gerrit hat geschrieben: 29.11.2020 - 18:25
Sollte das so kommen, so würde ich mich nicht daran halten und eine eventuelle Strafe bis zur letzten Instanz bekämpfen.
Ich auch. Und ich kenne auch den einen oder anderen Juristen der es genauso sehen dürfte.
gerrit hat geschrieben: 29.11.2020 - 18:25
Was die Öffnung von Seilbahnen und Liften betrifft, bin ich mir selbst nicht sicher, weniger wegen der Infektionsgefahr am Lift oder in der Bahn selbst als wegen der "urlaubsbedingten Kollateralgefahren". Aber Tourengehen oder Langlaufen sind wohl safe, egal ob auf Piste/Loipe oder daneben!
Ja. Ich sehe auch eher Probleme mit dem Tourismus an sich als mit Ski und Liftfahren. Selbst die Tourismusprobleme könnte man wohl managen wenn man sich drauf vorbereitet hätte anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, aber dafür ist es jetzt eher zu spät.
Vielleicht heißt es ja zu Weihnachten Skigebiete zu aber Bürgermeisterlifte auf oder irgendwas ähnlich wirres.
Ob Skipisten Sportstätten sind, hat glaub ich v.A. versicherungstechnische Auswirkungen. Das Problem, sie einfach so als Nicht-Sportstätten zu erklären, könnte sein, dass, sobald der Skibetrieb wieder läuft, evt. Krankenversicherungen o.Ä. bei Pistenunfällen erst einmal klagen statt zu zahlen. Es ist daher schon sinnvoll, das ordnungsgemäß juristisch zu prüfen, bevor man einfach eine Verlautbarung raushaut - so seltsam diese Diskussion auch anmuten mag...
Wie gesagt, die Umfrage wurde von einer oberbayrischen Regionalzeitung aufgesetzt, nicht einem grün-alternativen-linksorientierten skifahrerfeindlichen Medium aus Hamburg oder Berlin.
christopher91 hat geschrieben: 29.11.2020 - 14:33
Ich bezweifel stark, dass man im Winter realistisch unter 50 kommen kann. Außer man testet so gut wie nicht. Der 50er Wert ist viel zu strikt.
Dann mach 60 oder 40.
Die 50 sind im Winter erreichbar - man müsst's halt mal angehen. Man sieht, wie die Zahlen mit einem halbwegs guten Lockdown sinken können. Ich hab schon mal geschrieben, dass man vielleicht mit Intervallen arbeiten sollte. Das würde auch der Wirtschaft am wenigsten schaden.
Die Idee aus Tirol, nur die Seilbahnen zu öffnen und sonst nichts finde ich auch sportlich. Wär eh genau meines. -15° und keiner geht Skifahren, weil die Hütten ja alle zu sind.
Ich sag' ja: Man war zu spät dran. Der Lockdown soll in einer Woche aufgelockert werden, wegen des Einzelhandels und dessen Weihnachtsgeschäft. Die 50 wären vielleicht mit noch folgenden drei Wochen Lockdown aktueller Form möglich.
Wenn man dem Virus die Vermehrungsgrundlage entzieht, sinken die Zahlen sehr sehr schnell. Das beweist sich jetzt wieder.
Die 50er Inzidenz ist dem Contact Tracing und den PCR Testkapazitäten geschuldet.
Abgesehen davon hat man wohl noch immer das Ziel, dass so wenige Menschen wie möglich an COVID-19 erkranken. Kranke in Krankenhäusern über den Berg bringen zu lassen ist keine gute Option.
molotov hat geschrieben: 29.11.2020 - 18:15
ich finde auch nichts für Baden-Württemberg. Wäre gut...
Die neue Baden-Württembergische Verordnung ist soweit ich weiß noch nicht veröffentlich worden. Es hieß aber heute.
Meldung von gerade eben: Sie kommt erst morgen. Auch wenn ich hinter den Maßnahmen ja eigentlich stehe: Als jemand, der sie auf unterster Ebene auszuführen hat, finde ich die Kommunikation wirklich mangelhaft und beruflich ausgesprochen belastend...
molotov hat geschrieben: 29.11.2020 - 18:15
ich finde auch nichts für Baden-Württemberg. Wäre gut...
Die neue Baden-Württembergische Verordnung ist soweit ich weiß noch nicht veröffentlich worden. Es hieß aber heute.
Meldung von gerade eben: Sie kommt erst morgen. Auch wenn ich hinter den Maßnahmen ja eigentlich stehe: Als jemand, der sie auf unterster Ebene auszuführen hat, finde ich die Kommunikation wirklich mangelhaft und beruflich ausgesprochen belastend...
Der Vorlauf muss doch mindestens 24h vor Gültigkeitsbeginn sein, oder täusche ich mich da?
Tyrolens hat geschrieben: 29.11.2020 - 18:56
Dann mach 60 oder 40.
Die 50 sind im Winter erreichbar - man müsst's halt mal angehen. Man sieht, wie die Zahlen mit einem halbwegs guten Lockdown sinken können. Ich hab schon mal geschrieben, dass man vielleicht mit Intervallen arbeiten sollte. Das würde auch der Wirtschaft am wenigsten schaden.
Die Idee aus Tirol, nur die Seilbahnen zu öffnen und sonst nichts finde ich auch sportlich. Wär eh genau meines. -15° und keiner geht Skifahren, weil die Hütten ja alle zu sind.
Salzburg hält in Österreich die Spitze mit einer 7-Tages-Inzidenz von 511. Die Schweiz hat z.B. in Graubünden eine 14-Tagei-Inzidenz von 636 (laut nzz.com). Das ist ein ganz anderer Weg als in Münster von 121 auf 42.
Ich hoffe nur, dass die Tendenz in der Schweiz zu einem Fallen der Zahlen (aktuell 7-Tages-Inzidenz von 329) weiter geht, dann kann ggf. die Reisewarnung im März oder April enden. Für Österreich sehe ich hingegen mittlerweile für die komplette Saison schwarz!
In Frankreich liegt die Inzidenz für 7 Tage aktuell mit 142 niedriger als in Deutschland. Wenn die Entscheidung des OVG aus NRW bundesweit gelten würde, wäre hier die Quarantäneregelung nicht aufrecht zu erhalten.
Naja, die NRWler können ja ohne Quarantäne in die Schweiz
Nicht ganz richtig. Für 24 h fährt keiner aus NRW in die Schweiz. Die Schweiz ist eben auch Risikogebiet
Nach einem entsprechenden Urteil des OVG in Münster vom 20.11. hat das Land NRW die Quarantäneregelung gekippt. Tatsächlich ist es derzeit möglich, eine Woche in die Schweiz zu fahren, ohne hinterher zwei Wochen zu Hause bleiben zu müssen.
Gruß
FranJo
Saison 2019/2020 Zermatt 10x, Grindelwald 3x
Saison 2020/2021 Zermatt 13x, Winterberg 1x
Saison 2021/2022 Zermatt 13x, Dolomiten 6x , Obertauern 6x
Saison 2022/2023 Zermatt 12x, Dolomiten 8x, Bettmeralp 6x
Saison 2023/2024 Zermatt 9, weiterer Plan: Sauerland 2, Zermatt 13, Bettmeralp 6x,
Solche Urteile sind meistens Einzelfallentscheidungen. Wenn man aus einem niedrigen Infektionsgebiet in ein Hohes kommt, kann so ein Urteil schon fallen.
Buckelpistenfan hat geschrieben: 29.11.2020 - 20:36
Salzburg hält in Österreich die Spitze mit einer 7-Tages-Inzidenz von 511. Die Schweiz hat z.B. in Graubünden eine 14-Tagei-Inzidenz von 636 (laut nzz.com). Das ist ein ganz anderer Weg als in Münster von 121 auf 42.
Ich hoffe nur, dass die Tendenz in der Schweiz zu einem Fallen der Zahlen (aktuell 7-Tages-Inzidenz von 329) weiter geht, dann kann ggf. die Reisewarnung im März oder April enden. Für Österreich sehe ich hingegen mittlerweile für die komplette Saison schwarz!
In Frankreich liegt die Inzidenz für 7 Tage aktuell mit 142 niedriger als in Deutschland. Wenn die Entscheidung des OVG aus NRW bundesweit gelten würde, wäre hier die Quarantäneregelung nicht aufrecht zu erhalten.
@spinne08: In NRW gibt es nach meiner Kenntnis aktuell gar keine Quarantäne-VO und damit gehen auch mehr als 24h.
Die aktuelle Inzidenz in der Schweiz fällt bei weitem nicht so stark wie die Zahlen glauben lassen, wie ich in einem anderen ausführlichen Beitrag bereits erläutert habe. Da macht man grade praktisch das, was sich mancher Österreicher wünscht: einfach weniger testen. So fallen die Zahlen offiziell viel schneller als in der Realität.
Tirolldk hat geschrieben: 29.11.2020 - 06:24
Wie einige hier schon geschrieben haben war es ein Sommer als hätte es Corona nie gegeben.
Quatsch. Die ganze Sommersaison war Maskenpflicht am Hintertuxer - und die Zeit, wo man maskenfrei einkaufen konnte, ging nur ein paar Wochen.
"ein Sommer als hätte es Corona nie gegeben" geht anders!!
hitparade hat geschrieben: 29.11.2020 - 08:53
Die Massnahmen in der Schweiz:
Nö danke, ich verzichte.
Stani: Danke für die Updates aus den anderen Ländern.
(Ich persönlich werde aber erst am WE 19./20.12. schauen, wie der Status in den einzelnen Ländern ist und wie die jeweiligen Maßnahmen sind - bis dahin kann sich noch so viel ändern, dass das zuvor keinen Sinn macht, sich darüber Gedanken zu machen. Und dann entsprechend 1-2 Tage später dorthin fahren.)
spinne08 hat geschrieben: 29.11.2020 - 21:20
Solche Urteile sind meistens Einzelfallentscheidungen. Wenn man aus einem niedrigen Infektionsgebiet in ein Hohes kommt, kann so ein Urteil schon fallen.
Das hatte ich auch erwartet, aber das Land hat die Regelung gekippt und der zuständige Minister Laumann hat sehr schnell hinterher geschoben, die Quarantäne komme auch nicht wieder. Das ist jetzt eine Woche her und es gibt nix neues oder widersprüchliches dazu, nicht mal Gerüchte.
Saison 2019/2020 Zermatt 10x, Grindelwald 3x
Saison 2020/2021 Zermatt 13x, Winterberg 1x
Saison 2021/2022 Zermatt 13x, Dolomiten 6x , Obertauern 6x
Saison 2022/2023 Zermatt 12x, Dolomiten 8x, Bettmeralp 6x
Saison 2023/2024 Zermatt 9, weiterer Plan: Sauerland 2, Zermatt 13, Bettmeralp 6x,
Ich versuche, mit der aktuellen Situation so klar zu kommen.
Es ist, wie wenn ich eine Verletzung hätte, wegen der zumindest die erste Saisonhälfte gelaufen ist. Für die zweite Saisonhälfte gibt es noch Hoffnung, vor allem für Ostern.
christopher91 hat geschrieben: 29.11.2020 - 18:03
Man könnte es auch einfach zusammenfassen: Die Politik macht sich lächerlich. Teils auf Kosten des normalen Bürgers.
Wird joggen und Radfahren demnächst auch noch verboten?
Das hatten wir in Österreich im März schon mal..
Sport im Freien war selbst in dunklesten Coronazeiten erlaubt.
https://www.n-tv.de/panorama/23-13-Soed ... 26512.html
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigt an, dass Bayern stichprobenartig aus Österreich zurückkehrende Skifahrer überprüfen wird.
Hintergrund ist der Plan, dass Personen, die im Ausland Ski fahren, künftig nach der Rückkehr 14 Tage in Quarantäne müssen. Es dürfe kein zweites Ischgl geben, sagt der CSU-Vorsitzende der ARD in Anspielung auf den österreichischen Skiort, der Anfang des Jahres als Corona-Hotspot galt.
da_Woifi hat geschrieben: 29.11.2020 - 23:21https://www.n-tv.de/panorama/23-13-Soed ... 26512.html
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigt an, dass Bayern stichprobenartig aus Österreich zurückkehrende Skifahrer überprüfen wird.
Hintergrund ist der Plan, dass Personen, die im Ausland Ski fahren, künftig nach der Rückkehr 14 Tage in Quarantäne müssen. Es dürfe kein zweites Ischgl geben, sagt der CSU-Vorsitzende der ARD in Anspielung auf den österreichischen Skiort, der Anfang des Jahres als Corona-Hotspot galt.
Eine Überlegung wäre es doch über Bayern nach Österreich einzureisen und dann z.B. im Salzburger Land ein paar Tage Urlaub machen. Anschließend nochmal 2-3 Tage Urlaub in Vorarlberg oder in der Schweiz. Dann auf dem Rückweg einfach über Baden-Württemberg einreisen und zack ist das Problem gelöst (zumindest für Leute aus NRW).
Ironischerweise hat der Ort den Söderle so sehr hasst, ja mittlwerweile eine der niedrigsten Infektionszahlen in Östereich.
Und zum Thema Winterberg: Ist natürlich auch der Wahnsinn, dass ein Gebiet welches ausschließlich aus Sessel- und Schleppliften (sogar ohne Hauben) besteht, nicht öffnen darf. Wobei es für Winterberg meiner Meinung nach auf jeden Fall Kapazitätsbeschränkungen geben müsste.
da_Woifi hat geschrieben: 29.11.2020 - 23:21https://www.n-tv.de/panorama/23-13-Soed ... 26512.html
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigt an, dass Bayern stichprobenartig aus Österreich zurückkehrende Skifahrer überprüfen wird.
Hintergrund ist der Plan, dass Personen, die im Ausland Ski fahren, künftig nach der Rückkehr 14 Tage in Quarantäne müssen. Es dürfe kein zweites Ischgl geben, sagt der CSU-Vorsitzende der ARD in Anspielung auf den österreichischen Skiort, der Anfang des Jahres als Corona-Hotspot galt.
Also jetzt dreht er aber schon vollkommen am Rad oder? Als ob die aktuellen Regelungen nicht ausreichen?
Außerdem kann eine extra Regelung speziell für Skifahrer doch nichts rechtens sein?
Unglaublich der killt nun endgültig unsere Skisaison, mir fehlen die Worte. Hoffentlich bekomm ich dann wenigstens die SSC zurückerstattet.