Seit mehr als drei Jahrzehnten kämpfen Schneider und Arnet gegen die Auswirkungen des Klimawandels. Sie haben den Schlepplift quer durchs Dorf in den Schatten gezügelt, wurden von einem gerissenen Händler getäuscht und haben ihre Freundschaft riskiert – für einen Schlepplift, von dem sie nicht wissen, ob er im Winter auch nur einen Tag läuft. Die Geschichte der beiden Männer erzählt von Zuversicht entgegen jeder Wahrscheinlichkeit. Von zwei Freunden, die auch dann weitermachen, wenn es hoffnungslos zu sein scheint.
Nette Geschichte über einen Skilift im Aargauer Dorf Asp.
"Die Geschichte der beiden Männer erzählt von Zuversicht entgegen jeder Wahrscheinlichkeit. Von zwei Freunden, die auch dann weitermachen, wenn es hoffnungslos zu sein scheint."
"Im Internet sucht Schneider jeweils stundenlang nach günstiger Ware für den Skilift. Die Schneewalze, die er an den Traktor hängen kann, hat er aus der Innerschweiz. Einen Franken hat sie gekostet auf Ricardo."
"Am Mittag schiebt Schneider in der Skihütte Bratwürste auf einer Alufolie in einen Ofen. Den Ofen hat Arnet eingebaut. Die Skihütte war mal ein Baucontainer. Arnet hat eine Küche montiert und eine Sitzbank und Fenster. "
"Das Material für den Skilift findet Schneider meist im Internet: so auch diese Gondel, die als Kassenhäuschen dient. "
Fazit: Kleines Unternehmertum und viel Idealismus - sollte wieder mehr Anerkennung finden meine ich. So einfach mal einen kleinen Lift und Würstelstand für zur Freude der umliegenden Dörfer aufstellen - das dürfte so nur mehr in der Schweiz möglich sein. Und vielleicht noch in Bayern. Italien vor 40 Jahren war voll davon.