SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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Tiob
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von Tiob »

Wooly hat geschrieben: 25.01.2022 - 13:41
Tiob hat geschrieben: 25.01.2022 - 11:05 Der Ton und die Richtung den die meiste Hintergrundberichterstattung anschlägt ist aber meistens einseitig negativ.
Für deine geschundene Skifahrerseele wäre es wahrscheinlich am besten, nur noch den ADAC Skiatlas zu lesen ... besser kommt das Skifahren nirgends weg ;-)
Dir mag das vielleicht kleinlich vorkommen dass ich und andere hier die Berichterstattung kritisieren. Die Art und Weise wie und ob überhaupt Medien über Sachverhalte berichten hat einen enormen Einfluss auf die Politik. Und das beeinflusst wiederum Maßnahmen wie Seilbahnförderungen. Ich bin selbst Kommunalpolitisch aktiv und kann dir aus eigener Erfahrung sagen dass dort nichts so sehr gefürchtet wird wie negative Artikel im lokalen Käseblatt.

Jan Tenner hat geschrieben: 25.01.2022 - 12:07 Wie süß! Und wenn du bei Google News nach Stichwörtern wie "Gentrifizierung" oder "Wohnungsbau ausreichend" suchst, dann erwartest du auch, dass da ganz viele Artikel kommen, in denen der Sachverhalt zu den jeweiligen Stichwörtern schön positiv dargestellt wird? Das ist ja wirklich sehr manipulativ von den Nachrichtenmagazinen, dass sie nur einseitig über die Missstände in den Bereichen berichten... :wink:
Es geht nicht darum dass über das Skifahren diskutiert wird. Sondern es geht um eine häufig einseitige Berichterstattung. Natürlich kann man darüber reden inwiefern ein bestimmter Beschneiungsteich die Landschaft belastet oder es diese und jene Skigebietsverbindung noch braucht. Dann sollte man verschiedene Stimmen hören und über das für und wieder eines Sachverhaltes berichten. Stattdessen wird aber immer die selbe Grundsatzdiskussion losgetreten in der Abfahrtskifahren als besonders umweltschädlich dargestellt wird. Was aber im Vergleich mit anderen Freizeitbeschäftigungen schlichtweg falsch ist.
Pancho hat geschrieben: 25.01.2022 - 15:22 Und dann wäre noch das Thema Umgang mit Medien für Skigebiete…
…ich zitiere mal aus einer der Quellen von Tiob.
Drehgenehmigung verweigert
Doch als wir dem Liftbetreiber, der Brauneck- und Wallbergbahnen GmbH, schildern, wen wir als Gesprächsgast dabeihaben werden, wird uns die Drehgenehmigung rundheraus verweigert. Unter diesen Umständen, erklärt man uns, seien Dreharbeiten leider nicht möglich. Wir könnten jedoch gerne wiederkommen, wenn wir etwas zeigen wollten, was den Skibetrieb in ein besseres Licht rücke.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/sc ... rt,SuOUWAW

Ohne Worte…
Wenn so eine selbst ernannte „Expertin“ seit Jahren in Zeitungen und Fernseh gegen mich als Skigebietsbetreiber ätzen würde, würde ich sie auch nicht befördern. Es war doch von vorne hinein klar dass diese Frau das Skigebiet negativ darstellten wird (was dann auch geschehen ist). Man muss sich nicht alles gefallen lassen!
Zuletzt geändert von Tiob am 25.01.2022 - 16:18, insgesamt 3-mal geändert.

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Pancho
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von Pancho »

Zum Glück kommen die nach dem Drehverbot jetzt richtig positiv rüber… :ja:
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von GIFWilli59 »

Pancho hat geschrieben: 25.01.2022 - 15:47 Zum Glück kommen die nach dem Drehverbot jetzt richtig positiv rüber… :ja:
Genau, ein Betreiber der noch für seine Ideale einsteht und keine kritischen Stimmen duldet! :wink:
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von Tiob »

GIFWilli59 hat geschrieben: 25.01.2022 - 16:10
Pancho hat geschrieben: 25.01.2022 - 15:47 Zum Glück kommen die nach dem Drehverbot jetzt richtig positiv rüber… :ja:
Genau, ein Betreiber der noch für seine Ideale einsteht und keine kritischen Stimmen duldet! :wink:
Der Bericht wäre so oder so negativ gewesen. Ausgewogene Berichterstattung ist viel zu langweilig. Damit konnten die Bergbahnen zumindest ein eindeutiges Zeichen setzen was man von der „Expertin“ hält.
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von GIFWilli59 »

Warum eigentlich "Expertin" und nicht Expertin?
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von Kapi »

Tiob hat geschrieben: 25.01.2022 - 15:43Wenn so eine selbst ernannte „Expertin“ seit Jahren in Zeitungen und Fernseh gegen mich als Skigebietsbetreiber ätzen würde, würde ich sie auch nicht befördern.
Sie ist keineswegs eine "selbsternannte Expertin" sondern Professorin für Hydrologie an der Fakultät für Geografie und Raumplanung der Universität Straßburg. Zu dieser Position kann man sich schwerlich selbst ernennen.
Tiob hat geschrieben: 25.01.2022 - 15:43 Es war doch von vorne hinein klar dass diese Frau das Skigebiet negativ darstellten wird (was dann auch geschehen ist). Man muss sich nicht alles gefallen lassen!
Das bedeutet im Umkehrschluss: Kritik ist unzulässig, Seilbahn- und Skigebietesbetreiber sind per se im Recht? Wenn man sich "nicht alles gefallen lassen muss", wie du sagst, dann nutzt man doch jede sich bietende Gelegenheit und bietet den Argumenten der Gegenseite sachlich und fundiert Paroli. Alles andere ist Kindergartenniveau. Und auf das haben sich die Betreiber am Brauneck auf ziemlich peinliche Art und Weise begeben. Sie haben die Chance vertan, der BR-Kollege hätte sie ganz sicher und gerne zu Wort kommen lassen. Die Vielzahl von Protagonisten mit unterschiedlichen Standpunkten ist das Salz in der Suppe jeden Beitrags.

K.
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von NeusserGletscher »

Kapi hat geschrieben: 25.01.2022 - 16:34 Das bedeutet im Umkehrschluss: Kritik ist unzulässig, Seilbahn- und Skigebietesbetreiber sind per se im Recht?
Seilbahnen haben nun einmal auf ihrem Gebiet das sog. Hausrecht. Wenn gewisse Personen dafür bekannt sind, dass sie einseitig, überzogen und unsachlich berichten (aus Sicht der Bergbahnen), warum soll man ihnen dann auch noch eine Plattform bieten? Man muss nicht auch noch den Kakao trinken, durch den man gezogen werden soll.
Kapi hat geschrieben: 25.01.2022 - 16:34 Sie haben die Chance vertan
ich zitiere aus dem verlinken BR Artikel
BR hat geschrieben:Schneekanonen: Gewaltiger Wasserverbrauch
Sachlich falsch. Schnekanonen "verbrauchen" kein Wasser. Das Wasser wird 1:1 wieder dem natürlichen Kreisläuf zugeführt.
BR hat geschrieben:So auch am Brauneck, wo 2012 das Garland-Speicherbecken gebaut wurde - mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Kubikmetern. Dafür erhielt die Bergbahn von der Umweltorganisation "Mountain Wilderness" damals den Negativpreis "Bock des Jahres" - für die nach Ansicht des Vereins größte Umweltsünde in den deutschen Alpen 2012.
Genau darin liegt das Problem. Entnehmen die Bergbahnen das Wasser direkt Flüssen oder natürlichen Seen, schreien die Umweltverbände mimimi. Bauen die Bergbahnen Speicherteiche, schreien die Umweltverbände mimimi. Eigentlich schreien die Umweltverbände immer, wenn es um technische Eingriffe in die Natur geht.
BR hat geschrieben:Doch woher all das Wasser nehmen? In Lenggries, so die Hydrologin, sieht die Lösung so aus, "dass man für dieses Skigebiet hier in Brauneck jetzt fast alle lokalen Quellen anzapft und auch das Grundwasser in Zukunft durch Tiefbrunnen anzapfen möchte. Und da die lokalen Gemeinden hier vom Grundwasser abhängig sind für ihr Trinkwasser, könnte das in Zukunft zu Konflikten führen."
Hierzu die Info von der Seite der Bergbahnen Brauneck
Bergbahnen Brauneck hat geschrieben:Das Wasser für die Beschneiungsanlagen stammt in unserem Gebiet aus einem Speicherteich, der ausschließlich durch Niederschläge und die natürliche Schneeschmelze gespeist wird.
Was stimmt denn jetzt? Werden bereits lokale Quellen angezapft oder speist sich das Becken lediglich durch Niederschlags- und Schmelzwasser?

Und falls die Bergbahnen tatsächlich in Zukunft Brunnen bauen möchten, dann gibt es sicherlich genügend Experten, die sich mit den Gegebenheiten vor Ort auskennen und nicht auf die Expertise einer Umweltaktivistin aus Straßburg angewiesen sind.
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von Bjoerndetmold »

Wooly hat geschrieben: 25.01.2022 - 13:41 Für deine geschundene Skifahrerseele wäre es wahrscheinlich am besten, nur noch den ADAC Skiatlas zu lesen ... besser kommt das Skifahren nirgends weg ;-)
Der zuletzt 2019 erschienen ist.

Verstehe gar nicht, wie man über so einen Artikel so ausgiebig diskutieren kann...
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!

Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von Reginleif »

kaldini hat geschrieben: 25.01.2022 - 13:33 irgendwie sind die Skigebiete bzw. ihre Art zu arbeiten daran auch nicht ganz unschuldig. Warum man immer noch neue (Wald)Pisten oder bestehende extrem verbreitern muss (damit dann aus dem Schlepplift eine 6- oder 8KSB werde kann) verstehe ich auch nicht mehr. Oder die "Meteoriteneinschläge (=Schneiteiche) an prominenten Stellen (der am Hochzeiger wird sogar als Landschaftsteich bezeichnet), dieses immer mehr bauen und zubauen passt halt nicht unbedingt mehr in unsere Zeit. In der Werbung wird dann mit Natur, Ruhe und Platz geworben, die Realität sieht halt anders aus.
Und dann noch das unbedingt Anfang Dezember aufmachen müssen, also im November sobald es geht beschneien. Da kommen dann halt die weissen Bänder in brauner Natur raus - das hat auch nix mehr mit dem Nautridyll aus der Werbung zu tun).

Nicht falsch verstehen, einerseits fahr ich auch gerne und oft Ski, aber ob die ganzen Auswüchse so sein müssen frage ich mich auch schon.
Andererseits natürlich gilt das auch anderswo, warum z.B. das Riedberger Horn nicht bebaut werden darf aber München den 3.IKEA bekommen hat, hat sich mir auch nicht erschlossen...
Naja die Zahl der Skigebiete in den Alpen sinkt (natürlich auch durch Zusammenschlüsse) ebenso wie die Zahl der Pistenkilometer. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Skifahrer aber konstant, es ist also die logische Konsequenz, dass man mehr Leute pro Pistenfläche bedienen muss.

Der Schneiteich ist in erster Linie doch eine Konsequenz aus den Umweltschutzbedingungen. Ohne darf man doch gar nicht mehr beschneien soweit ich weiß. Davon abgesehen empfinde ich die meisten dieser Seen eher als eine Bereicherung der Landschaft, es wird schon gut darauf geachtet, dass sich die in die Landschaft einpflegen. Da wirlt mancher von einem Gletscher auf einer Wiese hinterlassene Findling eher fehl am Platz. :lol:

Das letzte versteh ich auch absolut nicht. Ich hab das schon im Sölden-Pitztal Topic geschrieben. Warum kriegt ein Skigebiet wie Imst, das den größten Umsatz im Sommer generiert und auf nur 1500m liegt einen Schneiteich genehmigt, gegen die Verbindung Sölden/Pitztal wird dagegen derart Sturm gelaufen. Letztere würde ja wohl sicherlich mehr Schneesicherheit in den nächsten Jahrzehnten versprechen.

Dass man an einem gewissen Image meist selbst schuld ist leugne ich aber keinesfalls. Da ist ja grade der Pitztaler Gletscher das parade negativ Beispiel.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von GIFWilli59 »

Julian96 hat geschrieben: 25.01.2022 - 22:44 Der Schneiteich ist in erster Linie doch eine Konsequenz aus den Umweltschutzbedingungen. Ohne darf man doch gar nicht mehr beschneien soweit ich weiß.

Interessant. Warum?

Ich hätte gedacht, dass die teils 100 oder mehr l/s ja irgendwo herkommen müssen...
Julian96 hat geschrieben: 25.01.2022 - 22:44 Das letzte versteh ich auch absolut nicht. Ich hab das schon im Sölden-Pitztal Topic geschrieben. Warum kriegt ein Skigebiet wie Imst, das den größten Umsatz im Sommer generiert und auf nur 1500m liegt einen Schneiteich genehmigt, gegen die Verbindung Sölden/Pitztal wird dagegen derart Sturm gelaufen. Letztere würde ja wohl sicherlich mehr Schneesicherheit in den nächsten Jahrzehnten versprechen.
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von Pancho »

NeusserGletscher hat geschrieben: 25.01.2022 - 17:35 Und falls die Bergbahnen tatsächlich in Zukunft Brunnen bauen möchten, dann gibt es sicherlich genügend Experten, die sich mit den Gegebenheiten vor Ort auskennen und nicht auf die Expertise einer Umweltaktivistin aus Straßburg angewiesen sind.
Kapi hat geschrieben: 25.01.2022 - 16:34 Sie ist (…) Professorin für Hydrologie an der Fakultät für Geografie und Raumplanung der Universität Straßburg.
Bist Du, Neusser Gletscher, nicht immer extrem empfindlich, wenn irgendwo auch nur durch einen Schnitt in einem TV-Bericht der leise Verdacht eines falschen Kontextes erzeugt werden könnte…?
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von NeusserGletscher »

^^ Was willst Du uns mit Deinem Beitrag sagen? :?:
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von Pancho »

Liegt doch auf der Hand? Ich mahne bei dir die Korrektheit im „Wording“ und „Framing“, dem richtigen Kontext an, die dir selbst so wichtig ist.
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von NeusserGletscher »

^^ geht es auch ein wenig konkreter?
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von Wooly »

der Rest hat es verstanden .... :mrgreen:
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von NeusserGletscher »

Wooly hat geschrieben: 26.01.2022 - 09:54 der Rest hat es verstanden .... :mrgreen:
Wen Du Dich selbst als Rest siehst, meinetwegen :lol:
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von NeusserGletscher »

Aktueller Artikel zur Beschneiung am Brauneck. Die Abteilungsleiterin des Amts für Wasserwirtschaft in Weilheim spricht von genau einer Quelle, die einen älteren Speicherteich speist. Im BR Bericht wird dagegen Frau de Jong mit den Worten zitiert, dass man dort fast alle lokalen Quellen anzapfe. Wenn es deutlich mehr als nur eine Quelle gibt, dann ist die Frau wohl offenbar nicht ganz im Bilde.

Auch das folgende Zitat zeugt von Wissenslücken:
BR hat geschrieben:Enorme Schäden und gleichzeitig wenig Aussicht auf Erfolg: Die künstliche Beschneiung, sagt die Hydrologin, sei kein Ersatz für natürlichen Schnee. Das zeige sich längst: Denn trotz des großen Ausbaus vieler Skigebiete funktioniere der Wintertourismus häufig nicht mehr. Oft sei der Saisonbeginn im Dezember nicht mehr möglich und die Saison reiche nicht mehr bis in den April hinein.
Heute funktioniert heute kaum ein Skigebiet noch ohne künstliche Beschneiung. Das liegt alleine daran, dass bei den heutigen Frequenzen viele rein auf Naturschnee basierende Piste binnen weniger Tage durch wären. Erst die durch die künstliche Bescheiung erzeugte Grundlage macht die Pisten haltbar bis ins Frühjahr.

Wer über künstliche Beschneiung redet, der sollte das wissen.
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von Reginleif »

GIFWilli59 hat geschrieben: 26.01.2022 - 08:27 Interessant. Warum?

Ich hätte gedacht, dass die teils 100 oder mehr l/s ja irgendwo herkommen müssen...
War wie gesagt das wovon ich ausgegangen bin. Eigentlich beantwortest du es ja schon selbst.
Keine Möglichkeit/Erlaubnis das Wasser sonst wo her zu bekommen also muss der Teich da sein. Macht ja sowohl im Zuge des Umweltschutz als auch der Wirtschaftlichkeit nur Sinn das Wasser auf dem Berg zu behalten anstatt es davon fließen zu lassen und es anschließend wieder hochpumpen zu müssen.
Von daher bin ich davon ausgegangen irgendwo steht bestimmt es darf kein Trinkwasser verwendet werden oder es muss lokal gespeichertes Wasser genutzt werden. Oder anders gesagt keine Investition in die technische Beschneiung ohne Sicherstellung der lokalen Wasserversorgung.
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Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
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Re: SZ: Warum Ski fahren besser ist als sein Ruf

Beitrag von icedtea »

NeusserGletscher hat geschrieben: 26.01.2022 - 10:37 Aktueller Artikel zur Beschneiung am Brauneck. Die Abteilungsleiterin des Amts für Wasserwirtschaft in Weilheim spricht von genau einer Quelle, die einen älteren Speicherteich speist. Im BR Bericht wird dagegen Frau de Jong mit den Worten zitiert, dass man dort fast alle lokalen Quellen anzapfe. Wenn es deutlich mehr als nur eine Quelle gibt, dann ist die Frau wohl offenbar nicht ganz im Bilde.

Auch das folgende Zitat zeugt von Wissenslücken:
BR hat geschrieben:Enorme Schäden und gleichzeitig wenig Aussicht auf Erfolg: Die künstliche Beschneiung, sagt die Hydrologin, sei kein Ersatz für natürlichen Schnee. Das zeige sich längst: Denn trotz des großen Ausbaus vieler Skigebiete funktioniere der Wintertourismus häufig nicht mehr. Oft sei der Saisonbeginn im Dezember nicht mehr möglich und die Saison reiche nicht mehr bis in den April hinein.
Heute funktioniert heute kaum ein Skigebiet noch ohne künstliche Beschneiung. Das liegt alleine daran, dass bei den heutigen Frequenzen viele rein auf Naturschnee basierende Piste binnen weniger Tage durch wären. Erst die durch die künstliche Bescheiung erzeugte Grundlage macht die Pisten haltbar bis ins Frühjahr.

Wer über künstliche Beschneiung redet, der sollte das wissen.
Der verlinkte Artikel ist in der Tat sehr erhellend; und dass der lokale Vertreter des BN auf die "Bremse" tritt, was die Vorwürfe angeht sagt schon einiges aus finde ich :wink:
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
Als nächstes: 🤷‍♂️
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Beitrag von Tiob »

Kapi hat geschrieben: 25.01.2022 - 16:34 Sie ist keineswegs eine "selbsternannte Expertin" sondern Professorin für Hydrologie an der Fakultät für Geografie und Raumplanung der Universität Straßburg. Zu dieser Position kann man sich schwerlich selbst ernennen.
GIFWilli59 hat geschrieben: 25.01.2022 - 16:24 Warum eigentlich "Expertin" und nicht Expertin?
Akademische Titel machen nicht unfehlbar und schützen schon gar nicht vor falschen oder verdrehten Aussagen. Frau de Jong ist die Lieblingsinterviewpartnerin wenn es um technischen Schnee gibt. Dabei argumentiert sie einseitig und parteiisch anstatt die zwiespältigen Folgen die technischer Schnee auf die Umwelt hat zu erklären. Damit ist sie keine "Stimme der Wissenschaft" oder "Expertin" als die sie gerne wahrgenommen wird, sondern eine politische Aktivistin. Und als Aktivistin sollte sie in den Medien auch dargestellt werden.

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