
In normalen Zeiten würde ich jetzt gerade keinen Bericht schreiben, sondern die Koffer für einen einwöchigen Dolomitenurlaub packen. In der neuen Normalität sieht die Sache leider ganz anders aus. Die geplante Urlaubswoche habe ich bei meinem Arbeitgeber storniert, stattdessen konsumiere ich jetzt immer wieder einzelne Urlaubstage, um wenigstens in den kleinen Schigebieten in meiner Umgebung meinen Lieblingssport zu betreiben. Noch lässt uns die Regierung. Hoffentlich bleibt das so.
Als ich für den vergangenen Donnerstag Urlaub beantragt hatte, war der Wetterbericht für diesen Tag noch ziemlich gut. Bis es dann so weit war, war nur noch ganz im Süden Sonne vorhergesagt. Es galt also ein möglichst südliches Schigebiet aufzusuchen. Die Wahl fiel aufs Hauereck, wo ich schon lange nicht mehr war.
Wetter:
Bei Temperaturen zwischen -3 und 0°C war es am Vormittag sonnig, die milchigen Wolken störten nicht. Erst am Nachmittag wurden die Wolken dichter. Kein Niederschlag, kein nennenswerter Wind.
Lift- und Pistenstatus:
Außer dem Hauereckschlepplift waren alle Lifte geöffnet.
Es waren auch alle Pisten geöffnet. (Der geschlossene Lift bedient keine zusätzlichen Pisten und dient nur am Wochenende als Verstärker)
Wartezeiten gab es keine. (0 bis 4 FBM) Dennoch war hier mehr los, als bei meinen letzten Wochentags-Schiausflügen.
Pistenzustand:
Perfekt präparierte Teppiche mit leichter Neuschneeauflage. Im Tagesverlauf wurden steilere exponierte Stellen härter.
Bilder:
Erste Bergfahrt am Morgen mit der 4KSB Hauereck-Jet.

Blick zurück. Neben der Talstation gibt es einen Seillift und ein Förderband.

Die Bergfahrt geht weiter. Hier mündet die Steinwandabfahrt von links in die Hauereckabfahrt.

Einige Meter weiter passiert man die Talstation des Hauereck-Schleppliftes, die gut links hinter den Bäumen Versteckt ist.

Dann verläuft der Schlepplift parallel zur 4KSB,…

…bis man die gemeinsame Bergstation erreicht.

Drei Abfahrten stehen dann zur Verfügung. Die mittlere ist die Hauereckabfahrt.

Auf ihr passiert man auch die Talstation des Hauereck-Schlepplifts.

Selber Standort, Blick talwärts.

Westlich davon ist die Steinwandabfahrt.

Östlich davon ist die Hahngrabenabfahrt.

Hier haben wir die Talstation der 4KSB,…

…da die Bergstation.

Auf der anderen Seite der Bergstation ist die Ausstiegstelle des Schlepplifts,...

…dahinter die Umlenkstation.

Derzeit liegt auch abseits der Pisten genug Schnee. Kein Problem, mal neben der präparierten Piste zu fahren.

Wenn man dann unterhalb der Talstation der 4KSB ankommt, kann man mit dem Seillift zur 4KSB fahren.

Blick aus dem Lift auf die eben gezogene Spur.

Wieder in der 4KSB.

Werfen wir einmal einen Blick in die Umgebung. Leicht zu finden ist das Nachbar-Schigebiet Strallegg.

Zu Mittag gibt es im Auto Proviant.

Am Nachmittag war es dann vorbei mit der Sonne.

Daher gibt es keine weiteren Bilder. Aber selbst wenn es noch sonnig geblieben wäre, wüsste ich nicht, was ich in diesem kleinen Schigebiet noch fotografieren hätte sollen.
Trotzdem werde ich weiterhin die kleinen Schigebiete in meiner Umgebung besuchen und von den Dolomiten nur träumen. Mehr ist leider nicht möglich. Ein Blick über so manche Grenze verrät, dass das ohnehin schon viel ist.