Also die aufgelassene Piste am SL sieht ja recht spannend aus - schade, wenn es die nimmer gibt. Vermutlich Ausgleichsfläche für die Beschneiung?
Ja das glaub ich auch. Ist wie ich finde auch die beste Abfahrt im ganzen Gebiet. Ist halt jetzt Free ride
Und die ganzen Anfänger haben mit dem Jennerwiesen schon eine tolle Bahn. Der kurze 6er ist aber komplett überflüssig.
Welchen Lift meinst du mit Jennerwiesn den alten Jennerwiesn Lift gibt es nämlich nicht mehr. Wenn du die Krautkaserbahn meinst die ist für Anfänger überhaut nicht geeignet da der obere Teil der Abfahrt viel zu steil ist. Die ist meiner Meinung nach schon fast schwarz.
wenn man den Lift noch ein Stück runterbauen würde wie der jetzige Jennerwiesen dann müsste auch noch ein 2er in Ordnung sein.
Das ist wegen dem Gelände nur schwer umzusetzen. Dann hätte man den Lift ganz anders Planen müssen hinsichtlich des Verlaufes. Mehr in Richtung Hinterbrand Parkplatz da kann ich mir aber eine Piste für Anfänger bzw. eine gute Piste sehr schlecht vorstellen.
.Und gab es dann vor der Modernisirung keine Beschneidung?
Doch gab es schon aber die Piste dort oben gibt es schon länger nicht mehr. Ich kann mich zwar noch dran erinnern das es die mal gab ist aber schon ein bisschen her. Ich kann ja mal schauen ob ich ein Foto finde wo diese noch offen ist.
Ich meinte schon den neuen Jennerwiesen.Anstatt diesen könnte man unter der Krautkaser was bauen.Aber ich weiß nicht mehr genau wie steil es dort war.Aberder Jennerwiesen ist für Anfänger gut denn die müssen nicht immer die komplette Abfahrt runter.Und wenn mal noch nicht soviel Schnee liegt dann ist die Talabfahrt eh meist denk ich nicht offen(Sektion 1 dient als Zubringer),und so würde es gar keine Anfängerpiste geben wär auch schade.Was mir noch aufgefallen ist wär das alle Bahnen(neu)für ihre Art ziemlich wenig Kapizität haben.Hat man vor diese umsobald mehr Besucher kommen vor zu steigern das man jetzt noch an Gondeln und Sesseln spart?
Stollbi hat geschrieben: 28.07.2020 - 09:30
Ich meinte schon den neuen Jennerwiesen.Anstatt diesen könnte man unter der Krautkaser was bauen.Aber ich weiß nicht mehr genau wie steil es dort war.Aberder Jennerwiesen ist für Anfänger gut denn die müssen nicht immer die komplette Abfahrt runter.Und wenn mal noch nicht soviel Schnee liegt dann ist die Talabfahrt eh meist denk ich nicht offen(Sektion 1 dient als Zubringer),und so würde es gar keine Anfängerpiste geben wär auch schade.Was mir noch aufgefallen ist wär das alle Bahnen(neu)für ihre Art ziemlich wenig Kapizität haben.Hat man vor diese umsobald mehr Besucher kommen vor zu steigern das man jetzt noch an Gondeln und Sesseln spart?
Warum stellst Du Deine Fragen nicht der Jennerbahn selbst in einer Mail? Deine Fragen wird hier niemand wahrheitsgemäß beantworten können!
Der Hang neben dem Schlepper wurde bei meinem Besuch zwar nicht präpariert, aber war doch als Buckelpiste schon recht gut ausgefahren, insofern auch als "Piste" nutzbar. Das Bild ist aus dem Jahr 2017:
Auch die Freerider wollen auf ihre Kosten kommen.
Insofern finde ich es schon gut, dass dieser Hang nicht präpariert wird.
Ich hätte nur an denen ihrer Stelle den SL durch eine der beiden alten DSBs ersetzt.
Die SL-Trasse lässt sich sicher auch nicht immer so einfach herrichten.
Ja anscheinend schon.
Schade ich fand den Lift eigentlich sehr gut vor allem weil er einen sehr guten free ride hang erschlossen hat.
Vielleicht wird es ja einen Ersatz geben aber der alte PHB Schlepper wird mir fehlen
Der Götschen-Parkplatz wird ab der Wintersaison kostenpflichtig sein, wenn bis dahin alle Genehmigungen vorliegen. Tagesparken kostet etwa 12€, Kurzparken (30 Minuten) bleibt kostenfrei und Gäste der Skilifte sowie der Götschenalm erhalten ebenfalls freie Ausfahrt.
Weiß eigentlich jemand, warum die Predigtstuhlbahn mittlerweile knapp 50€ für Berg- und Talfahrt kostet?
Die Zugspitze kostet ja kaum mehr (und da kann man immerhin mit 3 verschiedenen Bahnen eine Rundfahrt machen für 8€ mehr und man fährt deutlich weiter hoch als am Predigtstuhl).
Über die beiden reaktivierten Sessellifte kann man irgendwie auch nichts mehr finden
Na da haben sich die neuen Liftanlagen ja gelohnt...
Ich finde die Entscheidung sehr vernünftig.
Skifahrer spielen in Bayern keine Rolle mehr. Wenn jetzt alleine schon im Winter 70 % der Fahrkarten an Wanderer verkauft werden und die Sommersaison sowieso wichtiger ist, dann liegt der Anteil der Skifahrer vielleicht noch bei 10 %. Warum soll dafür eine aufwendige Beschneiung vorgehalten werden?
Meiner Meinung nach ist das der erste Schritt zur Schließung des Skigebietes am Jenner. 3 oder 4 Jahre noch, dann ist der Skibetrieb am Jenner Geschichte.
Das Geld wird mit Wanderern und Aussichtstouristen gemacht.
ThomasK hat geschrieben: 18.04.2023 - 23:24
Ich finde die Entscheidung sehr vernünftig.
Skifahrer spielen in Bayern keine Rolle mehr. Wenn jetzt alleine schon im Winter 70 % der Fahrkarten an Wanderer verkauft werden und die Sommersaison sowieso wichtiger ist, dann liegt der Anteil der Skifahrer vielleicht noch bei 10 %. Warum soll dafür eine aufwendige Beschneiung vorgehalten werden?
Meiner Meinung nach ist das der erste Schritt zur Schließung des Skigebietes am Jenner. 3 oder 4 Jahre noch, dann ist der Skibetrieb am Jenner Geschichte.
Das Geld wird mit Wanderern und Aussichtstouristen gemacht.
ThomasK hat geschrieben: 18.04.2023 - 23:24
Ich finde die Entscheidung sehr vernünftig.
Skifahrer spielen in Bayern keine Rolle mehr. Wenn jetzt alleine schon im Winter 70 % der Fahrkarten an Wanderer verkauft werden und die Sommersaison sowieso wichtiger ist, dann liegt der Anteil der Skifahrer vielleicht noch bei 10 %. Warum soll dafür eine aufwendige Beschneiung vorgehalten werden?
Meiner Meinung nach ist das der erste Schritt zur Schließung des Skigebietes am Jenner. 3 oder 4 Jahre noch, dann ist der Skibetrieb am Jenner Geschichte.
Das Geld wird mit Wanderern und Aussichtstouristen gemacht.
Kannst du deine Zahlen untermauern?
Das steht doch drin im Zeitungsartikel, dass in der Wintersaison der Marktanteil der Skifahrer nur noch 30 % war. Und da das Kräfteverhältnis Sommer : Winter am Jenner - genauso wie am Nebelhorn etwa 2/3 : 1/3 beträgt wie aus den Planfeststellungsunterlagen für die neue Seilbahn ersichtlich, dann folgt daraus, dass über das ganze Jahr hingegen der Anteil der Skifahrer nur noch bei 10 % liegt.
Warum sollte man für die kleine Klientel von 10 % eine aufwendige Infrastruktur wie Beschneiung, Pistenraupen usw. vorhalten, die die anderen 90 % nicht brauchen?
Egal ob Jenner, Nebelhorn, Kampenwand, Hochfelln usw. - Skifahren ist mehr und mehr in Deutschland nur noch Sport für eine kleine Splittergruppe.
Die Klimaerwärmung wird den Strukturwandel radikal beschleunigen. Die Bergbahnen werden schwarze Zahlen schreiben ohne Skifahrer, Pistenraupen oder Beschneiungsanlagen. Im Prinzip könnte man am Jenner bis auf die beiden Sektionen der Jennerbahn alle anderen Lifte abbauen.
Allenfalls wäre noch denkbar mit Hilfe einer dritten Sektion zwischen Jenner und Schneibstein nebst Zwischeneinstieg das Skigebiet nach oben zu verlagern, aber auch das wird eher nicht kommen, denke ich. Wenn, dann würde man eine Seilbahn auf den Schneibstein nur noch für die Wanderer errichten.
ThomasK hat geschrieben: 18.04.2023 - 23:55
Und da das Kräfteverhältnis Sommer : Winter am Jenner - genauso wie am Nebelhorn etwa 2/3 : 1/3 beträgt wie aus den Planfeststellungsunterlagen für die neue Seilbahn ersichtlich, dann folgt daraus, dass über das ganze Jahr hingegen der Anteil der Skifahrer nur noch bei 10 % liegt.
MarcB96 hat geschrieben: 05.04.2023 - 01:04
Weiß eigentlich jemand, warum die Predigtstuhlbahn mittlerweile knapp 50€ für Berg- und Talfahrt kostet?
Die Zugspitze kostet ja kaum mehr (und da kann man immerhin mit 3 verschiedenen Bahnen eine Rundfahrt machen für 8€ mehr und man fährt deutlich weiter hoch als am Predigtstuhl).
Über die beiden reaktivierten Sessellifte kann man irgendwie auch nichts mehr finden
49 zu 57 € ist die Differenz aktuell.
Die Predigtstuhlbahn dürfte aufgrund des Alters deutlich höhere Instandhaltungskosten haben. Außerdem ist die Förderleistung geringer, sodass sich die Kosten auf weniger Fahrgäste verteilen.
Pro hm (einfach) ist die Predigtstuhlbahn in der Tat sehr teuer, zumindest auf die dt. Alpen bezogen:
Zugspitze: 57€/1945 hm = 2,93 ct/hm
Predigtstuhl: 49€/1140 hm = 4,30 ct/hm
Ettelsberg: 13,5€/237 hm = 5,70 ct/hm
Hochgrat: 20,7€/852 hm = 2,43 ct/hm
Nebelhorn: 42€/1385 hm = 3,03 ct/hm
Und schade, dass man von den ESLen nichts mehr hört.
Laut dem Bericht sollen die Liftanlagen erhalten bleiben, der Jennerwiesenlift für Rodler und der Mitterkaserlift soll bei genug Schnee noch laufen.
Gründe seien die zu hohen Kosten für Pistenpflege und Beschneiung im Vergleich mit zu wenigen Einnahmen.
Also neue Anlagen einfach rumstehen lassen - hört sich echt wie ein schlechter Scherz an.