Das gibt dann einen Abfahrt mit ca. 1.300 Höhenmetern.
Die Verlängerung der Beschneiungsanlage zur Schartenkogel-Bergstadion schließt die letzte Lücke im Höhenbereich
Stimmt, als ich zuletzt den passenden Saisonskipass hatte, war Glungezer noch die letzte Nostalgiebastion - mit Einschränkungen noch Elfer und Ranggerköpfl, wenn man die jeweilige Zubringer-EUB ausgeblendet hat. Tja, Tirol hat mich vergrault mit seinen Skigebietsmodernisierungen ;-)hch hat geschrieben: 21.01.2021 - 16:46 Der alte Glungezer ist inzwischen leider komplett Tot. Es bleibt halt ein weiteres "Normalskigebiet" übrig.
Ach was, Generationen von Einheimischenkindern sind da problemlos runtergekommen, auch wenn die Abfahrt offiziell gar nicht offen war :)christopher91 hat geschrieben: 21.01.2021 - 20:58 Die Route/n wären vom Gelände her besser geeignet vor allem für schwächere Skifahrer, haben aber den Nachteil der Straßenquerung und das es nach der letzten Querung zu Schmal ist.
Endlich macht das Gebiet einen gesunden, lebendigen und zukunftsfähigen Eindruck.hch hat geschrieben: 21.01.2021 - 16:46 Der alte Glungezer ist inzwischen leider komplett Tot. Es bleibt halt ein weiteres "Normalskigebiet" übrig.
Also der Vergleich hinkt aber irgendwie gewaltig... Fröschl hätte ja nun jahrelang selbst die Möglichkeit gehabt, den Glungezer so zu führen, dass es passt. Aber wenn die ganzen Jahre nur gemolken wird, dann ist eben irgendwann Schluss.Kris hat geschrieben: 24.01.2021 - 13:25 Den Gemeinden kostet das viel Geld, die Privaten haben wenig Freude (Fröschl, Schröcksnadel).
Komfort für Familien mit Kindern würde fehlen. Außerdem erwartet der Skifahrer aus heutiger Sicht etwas für sein Geld und gibt sich nicht ewig mit ausrangierten Altanlagen zufrieden die ihr Betriebsende übertrieben gesagt schon einige Jahre überschritten haben! Was wäre der Umkehrschluss wenn solche Modernisierungen nicht kämen? Die breite Masse wandert in die eh schon überfüllten Industriegebiete ab weil dort bereits genau das geboten was sich Skifahrer aus heutiger Sicht von einem Skigebiet erwarten (moderne Bahnen, breit planierte Pisten, gscheite Beschneiung, etc)! Alles andere ist mittlerweile die absolute Minderheit.Kris hat geschrieben: 24.01.2021 - 13:25 Innerhalb weniger Jahre wurden um Innbsbruck quasi sämtliche Skigebiete "auf den neuen Stand" gebracht, um es wertfrei auszudrücken.
Am Ende ein Nullsummenspiel was den Wettlauf um Gäste betrifft.
Den Gemeinden kostet das viel Geld, die Privaten haben wenig Freude (Fröschl, Schröcksnadel).
An und für sich erschwert das Recht aus diesem Grunde direkte Staatliche Investitionen in Tourismusinfrastruktur. Mit Bauernschläue geht es dennoch.
So skeptisch ich gegenüber unkultivierter Privatwirtschaft bin: Ich denke, dass die Pisten- und Liftlandschaft einiges anders aussehen würde, wenn Bergbahnen um Innsbruck ohne mehr oder weniger direkten Pipelines zum Steuerzahler wirtschaften würden.
Die Glungezer Bergbahnen zB. fuhren in den vergangenen Jahren ein ausgeglichenes Ergebnis ein, hätten wenig Grund gehabt alles wegzuwerfen, Neuzubauen und dadurch zusätzlich in den Strudel der jedes Skigebiet ruinierenden "begleitenden Investitionen" zu gelangen ("Eine EUB/KSB kommt nie allein....."),
Es gab in den 1960ern Projekte, den Kofel zum Glungezer südseitig über das Viggartal hinein in die weiten Hänge um den Morgenkogel zu erschliessen, mit zwei Pendelbahnen und einigen ESL's bis hinüber zum Glungezer Gipfel. Das wäre ziemlich cool geworden, ein recht grosses Gebiet, mit lichten Waldhängen, weiten genialen Südhängen etc.
Muss die Dokumente und Pläne dazu endlich mal aufbereiten...
Die Stadtnähe einerseits und die in der Region konkurrenzlose Grösse des Gebietes anderseits hätten wohl dazu geführt, dass dieses überaus erfolgreich geworden wäre. Anderseits wären das deshalb heute allesamt fade gesichtslose Eisautobahnen und 6er-KSBs.
Mittlerweile bin ich froh, dass das nichts wurde. So kann ich wenigstens ohne Lift die grossen Geländekammern hinter dem Gedröhns mit Freude durchschreiten ...
Turin und Mailand sind nicht gerade klein und decken einen Großteil der Alpen ab. Allerdings zieht es wohl auch dort die meisten Städter, so wie es scheint, in die größten Skigebiete..Skifreak_1 hat geschrieben: 25.01.2021 - 23:27 @Starli: In Italien haben die kleinen Gebiete kein so ein großes Einzugsgebiet, wie der Glungezer.
starli hat geschrieben: 26.01.2021 - 19:59 .....die neuen Lifte müssen jetzt auch unter der Woche viel mehr Leute anziehen, weil die Betriebskosten entsprechend höher sein werden als die alten Lifte
Ich weis nicht wie man im Sommer groß Publikum anziehen will wenn die Götzner Bahn nur an wenigen Wochenende fährt, welche den interessantest Hang (allerdings derzeit nur mit einem Trail) erschließt.Tyrolens hat geschrieben: 27.01.2021 - 07:48 Ich war auch erstaunt, als es hieß, dass die Muttereralmbahn trotz aller Investitionen nach wie vor nicht rentabel arbeitet. Es wurde sehr viel Geld in den Bikepark und Co. investiert, im Sommer sind die Bahnen an guten Tagen voll ausgelastet - bringt trotzdem nicht ausreichend Umsatz.