Coronavirus 2019-nCoV

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Jan Tenner
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Jan Tenner »

Oliver.O hat geschrieben: 30.10.2020 - 15:59 Naja, mein Eindruck ist: Streek scheint im eigenen Kollegenkreis nicht mehr wirklich Resonanz zu finden (das war am Anfang der Coronalage noch anders). Schmidt-Chanasit ist völlig gebietsfremd spezialisiert. Beide äußern sich vorwiegend nicht zu virologischen Fragestellungen, sondern zu politischen und sozialwissenschaftlichen Themen. Ich sehe die Relevanz nicht. An welche hilfreichen Sachen von den beiden, die nicht schon anderswo mitgedacht und geäußert wurden, denkst du denn so?
Den Gedanken, ein differenziertes Warnsystem zu haben als nur auf die Neuinfektion zu schauen, finde ich nicht so verkehrt. Und die die Idee wird ja nicht automatisch dadurch schlechter, weil sie andere auch schon hatten.
Gut fand ich, dass in der Erklärung (bei Streeck) ENDLICH auch mal konkrete Vorschläge kamen, wie man die Menschen in häuslicher Pflege schützen und unterstützen kann. Dass das letztlich an Ideen viel zu dünn war, sehe ich auch so, aber wenigstens hat das mal jemand auf die Agenda der öffentlichen Diskussion gesetzt!

Oliver.O
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Oliver.O »

Jan Tenner hat geschrieben: 30.10.2020 - 16:10 Den Gedanken, ein differenziertes Warnsystem zu haben als nur auf die Neuinfektion zu schauen, finde ich nicht so verkehrt. Und die die Idee wird ja nicht automatisch dadurch schlechter, weil sie andere auch schon hatten.
Klar ist es einer guten Idee egal, von wem sie kommt.

Hier wurde allerdings (und das kam im Illner-Talk auch zur Sprache) völlig irreführend der Eindruck erweckt, als hätte man sich in den Entscheidungsprozessen nur auf die Neuinfektionen abgestützt. Dabei wurde dort stets mit ziemlich vielen Faktoren jongliert und dies nach meinem Dafürhalten auch erstaunlich kompetent. (Ich hab' mir jeweils die Bundespressekonferenz-Termine zu den kritischen Beschlüssen angeschaut, die waren viel aufschlussreicher als das Wenige, was dann in Medien transportiert wurde.) Also: Das Politik-interne Warnsystem ist viel differenzierter als die beiden es unterstellen. Was man wohl deutlich verbessern kann, ist die Öffentlichkeits-Kommunikation. Der Vorschlag kam allerdings von Habeck.

Man sollte nicht ein Phantom aufbauen ("die gucken nur auf eine Zahl") und damit Andere kleiner machen als sie sind, um sich selbst als Heilsbringer darzustellen. Wie es aussieht haben sie aber genau das getan.
Jan Tenner hat geschrieben: 30.10.2020 - 16:10 Gut fand ich, dass in der Erklärung (bei Streeck) ENDLICH auch mal konkrete Vorschläge kamen, wie man die Menschen in häuslicher Pflege schützen und unterstützen kann.
Okay, das sehe ich mir dann gern noch mal an.
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Mt. Cervino
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Mt. Cervino »

Auch die Heinsberg-Studie von Streek hat weltweit viel Beachtung gefunden und neue Erkenntnisse (Stichwort: Durchseuchungsrate eines Hotspots und Nachweis Dunkelziffer) geliefert, die es so damals nicht gab. Ob die Kommunikation zu der Studie gelungen war ist eine andere Frage.
Jedenfalls hat Streek damals empirische Daten und Fakten geliefert wo andere nur immer gelabert haben.
Drosten und Lauterbach haben meines Wissens immer nur über Studien von anderen gesprochen und diese selektiv passend zu ihrer Meinung zitiert, aber nie selbst bedeutungsvolle Studien verfasst.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Schusseligkite »

Jan Tenner hat geschrieben: 30.10.2020 - 15:15 [
Auch wenn es die Bild ist, steht da ja nicht irgendein hergeholter Unsinn,
Das ist überraschend. Trotzdem bekommt das Drecksblatt keinen Klick von mir.
Jan Tenner
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Jan Tenner »

Mt. Cervino hat geschrieben: 30.10.2020 - 16:37 Auch die Heinsberg-Studie von Streek hat weltweit viel Beachtung gefunden und neue Erkenntnisse (Stichwort: Durchseuchungsrate eines Hotspots und Nachweis Dunkelziffer) geliefert, die es so damals nicht gab. Ob die Kommunikation zu der Studie gelungen war ist eine andere Frage.
Jedenfalls hat Streek damals empirische Daten und Fakten geliefert wo andere nur immer gelabert haben.
Drosten und Lauterbach haben meines Wissens immer nur über Studien von anderen gesprochen und diese selektiv passend zu ihrer Meinung zitiert, aber nie selbst bedeutungsvolle Studien verfasst.
Ich glaube nicht, dass das so stimmt. Drosten hat soweit ich weiß auch selbst Studien verantwortet zB zu Infektiosität von Kindern und generell kann man demjenigen, der den PCR-Test entwickelt hat, wohl nicht vorwerfen, dass er zu weit weg vom Corona-Thema oder nur theoretisch dabei sei.
Lauterbach ist zwar Arzt und Epidemiologe, aber eben auch Berufspolitiker. Da finde ich es schon beachtlich, wenn er die relevanten Studien inhaltlich kennt und versteht. Dass er selbst welche durchführt, fände ich zu viel erwartet.

Streecks Heinsberg-Studie steht ja auch nicht außerhalb der Kritik, was die Aussagekraft angeht. Das Datenmaterial ist in der Quantität halt immer noch zu dünn, als dass die Studie zB hinsichtlich Todesrate empirisch belastbar wäre (1 zufälliger Todesfall mehr oder weniger würde halt das Ergebnis völlig auf den Kopf stellen). Dafür kann Streecks Studie natürlich nichts. Aber dass es für seine Glaubwürdigkeit katastrophal war, dass seine PR-Agentur das Ergebnis schon vor Auswertung der Ergebnisse verkünden konnte, darüber sind wir uns alle einig. Und dass er sich in regelmäßigen Abständen zu Lanz setzt und immer wieder dieselbe Geschichte erzählt, rückt ihn dann schon (für mich unnötigerweise) sehr in den Vedacht, ein "Storymacher" zu sein...
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Schusseligkite »

j-d-s hat geschrieben: 30.10.2020 - 16:08 "Flatten the Curve" (S. 6) war nie Strategie - sondern "Hammer and Dance"
Jein. Drosten hatte das im Podcast erklärt https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript196.pdf (Seite 3)

„ Dann kommt der Tanz mit dem Tiger, mit dieser Epidemie, wo man ver- sucht, das Ganze unter Kontrolle zu halten, aber nicht komplett einzusperren, weil dann andere Dinge leiden, wie die Wirtschaft. In dieser Tanzphase sind wir. Jetzt wollen wir davon ausgehen, dass wir nicht zurückmüs- sen zum Hammer, in den totalen Lockdown, sondern dass wir Stückchen für Stückchen herausfinden, wo man dem Tiger ein bisschen mehr die Leine lösen kann, ohne dass er gleich über einen herfällt. Das ist die Grundidee.“

Man hat aber eben nicht „ein bißchen mehr Leine“ gelöst. Sondern den Tiger an einer sehr langen und sehr dünnen Leine gelassen. Die ist dann irgenwann gerissen. Nun ist der Tiger wieder frei.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Neandertaler »

turms hat geschrieben: 30.10.2020 - 15:48
Neandertaler hat geschrieben: 30.10.2020 - 15:45
Schusseligkite hat geschrieben: 30.10.2020 - 13:50

Das wäre irgendwie überzeugender, wenn du wüsstest, wie die die Begriffe wirklich heißen.
Kläre mich auf, wo der Fehler ist.
nicht sicher aber legislative , exekutive und Judikative
oder ist so auf englisch?
Ich habe das so gelernt:
Die Gewaltenteilung (in Österreich auch Gewaltentrennung) ist ein tragendes Organisations- und Funktionsprinzip der Verfassung eines Rechtsstaats. Sie bedeutet, dass ein und dieselbe Institution grundsätzlich nicht verschiedene Gewaltenfunktionen ausüben darf, die unterschiedlichen Hoheitsbereichen staatlicher Gewalt zugeordnet sind. Sie bedeutet aber auch, dass dieselbe Person nicht verschiedenen Institutionen angehören darf. Nach historischem Vorbild werden dabei die drei Gewalten Gesetzgebung (Legislative), ausführende Gewalt (Exekutive) und Rechtsprechung (Judikative) unterschieden.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gewaltenteilung
Ich will mal hoffen, da hat sich nichts dran geändert.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Oliver.O »

Ich hatte mich schon gefragt, ob die KBV auch so handelt, wie ich es von anderen Verbänden kenne: Die Verbandsführung vertritt – im Namen der Mitglieder – eigene politische Positionen in der Öffentlichkeit, ohne zuvor genau diese Mitglieder zu befragen. Hier gibt es nun eine richtige Verbandshierarchie unterhalb der KBV. Und siehe da, nicht einmal mit sämtlichen Verbände innerhalb dieser Hierarchie hat sich die KBV abgestimmt. Weshalb sich die ersten jetzt öffentlich distanzieren:

Coronavirus: Anästhesisten distanzieren sich vom Positionspapier der KBV - DER SPIEGEL

Die Rheumatologen werden deutlich:
Derartige Taschenspielertricks um einen breiten Rückhalt in der Ärzteschaft vorzutäuschen, seien nicht akzeptabel.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von gfm49 »

Neandertaler hat geschrieben: 30.10.2020 - 17:09 Ich habe das so gelernt:
Die Gewaltenteilung (in Österreich auch Gewaltentrennung) ist ein tragendes Organisations- und Funktionsprinzip der Verfassung eines Rechtsstaats. Sie bedeutet, dass ein und dieselbe Institution grundsätzlich nicht verschiedene Gewaltenfunktionen ausüben darf, die unterschiedlichen Hoheitsbereichen staatlicher Gewalt zugeordnet sind. Sie bedeutet aber auch, dass dieselbe Person nicht verschiedenen Institutionen angehören darf. Nach historischem Vorbild werden dabei die drei Gewalten Gesetzgebung (Legislative), ausführende Gewalt (Exekutive) und Rechtsprechung (Judikative) unterschieden.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gewaltenteilung
Ich will mal hoffen, da hat sich nichts dran geändert.
Dann hast Du aber nur die Hälfte gelernt. Weiter unten heißt es nämlich in demselben Artikel (Hervorhebungen durch mich):

"Teilweise wird Gewaltenteilung verstanden als die Forderung nach einer strikten Gewaltentrennung mit hoher Unabhängigkeit der Gewalten. Gewaltenteilung kann jedoch nur dann funktionieren, wenn die einzelnen Organe ein Eingriffsrecht in die anderen Zweige besitzen, um effektiv ihre Kontrollfunktion ausüben zu können (Checks and Balances). Es existiert also ein Spektrum in der klassischen Gewaltenteilung: von einer hohen Unabhängigkeit der Gewalten, wie es noch zur Zeit der Aufklärung für Monarchien erdacht wurde, zu einer zunehmenden Verzahnung der (durch das Parlament demokratisch legitimierten) Staatsgewalten. Eine derartige Verzahnung wird auch als Gewaltenverschränkung oder Gewaltengliederung bezeichnet. In präsidialen Systemen wie den Vereinigten Staaten von Amerika sind die klassischen Gewalten üblicherweise stärker getrennt als in parlamentarischen Demokratien.[14] Dafür wirken in parlamentarischen Demokratien andere Mechanismen zur Machtbegrenzung, etwa die Fraktionsbildung. Dies birgt jedoch auch die Gefahr einer zu starken Dominanz von politischen Parteien (vgl. Parteiendemokratie).

Ein typisches Beispiel für eine Gewaltenverschränkung ist das im deutschen Grundgesetz niedergelegte konstruktive Misstrauensvotum, mit dem eine Mehrheit des Deutschen Bundestages, also die Legislative, den Bundeskanzler, die Exekutive, abberufen kann. Darüber hinaus sind viele Regierungsmitglieder zugleich Abgeordnete im Parlament, was eine personelle Gewaltenverschränkung darstellt. Es liegt also eine Kompatibilität von Parlamentsmandat und Regierungsamt vor. Der Bundestag wählt außerdem auch den Bundeskanzler, ist an der Wahl des Bundespräsidenten und der Richter des Bundesverfassungsgerichts beteiligt. Des Weiteren können die Gerichte Akte der Verwaltung überprüfen, das Verfassungsgericht auch Legislativakte; in wenigen Fällen erlangen dessen Urteile alsdann legislativen Rang, weswegen hier auch von Superlegislative gesprochen wird. Beispiel sind die so genannten Rundfunkurteile des Bundesverfassungsgerichts. Die Gewalten werden eher als sich ergänzend verstanden.

Gegenbeispiel sind die Vereinigten Staaten, wo Präsident und Kongress getrennt gewählt werden und sowohl Präsident (Veto­macht) als auch Parlament (Impeachment) nur eingeschränkte Einflussmöglichkeiten haben, aber auch klarer abgetrennte Befugnisse. Teilweise werden in den USA auch die Richter vom Volk gewählt. Die Gewalten werden eher antagonistisch verstanden.

Frankreich oder auch die Weimarer Republik stellen Zwischensysteme dar: Zwar wird das Staatsoberhaupt direkt gewählt, die Regierung wird jedoch vom Parlament gewählt. Im Falle nicht ausreichender oder politisch nicht passender Mehrheiten kann dieses System sehr instabil werden (Cohabitation).
"

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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Schusseligkite »

Neandertaler hat geschrieben: 30.10.2020 - 17:09
Ich habe das so gelernt:
Legislative...Exekutive...
Wenn du das so gelernt hast, warum schreibst du es dann anders?
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Mt. Cervino
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Mt. Cervino »

Jan Tenner hat geschrieben: 30.10.2020 - 16:53 Streecks Heinsberg-Studie steht ja auch nicht außerhalb der Kritik, was die Aussagekraft angeht. Das Datenmaterial ist in der Quantität halt immer noch zu dünn, als dass die Studie zB hinsichtlich Todesrate empirisch belastbar wäre (1 zufälliger Todesfall mehr oder weniger würde halt das Ergebnis völlig auf den Kopf stellen).
Die Todesrate stand bei der Heinsberg-Studie nicht im Zentrum der Betrachtung vielmehr die Anzahl der tatsächlich Infizierten (aus allen bei der Studie getesteten Personen) im Vergleich zu den ohne Studie getesteten. Dies hat erstmals in DE einen Rückschluss auf die Dunkelziffer erlaubt und war sicherlich die wichtigste Erkenntnis der Studie.
Das eine kleine Stichprobe bei einer Studie andere Sensitive Bereiche wie die Todesrate signifikant beeinflusst/ändert wenn sich ein Parameter (ein Toter zusätzlich) ändert ist sicherlich korrekt, aber auch nicht verwunderlich. Die Todesrate stand bei der Studie aber nie im Mittelpunkt der Betrachtung.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von baeckerbursch »

In BGL kann man ab Montag wieder in die Schule gehen, wenn nicht Ferien wären. Kita auch offen, Ausgangsbeschränkung aufgehoben.

Liest sich auch so als ob die normalen Geschäfte wieder öffnen, aber genaueres steht da nicht.

Aktueller index 0.31%
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von albe-fr »

Schusseligkite hat geschrieben: 30.10.2020 - 18:02
Neandertaler hat geschrieben: 30.10.2020 - 17:09
Ich habe das so gelernt:
Legislative...Exekutive...
Wenn du das so gelernt hast, warum schreibst du es dann anders?
auch wenn ich dafür evtl. wieder gesperrt werde - an Rechtschreibfehlern anderer rum meckern... Lehrer?
I love the smell of napalm in the morning
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Tobi-DE »

Schusseligkite hat geschrieben: 30.10.2020 - 18:02
Neandertaler hat geschrieben: 30.10.2020 - 17:09
Ich habe das so gelernt:
Legislative...Exekutive...
Wenn du das so gelernt hast, warum schreibst du es dann anders?
Mein Gott ey, was habt den ihr vür Sorken? :D
21/22 [6+1]: Nauders 5x - Spitzingsee 1x - Flutlicht-Ski Spitzingsee 1x
20/21 [1]: H'tux 1x
19/20 [13]: Sölden 1x - H'tux 2x - Nauders 6x - Kaltenbach 1x - Hochzeiger 1x - Rifflsee 1x - Pitztal Gletscher 1x
18/19 [13]: Garmisch Classic 1x - Kaunertal 1x - Sudelfeld 6x - Nauders 2x - Hochoetz 1x - Venet 1x - Spitzingsee 1x
17/18 [33+1]: Hintertux 4x - Kaunertal 5x - Sudelfeld 18x - Spitzingsee 2x - Flutlicht-Ski Spitzingsee 1x - Ellmau 1x - Hochzeiger 1x - Fendels 1x - Nauders 1x
16/17 [29+1]: Hintertux 6x - Kaunertal 5x - Sudelfeld 13x - Spitzingsee 3x - Flutlicht-Ski Spitzingsee 1x - Zell am Ziller 1x - Kitzsteinhorn 1x
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Schusseligkite »

albe-fr hat geschrieben: 30.10.2020 - 18:52
Schusseligkite hat geschrieben: 30.10.2020 - 18:02
Neandertaler hat geschrieben: 30.10.2020 - 17:09
Ich habe das so gelernt:
Legislative...Exekutive...
Wenn du das so gelernt hast, warum schreibst du es dann anders?
auch wenn ich dafür evtl. wieder gesperrt werde - an Rechtschreibfehlern anderer rum meckern... Lehrer?
Ach komm, das habe ich doch oft genug geschrieben. Nunja, fast: LehrerIN. :D
Aber nein, es geht da nicht um Rechtschreibfehler. Sondern da wird einfach deutlich, wieviel Ahnung derjenige von der Thematik hat und dass das halt nur Geschwalle ist.
(Würde es mir um Rechtschreib- und Grammatikfehler gehen, hätte ich doch schon oft genug Gelegenheit zum „Korrigieren“ gehabt. Auch bei bei meinen eigenen Beiträgen.)
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von simmonelli »

Siedler hat geschrieben: 30.10.2020 - 13:58
Schusseligkite hat geschrieben: 30.10.2020 - 13:50 Das wäre irgendwie überzeugender, wenn du wüsstest, wie die die Begriffe wirklich heißen
Schreibt man "du" klein? Frag für nen Freund :mrgreen:
Yep - tut man :ja: . Also "du" klein schreiben. Quelle: https://www.duden.de/sprachwissen/sprac ... und-ihrIhr
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Tyrolens »

TR10 hat geschrieben: 30.10.2020 - 19:06 Wurde ja bereits mehrmals bewiesen dass ein Lockdown nichts bringt! Bereits vor beginn des ersten Lockdowns gingen die Zahlen nach unten.
Nur zur Info: Kuchl war für 14 Tage in Quarantäne. Was hats gebracht? Nichts, die Zahlen sind immer noch gleich.

Beide Aussagen sind falsch. Die erste wurde x-mal widerlegt, zur zweiten:

https://www.derstandard.at/story/200012 ... bald-endet


Reduktion um 50% innerhalb von zwei Wochen. Weiß du, was das bedeutet? Vor allem, weil es auch in der kommenden Woche wenige Neuinfektionen geben wird.


Wäre ja auch interessant, wenn man Intervalle fahren würde. Zwei Wochen zu, dann eine Woche auf, dann noch mal eine Woche zu, usw usw.

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Theo »

Also im Frühling sind die Zahlen doch in recht kurzer Zeit stark gesunken.
Wer glaubt dass das hauptsächlich mit den damals geltenden Einschränkungen zu tun hatte lebt in einer Traumwelt.
Genau so wenig haben die momentan steigenden Zahlen mit dem geänderten Verhalten der Menschen zu tun.
Schaut mal das Wetter und die Temperaturen von damals und das Wetter und die Temperatur seit mitte September an.
Die Zahlen werden nicht sinken, jedenfalls sicher nie auf diesen ominösen 50er Wert. Mir ist lieber dass alle anfangs Oktober angefangen haben im Roten Bereich zu drehen als dass sie damit mitte November anfangen würden. Bis mitte Dezember wird hoffentlich der Beweis erbracht sein dass die Todesrate viel weniger hoch ist als dass allgemein immer behauptet wird und dann muss Schluss sein mit Wahnsinn.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Neandertaler »

Schusseligkite hat geschrieben: 30.10.2020 - 19:10
albe-fr hat geschrieben: 30.10.2020 - 18:52
Schusseligkite hat geschrieben: 30.10.2020 - 18:02
Wenn du das so gelernt hast, warum schreibst du es dann anders?
auch wenn ich dafür evtl. wieder gesperrt werde - an Rechtschreibfehlern anderer rum meckern... Lehrer?
Ach komm, das habe ich doch oft genug geschrieben. Nunja, fast: LehrerIN. :D
Aber nein, es geht da nicht um Rechtschreibfehler. Sondern da wird einfach deutlich, wieviel Ahnung derjenige von der Thematik hat und dass das halt nur Geschwalle ist.
(Würde es mir um Rechtschreib- und Grammatikfehler gehen, hätte ich doch schon oft genug Gelegenheit zum „Korrigieren“ gehabt. Auch bei bei meinen eigenen Beiträgen.)
Was falsch ist hast mir noch nicht gesagt. Aber egal, lassen wir das so stehen? Ist, glaube ich, besser so.
Neu: Aus- und Weiterbildung zur Glühbirne. Man hat die Erleuchtung und kann dann alles mit Fassung ertragen!

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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von albe-fr »

Schusseligkite hat geschrieben: 30.10.2020 - 19:10 Ach komm, das habe ich doch oft genug geschrieben. Nunja, fast: LehrerIN. :D
ich hätte drauf wetten können :mrgreen: - pass zum Gesamtbild - kleinlich und rechthaberisch.,
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icedtea
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von icedtea »

Wer im Glashaus sitzt, sollte sich besser im dunkeln ausziehen 8)
Wo ich schon war:
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Pancho
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

icedtea hat geschrieben: 30.10.2020 - 19:40 Wer im Glashaus sitzt, sollte sich besser im dunkeln ausziehen 8)
...und im Keller sch.... :mrgreen:
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Theo
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Theo »

Bei der Dynamik der Neuinfektionen wäre es mMn schon ein Wunder, wenn wir in etwa zwei Wochen unter 200 Toten pro Tag bleiben würden.
Selbst wenn wir jetzt mal von dieser Zahl ausgehen würden, wieso will man dieses Virus immer anders behandeln als dass man es mit anderen Krankheiten tut?
Für D werden bis zu 25000 Grippetote pro Saison angegeben, für CH sind es 2500 und für A kommt man in den letzten 20 Jahren mehr als einmal auf über 4000, mit einem angeblichen Spitzenwert von über 6000.
Schon mal davon die Todeszahlen pro Tag ausgerechnet?

Dass man zu wenig Spitalbetten habe entspricht auch nie und nimmer der Wahrheit. Wie viel Spitalbetten waren im Frühjahr leer? Wie viel Spitalpersonal war im Frühjahr in den Zwangsferien? Und selbst wenn die Spitalbetten mit Coronapatienten gefüllt würden ( was erhalten diese eigentlich für eine Behandlung dass ein Spitalaufenthalt zwingend erforderlich ist ), wie viele stillgelegte leerstehende Sanatorien und Lungenkliniken wo noch immer Infrastruktur vorhanden wäre gibt es überhaupt?

Die Chinesen bauten angeblich in 10 Tagen ein ganzes Spital und in Europa ist man anscheinend nicht mal in der Lage in
8 Monaten ein einiges Spitalbett zu reaktiviern geschweigen denn ein einziges neues aufzustellen.
Tyrolens
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Tyrolens »

Diese Zahlen wird COVID-19 sehr bald überschritten haben. Österreich steht ja jetzt schon bei 1.082 Toten und das trotz sehr erfolgreichen Lockdowns und diesmal werden es um einige mehr werden. Das heißt, wir werden trotz maximaler Maßnahmen die gleiche Sterberate wie bei einer starken Grippewelle haben. Ohne Maßnahmen um wie viel mehr? Faktor 10? Die USA hatten bisher 230.000 Tote auf 330 Mio Einwohner. Umgerechnet auf Österreich wären das 6.200!!!

Und wenn man nicht dran gestorben ist - Erfahrungen vom KH Zams: "Im Mittel blieben die Patientinnen und Patienten in Zams 33 Tage lang auf der Intensivstation, schilderte Leiter Walter Hasibeder: „Sie haben danach kaum noch Muskeln und haben noch dazu degenerative Veränderungen an den Nerven, die diese Muskulatur versorgen. Sie brauchen eine extrem lange Rehabilitation. Wir sprechen hier von Monaten, wenn nicht sogar von Jahren“, warnte der Experte."

Quelle: https://tirol.orf.at/stories/3073813/
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Pancho
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Ich bin wirklich gespannt, wie das mit den Zahlen weitergeht. Es könnte deutlich knapper laufen als im Frühjahr. :naja:

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