ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

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gfm49
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von gfm49 »

Werna76 hat geschrieben: 13.10.2020 - 00:241. Präsentation des Berichts am Tag nach der Wien Wahl = Bericht interessiert 99,99999999% der Menschen in Österreich nicht
Gibt es wirklich mehr als 0,00001% Nicht-Wiener, die am Geschehen in Wien interessiert sind? [Ironie aus]
Werna76 hat geschrieben: 13.10.2020 - 00:243. Der Kommissions-Präsident der völlig ruhig und unaufgeregt berichtet
HBB hat geschrieben: 12.10.2020 - 22:34 Ich empfehle (besonders dem Kollegen 1970) noch die heutige ZIB2 mit einem Interview mit Kommissions-Präsident Rohrer. Wiederum sehr aufschlussreich und mit, wie ich finde, doch recht klaren Aussagen.
Das Interview mit Rohrer in der ZIB2 fand ich außerordentlich bemerkenswert - standfest, unaufgeregt, auf seinen Auftrag bezogen, kein Geschwafel; eine Wohltat im Vergleich zu hunderten von Statements von Politikern und Foristen

ghostbikersback
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von ghostbikersback »

Ein Evergreen aber passt thematisch ja hier auch:

https://www.tt.com/artikel/2314807/durc ... usgepraegt
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Neandertaler
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Neandertaler »

Was hat denn der Platter? Jetzt wird Ischgl und Tirol in jeder Nachrichtensendung auf der Welt genannt, also jeder weiß jetzt wo das ist und dann regt der sich noch auf? Ich verstehe das nicht...
Ischgl hat keine Schuld, Tirol hat keine Schuld: „Das Bashing muss aufhören!“, forderte LH Günther Platter und verlangte einen Schulterschluss.
https://mobil.krone.at/2254937
Es ist jetzt zwar nur Krone, also die Bild Österreichs, aber was hätten die Touristiker letztes Jahr um diese Zeit dafür gegeben um in fast jeder Zeitung und Nachrichtensendung täglich mehrmals erwähnt zu werden ohne dafür etwas zu bezahlen?

Jetzt ist es so weit und Platter hat kein Verständnis dafür, seltsam ...

Und auch seine Standardreaktion ist wieder wie immer: wir sind alle unschuldig!

Herr Platter, Herr Tilg und Herr Kurz, wäre es nicht Mal an der Zeit Mal das Büsergewand anzulegen und ihre Arbeitgeber, sprich das das Volk, um Verzeihung anzuflehen, dann die Sachen zu packen, das Büro zu räumen und neuen, nicht vorbelasteten Kräften das Amt zu übergeben? Ich denke schon, denn mit ihrem Verhalten und abstreiten von Tatsachen haben sie einen persönlichen Teil an der Krise in Europa beigetragen. Aber die Reaktion ist wie immer und lässt sich mit einem Spruch aus dem Vinschgau gut untermauern: Was kann der Österreicher? Meistens nichts dafür.
Ich stell diesen Satz hier nicht als persönlichen Angriff rein sonder als Umschreibung von vielen politischen Äußerungen der handelnden Personen. Sie sind sehr schnell im zeigen mit dem Finger auf andere: die Deutschen waren es, die Isländer haben sich in München abgesteckt,
die Deutschen waren es, die haben vergessen in die Betriebsanleitung zu schreiben, das der Heizlüfter nicht in Fahrbetriebsmittel eingebaut werden dürften,
die Deutschen waren es, die haben Österreich besetzt...

Seien sie bitte alle mit einander ganz still und suchen sie Mal die Fehler in ihrem eigenen Verhalten. Ich gestehe jedem zu, sich mit dieser neuen, unübersichtlichen Situation und schnelle der Entwicklungen nicht alle Daten und Faktenlage zu kennen und daher nicht alles sofort berücksichtigen zu können, es ging im März alles sehr unübersichtlich Kreuz und Quer. Fehler kann man machen, man sollte dann auch dazu stehen!
Neu: Aus- und Weiterbildung zur Glühbirne. Man hat die Erleuchtung und kann dann alles mit Fassung ertragen!

Grüße aus Rockcity
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von snowflat »

Dann können jetzt ja die Datenschützer auf den Zug springen :)
Ischgl setzt bei seinem Sicherheitskonzept für die kommende Wintersaison auf Kameras und eine eigens für das Paznaun entwickelte App. Verzichtet wird heuer auf das traditionelle Opening Konzert zum Saisonstart. Auch ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen soll kommen.
Sieh an, sieh an ... man besinnt sich der Wurzeln:
Außerdem solle der Partytourismus mit Blick auf die qualitätsvolle Weiterentwicklung des Wintersportangebots eingedämmt werden
Quelle: Ischgl setzt auf Kameras zum Abstandmessen

Vielleicht hat die ganze Pandemie ja was Positives: Wenn in der App Real-Time-Informationen zu Liftwartezeiten enthalten sind um so a) die Skifahrerströme zu lenken, b) die Wartezeiten so besser zu verteilen und c) mehr skifahren statt warten :D Ist natürlich eher was für Großraumskigebiete wo man nicht das ganze Gebiet auf einem Blick von einem Punkt aus einsehen kann. Vielleicht machen sie (Ischgl) ja was draus und andere Gebiete ziehen nach. Eigentlich sollte ja keiner Probleme mit Kameras haben, so vermummt wie man (aktuell) unterwegs ist/sein wird.
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Tyrolens »

Viele glauben ja nach wie vor, dass Günther Aloys so etwas wie der Mr. Ischgl ist -

https://www.derstandard.at/story/200012 ... te-ort-der
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Siedler
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Siedler »

Tyrolens hat geschrieben: 25.10.2020 - 13:08 Viele glauben ja nach wie vor, dass Günther Aloys so etwas wie der Mr. Ischgl ist -
https://www.derstandard.at/story/200012 ... te-ort-der
Ist er das nicht?
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Tyrolens »

Ich kenne wenige im Dorf, die ihn ernst nehmen.
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Siedler
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Siedler »

:lach: das ist natürlich was anderes. Obwohl er ist/war schon maßgeblich an der "Entwicklung" von Ischgl beteiligt. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, ist Ansichtssache. Es gibt aber in dem Ort ziemlich viel Neid untereinander.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 »

Siedler hat geschrieben: 26.10.2020 - 09:13 :lach: das ist natürlich was anderes. Obwohl er ist/war schon maßgeblich an der "Entwicklung" von Ischgl beteiligt. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, ist Ansichtssache. Es gibt aber in dem Ort ziemlich viel Neid untereinander.
Was hat er denn maßgeblich zur Entwicklung beigetragen?

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Siedler
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Siedler »

Na ja 10 Jahre im Vorstand der TVB und im Aufsichtsrat der Silvretta AG hinterlassen schon Spuren. Das betrifft das Skigebiet und den Ort. Ich glaube kaum das es ohne ihn das TOP of the Mountain gebe.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 »

Siedler hat geschrieben: 26.10.2020 - 12:03 Na ja 10 Jahre im Vorstand der TVB und im Aufsichtsrat der Silvretta AG hinterlassen schon Spuren. Das betrifft das Skigebiet und den Ort. Ich glaube kaum das es ohne ihn das TOP of the Mountain gebe.
Sie sollten den Mann nicht überbewerten. Soviel hat er in den Jahren im TVB und Seilbahn nicht gemacht.
Das einzige was man ihm zu Gute halten muss. Er hatte gute Kontakte zum Management von Elton John.
Das erste Frühlingsschneefest gab es 1988 oder 1989. Ab Elton John,1995, kam dann jedes Jahr ein internationaler Star.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von snowworld »

Ich glaube schon das Ischgl ohne Herrn Aloys niemals dieses Party Image bekommen hätte.

Ihm und seiner Familie gehören ja das Hotel Elizabeth mit der Schatzi Bar. Er hat den Spiegel aufs Dach für die Sonne beim Elizabeth montiert und mit der Schatzi Bar mit den ersten Party Apres Ski in Ischgl forciert (mit Gogo Dirndl Girls).
Sowas gab es bisher nirgends in Österreich.

Sein zweites Hotel Madlein hat er als erster zum "Design-Hotel" umgebaut und mit dem Club Pacha im Keller den ersten großen Club in Ischgl mit dem damaligen hippen Pacha Branding ins Leben gerufen.
Das Pacha sollte ja der beste Club in einem Skiort auf der Welt werden, was Ihm evtl. in den Anfangsjahren ja auch gelungen ist.

Er hat Paris Hilton ins Pacha geholt, und auf einmal war der Club überall bekannt. So ist mit den TOP-Konzerten das Party Image von Ischgl entstanden.
Ohne Ihn gäbe es das alles nicht und Ischgl wäre wahrscheinlich ein Ort wie viele andere mit ein paar "normalen" Apres Ski Läden.
Die anderen Hoteliers haben dann gemerkt, dass mit den Getränken beim Apres Ski das meiste Geld verdient werden kann und haben alle auf diese Schiene gesetzt.

Daher ist Günther Aloys meiner Meinung nach absolut der Erfinder vom "Party Ischgl".

Ischgl wurde Ihm dann zu klein und er wollte mit seinem RICH Prosecco (Prosecco in der Dose) und mit Paris Hilton als Werbeträgerin (Auftritte beim Oktoberfest, Opern Ball, etc.) die Welt mit seinen Dosen erobern.
Das Vorhaben ging leider komplett schief, die Dose setzte sich nicht durch und er hat damit wahrscheinlich ein paar Millionen versenkt.

Die 2 Hotels in Ischgl führen mittlerweile seine Töchter.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 »

snowworld hat geschrieben: 26.10.2020 - 13:53 Ich glaube schon das Ischgl ohne Herrn Aloys niemals dieses Party Image bekommen hätte.

Ihm und seiner Familie gehören ja das Hotel Elizabeth mit der Schatzi Bar. Er hat den Spiegel aufs Dach für die Sonne beim Elizabeth montiert und mit der Schatzi Bar mit den ersten Party Apres Ski in Ischgl forciert (mit Gogo Dirndl Girls).
Sowas gab es bisher nirgends in Österreich.

Sein zweites Hotel Madlein hat er als erster zum "Design-Hotel" umgebaut und mit dem Club Pacha im Keller den ersten großen Club in Ischgl mit dem damaligen hippen Pacha Branding ins Leben gerufen.
Das Pacha sollte ja der beste Club in einem Skiort auf der Welt werden, was Ihm evtl. in den Anfangsjahren ja auch gelungen ist.

Er hat Paris Hilton ins Pacha geholt, und auf einmal war der Club überall bekannt. So ist mit den TOP-Konzerten das Party Image von Ischgl entstanden.
Ohne Ihn gäbe es das alles nicht und Ischgl wäre wahrscheinlich ein Ort wie viele andere mit ein paar "normalen" Apres Ski Läden.
Die anderen Hoteliers haben dann gemerkt, dass mit den Getränken beim Apres Ski das meiste Geld verdient werden kann und haben alle auf diese Schiene gesetzt.

Daher ist Günther Aloys meiner Meinung nach absolut der Erfinder vom "Party Ischgl".

Ischgl wurde Ihm dann zu klein und er wollte mit seinem RICH Prosecco (Prosecco in der Dose) und mit Paris Hilton als Werbeträgerin (Auftritte beim Oktoberfest, Opern Ball, etc.) die Welt mit seinen Dosen erobern.
Das Vorhaben ging leider komplett schief, die Dose setzte sich nicht durch und er hat damit wahrscheinlich ein paar Millionen versenkt.

Die 2 Hotels in Ischgl führen mittlerweile seine Töchter.
Das ist die Entwicklung aus Ihrer Sicht. Verzeihen Sie mir, dass sich die Entwicklung aus meiner Sicht, der hier aufgewachsen ist, etwas anders darstellt.
Für eine Entwicklung eines Dorfes braucht es schon mehr als zwei Hotels und Bars.
Ischgl wurde in erster Linie durch das Schigebiet bekannt. Der Apres Ski kam dann nach und nach dazu. Anfangs nannte man ihn noch 5 Uhr Tee. Der erste richtige
Apres Ski Laden war im Hotel Christíne. Als der Kuhstall anfing, gab es beim Hotel Elisabeth lediglich die Eisbar.
Ich sage nicht, dass der Herr Aloys gar nichts dazu beitrug. Aber der Erfinder ist er wahrlich nicht. Dass mit den Getränken mehr zu verdienen ist, haben andere schon
viel früher kapiert.
Der Erfolg von Ischgl liegt am Schigebiet, wo immer wieder investiert wird. Da der Gast sieht was mit seinem Geld geschieht.
An den vielen Vermietern und natürlich auch am Partyprogramm.
Es ist ein Gesamtpaket was Ischgl ausmacht.
Den Erfolg mit seinen beiden Hotels hat er eher seinen Töchtern zu verdanken. Denn eine Zeit lang stand es gar nicht gut um die Hotels.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von mk280483 »

snowworld hat geschrieben: 26.10.2020 - 13:53 Ich glaube schon das Ischgl ohne Herrn Aloys niemals dieses Party Image bekommen hätte.

Ihm und seiner Familie gehören ja das Hotel Elizabeth mit der Schatzi Bar. Er hat den Spiegel aufs Dach für die Sonne beim Elizabeth montiert und mit der Schatzi Bar mit den ersten Party Apres Ski in Ischgl forciert (mit Gogo Dirndl Girls).
Sowas gab es bisher nirgends in Österreich.

Sein zweites Hotel Madlein hat er als erster zum "Design-Hotel" umgebaut und mit dem Club Pacha im Keller den ersten großen Club in Ischgl mit dem damaligen hippen Pacha Branding ins Leben gerufen.
Das Pacha sollte ja der beste Club in einem Skiort auf der Welt werden, was Ihm evtl. in den Anfangsjahren ja auch gelungen ist.

Er hat Paris Hilton ins Pacha geholt, und auf einmal war der Club überall bekannt. So ist mit den TOP-Konzerten das Party Image von Ischgl entstanden.
Ohne Ihn gäbe es das alles nicht und Ischgl wäre wahrscheinlich ein Ort wie viele andere mit ein paar "normalen" Apres Ski Läden.
Die anderen Hoteliers haben dann gemerkt, dass mit den Getränken beim Apres Ski das meiste Geld verdient werden kann und haben alle auf diese Schiene gesetzt.

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Ischgl wurde Ihm dann zu klein und er wollte mit seinem RICH Prosecco (Prosecco in der Dose) und mit Paris Hilton als Werbeträgerin (Auftritte beim Oktoberfest, Opern Ball, etc.) die Welt mit seinen Dosen erobern.
Das Vorhaben ging leider komplett schief, die Dose setzte sich nicht durch und er hat damit wahrscheinlich ein paar Millionen versenkt.

Die 2 Hotels in Ischgl führen mittlerweile seine Töchter.
Das Elizabeth Hotel ist übrigens nur zu empfehlen...Zimmer, Service, Essen sind dort wirklich Weltklasse, aber hat natürlich auch einen sehr stolzen Preis.
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Siedler
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Siedler »

1970 hat geschrieben: 26.10.2020 - 15:33 Der Erfolg von Ischgl liegt am Schigebiet, wo immer wieder investiert wird. Da der Gast sieht was mit seinem Geld geschieht.
An den vielen Vermietern und natürlich auch am Partyprogramm.
Es ist ein Gesamtpaket was Ischgl ausmacht.
Den Erfolg mit seinen beiden Hotels hat er eher seinen Töchtern zu verdanken. Denn eine Zeit lang stand es gar nicht gut um die Hotels.
Diese Gesamtpaket, wie sie es nennen, muss aber geschnürt werden. Von alleine passiert das nicht. Auch wenn die Nummer vom besoffenen Hasselhoff nach hinten losgegangen ist. Ischgl war in der Presse. Wer hat den angeschleift? Wer hat mit 2 Hummer Stretchlimousinen die Hilton angekarrt und damit Ischgl weltweit ins Fernsehen gebracht? Die Quittung für Rich Prosecco durfte er aber gern alleine zahlen. RTL Supertalent Casting, RTL2 Reportagen über reiche Russen die nicht echt waren usw. Ich kenne aus dem Ort niemand, der in der Öffentlichkeit so die Trommel für Ischgl gerührt hat. Niki Ganahl mal ausgenommen. Ansonsten haben alle schön davon profitiert, ohne in der Richtung nur einen Finger zu krümmen. Vielleicht werfen Sie mal einen Blick ins WORKBOOK. Sollte ja für jeden "Ischgler" machbar sein.
Zumindest wissen Sie wem man den Auftritt von Elton John zu verdanken hat. Der hat vorher sicher nicht gewusst, wo Ischgl liegt. 1995. Bei allem Respekt, aber das Frühlingschneefest damit zu vergleichen ist schon etwas gewagt. Da war am Taleingang Schluß mit der Strahlwirkung :lach: .
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von HBB »

Mal wieder was Ernsteres:

Im Standard:
Finanzprokuratur bestreitet Ischgl-Versagen und gibt Touristen Mitschuld

Tenor: Wer in einer Pandemie in Urlaub fährt, ist selbst schuld.
Na klar. Und die Falschinformationen (wie von der Kommission eindeutig festgestellt!) und Beschwichtigungen des Landes Tirol - geschenkt, kommen gar nicht vor. Tu felix Austria!
Und wie immer die typisch österreichische Erzählung: alle anderen sind schuld; wir haben nichts falsch gemacht, im Gegenteil, sind ja sogar die Opfer.
In so einer Gedankenwelt lässt sich's fein leben.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von ghostbikersback »

Staatshaftung ist juristisch immer schwer durchsetzbar aber vorliegend sind die Pflichtverletzungen derart offenkundig, dass es da eigentlich nur ein Urteil geben kann, wenn man die Gesetze ordentlich auslegt. Aber es gibt ja noch die Adlerrunde...insofern bleibt es spannend, ob eine ordentliche juristische Aufarbeitung erfolgt oder ob man letztlich auf den Spuren des Kaprun-Prozesses wandelt und Österreichs Ruf als juristische Bananenrepublik weiter zementiert...

Davon abgesehen scheint die Republik juristisch nicht sonderlich gut beraten: Bereits in der ersten Einlassung gibt man zu, dass es Anlass zur Sorge bzw. Fälle in Tirol und angrenzenden Gebieten gab. Wenn int. Urlauber das gegen sich gelten lassen sollen, gilt dies natürlich erst recht für die lokalen Behörden. Mit diesem Wissen der Behörden ist das streitige Unterlassen bzw. die erfolgte Falschmeldung (Ansteckung wahrscheinlich im Flugzeug) noch schwieriger zu halten als ohnehin schon...ein klassisches Eigentor, für diesen wichtigen und aufgrund der schlechten Datenlage strittigen Punkt hätten die Kläger erstmal Beweis antreten müssen...dicker Patzer!

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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von hch »

Eine nette musikalische Aufarbeitung des Themas kommt vom jungen Pinzgauer Marcus Hinterberger:
Direktlink
Auch die sonstigen Musik und Skivideos von ihm gefallen mir sehr :)
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von HBB »

Die Ischgler PR-Profis waren wieder am Werk und haben das lustige Liadl dadurch erst so richtig bekanntgemacht:
https://www.derstandard.at/story/200012 ... r-desaster

So was ist eigentlich Lektion eins im Volkshochschulkurs "Neue Medien"...
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von icedtea »

HBB hat geschrieben: 24.11.2020 - 15:33 Die Ischgler PR-Profis waren wieder am Werk und haben das lustige Liadl dadurch erst so richtig bekanntgemacht:
https://www.derstandard.at/story/200012 ... r-desaster

So was ist eigentlich Lektion eins im Volkshochschulkurs "Neue Medien"...
Auh weh :wall:
Da ist die Nervosität in Ischgl aber schon auf Siedepunktniveau angekommen :rolleyes:
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
Als nächstes: 🤷‍♂️
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von Pancho »

Ich hätte echt gedacht, dass die professioneller sind.
Gut gelaufen für den jungen Künstler. :mrgreen:
hch
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von hch »

HBB hat geschrieben: 24.11.2020 - 15:33 Die Ischgler PR-Profis waren wieder am Werk und haben das lustige Liadl dadurch erst so richtig bekanntgemacht:
https://www.derstandard.at/story/200012 ... r-desaster

So was ist eigentlich Lektion eins im Volkshochschulkurs "Neue Medien"...
Die Anmerkung des Standard-Redakteurs unter dem Artikel ist auch lustig.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 »

Ja sehr unüberlegt. Im Frühjahr bringen sie das Maul nicht auf. Aber bei einem jungen Burschen regt man sich auf. Ich schäme mich als Ischgler.
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HBB
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von HBB »

Das ganze entbehrt ja auch nicht einer gewissen Ironie:
1970, Du hast ja hier anfangs mal geschrieben, dass PR-Experten den Ischglern geraten hätten, sich lieber gar nicht zu äußern, weil eh jede Äußerung negativ ausgelegt würde. Auch wenn ich das nach wie vor für komplett falsch halte (angesichts der Lautstärke und Selbstgewissheit, mit der Ischgl in der Vergangenheit immer kommuniziert hat), kann ich die Argumentation zumindest nachvollziehen. Um so schleierhafter finde ich es, dass ausgerechnet die "Leader" im Ort so einen Bock schießen mit einem absoluten PR-Anfänger-Fehler.
Möglicherweise liegen auch die Nerven komplett blank; vielleicht ist die Buchungslage ja doch nicht so, wie man es sich und den anderen immer vorgemacht hat.
Aber das ist natürlich nur eine reine Mutmaßung meinerseits . Oder man ist tatsächlich überrascht, dass Ischgl und Corona immer noch in einem Atemzug genannt werden, allen treuherzigen Beteuerungen zum Trotz. Wie gesagt: alles Spekulation - wozu allerdings so ein PR-Desaster geradezu einlädt.
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Re: ORF Doku "Am Schauplatz: Ausnahmezustand in Ischgl"

Beitrag von 1970 »

HBB hat geschrieben: 25.11.2020 - 12:37 Das ganze entbehrt ja auch nicht einer gewissen Ironie:
1970, Du hast ja hier anfangs mal geschrieben, dass PR-Experten den Ischglern geraten hätten, sich lieber gar nicht zu äußern, weil eh jede Äußerung negativ ausgelegt würde. Auch wenn ich das nach wie vor für komplett falsch halte (angesichts der Lautstärke und Selbstgewissheit, mit der Ischgl in der Vergangenheit immer kommuniziert hat), kann ich die Argumentation zumindest nachvollziehen. Um so schleierhafter finde ich es, dass ausgerechnet die "Leader" im Ort so einen Bock schießen mit einem absoluten PR-Anfänger-Fehler.
Möglicherweise liegen auch die Nerven komplett blank; vielleicht ist die Buchungslage ja doch nicht so, wie man es sich und den anderen immer vorgemacht hat.
Aber das ist natürlich nur eine reine Mutmaßung meinerseits . Oder man ist tatsächlich überrascht, dass Ischgl und Corona immer noch in einem Atemzug genannt werden, allen treuherzigen Beteuerungen zum Trotz. Wie gesagt: alles Spekulation - wozu allerdings so ein PR-Desaster geradezu einlädt.
Ja hier haben sie echt einen großen Bock geschossen. Haben wohl nicht gedacht, dass es so an die Öffentlichkeit kommt.
Zur Buchungslage: Die ist schlichtweg gesagt, miserabel. Aber kein Wunder, wenn keiner kommen darf. Viele Gäste würden gerne buchen, können aber derzeit nicht.
Wird sich meiner Meinung nach, auch nicht so bald ändern.

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