starli hat geschrieben: 20.09.2020 - 11:07
Meine Probleme mit den Corona-Maßnahmen bzw. der Maskenpflicht im Speziellen und warum ich versuche, das zu boykottieren, indem ich z.B. derzeit nicht einkaufen gehe:
1. Logik
a) dass es in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln sinnvoll sein könnte, ist für mich noch am ehesten nachvollziehbar
b) beim Einkaufen, an der frischen Luft, an Restaurants zwischen Tisch und Eingang/Ausgang/WC u.ä. ist es m.E. aber nicht logisch. Man geht nur innerhalb weniger Sekunden an jemand vorbei. Dass man sich da anstecken können soll, halte ich für unrealistisch - sonst hätten sich schon längt alle angesteckt. Selbst die Corona-Apps würden das meines Wissens nicht als Kontakt werten?!
2. Verhältnismäßigkeit
a) im Vergleich zur Sterblichkeitsrate sind die wirtschaftsschädigenden Maßnahmen m.E. überzogen.
b) wollte man wirklich was gegen die Pandemie machen, hätte man global gleichzeitig für 2 Wochen einen kompletten Lockdown machen müssen, z.B. indem man die Menschheit in 2 Lagern einteilt. Lager 1 geht 2 Wochen nicht mehr aus dem Haus. Diejenigen, die arbeiten müssen, wie Polizei, Ärzte usw. sind das 2. Lager und dürften mit Personen aus dem 1. Lager nur in vollwertiger Schutzausrüstung interagieren. Nach den 2 Wochen begiebt sich das 2. Lager für 2 Wochen in Quarantäne, während das 1. Lager wieder normal arbeitet. Dann wäre der Virus höchstwahrscheinlich ausgerottet gewesen, innerhalb von 2-4 Wochen, anstatt monate- oder jahrelang ein Maßnahmen-Hin-und-Her zu machen. Entweder richtig oder gar nicht. Überschaubarer Schaden in minimaler Zeit wäre das gewesen vs. unüberschaubarer Schaden in maximaler Zeit, wie es stattdessen gemacht wird.
c) ich möchte nicht, dass Maskentragen in der Öffentlichkeit zum Dauerzustand wird, genau das müsste man aber konsequenterweise in jeder Grippesaison fordern, zudem wird das durch die Gewöhnung gefördert, je länger die Maßnahmen anhalten.
d) Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Gesundheit und Leben über allem Anderen steht, weil man dann alles verbieten müsste. Genau das wäre aber die logische Konsequenz aus diesen ganze Maßnahmen.
3. Sonstiges
a) ich will mir nicht vorschreiben lassen, so einen MNS zu tragen, der mich eines meiner Sinne (Geruchtssinn) beraubt, wenn es für mich weder logisch noch verhältnismäßig ist
b) Menschenmassen mit diesem MNS schauen aus wie Zombies; ich will mir nicht vorkommen, als wäre der Weltuntergang da, also vermeide ich solche Orte möglichst
c) da es bei der MNS-Pflicht ja nur um das eventuell virenverseuchte Ausatmen geht, würde es reichen, dass man sich nur einen Mundschutz anzieht, d.h. über die freie Nase nur einatmet und über den gefilterten Mund ausatmet. Die Akzeptanz von meiner Seite wäre dann jedenfalls größer. Da das aber weder kontrollierbar noch abstrafbar wäre, ist das nicht gestattet.