Coronavirus 2019-nCoV

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MarcB96
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von MarcB96 »

Eine andere, nicht weniger wichtige Frage ist doch, soll man es wirklich vielleicht über Jahre lang beibehalten, diejenigen, die aktuell von der Maskenpflicht zwar befreit sind Jahre lang massiv eingeschränkt sind oder jahrelang Gefahr laufen, potentiell Opfer von Menschen zu werden, die sie aus Angst als Bedrohung ansehen? :sauer:

Allein wenn ich dran denke, dass das bayerische Gesundheitsministerium rät, man solle aus "Rücksicht" auf Andere alle Orte meiden, wo die Maskenpflicht herrscht...und das vielleicht über Jahre.....dann wird mir ehrlich gesagt schlecht. :nein:
Auszug aus der entsprechenden Email der bayerischen Staatsregierung:
3) Ich leide an einer Behinderung/Erkrankung und kann deshalb in Geschäften oder im ÖPNV keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Bin ich dennoch dazu verpflichtet?
Nein. Wenn Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie an einer Behinderung leiden/leidet, die das Tragen einer „Maske“ unzumutbar erschwert oder unmöglich macht, muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Denken Sie bitte im Einzelfall daran, möglichst eine (formlose) ärztliche Bestätigung mitzuführen, um die für Sie oder Ihr Familienmitglied geltende Ausnahme ggf. glaubhaft machen zu können.
Die gleiche Regelung gilt für Menschen, die an Asthma oder einer anderen Erkrankung leiden, die das Tragen einer „Maske“ unzumutbar erschwert. Wenden Sie sich für die Attestierung bitte an Ihren Arzt.
Zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihrer Mitbürger sollten Sie dann jedoch prüfen, ob Sie nicht eine andere Lösung für Ihre täglichen Versorgungsgänge finden (z.B. Lebensmittel liefern oder von Angehörigen oder Nachbarn mitbringen lassen).


Allein aus dem Grund muss die Maskenpflicht über kurz oder lang fallen!
Es kann doch nicht sein, dass man Rücksicht und Solidarität predigt und den Schwächsten in der Bevölkerung (Behinderten, Chronisch Kranken, Kindern) gleichzeitig möglicherweise die nächsten Jahre kaputt macht. :sauer:
Zuletzt geändert von MarcB96 am 03.11.2020 - 02:40, insgesamt 2-mal geändert.

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Pilatus
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pilatus »

Also einziger medizinisch nachvollziehbarer Grund für eine Befreiung von der Maskenpflicht ist eine geistige Behinderung.

Alle anderen sind Egoisten die sich ein Gefälligkeitsgutachten haben geben lassen.
MarcB96
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von MarcB96 »

Pilatus hat geschrieben: 03.11.2020 - 01:52 Also einziger medizinisch nachvollziehbarer Grund für eine Befreiung von der Maskenpflicht ist eine geistige Behinderung.

Alle anderen sind Egoisten die sich ein Gefälligkeitsgutachten haben geben lassen.
Da man etwaige "Behinderungen" oft nicht erkennt, erlaube ich mir kein Urteil, wer jetzt "nur Egoist" ist oder wer nicht.

Aber.......würde der Großteil derer, die laut schreien "alle Regeln müssen unbedingt eingehalten werden" auch diese Regel akzeptieren würden, gäb es das Problem nicht......leider ist dem bei einigen Mitbürgern leider nicht so.
Tyrolens
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Tyrolens »

Pilatus hat geschrieben: 03.11.2020 - 01:52 Also einziger medizinisch nachvollziehbarer Grund für eine Befreiung von der Maskenpflicht ist eine geistige Behinderung.

Alle anderen sind Egoisten die sich ein Gefälligkeitsgutachten haben geben lassen.
Für mich beides Fälle geistiger Behinderung.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von baeckerbursch »

Ich hab mir den Artikel auf Nature durchgelesen (wenn auch übersetzt).

Da ist aber auch sehr oft die Reden von fehlenden Nachweisen und Studien, die nicht 100% aussagekräftig sind.

Spannend fand ich die Aussage das die Maske wohl auch den Träger schützt, da weniger Virus eingeatmet wird und so der Verlauf (vermutlich) harmloser ist.

Bestätigt mich in meiner Meinung das die Dinger was bringen, aber nur wenn korrekt angewandt und ein Allerheilmittel sind die (leider) auch nicht.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von gfm49 »

MarcB96 hat geschrieben: 03.11.2020 - 01:48 Eine andere, nicht weniger wichtige Frage ist doch, soll man es wirklich vielleicht über Jahre lang beibehalten, diejenigen, die aktuell von der Maskenpflicht zwar befreit sind Jahre lang massiv eingeschränkt sind oder jahrelang Gefahr laufen, potentiell Opfer von Menschen zu werden, die sie aus Angst als Bedrohung ansehen? :sauer:

Allein wenn ich dran denke, dass das bayerische Gesundheitsministerium rät, man solle aus "Rücksicht" auf Andere alle Orte meiden, wo die Maskenpflicht herrscht...und das vielleicht über Jahre.....dann wird mir ehrlich gesagt schlecht. :nein:
Auszug aus der entsprechenden Email der bayerischen Staatsregierung:
3) Ich leide an einer Behinderung/Erkrankung und kann deshalb in Geschäften oder im ÖPNV keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Bin ich dennoch dazu verpflichtet?
Nein. Wenn Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie an einer Behinderung leiden/leidet, die das Tragen einer „Maske“ unzumutbar erschwert oder unmöglich macht, muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Denken Sie bitte im Einzelfall daran, möglichst eine (formlose) ärztliche Bestätigung mitzuführen, um die für Sie oder Ihr Familienmitglied geltende Ausnahme ggf. glaubhaft machen zu können.
Die gleiche Regelung gilt für Menschen, die an Asthma oder einer anderen Erkrankung leiden, die das Tragen einer „Maske“ unzumutbar erschwert. Wenden Sie sich für die Attestierung bitte an Ihren Arzt.
Zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihrer Mitbürger sollten Sie dann jedoch prüfen, ob Sie nicht eine andere Lösung für Ihre täglichen Versorgungsgänge finden (z.B. Lebensmittel liefern oder von Angehörigen oder Nachbarn mitbringen lassen).


Allein aus dem Grund muss die Maskenpflicht über kurz oder lang fallen!
Es kann doch nicht sein, dass man Rücksicht und Solidarität predigt und den Schwächsten in der Bevölkerung (Behinderten, Chronisch Kranken, Kindern) gleichzeitig möglicherweise die nächsten Jahre kaputt macht. :sauer:
1. Schreibt das Ministerium nicht, man a) "solle aus"Rücksicht" auf Andere" b) "alle Orte meiden, wo die Markenpflicht herrscht"
=> zu a) steht im Schreiben "Zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihrer Mitbürger" - die Rücksicht auf andere ist also nur ein Teilaspekt
=> zu b) heißt es man soll andere Versorgungsmöglichkeiten prüfen; da steht nichts von "alle Orte meiden", sondern es geht erkennbar um Einkaufsgänge und Läden und nicht z.B. um den bloßen Spaziergang durch die Fußgängerzone (den ich übrigens auch ohne Corona normalerweise meide, weil mir das Getümmel gegen den Strich geht)

2. Wieso muß die Maskenpflicht fallen, wenn besonders Gefährdete, die keine Maske tragen müssen, besondere Vorsicht walten lassen sollen? Verstehe ich nicht. Wenn alle anderen auch keine Masken tragen, müssen die Gefährdeten ja noch viel vorsichtiger sein!
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Pancho
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

j-d-s hat geschrieben: 03.11.2020 - 00:57 Nunja. Die Masken konnten die zweite Welle nicht verhindern. Aber das konnten alle anderen Maßnahmen auch nicht.
Wurde auch nie ernsthaft versprochen. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Oliver.O »

MarcB96 hat geschrieben: 03.11.2020 - 01:48 Eine andere, nicht weniger wichtige Frage ist doch,
"What about..."
MarcB96 hat geschrieben: 03.11.2020 - 01:48 soll man es wirklich vielleicht über Jahre lang beibehalten, diejenigen, die aktuell von der Maskenpflicht zwar befreit sind Jahre lang massiv eingeschränkt sind oder jahrelang Gefahr laufen, potentiell Opfer von Menschen zu werden, die sie aus Angst als Bedrohung ansehen? :sauer:
Und wir sollen jetzt ganz fest daran glauben, es ginge plötzlich um echte Empathie für die beschriebenen Menschen?

Offensichtlich ist doch: Hier werden (wieder mal) die Schwächsten instrumentalisiert, um Desinformation zu streuen, Zweifel zu säen, Zwietracht zu schüren. Erstmal sollen also die Masken weg, damit der Schaden für (nicht perfekte, aber bisher recht erfolgreiche) Gesellschaftssysteme steigt. Wer hat ein Interesse an diesen Destabilisierungsversuchen?

Was bekommst du eigentlich so pro Beitrag für die Agitation?
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Pilatus
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pilatus »

Pancho hat geschrieben: 03.11.2020 - 10:27
j-d-s hat geschrieben: 03.11.2020 - 00:57 Nunja. Die Masken konnten die zweite Welle nicht verhindern. Aber das konnten alle anderen Maßnahmen auch nicht.
Wurde auch nie ernsthaft versprochen. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten.
Das Problem ist halt dass es immer noch sehr viele Orte gibt wo wir keine Tragen. Und die Kontakte dort haben offensichtlich gereicht um für eine ordentliche Explosion der Fälle zu sorgen.

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Pancho
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Vielleicht auch, aber ehrlich gesagt, glaube ich, dass es so ist, wie Jan Tenner es zusammengefasst hat. Die Menge an Kontakten, jeder ein gewisses (Rest-)Risiko, am Ende in Summe einfach zu viel. Jede Maßnahme mindert etwas das Risiko, aber keine schaltet es aus.

Wird sich nicht wirklich herausfinden lassen....
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Pilatus
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pilatus »

Klar... aber ich glaube würden wir bei JEDEM Kontakt eine Maske tragen, wäre das als Einzelmassnahme schon effektiv genug. Aber das ist aus nachvollziehbaren Gründen nicht im Ansatz möglich.

Und was die Beweisbarkeit angeht: Eine wirklich beweisende Studie im Sinne einer (verblindeten) randomisierten Studie wird es nie geben, da es einfach kein entsprechendes Studiendesign geben kann. Die Evidenz wird immer auf einer Kumulation von Indizien beruhen.

https://www.20min.ch/story/arzt-im-spit ... 9499146943

Testpositivrate von 50% im Kanton Freiburg. Ohweia.

Und dann gibt es leider immer noch viele Leute die symptomatisch sind und sich nicht testen lassen.
Zuletzt geändert von Pilatus am 03.11.2020 - 11:40, insgesamt 1-mal geändert.
Werkstatt
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Werkstatt »

Gemäss Berichten einer Arbeitskollegin aus dem Kt. Freiburg fanden in den letzten 2 Wochen wohl viele Scheunenchilbis, Jassabende, Familientreffen usw. statt ohne jegliche Schutzmassnahmen.
Verwundert mich nicht, dass es komplett eskaliert.
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Pancho
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Sowas ist natürlich nochmals umso explosiver, je höher die Grundlast an Infizierten bereits ist... in der aktuellen Situation da ist sowas einfach Wahnsinn.
Werkstatt
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Werkstatt »

Ich finds nicht Wahnsinn, ich finde dies schon extremst fahrlässig.
Und genau auf solche Events sind nun auch die eskalierenden Infektionsraten in den Altersheimen meiner Gegend zurückzuführen.

Es gibt da so ein Sprichwort, das ich besser nicht schreibe. Sonst kriege ich garantiert Probleme...
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Pilatus
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pilatus »

Interessanterweise trifft es neben den Romands vor allem die „Hinterwäldler-Kantone“ :wink: , wo die Leute eh das Gefühl hatten sie leben auf einem anderen Planeten.

Im urbanen Kanton Zürich ist die Lage zwar auch ernst, aber deutlich unter dem Schweizer Schnitt:

https://www.zh.ch/de/gesundheit/coronav ... id-19.html
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Pilatus hat geschrieben: 03.11.2020 - 11:32 https://www.20min.ch/story/arzt-im-spit ... 9499146943

Testpositivrate von 50% im Kanton Freiburg. Ohweia.
#durchseuchungbiszumwinter2020!

:roll: :wall:
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Latemar »

Mich wundert es doch sehr, dass hier einige wenige an eine Durchseuchung glauben und das als Allheilmittel anpreißen.
Die Wissenschaft hat das ja eindeutig widerlegt. Zumal eine Ansteckung nicht zwangsläufig vor einer erneuten Ansteckung schützt.
Bei einer Todesrate von 0,25% der Erkrankten (was insgesamt deutlich zu wenig sein dürfte) würde das für D 150.000 an Corona verstorbene Menschen bedeuten.
Bei einer 1% Sterblichkeit reden wir schon über 1.000.000 tote Eltern, Kinder, Omas und Opas.
Das wäre weder wirtschaftlich, menschlich, sozial oder psychologisch hinnnehmbar.
Solche Rechnungen überhaupt aufzustellen ist einfach Menschen verachtend!


Gruß!
der Joe
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17/18 48T Dolomiti
18/19 44T Dolomiti
19/20 22T Dolomiti (leider dann Corona-Schließung)
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21/22 17T Carezza/Latemar
22/23 8T Sella Ronda, 17T Carezza, 3T Alpe Lusia/P. Pellegrino, 2T San Martino/Rolle, 6T Latemar, 1T Catinaccio, 1T Civetta
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Jan Tenner
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Jan Tenner »

Latemar hat geschrieben: 03.11.2020 - 14:31 Mich wundert es doch sehr, dass hier einige wenige an eine Durchseuchung glauben und das als Allheilmittel anpreißen.
Die Wissenschaft hat das ja eindeutig widerlegt. Zumal eine Ansteckung nicht zwangsläufig vor einer erneuten Ansteckung schützt.
Bei einer Todesrate von 0,25% der Erkrankten (was insgesamt deutlich zu wenig sein dürfte) würde das für D 150.000 an Corona verstorbene Menschen bedeuten.
Bei einer 1% Sterblichkeit reden wir schon über 1.000.000 tote Eltern, Kinder, Omas und Opas.
Das wäre weder wirtschaftlich, menschlich, sozial oder psychologisch hinnnehmbar.
Solche Rechnungen überhaupt aufzustellen ist einfach Menschen verachtend!
Zum einen kommen mir gerade leise Zweifel, ob deine Rechnung stimmt. Zum anderen glaube ich nicht, dass die Durchseuchung-Fans sich von den Zahlen beeindrucken lassen. Da sind ja nach meiner Wahrnehmung eher die Gedanke dahinter "Wer Covid-19 nicht überlebt, ist halt zu schwach" und "Sind ja eh nur die ganz Alten, deren Uhr eben abgelaufen ist", unabhängig davon, wie viele Leute das dann betrifft. Sehe ich doch richtig, oder?
christopher91
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von christopher91 »

Wieder einige interessante Aussagen von Drosten bezüglich dem zukünftigen Einsatz von Schnelltests:

https://amp.n-tv.de/wissen/Drosten-erkl ... 40141.html

Zu seinen Triage Aussagen bekommt er aber Gegenwind :
https://www.bild.de/ratgeber/wissenscha ... .bild.html
alpennon
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von alpennon »

Oliver.O hat geschrieben: 02.11.2020 - 23:56 Welchen Informationsstand und welche Quelle hast du da?
Danke für die Rechtstellung! Die Spanne stammte aus seinem Podcast, frag mich nicht welchen, aber gefühlt einiges länger her als September. Ja, die IFR ist natürlich stark Land- und v.a. von der jeweiligen Altersstruktur abhängig. Arme Länder mit vorwiegend junger Bevölkerung haben viel niedrigere Sterblichkeitsraten, DE oder CH eher höhere. Es ging mir um die (zu) schnelle Entkräftigung der Behauptung von ThomasK, dass 0,13% bisschen zu optimistisch sei und 0,2-0,25% ohne medizinischer Behandlung die wahre IFR sei und immer weiter sinke. Schön wärs!

In der Schweiz sind die Intensivstationen bei gleichbleibendem Wachstum in 5(!) Tagen voll:
https://www.tagesanzeiger.ch/flacht-die ... 8432166203

Hypochondrier und Erkältete (auch "verschleppte", lieber j-d-s) landen da nicht - endlich Einsicht, meine Herren?
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von NeusserGletscher »

Latemar hat geschrieben: 03.11.2020 - 14:31 Bei einer Todesrate von 0,25% der Erkrankten (was insgesamt deutlich zu wenig sein dürfte) würde das für D 150.000 an Corona verstorbene Menschen bedeuten.
Bei einer 1% Sterblichkeit reden wir schon über 1.000.000 tote Eltern, Kinder, Omas und Opas.
Das wäre weder wirtschaftlich, menschlich, sozial oder psychologisch hinnnehmbar.
Solche Rechnungen überhaupt aufzustellen ist einfach Menschen verachtend!
Die Gesellschaft wird künftig gar nicht umhin kommen, solche Rechnungen anzustellen. Es sei denn, Du akzeptierst, dass wir bei jeder mittelschweren Grippewelle (die IFR einer Grippe liegt so in der Größenordnung von 0,1%) sofort wieder in einen Lockdown und Schockstarre verfallen. Die Frage ist aber, ob wir diese andauernde Angst vor dem Tod wirtschaftlich, menschlich, sozial und psychologisch verkraften werden. Oder ob wir alle irgendwann einmal durchdrehen und in jedem Menschen nur noch einen Superspreader sehen, der uns heimtückisch durch seine schlecht sitzende Maske das Leben nehmen möchte.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

alpennon hat geschrieben: 03.11.2020 - 17:02 (...) endlich Einsicht, meine Herren?
Du stellst dir das nicht ernsthaft so einfach vor, oder....? ;D
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von NeusserGletscher »

In den letzten 2-3 Tagen ist die Zahl der Neuinfizierten in der Schweiz nach dieser Statistik um 1/3 auf 6.000 zurückgegangen. Ist dies ein Fehler in der Statistik?
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von 3303 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 03.11.2020 - 18:24 In den letzten 2-3 Tagen ist die Zahl der Neuinfizierten in der Schweiz nach dieser Statistik um 1/3 auf 6.000 zurückgegangen. Ist dies ein Fehler in der Statistik?
Die CH / das BAG meldet die Fälle bis zu einigen Tagen rückwirkend und die vom WE erst wieder ab Montag.
Die Zahlen der letzten ca. 3-5 Tage sind daher unvollständig und noch zu klein.
Hier wird es erklärt: https://www.srf.ch/news/schweiz/coronav ... er-schweiz
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
[Johann Wolfgang von Goethe]
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Neandertaler »

Pancho hat geschrieben: 03.11.2020 - 18:17
alpennon hat geschrieben: 03.11.2020 - 17:02 (...) endlich Einsicht, meine Herren?
Du stellst dir das nicht ernsthaft so einfach vor, oder....? ;D
Ne, da muss erst die Warteschleife vorm Spital durchlaufen werden. Dann vielleicht.
NeusserGletscher hat geschrieben: 03.11.2020 - 18:05 Die Gesellschaft wird künftig gar nicht umhin kommen, solche Rechnungen anzustellen. Es sei denn, Du akzeptierst, dass wir bei jeder mittelschweren Grippewelle (die IFR einer Grippe liegt so in der Größenordnung von 0,1%) sofort wieder in einen Lockdown und Schockstarre verfallen. Die Frage ist aber, ob wir diese andauernde Angst vor dem Tod wirtschaftlich, menschlich, sozial und psychologisch verkraften werden. Oder ob wir alle irgendwann einmal durchdrehen und in jedem Menschen nur noch einen Superspreader sehen, der uns heimtückisch durch seine schlecht sitzende Maske das Leben nehmen möchte.
Diese Rechnung wird regelmäßig angewendet. Nennt sich dann Restrisiko. Das liegt dann aber eher in dem Bereich von einem Vorfall in 10.000.000 Fällen. Zu deutsch: 10 Millionen Fahrgäste kommen sicher oben an und dann rutscht ein Kind aus dem Sessel. Da diese Zahl aber immer noch zu hoch ist, sind die ganzen Kindersicherungen in den neuen Liften verbaut.

Zu dem anderen muss ich dir Recht geben. Da sind wirklich so Momente, an den ich mich Frage, ob das noch gut für ein funktionierendes Zusammenleben ist. Maske hin, Abstand her. Macht beides Sinn und ist wichtig.
Nur der Apotheker aus Todtnau mit seiner umgebastelten Gasmaske, der gibt mir zu denken. Mit eigenen Augen gesehen und wird hier https://www.google.com/search?q=apothek ... _id:Ik6Gpb bestätigt.
Und auch so manch Eltern, die alles desinfizieren, das eventuell in die Nähe ihrer Kinder kommen könnte sind auch so ein Spezies, die ich kritisch sehe. Da sind wirklich welche gewesen, die haben das Geländer, das Drehkreuz und den Coster komplett ausgeputzt. Ob das dann noch was bringt?
Neu: Aus- und Weiterbildung zur Glühbirne. Man hat die Erleuchtung und kann dann alles mit Fassung ertragen!

Grüße aus Rockcity
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