Genau das ist der Grund warum ich als Snowboarder kein Fan vom Pistenfahren auf dem Jakobshorn bin. Diese Saison kam noch hinzu, dass bei meinen beiden Jakobshornbesuchen die Pisten ziemlich eisig und abgerutscht waren.easyrider hat geschrieben: 11.01.2022 - 07:51Wären die Pisten etwas weniger hängend, gefiele es mir noch besser.
Lenzerheide Arosa et al. Sammeltopic 21/22
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Re: Lenzerheide Arosa et al. Sammeltopic 21/22
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Re: Lenzerheide Arosa et al. Sammeltopic 21/22
Das lag aber auch an dem Regen und dem wenigen Schnee.chkimsim hat geschrieben: 12.01.2022 - 10:36Genau das ist der Grund warum ich als Snowboarder kein Fan vom Pistenfahren auf dem Jakobshorn bin. Diese Saison kam noch hinzu, dass bei meinen beiden Jakobshornbesuchen die Pisten ziemlich eisig und abgerutscht waren.easyrider hat geschrieben: 11.01.2022 - 07:51Wären die Pisten etwas weniger hängend, gefiele es mir noch besser.
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Re: Neu: Davos Jakobshorn, 11.1.22. In: Lenzerheide Arosa et al. Sammeltopic 21/22
Vom Jakobshorn sieht man das Hörnli und Urdenfürggli ziemlich gut. Ich wusste im Umkehrschluss nicht, dass das Jakobshorn von eben diesen Standorten ersichtlich ist. Nächstes Mal muss ich mich darauf achten.
Mehr schlecht als recht habe ich durch den Feldstecher ein Foto gemacht: Zum heutigen Tag gibt es wenig zu ergänzen. Nach wie vor sehr kalt, Pisten bereits härter als gestern und deutlich mehr los.
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Davos Jakobshorn, 13.1.22
Die Pisten am Jakobshorn sind nach wie vor in gutem Zustand. Allerdings wird es zusehends glatt. Meine Kanten benötigen wieder einen Service.
Da wir in unserer Unterkunft auf dem Berggipfel Vollpension haben und mit vielen Schülerinnen und Schülern unterwegs sind, lohnt isch ein Wechsel in ein anderes Teilgebiet wenig. Aber für ein Wintersportlager ist der Berg äusserst gut geeignet, da sehr kompakt. Ich persönlich habe das Gebiet nach vier Tagen jedoch gesehen, den Kindern gefällt's noch immer.
Um 18:00 Uhr machten wir eine geführte Fackelabfahrt vom Jakobshorn auf die Jschalp. Die Pisten waren zu einem guten Teil bereits frisch präpariert, was den Spassfaktor noch einmal deutlich erhöhte. Durch den bald anstehenden Vollmond wäre die Abfahrt auch knapp ohne Fackeln gegangen. Die anschliessende Bergfahrt bei kompletter Dunkelheit war ebenfalls phantastisch. Leider sind die Fotos unscharf geworden, vermitteln aber trotzdem einen Eindruck davon, wie die Stimmung war.
Da wir in unserer Unterkunft auf dem Berggipfel Vollpension haben und mit vielen Schülerinnen und Schülern unterwegs sind, lohnt isch ein Wechsel in ein anderes Teilgebiet wenig. Aber für ein Wintersportlager ist der Berg äusserst gut geeignet, da sehr kompakt. Ich persönlich habe das Gebiet nach vier Tagen jedoch gesehen, den Kindern gefällt's noch immer.
Um 18:00 Uhr machten wir eine geführte Fackelabfahrt vom Jakobshorn auf die Jschalp. Die Pisten waren zu einem guten Teil bereits frisch präpariert, was den Spassfaktor noch einmal deutlich erhöhte. Durch den bald anstehenden Vollmond wäre die Abfahrt auch knapp ohne Fackeln gegangen. Die anschliessende Bergfahrt bei kompletter Dunkelheit war ebenfalls phantastisch. Leider sind die Fotos unscharf geworden, vermitteln aber trotzdem einen Eindruck davon, wie die Stimmung war.
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Lenzerheide, 15.1.22
Am Freitag, auf dem Jakobshorn, hatten wir uns während des Anstehens am Clavadeler Bubble noch nickend gesagt: „Heute hat es schon deutlich mehr Leute als gestern.“
Was bedeute zu diesem Zeitpunkt „mehr“? Im Vergleich mit den ersten Tagen, als es wirklich leer war, mussten wir am Freitag eventuell einmal vier, fünf Sessel warten (weil diese nur schwach ausgelastet wurden). Oder auf der Piste waren neben uns noch andere Gruppen unterwegs - nach zwanzig Sekunden hatte man dann wieder gewohnt viel Platz.
Am Samstag aber, ja, da wurde es auf der Lenzerheide dann richtig voll. In Davos offenbar auch, wie in diesem Forum zu vernehmen war - dieser Umstand beruhigt mich immerhin ein wenig. Was bedeutet „voll“ in diesem Fall? Ich lasse einige Bilder sprechen:
Durch eine geschickte Routenwahl konnten wir zwar den ganz langen Schlangen vor den Liften grösstenteils entfliehen. Am Scalottas (8 Minuten) und Pedra Grossa (12 Minuten) erwischte es uns trotzdem jeweils einmal. Lavoz war mit etwa fünf Minuten schon beinahe human und am Cumacheals noch weniger. Auf den Pisten logischerweise teilweise brutal voll. Zwischenzeitlich fuhr ich sogar an den Pistenrand, weil mich ob des Verkehrs ein schlechtes Gefühl überkam. So zum Beispiel am Lavoz im oberen Bereich oder auf der Verbindung Lavoz - Stätz. Um den Menschenmassen zu entkommen, machten wir, was wir an solchen Tagen oft machen und nach wie vor meistens funktioniert: den Sektor Pradaschier ansteuern. Und es hat sich gelohnt: Leere. Sehr schön, eine erneutes Mal!
Was bedeute zu diesem Zeitpunkt „mehr“? Im Vergleich mit den ersten Tagen, als es wirklich leer war, mussten wir am Freitag eventuell einmal vier, fünf Sessel warten (weil diese nur schwach ausgelastet wurden). Oder auf der Piste waren neben uns noch andere Gruppen unterwegs - nach zwanzig Sekunden hatte man dann wieder gewohnt viel Platz.
Am Samstag aber, ja, da wurde es auf der Lenzerheide dann richtig voll. In Davos offenbar auch, wie in diesem Forum zu vernehmen war - dieser Umstand beruhigt mich immerhin ein wenig. Was bedeutet „voll“ in diesem Fall? Ich lasse einige Bilder sprechen:
Durch eine geschickte Routenwahl konnten wir zwar den ganz langen Schlangen vor den Liften grösstenteils entfliehen. Am Scalottas (8 Minuten) und Pedra Grossa (12 Minuten) erwischte es uns trotzdem jeweils einmal. Lavoz war mit etwa fünf Minuten schon beinahe human und am Cumacheals noch weniger. Auf den Pisten logischerweise teilweise brutal voll. Zwischenzeitlich fuhr ich sogar an den Pistenrand, weil mich ob des Verkehrs ein schlechtes Gefühl überkam. So zum Beispiel am Lavoz im oberen Bereich oder auf der Verbindung Lavoz - Stätz. Um den Menschenmassen zu entkommen, machten wir, was wir an solchen Tagen oft machen und nach wie vor meistens funktioniert: den Sektor Pradaschier ansteuern. Und es hat sich gelohnt: Leere. Sehr schön, eine erneutes Mal!
Zuletzt geändert von easyrider am 31.05.2022 - 23:12, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Neu: Lenzerheide, 15.1.22. In: Lenzerheide Arosa et al. Sammeltopic 21/22
Danke für die regelmässigen Updates. Wie steht es denn um die Schneemengen am Windegga? Hat es ausreichend auf den Pisten?
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Re: Neu: Lenzerheide, 15.1.22. In: Lenzerheide Arosa et al. Sammeltopic 21/22
Gern geschehen! Es freut mich, wenn meine Meldungen auf Interesse stossen.Schleitheim hat geschrieben: 18.01.2022 - 19:49 Danke für die regelmässigen Updates. Wie steht es denn um die Schneemengen am Windegga? Hat es ausreichend auf den Pisten?
Zu deiner Frage:
Vergangenes Wochenende waren die Pisten tipptopp. Vor allem die blaue Abfahrt ist sehr schön. Auf den ziehwegartigen Abschnitten einzelne lose Steine und im untersten Teil, oberhalb des Restaurants, aufgrund der südseitigen Ausrichtung bereits leicht sulzig/papmpig. Die Talabfahrt ohne Steine, stellenweise ziemlich glatt oder zerfahren.
Die anderen Pisten habe ich nur eingesehen, sahen aber grundsätzlich gut aus. Die rote 81a hat mancherorts Steine drin. Das Schleppliftrasse hat für den Moment wieder genügend Schnee. Sie haben aber an einigen Stellen während des Tages Schnee reingeschaufelt. Nachschub von oben ist für den weiteren Betrieb sicherlich willkommen.
Der obere Teil der schwarzen 82 ist mittlerweile grundpräpariert
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Lenzerheide Arosa, 23.1.22
Seit mehreren Wochen fuhren wir heute wieder einmal nach Arosa. Da ich die Liftkette ab Parpan nicht sonderlich mag und es auf der Westseite wohl sehr voll werden würde, entschieden wir uns, am Morgen mit dem Sportbus direkt zur Rothornbahn zu fahren. Der erste Kurs, der an "unserer" Haltestelle "Central" um 08:36 Uhr zur Rothornbahn fährt, war erfreulicherweise nicht überfüllt, ja schon fast gespenstisch leer. Der Parkplatz bei der Talstation hingegen hatte bereits um 08:45 Uhr kaum mehr Kapazität. Auffällig: Diesen Winter parkieren dort oft viele Reisebusse.
Folglich mussten wir einige Gondeln warten, ehe wir die Auffahrt nach Scharmoin starten konnten. Oben eine kleine Enttäuschung: Die Pendelbahn auf das Rothorn noch nicht betriebsbereit (sollte es im Verlauf des Morgens aber werden). Folglich traten wir die Traverse zum Weisshorn Speed an, so wie alle anderen auch - und das waren viele Leute! Überraschend dann, dass am Weisshorn keine Wartezeiten vorherrschten. Ein grosser Teil der Menschen fuhr stattdessen nach Parpan hinunter.
Über die rote 22a (ja, rot: ich kann da definitiv keine schwarze Piste erkennen, habe mich heute extra darauf geachtet
) ging es via Urdenfürggli aufs Hörnli. Die gesamte Reise von zuhause bis auf die Aroser Seite dauerte genau eine Stunde. Wenn ich bedenke, dass dabei lediglich eine kurze Pistenabfahrt inkludiert ist - eine lange Zeit. Wohl deshalb habe ich, wenn ich nach Arosa wechsle, stets das Gefühl, wenig zu fahren.
In Arosa dann sehr schön: Perfektes Wetter, hübscher Pulverschnee, gut präparierte und bis in den Nachmittag hinein anständig zu fahrende Pisten sowie ein sich in Grenzen haltender Andrang. Selbstredend, dass es auf den Pisten immer wieder viele Leute hatte. Aber oft konnte man auch beinahe ungehindert fahren. An den Liften staute es sich leicht, am Carmenna warteten wir einmal etwa sieben, am Plattenhorn vielleicht drei Minuten. Die Pendelbahnen beglückten uns mit "Bähnliglück": Wir erwischten stets die nächste Gondel (insgesamt vier Fahrten).
Die Ostseite zum Schluss mässig prickelnd: glatt, Urdenfürrgli mit erstaunlich hohen Buckeln und natürlich grossem Menschenauflauf. Ich lotste meine Freundin extra auf 20b, um die Pistenklassifikation zu beachten. Und da muss ich definitiv sagen, dass die blaue Einstufung ein Witz ist. Das Finale, die Talabfahrt 21c (Scharmoin - Lenzerheide), konnte dann netterweise doch noch überzeugen: griffig und wenig zerfahren. So kann ein sehr schöner Pistentag enden!
Folglich mussten wir einige Gondeln warten, ehe wir die Auffahrt nach Scharmoin starten konnten. Oben eine kleine Enttäuschung: Die Pendelbahn auf das Rothorn noch nicht betriebsbereit (sollte es im Verlauf des Morgens aber werden). Folglich traten wir die Traverse zum Weisshorn Speed an, so wie alle anderen auch - und das waren viele Leute! Überraschend dann, dass am Weisshorn keine Wartezeiten vorherrschten. Ein grosser Teil der Menschen fuhr stattdessen nach Parpan hinunter.
Über die rote 22a (ja, rot: ich kann da definitiv keine schwarze Piste erkennen, habe mich heute extra darauf geachtet
In Arosa dann sehr schön: Perfektes Wetter, hübscher Pulverschnee, gut präparierte und bis in den Nachmittag hinein anständig zu fahrende Pisten sowie ein sich in Grenzen haltender Andrang. Selbstredend, dass es auf den Pisten immer wieder viele Leute hatte. Aber oft konnte man auch beinahe ungehindert fahren. An den Liften staute es sich leicht, am Carmenna warteten wir einmal etwa sieben, am Plattenhorn vielleicht drei Minuten. Die Pendelbahnen beglückten uns mit "Bähnliglück": Wir erwischten stets die nächste Gondel (insgesamt vier Fahrten).
Die Ostseite zum Schluss mässig prickelnd: glatt, Urdenfürrgli mit erstaunlich hohen Buckeln und natürlich grossem Menschenauflauf. Ich lotste meine Freundin extra auf 20b, um die Pistenklassifikation zu beachten. Und da muss ich definitiv sagen, dass die blaue Einstufung ein Witz ist. Das Finale, die Talabfahrt 21c (Scharmoin - Lenzerheide), konnte dann netterweise doch noch überzeugen: griffig und wenig zerfahren. So kann ein sehr schöner Pistentag enden!
Zuletzt geändert von easyrider am 31.05.2022 - 23:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Schneeräumung Lenzerheide, 2.2.22
In der Nacht hat es gut geschneit. Es sind jetzt nicht die enormen Mengen, welche hier heruntergekommen sind. Zur Zeit sieht es aber wieder sehr winterlich aus - wunderbar! Und das Beste: Es schneit gerade intensiv. Der Wind bläst ebenfalls stark.
Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber ich finde diese Fahrzeuge einfach cool
Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber ich finde diese Fahrzeuge einfach cool
Zuletzt geändert von easyrider am 02.02.2022 - 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schneeräumung Lenzerheide, 2.2.22
Danke, tolle Bilder
Und ich dachte wir Saarländer nutzen als einzige im deutschsprachigen Raum das Wort "Trottoir".easyrider hat geschrieben: 02.02.2022 - 08:57 Auf dieser Kreuzung läuft die Räumung jeweils so: Zuerst wird der Schnee vom Trottoir auf die Strasse geschoben. Danach wird der Schnee auf der Kreuzung zusammengeschoben, auf Lastwagen gefräst und abtransportiert.
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Re: Schneeräumung Lenzerheide, 2.2.22
Nein, nein... wir hier in Bayern schon auch. Napoleon hat uns so einige französische Wörter dagelassen.burgi83 hat geschrieben: 02.02.2022 - 20:45 Danke, tolle Bilder
Und ich dachte wir Saarländer nutzen als einzige im deutschsprachigen Raum das Wort "Trottoir".easyrider hat geschrieben: 02.02.2022 - 08:57 Auf dieser Kreuzung läuft die Räumung jeweils so: Zuerst wird der Schnee vom Trottoir auf die Strasse geschoben. Danach wird der Schnee auf der Kreuzung zusammengeschoben, auf Lastwagen gefräst und abtransportiert.
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Re: Schneeräumung Lenzerheide, 2.2.22
Bei uns auch; die Franzosen waren nach dem 1. Weltkrieg bis nach Höchst Besatzungsmacht; bei uns hört es sich aber eher nach "Trottwahr" anFirn77 hat geschrieben: 03.02.2022 - 18:39Nein, nein... wir hier in Bayern schon auch. Napoleon hat uns so einige französische Wörter dagelassen.burgi83 hat geschrieben: 02.02.2022 - 20:45 Danke, tolle Bilder
Und ich dachte wir Saarländer nutzen als einzige im deutschsprachigen Raum das Wort "Trottoir".easyrider hat geschrieben: 02.02.2022 - 08:57 Auf dieser Kreuzung läuft die Räumung jeweils so: Zuerst wird der Schnee vom Trottoir auf die Strasse geschoben. Danach wird der Schnee auf der Kreuzung zusammengeschoben, auf Lastwagen gefräst und abtransportiert.![]()
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Re: Schneeräumung Lenzerheide, 2.2.22
Ich würde behaupten, dass in der deutschsprachigen Schweiz - und wohl auch im französischen Teilburgi83 hat geschrieben: 02.02.2022 - 20:45 Danke, tolle Bilder
Und ich dachte wir Saarländer nutzen als einzige im deutschsprachigen Raum das Wort "Trottoir".easyrider hat geschrieben: 02.02.2022 - 08:57 Auf dieser Kreuzung läuft die Räumung jeweils so: Zuerst wird der Schnee vom Trottoir auf die Strasse geschoben. Danach wird der Schnee auf der Kreuzung zusammengeschoben, auf Lastwagen gefräst und abtransportiert.
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Re: Schneeräumung Lenzerheide, 2.2.22
@Firn77: War mir nicht so bewusst. Dass Napoleon was damit zu tun hat, wäre einleuchtend. Ist so ungefähr wie mit dem "Nur-Notariat" und dem "Anwalts-Notariat"icedtea hat geschrieben: 03.02.2022 - 19:10Bei uns auch; die Franzosen waren nach dem 1. Weltkrieg bis nach Höchst Besatzungsmacht; bei uns hört es sich aber eher nach "Trottwahr" anFirn77 hat geschrieben: 03.02.2022 - 18:39Nein, nein... wir hier in Bayern schon auch. Napoleon hat uns so einige französische Wörter dagelassen.burgi83 hat geschrieben: 02.02.2022 - 20:45 Danke, tolle Bilder![]()
Und ich dachte wir Saarländer nutzen als einzige im deutschsprachigen Raum das Wort "Trottoir".![]()
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@Icedtea: Klar Baden war nach dem 1. Weltkrieg unter französischer Besatzung und nach dem 2.-ten doch auch. Aber das alleine kann nicht der Grund dafür sein. Da muss es eine größere Vergangenheit gebe. Das heutige Saarland (Saargebiet) z.B. war ja immer wieder unter französischer Obhut, unter dem Sonnkönig (daher auch Saarlouis), unter Napoleon, nach dem 1. Weltkrieg bis 1936 und zu Letzt nach dem 2. Weltkrieg bis 1956.
Also dass das im französischen Teil genutzt wird, verwundert mich nicht und wenn man darüber nachdenkt auch nicht, dass es daher auch in nicht französischen Teilen genutzt wird ist dann doch naheliegend.easyrider hat geschrieben: 03.02.2022 - 21:22 Ich würde behaupten, dass in der deutschsprachigen Schweiz - und wohl auch im französischen Teil- "Trottoir" die häufigste Ausdrucksweise dafür ist.
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Re: Schneeräumung Lenzerheide, 2.2.22
@Firn77: War mir nicht so bewusst. Dass Napoleon was damit zu tun hat, wäre einleuchtend. Ist so ungefähr wie mit dem "Nur-Notariat" und dem "Anwalts-Notariat" [/quote]burgi83 hat geschrieben: 04.02.2022 - 01:48
Nein, nein... wir hier in Bayern schon auch. Napoleon hat uns so einige französische Wörter dagelassen.![]()
Lieber @burgi83 - ja, das ist sogar sehr interessant, und ambivalent. Bayern bekam durch Napoleon erst die Königswürde, vorher waren die Herrscher nur Kurfürsten. Heute noch wird das als die Geburt des modernen Bayerns angesehen. Anderseits verlor man viele Männer auf Napoleons Schlachtfeldern und etablierte eine "Schaukelpoltik" die schließlich dazu führte, sich gerade noch rechtzeitig vom Verbündeten zu trennen um beim Wiener Kongress wieder gut abzuschneiden
Häufige Wörter (allerdings immer weniger im Gebrauch) neben Trottoir: Paraplü, Plafond, Plümo, Portmonne, oder auch das einbajuwarisierte, mittlerweile als bayerische Spezialität geltende Böfflamott (Boeuf à la Mode). https://www.br.de/radio/bayern2/sendung ... n-128.html
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Lenzerheide und Savognin; 12.2. - 14.2.2022
Seit Freitagabend verweile ich auf der Lenzerheide - Winterferienzeit (im Kanton Zürich). Ein guter Kumpel, den ich aus Skischulzeiten kenne und ein weiterer Freund beglückten meine Freundin und mich die vergangenen Tage auf und neben der Piste mit ihrer Anwesenheit. Aus diesem Grund habe ich erstens sehr wenige Fotos gemacht und zweitens noch weniger Zeit und vor allem Motivation für das Schreiben von Berichten gefunden.
Den Samstag und Sonntag verbrachten wir mit vielen anderen Menschen im Gebiet Lenzerheide Arosa. Trotz des grossen Andrangs waren dies zwei geniale Tage - mit die besten der Saison! Durch eine geschickte Routenwahl konnten wir langen Wartezeiten an den Liften mehrheitlich ausweichen und bis auf wenige Abfahrten hatten wir auch auf den Pisten Glück mit dem Füllungsgrad. Wetter, Schnee und Präparation waren perfekt. Von diesen Tagen habe ich folgende Fotos:
Savognin, 14.2.22
Mein Skischul-Kumpel, der in Deutschland wohnt, wollte gerne noch ein weiteres Skigebiet kennenlernen (er war zuvor auch noch nie in Arosa bzw. auf der Lenezrheide). Wir entschieden uns, nach Savognin zu fahren. Dies aufgrund des prognostizierten Wetters (schön am Morgen, nach dem Mittag schlechter werdend) in Verbindung mit der kürzeren Anfahrtszeit gegenüber Davos oder Flims Laax. Vor einem Jahr war ich das erste Mal in Savognin und hatte das Gebiet positiv in Erinnerung. An dieser Einstellung hat sich grundsätzlich auch nichts geändert. In nächster Zeit aber muss ich nicht mehr dort hin, es reicht für den Moment. Die breiten, eher flachen Carvingautobahnen sind zwar nett, allerdings auch ein bisschen langweilig, die Abwechslung fehlt. Zudem viele, lange und steile Schlepplifte (für einen Tag ok, länger bräuchte ich dies aber nicht). Das Fazit meiner Begleiter fällt in etwa gleich aus. Übrigens: Der Andrang hielt sich für die Hauptferienzeit in Grenzen, war aber höher als erwartet.
Bemerkenswertes Detail:
Der deutsche Kollege ist Mitglied beim DSV (Deutscher Skiverband). Da er dort zudem die höchste Ausbildungsstufe hat, besitzt er eine "Marke". Mit dieser Marke erhält er 50% Rabatt auf das Liftticket in Arosa Lenzerheide. Für einen Tag bezahlt er noch 39 Franken. In Savognin gab es weniger Reduktion, dort kostete es ihn CHF 48. Dieses Angebot seitens Bergbahnen finde ich in höchstem Masse kulant und zuvorkommend.
Den Samstag und Sonntag verbrachten wir mit vielen anderen Menschen im Gebiet Lenzerheide Arosa. Trotz des grossen Andrangs waren dies zwei geniale Tage - mit die besten der Saison! Durch eine geschickte Routenwahl konnten wir langen Wartezeiten an den Liften mehrheitlich ausweichen und bis auf wenige Abfahrten hatten wir auch auf den Pisten Glück mit dem Füllungsgrad. Wetter, Schnee und Präparation waren perfekt. Von diesen Tagen habe ich folgende Fotos:
Savognin, 14.2.22
Mein Skischul-Kumpel, der in Deutschland wohnt, wollte gerne noch ein weiteres Skigebiet kennenlernen (er war zuvor auch noch nie in Arosa bzw. auf der Lenezrheide). Wir entschieden uns, nach Savognin zu fahren. Dies aufgrund des prognostizierten Wetters (schön am Morgen, nach dem Mittag schlechter werdend) in Verbindung mit der kürzeren Anfahrtszeit gegenüber Davos oder Flims Laax. Vor einem Jahr war ich das erste Mal in Savognin und hatte das Gebiet positiv in Erinnerung. An dieser Einstellung hat sich grundsätzlich auch nichts geändert. In nächster Zeit aber muss ich nicht mehr dort hin, es reicht für den Moment. Die breiten, eher flachen Carvingautobahnen sind zwar nett, allerdings auch ein bisschen langweilig, die Abwechslung fehlt. Zudem viele, lange und steile Schlepplifte (für einen Tag ok, länger bräuchte ich dies aber nicht). Das Fazit meiner Begleiter fällt in etwa gleich aus. Übrigens: Der Andrang hielt sich für die Hauptferienzeit in Grenzen, war aber höher als erwartet.
Bemerkenswertes Detail:
Der deutsche Kollege ist Mitglied beim DSV (Deutscher Skiverband). Da er dort zudem die höchste Ausbildungsstufe hat, besitzt er eine "Marke". Mit dieser Marke erhält er 50% Rabatt auf das Liftticket in Arosa Lenzerheide. Für einen Tag bezahlt er noch 39 Franken. In Savognin gab es weniger Reduktion, dort kostete es ihn CHF 48. Dieses Angebot seitens Bergbahnen finde ich in höchstem Masse kulant und zuvorkommend.
Zuletzt geändert von easyrider am 31.05.2022 - 23:18, insgesamt 3-mal geändert.
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easyrider
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Lenzerheide, 16.2.22
Ich liebe Tage wie heute: Das Wetter eher schlecht prognostiziert, in Realität aber deutlich besser. Die Tagestouristen kommen unter diesen Umständen in überschaubaren Mengen und selbst die vor Ort anwesenden Leute bleiben lieber im Dorf oder in den Unterkünften. Folglich gab es keine Wartezeiten an den Liften und auch die Pisten blieben angenehm leer (ausser die obere Hälfte der Hauptpiste am Lavoz...).
Der gestrige Neuschnee war tadellos präpariert und wurde durch die wenigen Leute nur langsam und minimal zu Haufen aufgeschoben. Die Sicht war bis auf kurze Ausnahmen gut, oft drückte sogar die Sonne durch. Windig war es, alle Lifte konnten aber bis zum Schluss ohne Unterbruch betrieben werden.
Mittlerweile ist es leider sehr warm geworden im Dorf. Das Thermometer am Fenster zeigt zur Zeit +6°C. Wobei zwei, drei Grad wegen der Abwärme des Hauses abgezogen werden können. Immerhin hat es im Moment keinen Niederschlag.
Der gestrige Neuschnee war tadellos präpariert und wurde durch die wenigen Leute nur langsam und minimal zu Haufen aufgeschoben. Die Sicht war bis auf kurze Ausnahmen gut, oft drückte sogar die Sonne durch. Windig war es, alle Lifte konnten aber bis zum Schluss ohne Unterbruch betrieben werden.
Mittlerweile ist es leider sehr warm geworden im Dorf. Das Thermometer am Fenster zeigt zur Zeit +6°C. Wobei zwei, drei Grad wegen der Abwärme des Hauses abgezogen werden können. Immerhin hat es im Moment keinen Niederschlag.
Zuletzt geändert von easyrider am 31.05.2022 - 23:21, insgesamt 1-mal geändert.
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easyrider
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Arosa Lenzerheide, 18.2.22
Grossandrang heute. Man hätte in den Genuss grösserer Wartezeiten als letztes Wochenende kommen können. Wir haben es mehrheitlich ohne Anstehen geschafft. Auch die von uns befahrenen Pisten empfand ich grösstenteils als angenehm leer. Entscheidend dazu beigetragen hat wohl, dass wir tendenziell "antizyklisch", peripher und entspannt unterwegs waren.
Gestartet sind wir um etwa 09:30 Uhr bei der Gondelbahn Scharmoin, nach etwa fünf Minuten Anstehen bestiegen wir die Bahn. Auf Scharmoin reichte es gerade noch für die bereit stehende Gondel aufs Rothorn, von wo wir direkt nach Arosa gelangen wollten. Der Wind auf dem Gipfel stark, die Temperatur mit -6°C relativ hoch. Spontan legten wir eine Wiederholungsfahrt am Weisshorn Speed ein, die entsprechende Piste (Weisshornmulde) perfekt: pulverig, griffig und absolut leer. Ab der Verzweigung Richtung Scharmoin dann eher hart. Am Weisshornsessel gab es zu dieser Zeit noch keine nennenswerten Wartezeiten. Die schwarze, noch pulverige Piste zur Mottahütte gefiel ebenfalls.
Da ich die 2b und 2c zum Hörnli-Express ein erstes Mal diese Saison fahren wollte, ging es vom Hörnli auch direkt auf diese Pisten. Die lange Warteschlange vor dem Hörnlisessel interessierte mich zu diesem Zeitpunkt wenig, dürften aber bestimmt fünf bis zehn Minuten gewesen sein. Die 2b und 2c gefallen mir immer wieder, auch wenn sie heute bereits am Morgen klebrig/sulzig waren.
Die Warteschlange am Hörnli-Express interessierte mich indes mehr: Diese wies eine beachtliche Länge und Dicke auf, bis über den Kassenbereich hinaus. Der gerade in diesem Moment ankommende Bus kam sehr gelegen und war eine gute Alternative. Entspannt fuhren wir im fast leeren Bus zur Weisshornbahn, wo wir ohne Wartezeiten aufs Weisshorn hochgondeln konnten. Am Hörnli-Express wären wir wahrscheinlich gegen zwanzig Minuten angestanden. Nach dem Mittag erlebten wir an den Sesseln maximal zwei Minuten Wartezeit.
Die Pisten wurden im Verlauf des Tages sehr weich, klebrig und pampig. An gewissen Stellen herrschten frühlingshafte Sulzverhältnisse. Zudem windete es den ganzen Tag über stark, vor allem in den oberen Bereichen, es mussten jedoch keinen Anlagen eingestellt werden.
Gestartet sind wir um etwa 09:30 Uhr bei der Gondelbahn Scharmoin, nach etwa fünf Minuten Anstehen bestiegen wir die Bahn. Auf Scharmoin reichte es gerade noch für die bereit stehende Gondel aufs Rothorn, von wo wir direkt nach Arosa gelangen wollten. Der Wind auf dem Gipfel stark, die Temperatur mit -6°C relativ hoch. Spontan legten wir eine Wiederholungsfahrt am Weisshorn Speed ein, die entsprechende Piste (Weisshornmulde) perfekt: pulverig, griffig und absolut leer. Ab der Verzweigung Richtung Scharmoin dann eher hart. Am Weisshornsessel gab es zu dieser Zeit noch keine nennenswerten Wartezeiten. Die schwarze, noch pulverige Piste zur Mottahütte gefiel ebenfalls.
Da ich die 2b und 2c zum Hörnli-Express ein erstes Mal diese Saison fahren wollte, ging es vom Hörnli auch direkt auf diese Pisten. Die lange Warteschlange vor dem Hörnlisessel interessierte mich zu diesem Zeitpunkt wenig, dürften aber bestimmt fünf bis zehn Minuten gewesen sein. Die 2b und 2c gefallen mir immer wieder, auch wenn sie heute bereits am Morgen klebrig/sulzig waren.
Die Warteschlange am Hörnli-Express interessierte mich indes mehr: Diese wies eine beachtliche Länge und Dicke auf, bis über den Kassenbereich hinaus. Der gerade in diesem Moment ankommende Bus kam sehr gelegen und war eine gute Alternative. Entspannt fuhren wir im fast leeren Bus zur Weisshornbahn, wo wir ohne Wartezeiten aufs Weisshorn hochgondeln konnten. Am Hörnli-Express wären wir wahrscheinlich gegen zwanzig Minuten angestanden. Nach dem Mittag erlebten wir an den Sesseln maximal zwei Minuten Wartezeit.
Die Pisten wurden im Verlauf des Tages sehr weich, klebrig und pampig. An gewissen Stellen herrschten frühlingshafte Sulzverhältnisse. Zudem windete es den ganzen Tag über stark, vor allem in den oberen Bereichen, es mussten jedoch keinen Anlagen eingestellt werden.
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Re: Lenzerheide Arosa et al. Sammeltopic 21/22
Danke für die Bilder der 11a. Die war bei meiner ALH Premiere im vergangenen Jahr leider nicht geöffnet, trotz guter Schneelage. Ich mag ja solche Hintenrum-Panorama-Pisten immer ganz gern.
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easyrider
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Riner- und Jakobshorn, 23.2.22
Rinerhorn
Seit 15 Jahren hatte ich es nicht mehr geschafft, auf dem Rinerhorn auf die Piste zu gehen. Bereits mehrere Male bin ich während der letzten drei Jahre, seit ich wieder häufig im Bündnerland bin, mit dem Bus an der Talstation der Rinerhornbahn vorbeigefahren - und bin nicht ausgestiegen. Vielmehr stand ich dann schliesslich auf Parsenn oder dem Jakobshorn auf dem Brett.
Heute sollte sich dies ändern. Um 09:41 Uhr fuhr der Bus bei der Post Lenzerheide. Nach gut vierzig Minuten Fahrt konnten wir direkt vor der Talstation der Rinerhornbahn aussteigen. Erster Eindruck vor Ort: wenig los, direkter Einstieg in die Gondel. Zu Beginn hatte es noch einige Wolken, die Sonne konnte sich aber schnell gegen diese durchsetzen. Die Pisten waren aufgrund des gefallenen Neuschnees weich, an den sonnenzugewandten Stellen im Verlauf des Morgens pampig beziehungsweise sulzig werdend.
Bezüglich Andrang: Lange anstehen mussten wir nie, maximal vielleicht zehn Bügel. Auf den Pisten, hauptsächlich entlang der Juonli-Schlepper, hatte es doch einige Leute. Dichtestress war aber definitiv kein Thema. Basierend auf den Berichten hier im Forum hatte ich es mir aber leerer vorgestellt.
Pistentechnisch hat es mir gefallen. Breite Autobahnen mit gleichmässigem Gefälle am Juonli-Lift, Waldabfahrten an der Gondelbahn, alpine Geschichten beim Nülli-Schlepper und aussichtsreiche Abfahrten am Hubel. Vor allem die Landschaft am Nüllisch hat mich überzeugt.
Jakobshorn
Um 13:33 Uhr, nach dem Mittagessen im Restaurant Spina, bestiegen wir den Bus und fuhren zum Jakobshorn. Auch hier der erste Eindruck: leer. Die Pendelbahn zur Jschalp fuhr mit vielleicht 20 Leuten los, auch die zweite Sektion war nicht stärker ausgelastet. Oben aber, vor allem im Bereich der Sesselbahnen Clavadeler-Bubble und Jatz-Quattro, hatte es auf den Pisten viele bis sehr viele Leute. Auf der Lenzerheide ist es da auch nicht voller. Auffällig war das skifahrerisch ziemlich tiefe Niveau. Durch den deutlich grösseren Andrang litten in der Folge auch viele Pisten.
Seit 15 Jahren hatte ich es nicht mehr geschafft, auf dem Rinerhorn auf die Piste zu gehen. Bereits mehrere Male bin ich während der letzten drei Jahre, seit ich wieder häufig im Bündnerland bin, mit dem Bus an der Talstation der Rinerhornbahn vorbeigefahren - und bin nicht ausgestiegen. Vielmehr stand ich dann schliesslich auf Parsenn oder dem Jakobshorn auf dem Brett.
Heute sollte sich dies ändern. Um 09:41 Uhr fuhr der Bus bei der Post Lenzerheide. Nach gut vierzig Minuten Fahrt konnten wir direkt vor der Talstation der Rinerhornbahn aussteigen. Erster Eindruck vor Ort: wenig los, direkter Einstieg in die Gondel. Zu Beginn hatte es noch einige Wolken, die Sonne konnte sich aber schnell gegen diese durchsetzen. Die Pisten waren aufgrund des gefallenen Neuschnees weich, an den sonnenzugewandten Stellen im Verlauf des Morgens pampig beziehungsweise sulzig werdend.
Bezüglich Andrang: Lange anstehen mussten wir nie, maximal vielleicht zehn Bügel. Auf den Pisten, hauptsächlich entlang der Juonli-Schlepper, hatte es doch einige Leute. Dichtestress war aber definitiv kein Thema. Basierend auf den Berichten hier im Forum hatte ich es mir aber leerer vorgestellt.
Pistentechnisch hat es mir gefallen. Breite Autobahnen mit gleichmässigem Gefälle am Juonli-Lift, Waldabfahrten an der Gondelbahn, alpine Geschichten beim Nülli-Schlepper und aussichtsreiche Abfahrten am Hubel. Vor allem die Landschaft am Nüllisch hat mich überzeugt.
Jakobshorn
Um 13:33 Uhr, nach dem Mittagessen im Restaurant Spina, bestiegen wir den Bus und fuhren zum Jakobshorn. Auch hier der erste Eindruck: leer. Die Pendelbahn zur Jschalp fuhr mit vielleicht 20 Leuten los, auch die zweite Sektion war nicht stärker ausgelastet. Oben aber, vor allem im Bereich der Sesselbahnen Clavadeler-Bubble und Jatz-Quattro, hatte es auf den Pisten viele bis sehr viele Leute. Auf der Lenzerheide ist es da auch nicht voller. Auffällig war das skifahrerisch ziemlich tiefe Niveau. Durch den deutlich grösseren Andrang litten in der Folge auch viele Pisten.
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Re: Lenzerheide Arosa et al. Sammeltopic 21/22
Und langweilig. Wir sind sie heute auch mal gefahren. Fürchterlich.Lange und flache Talabfahrt 3.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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easyrider
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Re: Lenzerheide Arosa et al. Sammeltopic 21/22
Gerne. Mir geht es wie dir, auch ich mag entlegene Abfahrten sehr.Firn77 hat geschrieben: 23.02.2022 - 11:51 Danke für die Bilder der 11a. Die war bei meiner ALH Premiere im vergangenen Jahr leider nicht geöffnet, trotz guter Schneelage. Ich mag ja solche Hintenrum-Panorama-Pisten immer ganz gern.![]()
Letzte Saison waren mehrere Pisten nicht präpariert, obwohl gefühlt mehr Schnee lag als diesen Winter. So beispielsweise die 71, 67 oder auch zwei Varianten der 40. Oder eben die 11(a). Ich gehe davon aus, dass die Nicht-Öffnungen eher kostensenkender Massnahmen infolge der Corona-Pandemie zuzuschreiben sind und weniger der letztjährigen Schneelage.
Ja, diese Piste ist nicht attraktiv. Hinzu kommt, dass der erste Hang direkt nach der Jschalp für eine blaue Piste sehr steil ist. Immerhin war der Wald bei unserem Besuch letzte Woche hübsch verschneit. So war wenigstens etwas für's Auge mit dabei.ski-chrigel hat geschrieben: 27.02.2022 - 18:47Und langweilig. Wir sind sie heute auch mal gefahren. Fürchterlich.Lange und flache Talabfahrt 3.
Zuletzt geändert von easyrider am 09.10.2022 - 23:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lenzerheide Arosa et al. Sammeltopic 21/22
Was ja auch verständlich war, ob der unsicheren Situation. Muss ich halt bald mal wieder nach ALHeasyrider hat geschrieben: 27.02.2022 - 21:39Gerne. Mir geht es wie dir, auch ich mag entlegene Abfahrten sehr.Firn77 hat geschrieben: 23.02.2022 - 11:51 Danke für die Bilder der 11a. Die war bei meiner ALH Premiere im vergangenen Jahr leider nicht geöffnet, trotz guter Schneelage. Ich mag ja solche Hintenrum-Panorama-Pisten immer ganz gern.![]()
Letzte Saison waren mehrere Pisten nicht präpariert, obwohl gefühlt mehr Schnee lag als diesen Winter. So beispielsweise die 71, 67 oder auch zwei Varianten der 40. Oder eben die 11(a). Ich gehe davon aus, dass die Nicht-Öffnungen eher kostensenkenden Massnahmen infolge der Corona-Pandemie zuzuschreiben sind und weniger der letztjährigen Schneelage.
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Re: Lenzerheide Arosa et al. Sammeltopic 21/22
Der schönste Teil der 11/a ist aber noch nicht offenFirn77 hat geschrieben: 28.02.2022 - 10:31Was ja auch verständlich war, ob der unsicheren Situation. Muss ich halt bald mal wieder nach ALHeasyrider hat geschrieben: 27.02.2022 - 21:39Gerne. Mir geht es wie dir, auch ich mag entlegene Abfahrten sehr.Firn77 hat geschrieben: 23.02.2022 - 11:51 Danke für die Bilder der 11a. Die war bei meiner ALH Premiere im vergangenen Jahr leider nicht geöffnet, trotz guter Schneelage. Ich mag ja solche Hintenrum-Panorama-Pisten immer ganz gern.![]()
Letzte Saison waren mehrere Pisten nicht präpariert, obwohl gefühlt mehr Schnee lag als diesen Winter. So beispielsweise die 71, 67 oder auch zwei Varianten der 40. Oder eben die 11(a). Ich gehe davon aus, dass die Nicht-Öffnungen eher kostensenkenden Massnahmen infolge der Corona-Pandemie zuzuschreiben sind und weniger der letztjährigen Schneelage.
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