Coronavirus 2019-nCoV

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tauernjunkie
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von tauernjunkie »

Wie ist der Satz dann zu verstehen?

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Pancho
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Berittene Boten würden passen. :lach:
Tyrolens
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Tyrolens »

Laut SALK sind 54% der Proben im Salzburger Pongau schon mit B.1.1.7. Genetik. B.1.1.7. soll doch nicht so extrem infektiös sein. Zuerst sprach man von 70%, dann von 50%, jetzt von 30%.
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Pancho
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Pancho »

tauernjunkie hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:05 Wie ist der Satz dann zu verstehen?
70% Teilnahme am Test ist für ein Bild der Lage im Ort selber vermutlich mehr als genug.
Darüberhinaus bin ich zu wenig Profi um es zu beurteilen, 3.000 sind für St.Moritz viel, für die Schweiz oder den Vergleich mit D wenig, könnte zumindest sein.
Oliver.O
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Oliver.O »

Pancho hat geschrieben: 21.01.2021 - 09:30 1% ist eine Inzidenz von 1000. Sauber.
Da liegt ein doppeltes Missverständnis vor:
1. Die üblichen Inzidenzen beziehen sich auf 7 Tage. Gingen wir davon aus, dass (weil Massentest) in den 7 Tagen um den Testtermin herum keine weiteren Personen positiv wären, müssten wir durch 7 teilen.
2. Wenn hier 70% der Population getestet wurden, läge der Dunkelziffer-Faktor bei ca. 1,4. Bei den anlassbezogenen Tests, aus denen wir sonst die Inzidenz beziehen, liegt der Dunkelziffer-Faktor deutlich höher (ja nach Lage wohl so zwischen 2 und 20).

Ergo: So direkt lässt sich eine Massentest-Positivquote nicht in eine Inzidenz umrechnen, die vergleichbar wäre mit derjenigen, die durch anlassbezogene Tests ermittelt wird.

Zum Vergleich: Zwischen April und November waren in D unter blut-spendenden Erwachsenen 1,35% Cov-2 positiv (SeBluCo-Studie).

Was lernen wir jetzt von St. Moritz?
1. In den Hotels fand (mit 4% Positiven) eine 2,3-fach höhere Ausbreitung statt als im Gesamtgebiet (mit 1,7% Positiven).
2. Die Behauptung, die Schutzkonzepte in den Hotels hätten funktioniert, steht im Widerspruch zur dort höheren Verbreitung.
3. Die regelmäßigen Tests in den Hotels dürften eine noch stärkere Ausbreitung abgemildert haben.
tauernjunkie
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von tauernjunkie »

Pancho hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:24
tauernjunkie hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:05 Wie ist der Satz dann zu verstehen?
70% Teilnahme am Test ist für ein Bild der Lage im Ort selber vermutlich mehr als genug.
Darüberhinaus bin ich zu wenig Profi um es zu beurteilen, 3.000 sind für St.Moritz viel, für die Schweiz oder den Vergleich mit D wenig, könnte zumindest sein.
3200 spielen schon auf dem Niveau von Arzneimittelstudien. Selbst wenn man schweizweit 3200 Personen zufällig testet, gibt das ein sehr genaues Bild davon, wie die Testergebnisse durchgeführt an allen Schweizern aussehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das auf die Gesamtbevölkerung von der Größenordnung her unterscheiden würde, ist extrem gering.

Wir haben die 3200 aber nicht aus Schweizern, sondern aus Moritzern gewählt.
Zuletzt geändert von tauernjunkie am 21.01.2021 - 17:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Pancho
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Pancho »

Oliver.O hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:36
Pancho hat geschrieben: 21.01.2021 - 09:30 1% ist eine Inzidenz von 1000. Sauber.
Da liegt ein doppeltes Missverständnis vor:
1. Die üblichen Inzidenzen beziehen sich auf 7 Tage. Gingen wir davon aus, dass (weil Massentest) in den 7 Tagen um den Testtermin herum keine weiteren Personen positiv wären, müssten wir durch 7 teilen.
2. Wenn hier 70% der Population getestet wurden, läge der Dunkelziffer-Faktor bei ca. 1,4. Bei den anlassbezogenen Tests, aus denen wir sonst die Inzidenz beziehen, liegt der Dunkelziffer-Faktor deutlich höher (ja nach Lage wohl so zwischen 2 und 20).

Ergo: So direkt lässt sich eine Massentest-Positivquote nicht in eine Inzidenz umrechnen, die vergleichbar wäre mit derjenigen, die durch anlassbezogene Tests ermittelt wird.

Zum Vergleich: Zwischen April und November waren in D unter blut-spendenden Erwachsenen 1,35% Cov-2 positiv (SeBluCo-Studie).

Was lernen wir jetzt von St. Moritz?
1. In den Hotels fand (mit 4% Positiven) eine 2,3-fach höhere Ausbreitung statt als im Gesamtgebiet (mit 1,7% Positiven).
2. Die Behauptung, die Schutzkonzepte in den Hotels hätten funktioniert, steht im Widerspruch zur dort höheren Verbreitung.
3. Die regelmäßigen Tests in den Hotels dürften eine noch stärkere Ausbreitung abgemildert haben.
Ja, danke - das leuchtet ein. :D
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von albe-fr »

Pancho hat geschrieben: 21.01.2021 - 16:00
Oliver.O hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:36
Pancho hat geschrieben: 21.01.2021 - 09:30 1% ist eine Inzidenz von 1000. Sauber.
Da liegt ein doppeltes Missverständnis vor:
1. Die üblichen Inzidenzen beziehen sich auf 7 Tage. Gingen wir davon aus, dass (weil Massentest) in den 7 Tagen um den Testtermin herum keine weiteren Personen positiv wären, müssten wir durch 7 teilen.
Ja, danke - das leuchtet ein. :D
also mir nicht. die 7 Tages Inzidenz bezieht sich ja auf die Anzahl Infektionen in eben diesen 7 Tagen - warum sollte ich da durch 7 teilen? Aus meiner Sicht müsste man die in den 6 Tagen vor dem Massentest festgestellten Infektionen addieren.
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Pancho
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Pancho »

Stimmt. :lol:

Jetzt bin ich komplett verwirrt. :lol: :lol: :lol:

Was aber auf jeden Fall sticht, ist die Sache mit der Dunkelziffer, die ist hier schon sehr exakt zu benennen,

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Kapi
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Kapi »

Meckelbörger hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:01 Achtung OT
Es ist sogar schlimmer, hier im Norden gibt es einen Stadtstatt dessen Justizkasse alle E-Mails, die an die zentrale E-Mailadresse geschickt werden, ausdruckt und den zuständigen Mitarbeitern in die Postfächer legt.
Aus dem Grund ist halt auch das Homeoffice schlecht umzusetzen.
Es geht noch besser. Im Zuge der Home-Office-Pflichten sollen nun auch immer mehr Mitarbeiter der öff. Verwaltung bspw. in Rathäusern möglichst im Wechsel mal zu Hause, mal im Amt arbeiten. Da es nun den Ämtern an allen Ecken an Notebooks für mobiles Arbeiten gebricht, die Mitarbeiter aber selbstredend in den Netzen der öffentlichen Verwaltung von zu Hause aus arbeiten müssen und das mit Faxgeräten etwas schwierig ist (sic!), müssen besagte Kräfte nun in ihren Büros in Woche (a) die Rechner unter ihren Schreibtischen abbauen und nach Hause schaffen, um sie in Woche (b) wieder mit ins Amt zu wuchten. Der Einsatz privater Notebooks wird aus Sicherheitsgründen (nachvollziehbar) abgelehnt, der Einsatz der Amtsrechner an privaten Netzendgeräten (Amtsdeutsch!, vulgo FritzBoxen o.ä.) hingegen scheint den IT-Veranwtortlichen kein Kopfzerbrechen zu bereiten. Monitore, Tastaturen und Mäuse für das Home Ofifice sind möglichst selbst zu stellen. Widrigenfalls dürfen auch die abgebaut und nach Haus gewuppt werden. Kannste nicht erfinden, IT-Land Deutschland in der Corona-Krise. Eine Lachnummer.

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Oliver.O »

War doch begründet:
Oliver.O hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:36 Gingen wir davon aus, dass (weil Massentest) in den 7 Tagen um den Testtermin herum keine weiteren Personen positiv wären, müssten wir durch 7 teilen.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von molotov »

Tyrolens hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:22 Laut SALK sind 54% der Proben im Salzburger Pongau schon mit B.1.1.7. Genetik. B.1.1.7. soll doch nicht so extrem infektiös sein. Zuerst sprach man von 70%, dann von 50%, jetzt von 30%.
Endlich ein Argument um die Grenzen ganz dicht zu machen wird sich der ein oder andere Söder denken.
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Pancho
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Pancho »

Nein auch dann nicht, da hat albe schon recht.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von molotov »

Kapi hat geschrieben: 21.01.2021 - 16:24
Meckelbörger hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:01 Achtung OT
Es ist sogar schlimmer, hier im Norden gibt es einen Stadtstatt dessen Justizkasse alle E-Mails, die an die zentrale E-Mailadresse geschickt werden, ausdruckt und den zuständigen Mitarbeitern in die Postfächer legt.
Aus dem Grund ist halt auch das Homeoffice schlecht umzusetzen.
Es geht noch besser. Im Zuge der Home-Office-Pflichten sollen nun auch immer mehr Mitarbeiter der öff. Verwaltung bspw. in Rathäusern möglichst im Wechsel mal zu Hause, mal im Amt arbeiten. Da es nun den Ämtern an allen Ecken an Notebooks für mobiles Arbeiten gebricht, die Mitarbeiter aber selbstredend in den Netzen der öffentlichen Verwaltung von zu Hause aus arbeiten müssen und das mit Faxgeräten etwas schwierig ist (sic!), müssen besagte Kräfte nun in ihren Büros in Woche (a) die Rechner unter ihren Schreibtischen abbauen und nach Hause schaffen, um sie in Woche (b) wieder mit ins Amt zu wuchten. Der Einsatz privater Notebooks wird aus Sicherheitsgründen (nachvollziehbar) abgelehnt, der Einsatz der Amtsrechner an privaten Netzendgeräten (Amtsdeutsch!, vulgo FritzBoxen o.ä.) hingegen scheint den IT-Veranwtortlichen kein Kopfzerbrechen zu bereiten. Monitore, Tastaturen und Mäuse für das Home Ofifice sind möglichst selbst zu stellen. Widrigenfalls dürfen auch die abgebaut und nach Haus gewuppt werden. Kannste nicht erfinden, IT-Land Deutschland in der Corona-Krise. Eine Lachnummer.

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Schneefuchs »

Oliver.O hat geschrieben: 21.01.2021 - 16:25 War doch begründet:
Oliver.O hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:36 Gingen wir davon aus, dass (weil Massentest) in den 7 Tagen um den Testtermin herum keine weiteren Personen positiv wären, müssten wir durch 7 teilen.
Bei der 7-Tages-Inzidenz werden die Fälle der letzten 7 Tage kumuliert. Keine weiteren Fälle und das Ergebnis bleibt so, sonst steigt es weiter.

Natürlich ist die Inzidenz unter Massentestbedingungen nicht mit der vom üblichen Testgeschehen vergleichbar. Sie leidet ohnehin unter einer heftigen Untererfassung die auch noch ständig schwankt.
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von molotov »

Oliver.O hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:36
Pancho hat geschrieben: 21.01.2021 - 09:30 1% ist eine Inzidenz von 1000. Sauber.
Ergo: So direkt lässt sich eine Massentest-Positivquote nicht in eine Inzidenz umrechnen, die vergleichbar wäre mit derjenigen, die durch anlassbezogene Tests ermittelt wird.

Zum Vergleich: Zwischen April und November waren in D unter blut-spendenden Erwachsenen 1,35% Cov-2 positiv (SeBluCo-Studie).

Was lernen wir jetzt von St. Moritz?
1. In den Hotels fand (mit 4% Positiven) eine 2,3-fach höhere Ausbreitung statt als im Gesamtgebiet (mit 1,7% Positiven).
2. Die Behauptung, die Schutzkonzepte in den Hotels hätten funktioniert, steht im Widerspruch zur dort höheren Verbreitung.
3. Die regelmäßigen Tests in den Hotels dürften eine noch stärkere Ausbreitung abgemildert haben.
Achtung Massentest (=Antigen-Test) =! Antikörpertest.
Der Antigen sollte ja nur während einer aktiven Infektion anschlagen, der Antikörper schlägt wahrscheinlich auch noch 4, 5, 6 Monate danach an. Oder hab ich jetzt einen Denkfehler?
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

molotov hat geschrieben: 21.01.2021 - 16:26 Ist doch super, die fahren an den Wechseltagen schon mal kein ÖPNV mehr ;)
Genau. It‘s not a bug - it‘s a feature. :nein: :lach: 8O

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Mt. Cervino
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Mt. Cervino »

Unglaublich... aber auch ich kenne da noch ein paar Beispiele:
1.) Bauamt einer Landeshauptstadt in der Mitte Deutschlands:
Hier werden ALLE! E-Mails mitsamt Anhängen ausgedruckt und in Ordnern archiviert.
Begründung: Speicherplatz ist so teuer und man muss sicherstellen, dass man auch nach Jahren noch auf die Infos aus dem E-Mails zugreifen kann...

2.) Jugendamt einer Stadtverwaltung einer Stadt mit 160.000 Einwohner:
Eine Nachbarin von mir, die sich auf bei der Stadtverwaltung um die Finanzierung von Schulen und Kindergärten kümmert, hatte während des ersten Lockdowns "Home Office" aber keinen Laptop. Ergo 3 Monate unbezahlten Urlaub und alle Anträge, Vorgänge etc. blieben 3 Monate unbearbeitet liegen.
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Mt. Cervino »

molotov hat geschrieben: 21.01.2021 - 16:34 Achtung Massentest (=Antigen-Test) =! Antikörpertest.
Der Antigen sollte ja nur während einer aktiven Infektion anschlagen, der Antikörper schlägt wahrscheinlich auch noch 4, 5, 6 Monate danach an. Oder hab ich jetzt einen Denkfehler?
Das ist völliger Quatsch. Natürlich sind das PCR Tests, da man ja akute Infektionen erfassen will.
Von Montag bis Mittwoch wurden 3184 PCR-Tests (Stand 20. Januar 2021, 17.30 Uhr) durchgeführt. Es wurden 53 Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus bestätigt, 31 davon betreffen Mutationen (N501Y).
https://www.engadinerpost.ch/2021/01/21 ... h-isoliert
Mit Antigentests hätte man noch viel mehr Positive gefunden als nur 1,6% der Getesteten...
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von molotov »

Mt. Cervino hat geschrieben: 21.01.2021 - 17:03
molotov hat geschrieben: 21.01.2021 - 16:34 Achtung Massentest (=Antigen-Test) =! Antikörpertest.
Der Antigen sollte ja nur während einer aktiven Infektion anschlagen, der Antikörper schlägt wahrscheinlich auch noch 4, 5, 6 Monate danach an. Oder hab ich jetzt einen Denkfehler?
Das ist völliger Quatsch. Natürlich sind das PCR Tests, da man ja akute Infektionen erfassen will.
Von Montag bis Mittwoch wurden 3184 PCR-Tests (Stand 20. Januar 2021, 17.30 Uhr) durchgeführt. Es wurden 53 Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus bestätigt, 31 davon betreffen Mutationen (N501Y).
https://www.engadinerpost.ch/2021/01/21 ... h-isoliert
Mit Antigentests hätte man noch viel mehr Positive gefunden als nur 1,6% der Getesteten...
Ich meinte aber eigentlich als Vergleich die 1,2% beim Blut spenden. Dort war es ein Antikörpertest.
glaube eher dass im Engadin auch Massentests und anschließend PCR durchgeführt wurde.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von gfm49 »

Kapi hat geschrieben: 21.01.2021 - 16:24
Meckelbörger hat geschrieben: 21.01.2021 - 15:01 Achtung OT
Es ist sogar schlimmer, hier im Norden gibt es einen Stadtstatt dessen Justizkasse alle E-Mails, die an die zentrale E-Mailadresse geschickt werden, ausdruckt und den zuständigen Mitarbeitern in die Postfächer legt.
Aus dem Grund ist halt auch das Homeoffice schlecht umzusetzen.
Es geht noch besser. Im Zuge der Home-Office-Pflichten sollen nun auch immer mehr Mitarbeiter der öff. Verwaltung bspw. in Rathäusern möglichst im Wechsel mal zu Hause, mal im Amt arbeiten. Da es nun den Ämtern an allen Ecken an Notebooks für mobiles Arbeiten gebricht, die Mitarbeiter aber selbstredend in den Netzen der öffentlichen Verwaltung von zu Hause aus arbeiten müssen und das mit Faxgeräten etwas schwierig ist (sic!), müssen besagte Kräfte nun in ihren Büros in Woche (a) die Rechner unter ihren Schreibtischen abbauen und nach Hause schaffen, um sie in Woche (b) wieder mit ins Amt zu wuchten. Der Einsatz privater Notebooks wird aus Sicherheitsgründen (nachvollziehbar) abgelehnt, der Einsatz der Amtsrechner an privaten Netzendgeräten (Amtsdeutsch!, vulgo FritzBoxen o.ä.) hingegen scheint den IT-Veranwtortlichen kein Kopfzerbrechen zu bereiten. Monitore, Tastaturen und Mäuse für das Home Ofifice sind möglichst selbst zu stellen. Widrigenfalls dürfen auch die abgebaut und nach Haus gewuppt werden. Kannste nicht erfinden, IT-Land Deutschland in der Corona-Krise. Eine Lachnummer.

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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Schleitheim »

Es müsste sich um PCR-Speicheltests gehandelt haben.
Skitage 23/24: 5 (5×Zermatt)
Skitage 22/23: 41 (18×4 Vallées, 5×Adelboden-Lenk, 4×Corviglia, je 3×Zermatt, Aletsch Arena, je 2×Flumserberg, je 1×Cervinia, Grindelwald-Wengen, Engelberg, Corvatsch, Chamonix, Saanenland)
Skitage 21/22: 61, Skitage 20/21: 112, Skitage 19/20: 38, Skitage 18/19: 37, Skitage 17/18: 28, Skitage 16/17: 22, Skitage 15/16: 17, Skitage 14/15: 20, Skitage 13/14: 19, Skitage 12/13: 19, Skitage 11/12: 14, Skitage 10/11: 16, Skitage 09/10: 13
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Theo »

Merkel wurde auf der PK gerade zur Expertenauswahl gefragt und meinte das es eben politische Entscheidung war diese politische Richtung einzuschlagen und man sich deshalb eben auch Experten dementsprechend einlädt,
Also ich habe schon im April gesagt dass die Regierenden ein Gesundheitsproblem politisch und nicht fachlich lösen wollen. Mir glaubte man nicht, aber vielleicht glaubt man es ja jetzt Frau Merkel wenn sie es schon selber sagt.

Wenn ich so lese was ihr selber über die Deutsche IT schreibt dann wird mir wirklich schlecht. Passt aber irgendwie zu den bisher gemachten Erfahrungen damit zusammen. Wir haben bei uns IT-Lösungen von zwei Deutschen Firmen im Einsatz. Die Produkte sind nicht der Weisheit letzter Schluss und den Support kann man nicht mal kritisieren weil der eigentlich gar nicht existiert. Zum Glück sind das nicht für den Betrieb relevante Sachen und vieles kann man auch selber wieder zum Laufen bringen. Aber ja, 21 Jahrhundert tönt sonst anders.
fabile
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von fabile »

Mt. Cervino hat geschrieben: 21.01.2021 - 14:13 Punkt für dich ;).
Ich meinte aber weniger den Superspreader-Trillerpfeifen-Party-Modus, als den Export-Modus nach erfolgter Infektion und das Abwälzen der Corona Behandlungen auf die Heimatkrankenhäuser der Urlauber.
Durch die Quarantäneregelungen dürften nicht zuviele Ausländer kommen. Aber ja, das ist das Problem von Reisen!
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Theo
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Theo »

Du hast schon recht, das Schweizer Modell folgt dem Modell Ischgl zu 100%.
Aber in Ischgl hat man aus dem anfänglichen Fehler gelernt, in der Schweiz geht man den Weg bewusst weiter...
Ich würde eher sagen es ist das St Wolfgang Modell.

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