Coronavirus 2019-nCoV

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Tyrolens
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Tyrolens »

Gauland, Meuthen und Schlund sind jetzt jedenfalls für's Impfen. :mrgreen:

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HBB
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von HBB »

baeckerbursch hat geschrieben: 01.02.2021 - 10:04 Aber lass mich bitte zuvor noch einen Posten beim Staat ergattern, wo ich schön "unersetzlich" bin und mich mit elementaren Dinge beschäftige. Dann könnte Ihr von mir aus "Lockdown forever" machen & ich setze mich in meinen Garten und mache schon "Home Office".
So eine Aussage ist billigster Populismus und einfach nur beschämend. Rede doch mal mit jemandem, der ein Impfzentrum zu organisieren hat, oder mit denen, die fast im Stundentakt neue Verordnungen (rechtssicher!) formulieren sollen. Oder mit den Leuten im Gesundheitsamt, oder mit den Polizisten und und und. Da würdest Du Dich wundern, wie viel Freizeit die momentan noch haben. Aber ich glaube, das weißt Du eigentlich ganz genau...
Natürlich ist ein (im Grunde) unkündbarer Job beim Staat in diesen Zeiten ein Hauptgewinn - allerdings entspricht der Rest Deiner Aussage in keinster Weise der Wahrheit und bedient lediglich übliche Stammtisch-Klischees.
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Pancho
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Tyrolens hat geschrieben: 01.02.2021 - 11:07 Gauland, Meuthen und Schlund sind jetzt jedenfalls für's Impfen. :mrgreen:
:lol: :lol: :lol:

Hab doch hier den Link von der Heute-Show reingestellt. Die sind sogar gleichzeitig für / gegen ALLES.
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schwabenzorro
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von schwabenzorro »

HBB hat geschrieben: 01.02.2021 - 11:10
baeckerbursch hat geschrieben: 01.02.2021 - 10:04 Aber lass mich bitte zuvor noch einen Posten beim Staat ergattern, wo ich schön "unersetzlich" bin und mich mit elementaren Dinge beschäftige. Dann könnte Ihr von mir aus "Lockdown forever" machen & ich setze mich in meinen Garten und mache schon "Home Office".
So eine Aussage ist billigster Populismus und einfach nur beschämend. Rede doch mal mit jemandem, der ein Impfzentrum zu organisieren hat, oder mit denen, die fast im Stundentakt neue Verordnungen (rechtssicher!) formulieren sollen. Oder mit den Leuten im Gesundheitsamt, oder mit den Polizisten und und und. Da würdest Du Dich wundern, wie viel Freizeit die momentan noch haben. Aber ich glaube, das weißt Du eigentlich ganz genau...
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Mt. Cervino
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Mt. Cervino »

Pancho hat geschrieben: 01.02.2021 - 09:34 Auch in D sickert es in die Hirne endlich:
https://www.presseportal.de/pm/60694/4826573
Wobei Clemens Füst mit seiner No-Covid-Strategie aber keinesfalls das Gleiche meint wie z. B. einige (realitätsfremde) Wissenschaftler mit ihre Zero-Covid-Strategie.
Oft wird ihm unterstellt, dass beides die gleichen Stratgien sind.
Gestern Abend bei Anne Will hat er noch mal unterstrichen, dass Zero- und No-Covid zwei völlig unterschiedliche Strategien sind.
Der Ansatz seiner Strategie ist es, mit effektiven Maßnahmen (FFP2 Masken, mehr Testen, maximaler Einsatz von Impfungen, mehr mobile Office) die Covid-Fälle möglichst weit zu reduzieren. Dabei setzt er einen Inzidenz-Zielwert von 10/100k an. Hintergedanke dieser Strategie ist, dass das Finanzieren dieser Maßnahmen immer deutlich günstiger ist, als alle alternativen Lockdown-Maßnahmen.
Nicht zielführend seien laut ifo-Präsident hingegen Vorschläge, die die gesamte Wirtschaft lahmlegen wollen, um die Inzidenz zu senken. Das produzierende Gewerbe mit hohem relativen Wertschöpfungsanteil ermögliche derzeit, dass wir uns die Hilfsmaßnahmen für Betroffene weiter leisten können.
https://www.presseportal.de/pm/60694/4826573
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von baeckerbursch »

So eine Aussage ist billigster Populismus und einfach nur beschämend. Rede doch mal mit jemandem, der ein Impfzentrum zu organisieren hat, oder mit denen, die fast im Stundentakt neue Verordnungen (rechtssicher!) formulieren sollen. Oder mit den Leuten im Gesundheitsamt, oder mit den Polizisten und und und. Da würdest Du Dich wundern, wie viel Freizeit die momentan noch haben. Aber ich glaube, das weißt Du eigentlich ganz genau...
Natürlich ist ein (im Grunde) unkündbarer Job beim Staat in diesen Zeiten ein Hauptgewinn - allerdings entspricht der Rest Deiner Aussage in keinster Weise der Wahrheit und bedient lediglich übliche Stammtisch-Klischees.
Kannst dich ja gerne mit Gastronomen, Hoteliers, Liftbetreiber, Einzelhandel, Friseure...... unterhalten wie die das so sehen und ob die nicht gerne etwas Stress hätten.

Die meisten hätten nämlich gerne Arbeit und keine "Hilfe" (wenn es die denn gibt).

Aber Fakt ist, das die die das ganze entscheiden wohl keine Einbußen haben. Wäre ja eine schöne Sache, wenn die rein Symbolisch auch nur Kurzarbeitergelt bekommen? Ist das Populismus - ja klar.
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Mt. Cervino
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Mt. Cervino »

christopher91 hat geschrieben: 01.02.2021 - 07:49 Wow erstmals positive News zwecks Impfstoffmengen. Biontech liefert im 2. Quartal 14 Mio Dosen mehr nach Deutschland.

Zeigt aber auch deutlich was mit früherer hoher Bestellung wohl sofort möglich gewesen wäre!

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 974268b585
Das ging hier leider total unter zwischen den langsam ermüdenden Grabenkämpfen einiger Diskussionsteilnehmer...

Die 14 Mio mehr Impfdosen für DE in Q2 sind Teil einer um 75 Mio Dosen erhöhten EU Lieferung.
Dass nun doch mehr Impfstoff geliefert werden kann als zunächst gedacht, begründet Biontech-Mann Poetting so:

Erstens sei die Anpassung der Produktionsprozesse im Pfizer-Werk im belgischen Puurs erfolgreich abgeschlossen worden. »Nun können wir wieder den ursprünglichen Plan für die Lieferung von Impfstoffdosen in die Europäische Union umsetzen.«

Zweitens habe die Produktionsstätte von Biontech in Marburg eine Herstellerlizenz erhalten. »So kann dort im Februar die Produktion für die Validierung durch die EMA gemäß unserer Planung beginnen.«

Drittens habe das Unternehmen sein europäisches Produktionsnetzwerk erweitert – von drei Partnern im Dezember 2020, als Biontech seine ersten Zulassungen erhielt, auf aktuell 13 Partner (einschließlich des Werks Marburg). »Wir bauen dieses Netzwerk weiter aus und sind aktuell mit weiteren qualifizierten Partnern in Gesprächen über mögliche neue Vereinbarungen.«
Aber die positivste Nachtricht kommt am Ende des Artikels:
Weltweit verspricht Biontech sogar eine Produktionssteigerung um 50 Prozent. »Um der gestiegenen weltweiten Nachfrage gerecht zu werden, planen wir, im Jahr 2021 zwei Milliarden Dosen unseres Covid-19-Impfstoffs herzustellen«, erklärte Poetting. »Dafür werden wir die zuvor geplante Produktion von 1,3 Milliarden Impfdosen um mehr als 50 Prozent steigern. Die Maßnahmen, um unsere Produktionskapazitäten zu erweitern, laufen nach Plan.«
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 974268b585

Und das ganze passiert schon im Vorfeld des "Impfgipfels" der mal wieder nur heiße Luft produzieren wird...
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3303
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von 3303 »

Neandertaler hat geschrieben: 01.02.2021 - 09:23.
Wenn man aber so darüber nachdenkt wie die britische Variante da durchzieht wird einem schwindelig...
Ich habe heute gelesen, dass Portugal wohl über Weihnachten keine oder kaum Einschränkungen hatte.
Das erscheint mir die aktuellen Zustände dort besser zu erklären, als die Mutation.

Ich persönlich glaube ja eher an einen nicht so riesigen Einfluss der UK Mutation auf die Infektionszahlen. Das ganz einfach, weil dort im UK die Zahlen jetzt auch massiv sinken. Und was die Inzidenzen angeht, waren einige Schweizer Kantone bei kaum Maßnahmen vor einiger Zeit über den aktuellen Portugiesischen Werten, Vorarlberg war auch mal auf knapp 800, wenn ich mich recht erinnere.
Ich glaube nach wie vor, dass diese Mutation zwar schon irgendwie ansteckender sein mag, aber erstens bereits seit Herbst zB in ACHD zirkuliert und sie zweitens durch Maßnahmen in Schach zu halten ist.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von carvster| »

So Söder springt auf dem Trip mit der 10er Inzidenz auf, begründen tut er dies damit, das im Frühjahr auch nur mit einer 10er Inzidenz gelockert wurde.

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Pancho
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Re: Ausblick Skisaison 20/21 vs. Corona-Pandemie

Beitrag von Pancho »

Mt. Cervino hat geschrieben: 01.02.2021 - 12:09
Pancho hat geschrieben: 01.02.2021 - 09:34 Auch in D sickert es in die Hirne endlich:
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Wobei Clemens Füst mit seiner No-Covid-Strategie aber keinesfalls das Gleiche meint wie z. B. einige (realitätsfremde) Wissenschaftler mit ihre Zero-Covid-Strategie.
Oft wird ihm unterstellt, dass beides die gleichen Stratgien sind.
Gestern Abend bei Anne Will hat er noch mal unterstrichen, dass Zero- und No-Covid zwei völlig unterschiedliche Strategien sind.
Der Ansatz seiner Strategie ist es, mit effektiven Maßnahmen (FFP2 Masken, mehr Testen, maximaler Einsatz von Impfungen, mehr mobile Office) die Covid-Fälle möglichst weit zu reduzieren. Dabei setzt er einen Inzidenz-Zielwert von 10/100k an. Hintergedanke dieser Strategie ist, dass das Finanzieren dieser Maßnahmen immer deutlich günstiger ist, als alle alternativen Lockdown-Maßnahmen.
Nicht zielführend seien laut ifo-Präsident hingegen Vorschläge, die die gesamte Wirtschaft lahmlegen wollen, um die Inzidenz zu senken. Das produzierende Gewerbe mit hohem relativen Wertschöpfungsanteil ermögliche derzeit, dass wir uns die Hilfsmaßnahmen für Betroffene weiter leisten können.
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Danke! Ja klar, Fuest und Brinkmann sind der „Realo“-Flügel. Darf man nicht verwechseln...
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Mt. Cervino
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Mt. Cervino »

3303 hat geschrieben: 01.02.2021 - 12:55 Ich glaube nach wie vor, dass diese Mutation zwar schon irgendwie ansteckender sein mag, aber erstens bereits seit Herbst zB in ACHD zirkuliert und sie zweitens durch Maßnahmen in Schach zu halten ist.
Das denke ich auch. Und langsam entdeckt man ja immer mehr UK Mutationen in DE, AT, CH etc.
Da aber immer noch noch nicht systematisch sequenziert wird, hat man das Ausmaß der Verbreitung der Mutationen noch nicht vollständig erfasst.

Alle europäischen Länder die in letzter Zeit extreme Anstiege hatten (Irland, UK, Portugal) sind in erster Linie auf extreme Lockerungen zurückzuführen ggfs. mit einem extra-Booster "Mutation", aber keineswegs nur wegen der Mutation.
So schlimm das ist, was da gerade in Portugal abgeht, aber dort hat man ganze Situation einfach komplett verbockt. Der Lockdown wurde komplett verschlafen...
Weiter oben wurde das ja schon mal vorgerechnet:
schmidti hat geschrieben: 29.01.2021 - 19:56Der Lockdown in Portugal wurde erst am 13.01. bei schon damals 10.500 Neuinfektionen täglich verhängt (das wäre so als würde Deutschland erst bei 85.000 Neuinfektionen in den Lockdown gehen!!) und trat am 15.01. in Kraft, bis dahin waren Gastronomie und der komplette Handel geöffnet. Schulen, Unis und Kitas blieben sogar weiterhin offen und wurden erst eine Woche später am 22.01. geschlossen. Schlichtweg ein katastrophales Krisenmanagement.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Mt. Cervino »

Kein Wunder, dass das Impfen in Israel noch nicht den durschlagenden Erfolg bei den Neuinfektionen gebracht hat.
https://www.welt.de/vermischtes/article ... monie.html
8O 8O 8O 8O

Der Lockdown wurde jedenfalls noch mal verlängert:
https://www.deutschlandfunk.de/israel-c ... id=1222577
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Mt. Cervino hat geschrieben: 01.02.2021 - 13:18 Alle europäischen Länder die in letzter Zeit extreme Anstiege hatten (Irland, UK, Portugal) sind in erster Linie auf extreme Lockerungen zurückzuführen ggfs. mit einem extra-Booster "Mutation", aber keineswegs nur wegen der Mutation.
So schlimm das ist, was da gerade in Portugal abgeht, aber dort hat man ganze Situation einfach komplett verbockt. Der Lockdown wurde komplett verschlafen...
Ja, das glaube ich auch. Deswegen hoffe ich ja auch ein bisschen wie @3303, dass wir da gar nicht durchmüssen, dass wir also dem „superpositiven“ Fall haben und unsere Maßnahmen dicht genug auch für die Mutation sind.
Das ist ein Grund mehr jetzt nicht nachzulassen und jetzt weiter an dem Ziel möglichst tiefer Inzidenzen festzuhalten.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Mt. Cervino »

Ich sag ja immer: Das Beste was uns passieren könnte, ist dass sich die UK Variante (und die anderen auch) schon überall verbreitet hat, dann wüssten wir, dass wir vor dem Ausbreitungsszenario keine Angst haben müssen.
Manchmal denke ich aber, dass die Politik gar keine Interesse daran hat, die Verbreitung der UK Mutation nachzuweisen, weil aktuell sehr viel einschränkende Maßnahmen mit der zusätzlichen potentiellen Gefahr der UK-Mutation begründet wurden...
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Mt. Cervino hat geschrieben: 01.02.2021 - 14:26 Manchmal denke ich aber, dass die Politik gar keine Interesse daran hat, die Verbreitung der UK Mutation nachzuweisen, weil aktuell sehr viel einschränkende Maßnahmen mit der zusätzlichen potentiellen Gefahr der UK-Mutation begründet wurden...
Und da trennen sich dann unsere Auffassungen :D

Aber gut, wäre ja sonst langweilig.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Tyrolens »

Mt. Cervino hat geschrieben: 01.02.2021 - 14:26 Ich sag ja immer: Das Beste was uns passieren könnte, ist dass sich die UK Variante (und die anderen auch) schon überall verbreitet hat, dann wüssten wir, dass wir vor dem Ausbreitungsszenario keine Angst haben müssen.
Genau das habe ich mir auch gedacht und es halt sich bestätigt, dass wir die Mutation mit sehr klassischen Werkzeugen im Griff haben. Das ist ein großes Glück.
So wie die guten Impfstoffe mit der Mutation umgehen können.

Und weil es in Tirol nicht nur Skitourismus gibt:

https://tirol.orf.at/stories/3087848/

Curevac. Da greift die alte Strüngmann Connection. :D
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von NeusserGletscher »

Mt. Cervino hat geschrieben: 01.02.2021 - 12:23
christopher91 hat geschrieben: 01.02.2021 - 07:49 Wow erstmals positive News zwecks Impfstoffmengen. Biontech liefert im 2. Quartal 14 Mio Dosen mehr nach Deutschland.

Zeigt aber auch deutlich was mit früherer hoher Bestellung wohl sofort möglich gewesen wäre!

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 974268b585
Das zweite Quartal endet am 30.6.2021. Wenn die Pandemie so läuft wie letztes Jahr dann kann man sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eine Impfung zu diesem Zeitpunkt auch sparen, weil a) entweder der Impfschutz mit der Zeit abnimmt oder b) die Impfung nicht mehr so gut gegen neue Mutationen wirkt. Man wird im Sommer genau beobachten müssen, wie das Virus auf der Südhalbkugel mutiert um dann ggf. die Impfstoffe darauf anzupassen. Im Herbst werden wir dann erstaunt feststellen, dass wir noch immer nicht genügend Produktionskapazitäten haben, um für alle Betroffenen die Impfdosen innerhalb einer akzeptablen Zeitspanne bereit zu stellen und das "Spiel" beginnt von vorne. Das muss zwar nicht so sein, aber bevor wir erneut in einen Lock-Down gehen, kann ich damit leben, wenn die Bundesregierung eine Milliarde Euro für eine Produktionsstätte in den Sand setzt, die am Ende ggf. nicht benötigt wird. Wobei auf der Erde wohl Ende des Jahres noch einige Millionen Menschen leben werden, die sicher gerne die Überschüsse abnehmen, die Deutschland ggf. nicht benötigt.

Das Bundesamt für Statitik hat übrigens eine Pressemitteilung zur Sterblichkeit in 2020 heraus gegeben.
Destatis hat geschrieben:Die gestiegenen Sterbefallzahlen im Jahr 2020 sind größtenteils auf eine Zunahme von Sterbefällen in der Altersgruppe der ab 80-Jährigen zurückzuführen. Insgesamt starben mindestens 576 646 Personen in dieser Altersgruppe (+41 152 Fälle oder +8 % im Vergleich zu 2019). Die Zahl der ab 80-Jährigen dürfte im Laufe des Jahres nach Ergebnissen der Bevölkerungsvorausberechnung um etwa 4 bis 5 % zugenommen haben. Die Sterbefallzahlen der unter 80-Jährigen liegen etwa auf dem Vorjahresniveau (+1 817 Fälle)
Hier hat wohl das Schutzkonzept für die ältere Bevölkerung versagt. Hatten wir eines? Es wäre interessant zu sehen, wie Tübingen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt hier abgeschnitten hat.

Länder mit moderatem Corona-Managment wie Schweden oder die Schweiz liegen derzeit bei den wöchentlichen Sterbezahlen unter denen von Deutschland (für Schweden sind die letzten 2 Wochen wegen Meldeverzug zu ignorieren). Um Schweden ist es überhaupt sehr still geworden, nachdem die dortige Regierung die rechtliche Grundlage für Beschränkungen geschaffen hatte und darauf hin zum wiederholten Mal das Ende des schwedischen Sonderwegs beschworen wurde. Vielleicht hat Schweden auch nur einfach aus den Fehlern im Frühjahr gelernt und schützt nun seine ältere Bevölkerung besser, während alle andere Menschen weitgehend uneingeschränkt ihr normales Leben leben können? Wäre es nicht besser gewesen, sich im Detail anzuschauen, was andere Länder besser machen anstatt immer nur auf Regierungen einzuhacken, die es wagen, einen anderen Kurs zu verfolgen?
Mt. Cervino hat geschrieben: 01.02.2021 - 14:26 Manchmal denke ich aber, dass die Politik gar keine Interesse daran hat, die Verbreitung der UK Mutation nachzuweisen, weil aktuell sehr viel einschränkende Maßnahmen mit der zusätzlichen potentiellen Gefahr der UK-Mutation begründet wurden...
Man sollte niemals Absicht unterstellen, wo fachliche Überforderung als Erklärung völlig ausreichend ist :wink:
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Pancho
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Schweden hat - gemessen am Verhalten - keinen Sonderweg.
Sie haben lasche Maßnahmen, dafür mehr Mitdenker, wir haben strengere Maßnahmen, dafür mehr Querdenker.
Unter dem Strich haben die Schweden ein etwas freieres Leben zu dem Preis von mehr Opfern.
Nichts mysteriöses.
Dass man bei uns mehr für die Heime hätte tun können, ist richtig.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von baeckerbursch »

Aha. Genau deshalb ist die Gastro auch schon seit 3 Monaten zu. Die Querdenker waren es. Das ich nicht gleich draufgekommen bin....
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Manchmal würde ich dich gerne anrufen, und dir laut vorlesen. :D
Pancho hat geschrieben: 01.02.2021 - 14:59 wir haben strengere Maßnahmen
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von NeusserGletscher »

Pancho hat geschrieben: 01.02.2021 - 14:59 Schweden hat - gemessen am Verhalten - keinen Sonderweg.
Also gehen Schweden nicht zum Frisör, nicht ins Restaurant, nicht zum Shoppen, nicht in den Baumarkt, nicht zum Skifahren, obwohl sie dürfen?
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Ich war nicht dort, was ich so lese:
Die Leute sind nicht dumm in Schweden“, sagte der Statistiker Ola Rosling jüngst in der BBC. „Auch wenn die Behörden nicht so strikt waren, hat die Öffentlichkeit ihr Verhalten definitiv geändert. Und darum geht es.“
Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/politik/die ... 87398.html

Rein logisch zerlegt:
Schweden wird von der gleichen Spezies bewohnt, die Maßnahmen sind lockerer, die Infektionen in Relationen zwar höher als bei uns, aber niedriger als man befürchten sollte.

Die Währung, in der auf das Konto des Virus eingezahlt wird, heißt Kontakte. Das gehört zu den gesicherten Erkenntnissen.
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Pancho »

Ich vermute tatsächlich, dass wir im Schnitt einfach etwas dümmer sind.
Jan Tenner
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von Jan Tenner »

NeusserGletscher hat geschrieben: 01.02.2021 - 15:20 Also gehen Schweden nicht zum Frisör, nicht ins Restaurant, nicht zum Shoppen, nicht in den Baumarkt, nicht zum Skifahren, obwohl sie dürfen?
Also haben die Schweden nicht eine fast doppelt so hohe Zahl an Todesfällen pro 100.000 Einwohner wie Deutschland und ca. 10x so hohe Todeszahlen wie die Nachbarländer Finnland und Norwegen? Immer noch! Da holen D, FI und N auch bis Pandemie-Ende nicht mehr auf.

Wie wäre es denn, wenn du Ches Frage mal beantwortest? Warst du schon mal in Schweden? Welche Quelle hast du, dass du uns so dezidierte Eindrücke über schwedische Mentalität und Alltagsleben schildern kannst? Oder speist sich das aus derselben Wissensquelle, mit welcher du uns im Sommer mit Nachdruck weismachen wolltest, in Schweden hätte man Herdenimmunität erreicht und wäre "durch mit Corona"?
christopher91
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Re: Coronavirus 2019-nCoV

Beitrag von christopher91 »

Pancho hat geschrieben: 01.02.2021 - 15:31 Ich vermute tatsächlich, dass wir im Schnitt einfach etwas dümmer sind.
Bildungssystem ist in Schweden definitiv besser und auch Ausländeranteil geringer.

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