HBB hat geschrieben: 06.10.2020 - 11:25
Auch wenn die Landesregierung gerade die Maßnahmen präventiv verschärft, ist Baden-Württemberg noch weit davon entfernt, als Risikogebiet zu gelten. Wir haben hier gerade eine 7-Tages-Inzidenz von 15,9. Das wollte ich nur mal anmerken, damit kein falscher Eindruck entsteht.
ja richtig...durchschnittlich für Baden-Württemberg ist ca 16,7 außer wo ich wohne....ca 40
Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag im Land am Montag bei 16,4. Im Kreis Esslingen lag sie bei 40,4. (von Welt.de)
Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
waikiki83 hat geschrieben: 06.10.2020 - 11:55
Er hat nun Angebote für seine Skiferien bekommen, die deutlich günstiger sind als die vergangenen Jahre (kann ich von Österreich nicht behaupten) und auch den Wochenskipass gibt es mit 20% Rabatt im Moment.
Super dolomiti hat die Preise erhöht, zwar moderat soweit ich das beurteilen kann, aber auf jeden Fall nicht gesenkt.
Und die Hotels die es sich leisten können, z.B. aufgrund der guten Lage, bestehen nach wie vor auf Vorauszahlung und bieten keinerlei erweiterte Stornierungsmöglichkeiten.
Mir ist klar, dass die Situation für die Hotels sehr schwierig ist, aber andererseits habe ich keine Lust auf einen Skiurlaub mit extremen Wartezeiten an den Bahnen weil die Kapazität heruntergefahren werden muss. Aktuell habe ich die Info aus dem Fassatal, dass die Liftkapazität auf 80 % reduziert ist. Offiziell finde ich dazu aber nix, auch nicht auf der Seite von super dolomiti. Dort werden die Regularien, auch für eine neue Erstattungsregelung für Saisonkarten, für die nächsten Wochen angekündigt. Also mal abwarten wie die ausschauen.
Ergänzung: aktuell gilt Maskenpflicht auch in Sesselliften, in Trient muss es sogar eine chirurgische Maske sein.
2016/2017: 461.598 Höhenmeter und 2.484 km in 31 Tagen
2017/2018: 507.804 Höhenmeter und 2.691 km in 33 Tagen
2018/2019: 625.912 Höhenmeter und 3.253 km in 37 Tagen
2019/2020: 386.376 Höhenmeter und 1.993 km in 22 Tagen
2020/2021: ein renoviertes Wohnzimmer
2021/2022: 206.361 Höhenmeter und 1.115 km in 13 Tagen
2022/2023: 421.114 Höhenmeter und 2.429 km in 33 Tagen
2023/2024: 295.977 Höhenmeter und 1.701 km in 25 Tagen
2024/2025: 310.241 Höhenmeter und 1.684 km in 24 Tagen
Beim Skifahren gibt es kein schlechtes Wetter, nur interessante Verhältnisse.
In Italien gilt wohl ab 7. Oktober landesweit eine Maskenplicht im Freien sowie überall in Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden, Büros etc.
Für jeden und überall. Nur zu Hause kann die Maske weggelassen werden.
Das hieße auch beim Skifahren und in sämtlichen Liften (auch Sesselbahn und Schlepplift) muss, wenn sich die Lage nicht bis zum Winter wieder entspannt (wovon eher nicht auszugehen ist) Maske getragen werden.
Kleine Anmerkung zu den 20% Rabatt in Zermatt auf den Skipass. Ist ne Pre-sale Aktion, die es 2019 im Oktober auch schon gab. Hat also nichts mit Corona zu tun.
Schusseligkite hat geschrieben: 05.10.2020 - 18:04
Und warum sollte eine höhere Testkapazität die Positivquote erhöhen?
reine Erfahrungswerte aus der Vergangenheit
Ich fragte warum „sollte“. Also: Was ist deiner Meinung nach die Ursache für eine höhere QUOTE an positiven Testergebnissen, wenn man mehr testet.
Aber trotzdem: Wessen Erfahrung in welchem früher.
Zu Beginn hat man nur bei sehr konkretem Verdacht und damit deutlich weniger getestet. Da war die Positivenquote deutlich höher. Was halt auch logisch ist.
Dass die Positivenquote steigen soll wenn mehr testet ist nicht logisch. Darum hätte ich gerne deine Erklärung zu der Behauptung.
Highlander hat geschrieben: 06.10.2020 - 01:47
zudem schätze ich persönlich das Risiko sich beim skifahren mit Corona zu infizieren,
weitaus geringer ein, als wenn ich in Bayern oder NRW in einem Supermarkt zum einkaufen gehe...
Nach 33 Skitagen am Hintertuxer diesen Sommer kann ich auch sagen, dass ich noch nicht krank geworden bin .. jedenfalls nicht an Corona ;-)
Mt. Cervino hat geschrieben: 06.10.2020 - 13:06
In Italien gilt wohl ab 7. Oktober landesweit eine Maskenplicht im Freien sowie überall in Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden, Büros etc.
Für jeden und überall. Nur zu Hause kann die Maske weggelassen werden.
Das hieße auch beim Skifahren und in sämtlichen Liften (auch Sesselbahn und Schlepplift) muss, wenn sich die Lage nicht bis zum Winter wieder entspannt (wovon eher nicht auszugehen ist) Maske getragen werden.
Beim Skifahren und offenen Liften würds mich tatsächlich weniger stören, wenn's kalt ist und stürmt, da hab ich dann eh manchmal was vor dem Mund. In geschlossenen Liften brauch ich mehr Luft, da ist die Maske viel störender. Und auf dem Weg vom/zum Auto hätte ich schon gar keine Lust dazu. Insofern wird Italien dann eben Tabu sein für mich, sofern das so bleiben sollte.
Mt. Cervino hat geschrieben: 06.10.2020 - 13:06
In Italien gilt wohl ab 7. Oktober landesweit eine Maskenplicht im Freien sowie überall in Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden, Büros etc.
Für jeden und überall. Nur zu Hause kann die Maske weggelassen werden.
Das hieße auch beim Skifahren und in sämtlichen Liften (auch Sesselbahn und Schlepplift) muss, wenn sich die Lage nicht bis zum Winter wieder entspannt (wovon eher nicht auszugehen ist) Maske getragen werden.
DAs stimmt so nicht ganz. Laut www.stol.it gilt die Maskenpflicht im Freien, wenn eine andere Person in der Nähe ist. Dort steht auch explizit geschrieben, dass bei einem einsamen Spaziergang im Wald keine Maske getragen werden muss.
Also ist wohl Sportliche Betätigung OHNE Maske möglich (bzw. mit runtergezogenem Buff), wenn man genug Abstand halten kann. Aber dennoch finde ich diese Maskenpflichtverordnung völligen Schwachsinn. Wobei Südtirol da eh sicher wieder sein eigenes Ding macht. In meiner Urlaubsdestination (St. Ulrich) gibts gerade mal einen aktiven Fall (die Gemeinde ist aber recht groß). in Kastelruth daneben keinen, aber in Bozen halt 135, Meran 44, also auch dort ist das Virus vor allem in den "Ballungsräumen" Aktiv. Maske im Freien finde ich (aber gilt nur für Südtirol) Völlig überzogen! Die meisten Coronainfektionen sind eher weiter südlich passiert in der letzten Zeit
mFg Widdi
Stop war, Save Ukraine!
Stoppt den Krieg, Rettet die Ukraine!
Winter 2020/21: 6 Tage Alpin, 6x Wandern 3x Nordisch Sommer 2021 21x Wandern Winter 2021/22 28 Tage
Die offiziellen Vorgaben – mit einem Meter Abstand und Mund-Nasen-Schutz in der Gondel – waren dem Tourismusverband in Serfaus, Fiss und Ladis zu wenig. Es sei derzeit mehr ein „Leben in den Tag hinein“. Für Betriebe heiße das, dass man nur auf Sicht fahren könne. Planungssicherheit fehle, was heute von den Behörden besprochen werde, könne bereits morgen wieder nichtig sein, beschrieb Schirgi die aktuelle Situation.
Traurige Schilderung ... erinnert mich irgendwie an die Situation auf unserer UNI ...
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety !
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Skisaison 2025/26: aktuell 10 Skitage = 4 x Kitzsteinhorn, 2 x Mölltaler, 4 Berge, 1 x Obertauern, Zauchensee
Es wird wahrscheinlicher (war ja so auch im Gespräch), dass für Rückkehrer aus Risikogebieten eine fixe 5-Tage Quarantäne kommt, die man nicht durch einen negativen Test umgehen kann. Das hieße dann, sollten Tirol und Vorlarberg Risikogebiete bleiben, dass neben allen anderen Risiken und Unwägbarkeiten zum Schiurlaub nochmals fast eine Woche hinzuzurechnen ist - mit allen Konsequenzen (Lohnfortzahlung, Kindergarten, Schule etc.) Damit dürfte dann auch die Strategie mancher Orte, die Urlauber mit Testmöglichkeiten zu locken, ins Leere laufen.
Es wird leider immer düsterer für die Saison.
Zuletzt geändert von HBB am 07.10.2020 - 10:54, insgesamt 1-mal geändert.
ich habe (aus persönlichen/beruflichen Gründen) keine Hoffnung auf Urlaub im Tirol oder Vorarlberg so lange eine Reiswarnung im Spiel kommt
Aber ist trotzdem Schade für alle die in der Tourismus Branche arbeiten
Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
https://orf.at/stories/3184220/
Es gibt Bemühungen für gemeinsame europäische Reiseregeln. An sich positiv, weil das Chaos damit aufhören würde. Weil es unter deutscher Führung läuft, ist aber zu befürchten, dass die deutschen Regeln überall angewendet werden, d. h. dann dürften im Zweifelsfall gar keine Ausländer nach Tirol und umgekehrt...
Mt. Cervino hat geschrieben: 06.10.2020 - 13:06
In Italien gilt wohl ab 7. Oktober landesweit eine Maskenplicht im Freien sowie überall in Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden, Büros etc.
Für jeden und überall. Nur zu Hause kann die Maske weggelassen werden.
Das hieße auch beim Skifahren und in sämtlichen Liften (auch Sesselbahn und Schlepplift) muss, wenn sich die Lage nicht bis zum Winter wieder entspannt (wovon eher nicht auszugehen ist) Maske getragen werden.
DAs stimmt so nicht ganz. Laut www.stol.it gilt die Maskenpflicht im Freien, wenn eine andere Person in der Nähe ist. Dort steht auch explizit geschrieben, dass bei einem einsamen Spaziergang im Wald keine Maske getragen werden muss.
So ganz klar ist das noch nicht.
Generell ist vorgesehen die Maskenpflicht in ganz Italien einheitlich einzuführen: Überall, jederzeit mit Ausnahme der privaten Wohnung/Haus. https://www.suedtirolnews.it/italien/ma ... m-anmarsch
Südtirol plant aber wohl eine Sonderweg zu gehen:
Obwohl Rom bereits angekündigt hat, keine weniger restriktiven Regeln italienweit zu dulden, gibt sich Landeshauptmann Arno Kompatscher kämpferisch.
„Wir schauen uns an, was Rom plant und entscheiden dann autonom aufgrund unserer Datenlage“, sagt der Landeshauptmann.
Herr Ebner war des Meinung, seinen Angestellten in der Medienabteilung den Auftrag zu geben eine schöne PR-Geschichte zu verfassen. Dies führte umgehend zu einem Aufschlag meines Kopfes auf der Tischplatte. https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft ... en-abbruch
Trotz meiner Kenntnis der Skrupellosigkeit in der Tourismusbranche neige ich dazu, diesen Artikel als Satire einzuordnen wenn denn der Herr Ebner nicht selber ein Schigebiet hätte. Unter diesem Aspekt klingt das eher so: mir schwimmen die Fälle gerade weg deswegen Werbung, Werbung, Werbung....
Neu: Aus- und Weiterbildung zur Glühbirne. Man hat die Erleuchtung und kann dann alles mit Fassung ertragen!
Könnte es schon, aber Kompatscher ist doch bekannt dafür dass er zu nahezu allem was aus Rom kommt nur Ja und Amen sagt. Gut, das ist eigentlich die SVP insgesamt.
Laut dem Entwurf handelt sich nicht um eine Masken-Aufzieh-Pflicht, sondern um eine Masken-Dabeihabe-Pflicht. Aufzuziehen ist die im Freien nur dann, wenn man nahe an fremden Leuten ist (vmtl. die bekannten 1,50 Meter).
Skitobi hat geschrieben: 07.10.2020 - 10:44https://orf.at/stories/3184220/
Es gibt Bemühungen für gemeinsame europäische Reiseregeln. An sich positiv, weil das Chaos damit aufhören würde. Weil es unter deutscher Führung läuft, ist aber zu befürchten, dass die deutschen Regeln überall angewendet werden, d. h. dann dürften im Zweifelsfall gar keine Ausländer nach Tirol und umgekehrt...
Der sieht vor, dass keine Reisebeschränkungen per Personen erlassen werden dürfen, die aus Gebieten kommen, wo entweder weniger als 0,05% Infektionen in 14 Tagen (D wendet das in 7 Tagen an) waren, oder wo weniger als 3% der Tests positiv waren.
Allerdings sagt es auch nur genau das aus, nämlich dass die Regeln nicht strenger sein dürfen als das, aber weniger streng dürfen sie immer sein.
Wobei ich auch befürchte, dass die Bundesregierung da Ärger macht: Man kann sich bei dem Entwurf von der "Risikozone" wegtesten, denn wenn man zwar über 0,05% ist, aber weniger als 3% der Tests positiv sind, dürfte auch D dieses Gebiet nicht mehr als "Risikozone" führen. Und da die Bundesregierung in der EU besonders gerne allen anderen Vorschriften macht, ist auch zu befürchten, dass aus dem geplanten "keine Einreiseeinschränkungen unterhalb dieser Werte" ein "Einreiseeinschränkungen verpflichtend oberhalb dieser Kriterien" wird.
Das würde dann zu der absurden Situation führen, dass ein Land mit hohen Werten, wie Spanien, die Einreise aus einem Land mit niedrigeren Werten, wie Portugal, einschränken müsste (übrigens liegen nur 8 von 27 EU-Staaten unter 0,05% in 14 Tagen - und 15 bei mehr als dem doppelten).
Zuletzt geändert von j-d-s am 07.10.2020 - 11:16, insgesamt 2-mal geändert.
Die länderübergreifende «Zukunftsstudie Wintertourismus» von Kohl & Partner (Schweiz) hat ermittelt, wie gemäss Gastgebern, Destinationen und Gästen der Winter aus touristischer Sicht werden könnte.
Die Zukunftsstudie Wintertourismus kombinierte unterschiedliche Marktforschungs-Methoden. So wurde die Sicht der Gäste über eine Repräsentativbefragung sowie in einer Special Interest Befragung (NPS) in Zusammenarbeit mit Ski-Medien, Wetter- und Reiseplattformen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden, Belgien, Tschechien und Polen im September 2020 erhoben. Insgesamt wurden hier 8100 Endverbraucher befragt. Die Sicht der Gastgeber aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz zeigt das Kohl & Partner-Stimmungsbarometer mit insgesamt 575 beantworteten Fragebögen. Die Sicht der Marketingorganisationen zeigt auf, welche Märkte und Zielgruppen Perspektiven und Chancen für den Wintertourismus bieten. Weitere Erhebungsformen waren eine H-Benchmark Destinationsanalyse mit Echtdaten-Vergleich sowie eine Delphi Befragung interessierter TouristikerInnen und ExpertInnen.
Man braucht jetzt aber wirklich nicht die üblichen "Deutschland unterdrückt alle anderen EU-Staaten"-Stereotype rauskramen. Deutschland hat eben im Moment die Ratspräsidentschaft inne und koordiniert deswegen die Verhandlungen - nichts weiter als ein zeitlicher Zufall und keine böse Konspiration. Deshalb also bitte auf dem Boden bleiben!
Man sollte auch nicht vergessen, dass Deutschland nunmal die stärkste Wirtschaftsnation in der EU ist und nach Einwohnerzahl das zweitgrößte Land. Dass Deutschland in der EU daher gerne der Taktgeber ist erscheint logisch und ist grundsätzlich ja nicht verkehrt. Ob es immer am besten so ist sei mal dahingestellt, aber dass Deutschland andere EU Länder irgendwie "schlechter" behandelt halte ich auch für eher weit hergeholt. Wenn man da mal an die Finanzkrise Griechenlands oder die ganze Flüchtlingssache denkt...