeschützten Mulden, bis 0 Meter auf der (geöffneten) Skiroute von der Schmitten nach Viehofen. Auf den gewalzten Pisten aber nirgends braune Flecken. Mit Ausnahme der Südabfahrt (20) auf der Schmitten, die schon merklich unter den warmen Temperaturen gelitten hat.
Schneezustand:
Schneezustand den ganzen Tag über top. Feinster Pulver in der Früh bis mittags. Griffige, eher härtere Pisten. Am Nachmittag dann auf den Südhängen schon weicher. Besonders auf den sonnigen Talabfahrten in Zell am See tiefer Sulz. Sonst aber nirgends Hügelbildung, außer auf jenen sehr sonnigen Südabfahrten.
Geöffnete Anlagen:
Eigentlich alles geöffnet, außer vielleicht der ein oder andere Seillift.
Offene Pisten:
Alles wesentliche geöffnet.
Wartezeiten:
5 Minuten in der Früh beim SchattbergXpress, sonst eigentlich nirgends Wartezeiten.
So, nun aber zu den Bildern:
Beginnen wir mit unserer Tour nun also in Fieberbrunn. Interessant ist, dass die Aufbauarbeiten für das Freeride Event schon im vollem Gang sind. Im Talstationsbereich werden allerlei Stationen, Bühnen und Trucks hergerichtet. Die erste Fahrt des Tages erfolgt sogleich am Doischberg. Weiter geht es dann zum Lärchfilzen 4er, wo auch das erste Bild entstand. Zudem war an diesem Tag auch irgendeine Skimeisterschaft des Militärs, die bereits in der Früh angefangen haben die Piste 109 dafür vorzubereiten.
(Hier nun zu den Bildern scrollen und das Fazit erst zum Schluss lesen
Gefallen:
Eigentlich so ziemlich Alles. Nur die teilweise schneefreie Skiroute nach Viehofen war ein bisschen grenzwertig. Aber mit alten Ski hat es mich auch nicht so gestört. Generell waren die häufig leeren Pisten das Beste am Skitag. Dazu noch die zwischenzeitlich sehr guten Sichtverhältnisse. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man definitiv unter der Woche skifahren gehen, als an Wochenenden.
Nun zum Fazit:
Fazit: Weil es also insgesamt so überraschend gut gegangen ist und ich eigentlich mit einer mittelmäßigen Erwartungshaltung in den Tag gestartet bin, kann ich getrost 5 von 5 Punkten geben.
Abzüge: Keine