Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

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tauernjunkie
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von tauernjunkie »

jens.f hat geschrieben: 23.11.2021 - 22:10 Zu PCR-Tests: Es fehlen schlicht und einfach die Labor-Kapazitäten für ein flächendeckendes 2G++ mit regelmäßigen PCR Tests für alle.
Das war auch nicht die Idee des Vorschlags. Die war, dass man das Skifahren dann sein lässt.

tauernjunkie
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von tauernjunkie »

NeusserGletscher hat geschrieben: 23.11.2021 - 20:43 Nicht nur 2G+, es gilt auch eine Beschränkung der Kapazität auf 25%. Ich bin gespannt, wie sie das in Oberstdorf durchsetzen werden, denn Östereich kennt derzeit ja "nur" 2G.
2G+ finde ich grundsätzlich okay, wenn es gut gelöst ist (d.h. nicht 2h vor der Talstation Schlange stehen). Es ist ja auch vernünftig, wenn Du Infektionsketten unterbinden willst. Die Alternative wäre nämlich, dass der Corona-König komplett zu macht. Damit kann man leben.
Darüber hinaus dann noch Kapazitätsbeschränkungen sind aber der Teil, der aus der Regelung dann blinde Schikane macht.

Was den Vogel abschießt ist, dass all das, d.h. 2G+, FFP2-Masken und Kapazitätsbeschränkungen nicht ausreicht, um in einem Hotspotgebiet öffnen zu dürfen. Der Münchner darf dann auf der Zugspitze skifahren, am Jenner aber nicht.
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von tauernjunkie »

Der Virologe der MedUni Wien, Christoph Steininger, rechnet nicht damit, dass der Lockdown für Geimpfte wie geplant mit dem 12. Dezember endet. Daran glaube er „ebenso wenig wie an das Christkind“, so der Mitbegründer der „Alles gurgelt“-PCR-Tests im „Kurier“ (Mittwoch-Ausgabe).

Laut den Plänen der Regierung sollen Handel, Gastronomie & Co. ab dem 13. Dezember für Geimpfte und Genesene wieder öffnen. Schon bald werde man die „kritische Grenze von 600 Intensivbetten erreichen“, so Steininger. In den kommenden zwei Wochen würden die Zahlen weiter steigen.

Momentan werde der Lockdown einfach zu "wenig radikal gelebt, damit innerhalb von drei Wochen große positive Effekte auf den Intensivstation erzielt werden können. Daher sei er „wenig optimistisch“, dass es Mitte Dezember wieder ein normales Leben zumindest für Geimpfte geben wird. „Das wird kaum möglich sein“, sagte der Virologe.
https://orf.at/stories/3237656/
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von j-d-s »

Zusätzliche Tests sogar für Geimpfte führen halt zu noch geringeren Gästezahlen als bei normalem "nur Geimpfte", sodass der Betrieb dauerhaft Verluste macht und es wirtschaftlich klüger ist, zu schließen.

Aber vor allem läuft es halt jedem Sinn und jeder Fairness zuwider - 90% der Krankenhauspatienten sind Ungeimpft, die Inzidenz der Ungeimpften auch um ein Vielfaches höher.

Hier in Bayern ist das schon völlig absurd, da ja auch die Zahlen getrennt bekannt sind - trotzdem meint man, man könne Infektionen von Ungeimpften verhindern, indem man von Geimpften Tests verlangt für den Zutritt zu Orten, wo eh nur Geimpfte rein dürfen.
Siehe: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/in ... /index.htm
Die Hospitalisierungsinzidenz der Geimpften ist 2,9, die der Ungeimpften 14,1 - und deshalb müssen dann Geimpfte einen Test vorlegen.
Das ist grob unfair und kann auch sicher nichts an der Hospitalisierungsinzidenz der Ungeimpften ändern. Trotzdem ist die die Begründung für solch eine massive Einschränkung.

+++

Ad Ö: Dort soll zum 6.12. die Impfgültigkeit auf 270 Tage reduziert werden, zum 3.1. die von einer Dosis Johnson&Johnson ganz wegfallen und zum 1.2. gleichzeitig mit der Impfpflicht werden alle Zweit- und Auffrischungsimpfungen nur noch 7 Monate gültig sein.
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von molotov »

tauernjunkie hat geschrieben: 23.11.2021 - 23:21

2G+ finde ich grundsätzlich okay, wenn es gut gelöst ist (d.h. nicht 2h vor der Talstation Schlange stehen). Es ist ja auch vernünftig, wenn Du Infektionsketten unterbinden willst. Die Alternative wäre nämlich, dass der Corona-König komplett zu macht. Damit kann man leben.
Darüber hinaus dann noch Kapazitätsbeschränkungen sind aber der Teil, der aus der Regelung dann blinde Schikane macht.

Was den Vogel abschießt ist, dass all das, d.h. 2G+, FFP2-Masken und Kapazitätsbeschränkungen nicht ausreicht, um in einem Hotspotgebiet öffnen zu dürfen. Der Münchner darf dann auf der Zugspitze skifahren, am Jenner aber nicht.
viel bringen wird auch 2g+ nicht aber grad für Kino etc ist es die Höchststrafe, wer bitte schön nimmt das in Kauf um nen Film anzuschauen? Im Gegenzug heißt es dann ihr dürft ja aufhaben, also gibt's wahrscheinlich keine Umsatzhilfen...
wenigstens der Verzicht auf Masken sollte bei 2g+ als Zucker drin sein...

Das dumme ist auch ne deutlich höhere Impfquote als jetzt wird nicht reichen, NL hat mit 85% auch wieder Probleme. Langsam wird man echt ratlos.
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von baeckerbursch »

u Baeckerbursch

1. Man hätte sich schon lange impfen lassen können; durch die 8 Wochen muss dann halt durch🤷‍♂️

2. Jüngere sollten aus meiner Sicht schon drauf achten, dass sie die sechs Monate einhalten; ältere gehen vor, sofern man das steuern kann.

3. Kann schon sein; siehe 2.

4. Unser Arbeitgeber rät dringend auch den Geimpften, sich zwei mal wöchentlich zu testen und stellt die Tests; machen wir auch
Wir meinen doch das gleiche.

1, Klar hält man die 8 Wochen durch, aber will man eine Motivation zur Impfung schaffen, die ist im diesem Fall die Erleichterung, dann sollte das positive Erlebnis zeitnah kommen - nicht erst nach 8 Wochen.

2, Von mir aus auch ok, aber wenn ich aus meinem Freundeskreis mitbekomme das der 60+ Raucher erst im Januar einen Termin für den Booster bekommt und der panische 40 Jährige über Vitamin B schon diese Woche - dann läuft IMHO was falsch.

4, Wir testen - also MEINE Firma, da wo viel Kontakt ist, unsere Mitarbeiter (egal vom Impfstatus) 2x die Woche.
Das dumme ist auch ne deutlich höhere Impfquote als jetzt wird nicht reichen, NL hat mit 85% auch wieder Probleme. Langsam wird man echt ratlos.
Die Impfung ist ja auch in gewisser Weise eine "Nebelkerze" um vom Versagen abzulenken. Klar hilft die Impfung, keine Frage, aber wenn man sich die Bettenbelegung in Hot Spots ansieht (z.B. hier kann man es gut sehen: https://www.traunsteiner-tagblatt.de/co ... stein.html , sind immer ca. 60% im Krankenhaus geimpft, auf der Intensiv 40%. Schubbler würden jetzt sagen, die Impfung hilft nicht, aber genau das wird ja von den Zahlen wiederlegt, da die Impung doch hilft. Jedoch auch nicht so wie erhofft.

Sind 80% geimpft und führen zu einer Belgung von 60/40%
20% sind ungeimpft und führen zu den restlichen 40/60%
Sind alle geimpft führt es zu Zahlen die höher sind als die aktuellen 60/40%, da die jetzt geimpften ungeimpften auch noch (wie die schon geimpften) krank werden.

=> Also hüte dich vor leeren Versprechungen eine Impfpflicht würde das Problem lösen. Es löst es höchstens zu 1/3.

Deshalb - imho alle testen.
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von Jan Tenner »

molotov hat geschrieben: 24.11.2021 - 06:55 Das dumme ist auch ne deutlich höhere Impfquote als jetzt wird nicht reichen, NL hat mit 85% auch wieder Probleme.
Die Niederlande haben eine Impfquote von ca. 72-73% (vollständig geimpft). Dass das nicht reichen würde, um ohne jegliche Maßnahmen in die 4. Welle zu gehen, wurde Fachleuten einhellig seit dem Sommer vorhergesagt.
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von molotov »

Jan Tenner hat geschrieben: 24.11.2021 - 07:25
molotov hat geschrieben: 24.11.2021 - 06:55 Das dumme ist auch ne deutlich höhere Impfquote als jetzt wird nicht reichen, NL hat mit 85% auch wieder Probleme.
Die Niederlande haben eine Impfquote von ca. 72-73% (vollständig geimpft). Dass das nicht reichen würde, um ohne jegliche Maßnahmen in die 4. Welle zu gehen, wurde Fachleuten einhellig seit dem Sommer vorhergesagt.
sorry dann hab ich was falsch im Radio verstanden. Aber ein Grund mehr für die Pflicht... auf 75 kommen wir im Süden vielleicht noch aber mehr ist einfach utopisch fürchte ich...
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von baeckerbursch »

Darfst bei den relativen zahlen aber nicht vergessen daß sich die meistens, wie in diesem Fall um auf die Gesamtbevölkerung beziehen, und man alle unter 12 nicht gar nicht impfen darf.

Da bleibt dann nicht mehr so viele regulär ungeimpfte übrig.

War dieses Jahr auch in Amsterdam, da wurde alles sehr vorbildlich mit 2g gehandhabt.

Wie war der Spruch: wir hatten eine Plan, doch der Plan war schei*e.

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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von molotov »

langfristig wird nix helfen außer die pflegekapazitäten auszubauen, aber daß da irgendwas passiert ist wohl unwahrscheinlicher wie ein Meteoriteneinschlag
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von Pancho »

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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von molotov »

schon aber eigentlich sind selbst die geimpften schon zu viel für die its
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von Pancho »

Wenn man auf ner steilen Abfahrt zu schnell für sein Können geworden ist… Tempokontrolle zwei Kurven vorher vernachlässigt…?
Jetzt wird es unelegant - Abschwingen, ohne Arschlandung und neu ansetzen.
Um mal ein Bild mit Bezug zum Forenthema zu nutzen.
https://youtu.be/LucABbhR1ng
(Ist das oben verlinkte Quarks-Video, nur vom Anfang an, die erste Minute ist wichtig…)
In der vierten Welle lässt man sich zum vierten Mal kalt erwischen…
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von Ralf321 »

tauernjunkie hat geschrieben: 23.11.2021 - 23:21
NeusserGletscher hat geschrieben: 23.11.2021 - 20:43 Nicht nur 2G+, es gilt auch eine Beschränkung der Kapazität auf 25%. Ich bin gespannt, wie sie das in Oberstdorf durchsetzen werden, denn Östereich kennt derzeit ja "nur" 2G.
2G+ finde ich grundsätzlich okay, wenn es gut gelöst ist (d.h. nicht 2h vor der Talstation Schlange stehen). Es ist ja auch vernünftig, wenn Du Infektionsketten unterbinden willst. Die Alternative wäre nämlich, dass der Corona-König komplett zu macht. Damit kann man leben.
Darüber hinaus dann noch Kapazitätsbeschränkungen sind aber der Teil, der aus der Regelung dann blinde Schikane macht.

Was den Vogel abschießt ist, dass all das, d.h. 2G+, FFP2-Masken und Kapazitätsbeschränkungen nicht ausreicht, um in einem Hotspotgebiet öffnen zu dürfen. Der Münchner darf dann auf der Zugspitze skifahren, am Jenner aber nicht.
Da Problem ist wo bekommen die alle einen Test? Für anreisende Tagesgäste ok, da findet man in den größeren Städten etwas. Aber der Versuch ein Testangebot für 2 Skitage am WE Samastag und Sonntag zu finden scheitert momentan. Freitag finde ich einen Test, gut reicht für Samstag, Samstags hatt das Testzenrum auf wenn ich dann Skifahren wäre, ab Mittag sind die dann geschlossen und nun keinn Test für Sonntag?
Und ob sich 25% Auslastung überhaupt Rechnen und nicht viele gleich zulassen.
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von molotov »

So ist es, hier fahre ich schon unter der Woche nen Umweg für nen zertifizierten Test. Am Wochenende und spontan wirds noch schwieriger.
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Ralf321
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von Ralf321 »

molotov hat geschrieben: 24.11.2021 - 10:01 So ist es, hier fahre ich schon unter der Woche nen Umweg für nen zertifizierten Test. Am Wochenende und spontan wirds noch schwieriger.
Weiters Beispiel.
Konstanzer Weihnachtsmarkt macht zu wegen 2G+, sie haben einfach keine Testkapzitäten.
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von j-d-s »

Habe auch schon diverse "freiwillige" Schließungen von Kinos, Theatern etc. in Bayern in der Lokalpresse mitbekommen - ich vermute fast, das ist genau so auch von Söder gedacht.

Keine Schließung direkt anordnen, aber so dermaßen hohe und massive Einschränkungen, sogar für Geimpfte (die er ja früher immer von Verschärfungen ausnehmen wollte, sieht er wohl nicht mehr so), dass der Betrieb ein reines Verlustgeschäft wäre.

Schon alleine Betriebswirtschaftlich wäre ein Öffnen unter solchen Umständen extrem teuer, nur ein Bruchteil der Einnahmen, aber volle Betriebs- und Personalkosten... wenn man ganz zu macht, kann man das Personal wenigstens in 100% Kurzarbeit schicken, wodurch der Staat die Lohnkosten übernimmt.

+++

Was mich auch mal interessieren würde: Hat hier jemand genaue Daten dazu, wie in Ö die Entschädigungen für die Hotellerie aussehen? Ich hab hier schon ein paar mal gelesen, dass die scheinbar im Lockdown sogar mehr Geld bekommen als ohne - was dann auch erklären würde, wieso man sich in Ö beharrlich weigert, so wie der Großteil Europas Hotelübernachtungen auch im Lockdown zu erlauben (denn das war in der 2. und 3. Welle in fast allen Ländern so - Italien, Schweiz, Frankreich, Holland, Polen, ... - Hotelübernachtungen verbieten ist eigentlich sogar eine Exklusivität von D und Ö), weil die Hotellerie selber lieber geschlossen hat statt im Lockdown offen.

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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von Spechti »

baeckerbursch hat geschrieben: 24.11.2021 - 07:08 Die Impfung ist ja auch in gewisser Weise eine "Nebelkerze" um vom Versagen abzulenken. Klar hilft die Impfung, keine Frage, aber wenn man sich die Bettenbelegung in Hot Spots ansieht (z.B. hier kann man es gut sehen: https://www.traunsteiner-tagblatt.de/co ... stein.html , sind immer ca. 60% im Krankenhaus geimpft, auf der Intensiv 40%. Schubbler würden jetzt sagen, die Impfung hilft nicht, aber genau das wird ja von den Zahlen wiederlegt, da die Impung doch hilft. Jedoch auch nicht so wie erhofft.

Sind 80% geimpft und führen zu einer Belgung von 60/40%
20% sind ungeimpft und führen zu den restlichen 40/60%
Sind alle geimpft führt es zu Zahlen die höher sind als die aktuellen 60/40%, da die jetzt geimpften ungeimpften auch noch (wie die schon geimpften) krank werden.

=> Also hüte dich vor leeren Versprechungen eine Impfpflicht würde das Problem lösen. Es löst es höchstens zu 1/3.

Deshalb - imho alle testen.
Dazu mal Daten des Robert Koch Instituts für Deutschland Siehe Anhang! Da ist der Anteil der geimpften im Krankenhaus deutlich geringer als deine 60/40% Vermutung.
Vollständig geimpft senkt die Chance auf einen Krankenhaus Aufenthalt signifikant, die Chance auf Intensivpflege noch als deutlich. Und das sind Zahlen aus der KW 42, das wird jetzt noch arger aussehen.
32236F1F-CA49-4C12-B43F-E2F5282A596C.jpeg
Die Zahlen aus Österreich zwischen geimpft und nicht geimpft waren sogar noch eindrücklicher: https://liveblog.tt.com/414/coronavirus ... -geimpften

Es führt einfach kein Weg an der Impfung vorbei und auch deshalb ist 2G der absolut richtige Weg!
Zuletzt geändert von Hiro am 24.11.2021 - 16:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat angepasst
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von ski-chrigel »

j-d-s hat geschrieben: 24.11.2021 - 12:34 Was mich auch mal interessieren würde: Hat hier jemand genaue Daten dazu, wie in Ö die Entschädigungen für die Hotellerie aussehen? Ich hab hier schon ein paar mal gelesen, dass die scheinbar im Lockdown sogar mehr Geld bekommen als ohne - was dann auch erklären würde, wieso man sich in Ö beharrlich weigert, so wie der Großteil Europas Hotelübernachtungen auch im Lockdown zu erlauben (denn das war in der 2. und 3. Welle in fast allen Ländern so - Italien, Schweiz, Frankreich, Holland, Polen, ... - Hotelübernachtungen verbieten ist eigentlich sogar eine Exklusivität von D und Ö), weil die Hotellerie selber lieber geschlossen hat statt im Lockdown offen.
Der Hotelier unseres Tuxer Stammhotels sagte mehrfach, dass sie letzten November/Dezember gut entschädigt worden seien. Irgendwie 80% des Umsatzes des Vorjahres. Danach seien sie aber abgesehen von Kurzarbeit auf sich selber gestellt gewesen. Wie genau das stimmt, kann ich nicht beurteilen.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von Volker_Racho »

ski-chrigel hat geschrieben: 24.11.2021 - 12:53 Der Hotelier unseres Tuxer Stammhotels sagte mehrfach, dass sie letzten November/Dezember gut entschädigt worden seien. Irgendwie 80% des Umsatzes des Vorjahres. Danach seien sie aber abgesehen von Kurzarbeit auf sich selber gestellt gewesen. Wie genau das stimmt, kann ich nicht beurteilen.
Kommt ganz gut hin. Nov-Dez nannte sich „Umsatzersatz“, der war recht großzügig.
Jän-Mar nannte sich dann „Ausfallbonus“ und war irgendwo bei 30%, da wäre es schon besser gewesen, Gäste zu haben…
Momentan scheint sowas aber nicht mehr angefacht, soweit ich weiß… (außer was über den Härtefallfond läuft)
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von markman »

j-d-s hat geschrieben: 24.11.2021 - 12:34 Was mich auch mal interessieren würde: Hat hier jemand genaue Daten dazu, wie in Ö die Entschädigungen für die Hotellerie aussehen? Ich hab hier schon ein paar mal gelesen, dass die scheinbar im Lockdown sogar mehr Geld bekommen als ohne - was dann auch erklären würde, wieso man sich in Ö beharrlich weigert, so wie der Großteil Europas Hotelübernachtungen auch im Lockdown zu erlauben (denn das war in der 2. und 3. Welle in fast allen Ländern so - Italien, Schweiz, Frankreich, Holland, Polen, ... - Hotelübernachtungen verbieten ist eigentlich sogar eine Exklusivität von D und Ö), weil die Hotellerie selber lieber geschlossen hat statt im Lockdown offen.
da hatte ich im Dezember etwas dazu schrieben, zu viel Text, um es hier reinzukopieren

viewtopic.php?f=37&t=63758&p=5298060&hi ... z#p5298053

Die Hotel müssen übrigens nicht schließen. Berufliche bedingte Reisen dürfen durchgeführt werden. Für jeden Selbstständigen ist das kein Problem, in Ö zu übernachten, nur möchte ich meinen Hoteliert nicht nötigen, mich vor dem 13.12 zu beherbigen, auch ohne Frühstück. Aber man könnte sich in Innsbruck ein Hotel nehmen und die Gebiete anfahren,

Grüße,
Markman
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von hch »

tauernjunkie hat geschrieben: 23.11.2021 - 23:21
NeusserGletscher hat geschrieben: 23.11.2021 - 20:43 Nicht nur 2G+, es gilt auch eine Beschränkung der Kapazität auf 25%. Ich bin gespannt, wie sie das in Oberstdorf durchsetzen werden, denn Östereich kennt derzeit ja "nur" 2G.
2G+ finde ich grundsätzlich okay, wenn es gut gelöst ist (d.h. nicht 2h vor der Talstation Schlange stehen).
Die Antigen-Schnelltests gab es ja letztes Jahr in Tirol bei fast allen Skigebieten direkt vor Ort, und das hat ziemlich gut funktioniert. (Ob die jetzt für Geimpfte sonderlich sinnvoll sind ist eine ganz andere Frage).
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von hch »

Spechti hat geschrieben: 24.11.2021 - 12:49
Ich glaub du musst deine Quotes in diesem Post reparieren, du schreibst gerade deine neuen Information dem Vorposter zu.
molotov
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von molotov »

hch hat geschrieben: 24.11.2021 - 15:57
tauernjunkie hat geschrieben: 23.11.2021 - 23:21
NeusserGletscher hat geschrieben: 23.11.2021 - 20:43 Nicht nur 2G+, es gilt auch eine Beschränkung der Kapazität auf 25%. Ich bin gespannt, wie sie das in Oberstdorf durchsetzen werden, denn Östereich kennt derzeit ja "nur" 2G.
2G+ finde ich grundsätzlich okay, wenn es gut gelöst ist (d.h. nicht 2h vor der Talstation Schlange stehen).
Die Antigen-Schnelltests gab es ja letztes Jahr in Tirol bei fast allen Skigebieten direkt vor Ort, und das hat ziemlich gut funktioniert. (Ob die jetzt für Geimpfte sonderlich sinnvoll sind ist eine ganz andere Frage).
Allerdings unter Ausschluss von Tagesgästen und mit längerer Gültigkeit.
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Re: Lockdown als „Katastrophe“ für Tourismus

Beitrag von hch »

molotov hat geschrieben: 24.11.2021 - 16:02 Allerdings unter Ausschluss von Tagesgästen und mit längerer Gültigkeit.
Ich behaupte mal das waren alles Tagesgäste :) Wie lange sind denn die Tests in Bayern gültig? In Österreich waren es damals 48 Stunden, selbst mit 24 Stunden braucht man nur doppelt so viele Tests.

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