Ist die Erde eine Scheibe?

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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Ski'n'Bike
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Ski'n'Bike »

Ja, meine Oma erzählte auch immer von dem "großen Schnitt" damals in Ihrer Kindheit...

ThomasK
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von ThomasK »

Pancho hat geschrieben: 24.05.2019 - 12:35 (...)

Wie überprüfst du denn, ob die Erde eine Kugel ist?

Das ist doch ganz einfach.

Im Schnitt kann man alle 2 Jahre von jedem Ort der Erde eine Mondfinsternis sehen. Bei einer Mondfinsternis taucht der Mond in den Schatten der Erde ein.

Wäre die Erde eine Scheibe, dann müsste der Schattenrand der Erde auf dem Mond, sofern nicht der Vollmond senkrecht über dem Kopf des Beobachters steht, stets eine Ellipse sein. Da aber der Schattenrand der Erde - egal wo sich der Vollmond über dem Horizont befindet - immer der Rand eines Kreises ist, folgt daraus logisch zwingend, das die Erde eine Kugel sein muss.

Selbst vor 2000 Jahren konnte jeder mit bloßem Auge feststellen, dass der Schattenrand des Erdschattens auf dem Mond immer ein Kreis ist. Dazu sind überhaupt keine aufwendigen technischen Geräte notwendig, um dies festzustellen. Einfaches logisches Denkvermögen und Grundkenntnisse der Mathematik genügen.

Leider hat die Religion, die größte Geißel der Menschheit, die Leute total verblödet.

Die Erfahrung zeigt zudem, dass die Menschen tendenziell umso religiöser sind, je ärmer sie sind und je ungebildeter sie sind.

Ein gebildeter Mensch lacht über die Verschwörungstheorien, die sich von 2000 Jahren Menschen ausgedacht haben.

Selbst das erste Kapitel "Die Schöpfungsgeschichte" ist im Verschwörungstheoriebuch "Bibel" schon falsch. Dort entstehen zuerst die Pflanzen und dann erst die Sonne.

Naja, wer hatte schon vor 2000 Jahren etwas von Fotosynthese gehört.

__________

Meiner Meinung nach gehört die Religion aus den Lehrplänen der Schulen gestrichen. Stattdessen sollten die Leute viel mehr Mathematikunterricht bekommen. Es ist erschreckend, wie wenig mathematisches Wissen in Deutschland die Schüler haben.

Wer sich in Mathematik auskennt, glaubt im Allgemeinen nicht so einen verschwörungstheoretischen Müll, wie er in der Bibel steht.

Ich kann das Buch "Der Gotteswahn" vom britischen Biologen Richard Dawkins nur wärmstens empfehlen.
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Pistencruiser
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Pistencruiser »

Also ich hab gerade nochmal in diesem Netz geschaut, da kann man in Google-maps so eine Globusfunktion anschalten - demnach ist die Erde definitiv eine Kugel!
Geht doch gar nicht anders! Erstens weiss Goggle immer alles...und zweitens würde ja sonst das Wasser an den Rändern runterlaufen.
Voll logisch oder? :wink:
:lach:
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Kris
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Kris »

ThomasK hat geschrieben: 22.12.2020 - 12:45 Das ist doch ganz einfach.

Im Schnitt kann man alle 2 Jahre von jedem Ort der Erde eine Mondfinsternis sehen. Bei einer Mondfinsternis taucht der Mond in den Schatten der Erde ein.

Wäre die Erde eine Scheibe, dann müsste der Schattenrand der Erde auf dem Mond, sofern nicht der Vollmond senkrecht über dem Kopf des Beobachters steht, stets eine Ellipse sein. Da aber der Schattenrand der Erde - egal wo sich der Vollmond über dem Horizont befindet - immer der Rand eines Kreises ist, folgt daraus logisch zwingend, das die Erde eine Kugel sein muss.

Das ist doch glatt gelogen. Da wir sehr wohl verlässlich wissen, dass der Planet Erde den Mittelpunkt des Universums darstellt, und damit bekanntlich auch die Sonne um die Erde dreht, benötigt es nur wenig Zusatzerkenntnis um festzustellen, dass die quasi kreisrunden Schattenbilder am Mond nur jene der Erdscheibe sein können.

Logischerweise ist die Erdscheibe zum Zeitpunkt der Mondfinsternis stets senkrecht zum Mond ausgerichtet, das brauchen wir nicht zu diskutieren. Und damit ist wohl klar, dass der Schatten der Erde in bester Näherung kreisrund auf den Mond gezeichnet wird.
Wobei es hierzu irrelevant ist, ob die Erde den Mittelpunkt des Universums darstellt oder nicht, ich wollte diesen Sachverhalt oben lediglich vorweg konkludierend klarstellen.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Pancho
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Pancho »

Pistencruiser hat geschrieben: 22.12.2020 - 13:13 Also ich hab gerade nochmal in diesem Netz geschaut, da kann man in Google-maps so eine Globusfunktion anschalten - demnach ist die Erde definitiv eine Kugel!
Geht doch gar nicht anders! Erstens weiss Goggle immer alles...und zweitens würde ja sonst das Wasser an den Rändern runterlaufen.
Voll logisch oder? :wink:
:lach:
Tatsächlich - und das ist jetzt kein Witz - ist für die Flacherdler das, was für die blöden Globulisten der Südpol ist, der Eiswall der die Erdscheibe umgibt und gleichzeitig ein Ablaufen der Ozeane (wohin auch immer) verhindert.

Man wollte eigentlich eine Expedition letztes Jahr dorthin unternehmen, um dafür den endgültigen Beweis zu sichern. Ich habe aber irgendwo gelesen, dies sei an zwei Dingen gescheitert.

1.: Es kamen nicht genug Spenden zusammen um ein Expeditionsschiff zu chartern (Gut - kann passieren)

2.: Es gab unüberbrückbare Kommunikationsprobleme. Der in Frage kommende Kapitän, dessen Schiff mit modernster GPS-Technik navigiert, die auf die um die - wohlgemerkt - kugelförmige Erde kreisenden Satelliten basiert, hat schlicht nicht verstanden, wo er zur Hölle hinfahren soll... :mrgreen: :mrgreen:
(...und das ist einfach köstlich. Ich wäre soooo gerne bei den Gesprächen dabei gewesen....)

Vielleicht war das aber nur ein Vorwand, weil er Angst vor dem Absturz von der Scheibe hatte - es ist bei den aufgewachten Flacherdlern auch gesetzt, dass der Eisring von bewaffneten NASA-Einheiten bewacht wird.

Kannste dir nicht ausdenken:
https://www.derbund.ch/panorama/vermisc ... y/13695255

:wall: :wall:
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icedtea
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von icedtea »

Ich hätte den Abfluss mit dem Eisstöpsel ja eher in der Mitte erwartet; am Rand der Scheibe ist doch der Bretterzaun 8) :lol:
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
Als nächstes: 🤷‍♂️
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Pancho
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Pancho »

Nur konsequent ist die weit verbreitete Leugnung des Klimawandels bei Flacherdlern. Klar, wenn die denken würden, das Eis könnte schmelzen - 8O
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scratch
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von scratch »

Also diese Geschichte ist auch sehr amüsant: https://www.mdr.de/wissen/gestorben-roc ... e-100.html
Hat dieser Mann eigentlich den Darwin-Award bekommen? :D
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Pancho
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Pancho »

Ja, ein echter Held der Szene 8O

valdebagnes
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von valdebagnes »

Danke Pancho für diese Thread!
Ich finde es das beste Beispiel das erklärt was gerade in der Disskussion in anderen wissenschaftlichen Themen passiert.

Es zeigt für mich sehr eindrucksvoll, das Menschen Probleme haben mit Wissenschaft und ihren Erkenntnissen umzugehen bzw. sogar anzweifeln wenn sie nicht mehr verstehen. Das ist ja auch nicht verkehrt, problematisch wird es für mich, wenn man stattdessen eine einfachere verständlichere Erklärung für richtig erachtet.

Beipiele:
1. die Erde ist eine Scheibe.
Ich glaube bislang sind sich hier alle einig, dass dies widerlegt ist. Das basiert jedoch auf der Akzeptanz un dem Verständnis der wissenschaftlichen Begründung und weniger auf eigenen Erahrungen. So wie ich auch werden die wenigsten die Gelegenheit haben sich real mit eingegen Augen davon zu überzeugen in dem man mit einem Raumschiff weit genug wegfliegt und sich die Sache mal von allen Seiten betrachtet.

2. Homöopathie (Reizthema, ich weiss)
die Wissenschaft ist sich nach der Analyse der Wirkungskette sehr klar darüber, das sie wirkungslos ist, zumindest mit den üblich am Markt verkauften Potenzierungen (Verdünnungen).
Auch ich habe mich mit dem Thema rational auseinandergesetzt und bin mit meinem Wissen über molare Massen, Anzahl Moleküle, usw. der Überzeugung, dass es wenig sinnvoll erscheint eine Wirkung abzuleiten, wenn der Stoff in Wasser soweit verdünnt ist, das keine Moleküle mehr in dem Präparat enthalten sind, bzw. nur durch Zufall in jedem xten. Die Erklärung das 'sich das Wasser merkt was mal in im geschwommen ist' erscheint mir ebenso wenig plausiebel.
Gesehen habe ich diese Moleküle jedoch auch noch nicht und daher vertraue ich den rationalen und logischen Erklärungen und denke sie zu verstehen.
Ich muss gestehen, da bin ich in meinem Umfeld schon in der Minderheit.
Goboli hier, Tröpfchen da, für viel weniger Geld könnte man mit Traubenzucker und Wasser das gleiche zu sich nehmen...
'Wer heilt hat recht', die Aussage hat mir hier eine Person mit wissenschaflichem Studium schon genannt, ist so ein Agrument für mich, das den Hang zum Glauben des Einfachen zeigt.
Ich bin jedoch der Meinung, das jeder mit einer Schulbildung eher verstehen kann, das es rational betrachtet logischer erscheint das es wirkungslos ist wie umgekehrt.

3. Urknall, Relativitätsteorie, etc.
Hier muss ich sagen, das ich zwar noch manche Formel dazu aus dem Studion halbwegs anwenden konnte, wirklich verstanden und mir vorstellen können was hier passiert, da hakt es auch bei mir. Trodem vertraue ich denen, die sich damit befassen, dass das stimmige Erklärungen sind.

4. unser leidiges aktuelles Thema
was könnte das wohl sein...
Witzig/Erschreckend finde ich, das selbst hier machen die sicher wissenschaftlichen Erkennissen (Erde = Kugel, ja ich weiss Elipsoid um genau zu sein) vertrauen gleichzeitig die Erkenntnisse der Experten anzweifeln (das ist ja noch ok) und statt dessen aus irgendwelchen Daten für sie besser nachvollziebare Schlüsse ziehen (find ich nicht ok)
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Pancho
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Pancho »

Ja, das sind die ernsten Hintergründe...

Wenn Du es schaffst, den Leuten zu erklären, dass die Erde flach ist - dann bist du mit allen anderen "alternativen Fakten" auch fast am Ziel. Dann hast du Wissenschaft entmachtet.

Dann glaube die auch einem Trump, dass seine Amtseinführung die meisten Zuschauer hatte, auch wenn Luftaufnahmen das Gegenteil beweisen und auch, dass er die Wahlen gewonnen hat.

In D wanzt sich nicht zufällig die AfD an die Corona-Leugner an - und unterhält ein eigenes Klimawandel-Leugnungs-"Institut" EIKE - hatten wir im Klimawandel-Thread, wo wir seitenweise mit Links aus diesem Kosmos von wetterstein bombardiert wurden.

Wenn man es schafft, Wissenschaft und faktenbasiertes Denken aus den Köpfen zu hauen, kann man diese Köpfe anschließend mit seinem eigenen "Betriebssystem" neu bespielen.

Bevor du "Alternative Fakten" servieren kannst, musst du erst die richtigen Fakten aus den Köpfen bekommen. Wissenschaft, oder besser wissenschaftliches Denken (ich bin auch nicht wirklich ein Wissenschaftler) ist da dein Feind.

Übrigens:
Die alten Griechen haben schon herausgefunden, dass die Erde eine Kugel sein muss. Ohne Raketen...

Interessant dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=gyal9T_fQ-8
Schusseligkite
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Schusseligkite »

Klar ist die Erde eine Scheibe. Der Rand ist hier doch deutlich zu sehen!
C52C7994-2430-4157-91DD-E83C4B71D345.jpeg
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basti.ethal
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von basti.ethal »

Dieser Thread ist der lebende Beweis dafür, dass wir hier skifahrerisch aktuell absolut auf dem Zahnfleisch kriechen!
Skisaison 23/24: 28 Skitage
2x Gurgl, 3x Sölden, 12x Skiarena Silbersattel, 5x DS, 2x Skating, 1x Skitour 3xZillertal
Skisaison 22/23: 34 Skitage
1x HTX, 1x Pitztaler, 1x Gurgl, 1x Sölden, 4x Dolomiti Superski, 2xIschgl, 16x Skiarena Silbersattel, 5x Skating, 3x Skitour
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Pancho
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Pancho »

Na klar tun wir das... Geht ja nix....

Übrigens ist das Internet auch flach und hat ein Ende:
http://www.moesslang.net/ende_der_seite ... ch%20lesen...
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GIFWilli59
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von GIFWilli59 »

basti.ethal hat geschrieben: 23.12.2020 - 10:50 Dieser Thread ist der lebende Beweis dafür, dass wir hier skifahrerisch aktuell absolut auf dem Zahnfleisch kriechen!
:lach:
Dabei wurde der Thread bereits am 23.05.2019 erstellt und ist nur deshalb wieder ins Gespräch gekommen, weil User "lustigwieimmer" seinen ersten (!) Beitrag in diesem Forum dazu genutzt hat, diesen bislang kaum beachteten Teilaspekt des Alpinsports in den Fokus zu rücken.
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von TONI_B »

Stimmt doch alles nicht!

Die Erde ist eine Hochkugel! Warum?

Schau dir mal deine Schuhe an: die sind konvex gewölbt! Wäre die Erde eine Kugel müssten sie doch konkav gewölbt sein... :lol:

https://de.wikipedia.org/wiki/Innenweltkosmos
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GIFWilli59
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von GIFWilli59 »

valdebagnes hat geschrieben: 23.12.2020 - 08:15 2. Homöopathie (Reizthema, ich weiss)
die Wissenschaft ist sich nach der Analyse der Wirkungskette sehr klar darüber, das sie wirkungslos ist, zumindest mit den üblich am Markt verkauften Potenzierungen (Verdünnungen).
Auch ich habe mich mit dem Thema rational auseinandergesetzt und bin mit meinem Wissen über molare Massen, Anzahl Moleküle, usw. der Überzeugung, dass es wenig sinnvoll erscheint eine Wirkung abzuleiten, wenn der Stoff in Wasser soweit verdünnt ist, das keine Moleküle mehr in dem Präparat enthalten sind, bzw. nur durch Zufall in jedem xten. Die Erklärung das 'sich das Wasser merkt was mal in im geschwommen ist' erscheint mir ebenso wenig plausiebel.
Gesehen habe ich diese Moleküle jedoch auch noch nicht und daher vertraue ich den rationalen und logischen Erklärungen und denke sie zu verstehen.
Ich muss gestehen, da bin ich in meinem Umfeld schon in der Minderheit.
Goboli hier, Tröpfchen da, für viel weniger Geld könnte man mit Traubenzucker und Wasser das gleiche zu sich nehmen...
'Wer heilt hat recht', die Aussage hat mir hier eine Person mit wissenschaflichem Studium schon genannt, ist so ein Agrument für mich, das den Hang zum Glauben des Einfachen zeigt.
Ich bin jedoch der Meinung, das jeder mit einer Schulbildung eher verstehen kann, das es rational betrachtet logischer erscheint das es wirkungslos ist wie umgekehrt.
Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber einen Trumpf hat die Homöopathie doch, nämlich die menschliche Zuwendung, die der Schulmedizin in den letzten Jahren zunehmend abhanden gekommen ist. Dass man mit einem Arzt länger als 15 min sprechen kann, gibt es leider kaum. Ich denke, wenn man da ansetzen würde, könnte man der Homöopathie ein Stück weit das Wasser abgraben.
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Pancho
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Pancho »

GIFWilli59 hat geschrieben: 23.12.2020 - 11:21 Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber einen Trumpf hat die Homöopathie doch, nämlich die menschliche Zuwendung, die der Schulmedizin in den letzten Jahren zunehmend abhanden gekommen ist. Dass man mit einem Arzt länger als 15 min sprechen kann, gibt es leider kaum. Ich denke, wenn man da ansetzen würde, könnte man der Homöopathie ein Stück weit das Wasser abgraben.
Das ist ein wichtiger Aspekt wie ich finde.

Gilt für diese ganzen "Alternativen Fakten", sofern sie überhand nehmen. Sie nehmen den Platz ein, den man ihnen gelassen hat, oftmals durch Versäumnisse über lange Zeiträume.
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von valdebagnes »

Pancho hat geschrieben: 23.12.2020 - 11:53
GIFWilli59 hat geschrieben: 23.12.2020 - 11:21 Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber einen Trumpf hat die Homöopathie doch, nämlich die menschliche Zuwendung, die der Schulmedizin in den letzten Jahren zunehmend abhanden gekommen ist. Dass man mit einem Arzt länger als 15 min sprechen kann, gibt es leider kaum. Ich denke, wenn man da ansetzen würde, könnte man der Homöopathie ein Stück weit das Wasser abgraben.
Das ist ein wichtiger Aspekt wie ich finde.

Gilt für diese ganzen "Alternativen Fakten", sofern sie überhand nehmen. Sie nehmen den Platz ein, den man ihnen gelassen hat, oftmals durch Versäumnisse über lange Zeiträume.
Das will ich such nicht abstreiten, ich halte den Placebo-Effekt für erwiesen.
Also hat die Behandlungsmethode einen Effekt, der hat aber nichts mit dem Mittel zu tun.
Und hier finde ich es dreist das man 1l Wasser zu mehr als 1000€ verkauft. Ich zahl für den Kubikmeter nur 5€.
Aber dann kommt wieder der Glaube, was nichts kostet kann auch nicht helfen, ist Spiel...
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Pistencruiser »

basti.ethal hat geschrieben: 23.12.2020 - 10:50 Dieser Thread ist der lebende Beweis dafür, dass wir hier skifahrerisch aktuell absolut auf dem Zahnfleisch kriechen!
Ich befürchte uns bleibt auch noch genug Zeit um zu erörtern was sich wohl auf der Unterseite der Scheibe befinden mag. :gruebel:
:lach:
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von hch »

Natürlich ist die Erde eine Scheibe! Auf dem Rücken von vier Elephanten die auf einer Schildkröte stehen, wie wir eigentlich alle wissen sollten.
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Bergfan »

valdebagnes hat geschrieben: 23.12.2020 - 12:58 Ich zahl für den Kubikmeter nur 5€.
Und für die Entsorgung üblicherweise nochmal das Doppelte :)
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von valdebagnes »

Bergfan hat geschrieben: 23.12.2020 - 22:04
valdebagnes hat geschrieben: 23.12.2020 - 12:58 Ich zahl für den Kubikmeter nur 5€.
Und für die Entsorgung üblicherweise nochmal das Doppelte :)
nö, Wasser 1,10€/m3, Schmutzwasser 1,70€/m3 (-10% Vorwegabzug), insgesamt mit GGeb. 326€ für 98m3 in 2019, gut 2020 ist es etwas gestiegen, aber immer noch unter 5€ overall...
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Neandertaler »

Pistencruiser hat geschrieben: 23.12.2020 - 13:34
basti.ethal hat geschrieben: 23.12.2020 - 10:50 Dieser Thread ist der lebende Beweis dafür, dass wir hier skifahrerisch aktuell absolut auf dem Zahnfleisch kriechen!
Ich befürchte uns bleibt auch noch genug Zeit um zu erörtern was sich wohl auf der Unterseite der Scheibe befinden mag. :gruebel:
:lach:
Ist doch schon bekannt:
Brisbane (dpo) - Tragisch! In Brisbane hat heute ein Australier den Halt verloren und ist von der Erde heruntergefallen. Der 29-jährige Tim Revell rutschte auf dem Weg zum Supermarkt mit den Händen ab und stürzte in die Tiefe. Immer wieder kommt es in Australien, das sich auf der Unterseite der Erde befindet, zu derartigen Vorfällen.
https://www.der-postillon.com/2018/05/a ... n.html?m=1
Das muss also unten sein, dieses Brisbane.
Neu: Aus- und Weiterbildung zur Glühbirne. Man hat die Erleuchtung und kann dann alles mit Fassung ertragen!

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Pilatus
Disteghil Sar (7885m)
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Re: Ist die Erde eine Scheibe?

Beitrag von Pilatus »

GIFWilli59 hat geschrieben: 23.12.2020 - 11:21 Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber einen Trumpf hat die Homöopathie doch, nämlich die menschliche Zuwendung, die der Schulmedizin in den letzten Jahren zunehmend abhanden gekommen ist. Dass man mit einem Arzt länger als 15 min sprechen kann, gibt es leider kaum. Ich denke, wenn man da ansetzen würde, könnte man der Homöopathie ein Stück weit das Wasser abgraben.
Jede Krankheit hat auch eine psychische Komponente die nicht zu unterschätzen ist. Viele kleine medizinische Probleme (seien es Bagatellen oder funktionelle Beschwerden), gerade in der Hausarztpraxis, erledigen sich zudem oft von alleine wieder. Der Versuch einer gezielten schulmedizinischen Therapie richtet da oft mehr schaden an als es nützt.

Da hilft einem als Arzt die Homöopathie ungemein. Sie erlaubt einem defakto nichts zu tun und der Patient fühlt sich trotzdem ernstgenommen. Ob es dann der Placebo-Effekt ist der dem Patienten hinft oder die natürliche Heilung, die auch so eingetreten wäre, ist dann am säSchluss egal.

Im Endeffekt ist Homöopathie also eine gut gemeinte Verarschung des Patienten. Passend dazu zeigen ja auch Umfragen, dass viele Ärzte die Homöopathie anbieten, selber gar nicht daran glauben.

Gefährlich wird es nur, wenn der Behandler den Quatsch auch glaubt. Dann kommt die Homöopathie auch in Fällen zur Anwendung, wo diese eine akute Gefährdung des Patienten bedeutet.

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