Samstag starteten wir bei verbreitetem Nebel, Wind und Temperaturen im Plus um kurz nach 9 am Rauhen Busch. Pisten von Beginn an wenig überraschend weich und gefühlt nur zurückhaltend präpariert. Bis ca. 11 Uhr war es wahrscheinlich ob des Wetters noch recht leer, so dass man dennoch gut fahren konnte. Bei diesen Bedingungen sagte auch meiner Frau der Slalomhang an der Kappe zu; Schwarz und Schwarz sind halt doch unterschiedlich
Mit der Zeit entstanden an den "steileren" Pistenabschnitten mit zunehmender Füllung natürlich Hügel, die aber ob der Konsistenz einfach zu durchfahren waren. Überraschend gut zu fahren fand auch ich diesmal Sürenberg
Gegen 11 strömten dann viele Leute vom längeren Frühstück ins Gebiet, so dass wir am Quick-Jet und Bremberg I auf einmal je 10 Minuten Standzeit hatten, um dann mit den Kindern (die selbstständig unterwegs waren) im Panorama Pause zu machen.
Nach der Pause trafen wir uns mit GIFWilli59 und drehten gemeinsam einige Runden. Leider gesellte sich zu Nebel und Wind stärker werdender Regen, so dass wir gegen 14:30 Uhr mit den Kindern den Rückweg vom Bremberg zum Rauhen Busch antraten. Danke an GIFWilli59 für das kurze, aber nette Treffen
Die Rückfahrt gestaltete sich dann wegen der von einem anderen Foristen im Sauerland-Topic erwähnten Straßensperre wegen Windbruch und einem überforderten Amateur-Testcenter am REWE in Willingen (das Hotel wollte für die per Ende Dezember zweifach geimpfte 11-jährige Tochter einen Test) etwas länger
Am Sonntag waren wir dann wieder gegen 9 am Rauhen Busch; über Nacht hatte es angezogen und auf den flachen Pisten (diesmal wurde wohl voll und hart präpariert) war es entsprechend glatt und schnell. Da waren dann so einige schneller unterwegs, als es gut für sie war
Pause erneut im Panorama; am Nachmittag dann Schwerpunkt Sürenberg und Quick-Jet, die (neben Poppenberg links) sowohl von der Pistenqualität als auch von den Wartezeiten am meisten überzeugten. Quick-Jet links ging bis zu unserem Schluss saugut
Funfact am Rande: Es waren heute alle drei mir bekannten schwarzen Pisten in Betrieb; während meine Frau und ich uns auf den Slalomhang beschränkten, fuhren beide Kinder den kurzen schwarzen Hang an Büre-Herrloh und unser Sohn auch zweimal die schneearme Piste an der St. Georgs-Schanze
Was noch: Nachdem im letzten Jahr nicht nur weniger Tickets verkauft wurden (ich schätze mal, dass im Moment die Kapazität rund 80% höher sein dürfte), sondern auch keine Skikurse stattfanden und kaum Niederländer (sondern vor allem ausgehungerte deutsche Skifahrer) im Gebiet waren, haben wir diesmal ein Geschmack vom Winterberg-Standard kennenlernen dürfen
Dem skifahrerischen Selbstwertgefühl tat das richtig gut
Dennoch war es insgesamt ein nettes Wochenende, auch wenn das ob der Nähe zur Mühlenkopfschanze gewählte Hotel nicht meinem üblichen Standard entsprach