Mit anderen Worten: Skifahren an bestimmten Orten soll nur noch bestverdienden zugänglich sein. Ist wie bei anderen Themen auch, solange du viel Geld hast, sind grüne Themen echt super, für den Rest halt äußerst unbequem.Die Grünen haben bei einer Pressekonferenz am Mittwoch ihre Vorstellungen vom Tourismus der Zukunft in Vorarlberg vorgestellt: Es soll weniger Gäste geben, die für mehr Qualität mehr bezahlen. Tagestouristen, die mit dem Bus zum Skifahren anreisen und Verpflegung plus Alkohol mitbringen, gehören für die Grünen nicht dazu.
Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
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Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Welche Skifahrer - inkl. Sauftouristen - bringen denn ihre eigene Verpflegung mit und kehren gar nicht ein? Geschätzt keine 20%, selbst bei den Schwaben.
Wenn überhaupt dann Skitourengeher, Schneeschuhgeher, Bergsteiger usw - aber die saufen in der Regel nicht.
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2025/25: 9 Tage - 7x Kleinwalsertal, je 1x GO, Buron
2024/25: 18 Tage - 11x Kleinwalsertal, je 1x GO, Buron, Warth/Lech, St. Anton, Zugspitze, See, Hintertux
2023/24: 24 Tage - 13x Kleinwalsertal, je 2x Zugspitze,Kappl/See, Fendels, Spitzingsee, je 1x Adelharz/Buron, Balderschwang, Hintertux
2022/23: 17 Tage - 13x Kleinwalsertal, je 1x Venet, Kampenwand, See, Hintertux
2021/22: 24 Tage - 19x Kleinwalsertal, 1x Bödele, 1x Kranzberg, 2x Kitzbühel, 1x See
2020/21: 5 Tage - 2x Samnaun, 3x Kleinwalsertal Spezial
2019/20: 8 Tage - 6x Kleinwalsertal, 1x Fendels, 1x Skijuwel
2018/19: 8 Tage - 4x Kleinwalsertal, 2x Hündle, 1x Venet, 1x Kitzbühel
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Wie schön, aus Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln & autofreien Destinationen wird "Bustouristen sind nicht erwünscht", aus wir achten mehr auf regionale Küche & Zutaten wird pauschal "Alles wird teurer und keiner darf mehr etwas mitbringen" ... WER vielleicht etwas mehr Informationen braucht als der Threadersteller geliefert hat, und vielleicht seine Medienkompetenz nicht nur rein aus der Berichterstattung der Bildzeitung über das Junglecamp herleitet, kann sich hier das Konzept herunterladen:
https://vorarlberg.gruene.at/news/grune ... t-zukunft/
Zusammengefasst:
Vorarlbergs Tourismus steht unter Druck: Klimawandel, ausländische Investoren, starker Konkurrenzdruck und Fachkräftemangel gefährden die Branche. „Wir wollen die Zukunft des Tourismus in Vorarlberg sichern, damit wir auch in 100 Jahren noch einen erfolgreichen Tourismus, eine intakte Natur und einen starken Wirtschaftszweig haben“, präsentieren Nadine Kasper, Grüne Tourismussprecherin, und Daniel Zadra, Landessprecher der Grünen, ihre Vision für einen nachhaltigen Tourismus in Vorarlberg mit Zukunft. Nicht mehr nur Pistenkilometer und Bettenkapazitäten sollen als Parameter für Erfolg dienen, sondern auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt werden.
AUTOFREIE DESTINATIONEN UND EINE MOBILITÄTSGARANTIE FÜR ALLE
Urlaub ohne Stau, Verkehrslärm und Suche nach einem Parkplatz – so soll in Zukunft die entspannte Anreise aussehen: „Bieten wir den Gästen mehr Anreize, ohne eigenes Auto nach Vorarlberg zu kommen“, so Nadine Kasper. „Bieten wir ihnen eine Mobilitätsgarantie in Form von Carsharing, E-Bikes, Transfers ab Bahnhof, kostenlose Nutzung des Öffi-Angebots und Shuttleservice zu den Skigebieten und Langlaufloipen.“
Autofreie Tourismusdestinationen nach den Vorbildern Blatten-Belalp, Wengen oder Zermatt in der Schweiz sollen auch in Vorarlberg entstehen, zeichnet Kasper ein Bild eines neuen Urlaubserlebnisses: „Stellen Sie sich Gargellen oder Brand ohne Autos vor! Mit strahlend weißem Schnee auf den Straßen und den Hausdächern, mit viel Platz für die ganze Familie auch abseits der Piste und Ruhe für Erholung, um den Alltag hinter sich zu lassen – das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das Vorarlberger:innen und Gäste gleichermaßen anzieht.“
VORARLBERG ALS KULINARIK-DESTINATION POSITIONIEREN
Kulinarik und regionale Lebensmittel gewinnen im Tourismus zusehends an Bedeutung. „Die Landwirtschaft fungiert hier quasi als Kitt zwischen Tourismus und Nachhaltigkeit“, betont Daniel Zadra, „Ob gesunde, regionale Lebensmittel oder der Erhalt von Kulturlandschaften – vieles steht und fällt damit, ob wir die Landwirtschaft bei touristischen Entscheidungen konsequent mitdenken und miteinbinden.“
Zadra wünscht sich, dass noch mehr heimische Zutaten in den Küchen des Landes zum Einsatz kommen. „Eine verbindliche Herkunfts- und Haltungskennzeichnung von tierischen Produkten bringt mehr Transparenz und wäre ein Gewinn für die Gäste und Gastronom:innen.“ Außerdem will der Grüne Landessprecher die Netzwerke zwischen regionalen Produzent:innen und Tourismusbetrieben stärken sowie regionale Vermarktungsstrukturen für einen unkomplizierten Ein- und Verkauf regionaler Produkte aufbauen. „Die regionalen Produkte landen in den Küchen der Gasthäuser und im Gepäck der Gäste als nachhaltige Souvenirs und Botschafter Vorarlbergs. So positionieren wir Vorarlberg als Kulinarik-Destination.“
TOURISMUSBRANCHE ALS ATTRAKTIVER & FAMILIENFREUNDLICHER ARBEITGEBER
„Vorarlbergs Tourismusdestinationen sollen Orte sein, an denen sich Gäste und Angestellte gleichermaßen wohlfühlen“, unterstreicht Kasper das Potenzial der Vorarlberger Tourismusbranche für den Arbeitsmarkt. Sie will niederschwellige Zugänge für Quereinsteiger:innen und die Möglichkeit verkürzter Ausbildungszeiten fördern. Und nicht zuletzt soll die Tourismusbranche familienfreundlicher werden. „Dafür müssen wir weiter an einer flächendeckenden und flexiblen Kinderbetreuung arbeiten, touristische Betriebskinderbetreuung fördern und neue Dienstplan- und Arbeitszeitmodelle entwickeln, die die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit ermöglichen.“
ZEIT FÜR EIN TOURISTISCHES RAUMORDNUNGSPROGRAMM
Die Grüne Tourismussprecherin will Schluss machen mit Investorenmodellen und dafür kleinstrukturierte Familienbetriebe fördern. Daher steht für Kasper die Entwicklung eines touristischen Raumordnungsprogrammes, in dem auch Zweitwohnsitze, Chalet-Dörfer und Investorenmodelle abgebildet sind, an erster Stelle. „Land und Gemeinden sollen künftig aktiv mit verbindlichen Plänen zur räumlichen Entwicklung, der Bebauung und Flächenwidmung sowie Gesetzen zum Schutz von Wohnraum eingreifen.“
GANZHEITLICHES VERSTÄNDNIS VON TOURISMUS
„Tourismus ist mehr als nur ein Wirtschaftszweig. Für eine ganzheitliche Planung braucht es eine abteilungsübergreifende Stabsstelle Tourismus im Land, die auch die Bevölkerung vor Ort, die kleinstrukturierten Familienbetriebe und Privatzimmervermieter:innen, die SDGs und die Natur sowie die heimische Landwirtschaft und Gastronomie im Fokus hat“, richtet sich Zadra abschließend an die Landesregierung. „Denn nur mit einem ganzheitlichen Verständnis von Tourismus können wir Vorarlberg zur nachhaltigsten Destination Europas machen.“
https://vorarlberg.gruene.at/news/grune ... t-zukunft/
Zusammengefasst:
Vorarlbergs Tourismus steht unter Druck: Klimawandel, ausländische Investoren, starker Konkurrenzdruck und Fachkräftemangel gefährden die Branche. „Wir wollen die Zukunft des Tourismus in Vorarlberg sichern, damit wir auch in 100 Jahren noch einen erfolgreichen Tourismus, eine intakte Natur und einen starken Wirtschaftszweig haben“, präsentieren Nadine Kasper, Grüne Tourismussprecherin, und Daniel Zadra, Landessprecher der Grünen, ihre Vision für einen nachhaltigen Tourismus in Vorarlberg mit Zukunft. Nicht mehr nur Pistenkilometer und Bettenkapazitäten sollen als Parameter für Erfolg dienen, sondern auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt werden.
AUTOFREIE DESTINATIONEN UND EINE MOBILITÄTSGARANTIE FÜR ALLE
Urlaub ohne Stau, Verkehrslärm und Suche nach einem Parkplatz – so soll in Zukunft die entspannte Anreise aussehen: „Bieten wir den Gästen mehr Anreize, ohne eigenes Auto nach Vorarlberg zu kommen“, so Nadine Kasper. „Bieten wir ihnen eine Mobilitätsgarantie in Form von Carsharing, E-Bikes, Transfers ab Bahnhof, kostenlose Nutzung des Öffi-Angebots und Shuttleservice zu den Skigebieten und Langlaufloipen.“
Autofreie Tourismusdestinationen nach den Vorbildern Blatten-Belalp, Wengen oder Zermatt in der Schweiz sollen auch in Vorarlberg entstehen, zeichnet Kasper ein Bild eines neuen Urlaubserlebnisses: „Stellen Sie sich Gargellen oder Brand ohne Autos vor! Mit strahlend weißem Schnee auf den Straßen und den Hausdächern, mit viel Platz für die ganze Familie auch abseits der Piste und Ruhe für Erholung, um den Alltag hinter sich zu lassen – das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das Vorarlberger:innen und Gäste gleichermaßen anzieht.“
VORARLBERG ALS KULINARIK-DESTINATION POSITIONIEREN
Kulinarik und regionale Lebensmittel gewinnen im Tourismus zusehends an Bedeutung. „Die Landwirtschaft fungiert hier quasi als Kitt zwischen Tourismus und Nachhaltigkeit“, betont Daniel Zadra, „Ob gesunde, regionale Lebensmittel oder der Erhalt von Kulturlandschaften – vieles steht und fällt damit, ob wir die Landwirtschaft bei touristischen Entscheidungen konsequent mitdenken und miteinbinden.“
Zadra wünscht sich, dass noch mehr heimische Zutaten in den Küchen des Landes zum Einsatz kommen. „Eine verbindliche Herkunfts- und Haltungskennzeichnung von tierischen Produkten bringt mehr Transparenz und wäre ein Gewinn für die Gäste und Gastronom:innen.“ Außerdem will der Grüne Landessprecher die Netzwerke zwischen regionalen Produzent:innen und Tourismusbetrieben stärken sowie regionale Vermarktungsstrukturen für einen unkomplizierten Ein- und Verkauf regionaler Produkte aufbauen. „Die regionalen Produkte landen in den Küchen der Gasthäuser und im Gepäck der Gäste als nachhaltige Souvenirs und Botschafter Vorarlbergs. So positionieren wir Vorarlberg als Kulinarik-Destination.“
TOURISMUSBRANCHE ALS ATTRAKTIVER & FAMILIENFREUNDLICHER ARBEITGEBER
„Vorarlbergs Tourismusdestinationen sollen Orte sein, an denen sich Gäste und Angestellte gleichermaßen wohlfühlen“, unterstreicht Kasper das Potenzial der Vorarlberger Tourismusbranche für den Arbeitsmarkt. Sie will niederschwellige Zugänge für Quereinsteiger:innen und die Möglichkeit verkürzter Ausbildungszeiten fördern. Und nicht zuletzt soll die Tourismusbranche familienfreundlicher werden. „Dafür müssen wir weiter an einer flächendeckenden und flexiblen Kinderbetreuung arbeiten, touristische Betriebskinderbetreuung fördern und neue Dienstplan- und Arbeitszeitmodelle entwickeln, die die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit ermöglichen.“
ZEIT FÜR EIN TOURISTISCHES RAUMORDNUNGSPROGRAMM
Die Grüne Tourismussprecherin will Schluss machen mit Investorenmodellen und dafür kleinstrukturierte Familienbetriebe fördern. Daher steht für Kasper die Entwicklung eines touristischen Raumordnungsprogrammes, in dem auch Zweitwohnsitze, Chalet-Dörfer und Investorenmodelle abgebildet sind, an erster Stelle. „Land und Gemeinden sollen künftig aktiv mit verbindlichen Plänen zur räumlichen Entwicklung, der Bebauung und Flächenwidmung sowie Gesetzen zum Schutz von Wohnraum eingreifen.“
GANZHEITLICHES VERSTÄNDNIS VON TOURISMUS
„Tourismus ist mehr als nur ein Wirtschaftszweig. Für eine ganzheitliche Planung braucht es eine abteilungsübergreifende Stabsstelle Tourismus im Land, die auch die Bevölkerung vor Ort, die kleinstrukturierten Familienbetriebe und Privatzimmervermieter:innen, die SDGs und die Natur sowie die heimische Landwirtschaft und Gastronomie im Fokus hat“, richtet sich Zadra abschließend an die Landesregierung. „Denn nur mit einem ganzheitlichen Verständnis von Tourismus können wir Vorarlberg zur nachhaltigsten Destination Europas machen.“
- turms
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Haben sie Lech and Zürs gefragt?
Ok, ohne Spaß , mindestens sie wollen ein klimaneutral Skifahren.
Statt gar nix Skifahren
Ok, ohne Spaß , mindestens sie wollen ein klimaneutral Skifahren.
Statt gar nix Skifahren
Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Dabei geht es in dem Entwurf erst mal überhaupt nicht vorrangig um Klimaziele ... ich frage mich ja immer, wieso die ganzen Themen eigentlich von den Grünen kommen und nicht von einer der "Volksparteien" ... könnte doch so auch im FPÖ Programm stehen, wenn sie es ernst mit Ihren Idealen meinen würden ....turms hat geschrieben: 09.02.2022 - 19:30 Ok, ohne Spaß , mindestens sie wollen ein klimaneutral Skifahren.
Statt gar nix Skifahren
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Für die Grünen wäre natürlich am besten, wenn die Gäste nur die Kohle schicken, aber erst gar nicht kommenmolotov hat geschrieben: 09.02.2022 - 14:39Es soll weniger Gäste geben, die für mehr Qualität mehr bezahlen.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Dass die Ideale und Träume der Grünen schnell zum Rohrkrepierer werden können bahnt sich in Deutschland ja gerade schon an. Hat man vor nem guten Jahr noch vom Klimaschutz und einer Co2 Steuer etc. geschwärmt, droht jetzt eine soziale Katastrophe da sich Geringverdiener und zunehmend auch der Mittelstand zentrale Elemente des Lebens wie Heizen oder Lebensmittel nicht mehr leisten kann.
Der Strom wird auch sicher nicht wie versprochen billiger werden. Jetzt steht man eher wieder am Punkt, dass Steuerentlastungen gefordert werden.
Mir schwant übles wenn ich in einem Dokument lese man wolle Kleinbetriebe und kleine Läden unterstützen und gleichzeitig autofreie Städte. Also hier in meiner Gegend sind fast alle kleinen Läden in den letzten Einkaufsstraßen gestorben nachdem man die Parkplätze reduziert hat und die Autos weg haben wollte.
Kein Mensch fährt mit dem Bus in die Stadt weil er mal kurz Bummeln will. Die attraktivsten Geschäfte sind die bei denen man direkt vor dem Geschäft parken kann. Ich kenne Geschäfte in Friedrichshafen die extra aus diesem Grund umgezogen sind.
Grade für Sportgeschäfte, wie sie ja auch in Orten wie Brand zu finden sind, gilt das. Wer kauft denn sperrige Artikel wie Fahrräder, Ski oder gar ein Kanu in einem Geschäft und will das dann in einem Bus transportieren?
Das ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit der Todesstoß für die letzten an irgendwelchen Ecken zu findenden Lädchen. Reine Fußgängerzonen funktionieren nur wenn die Infrastruktur ganzheitlich und schon lange derart ausgerichtet ist. Das kann funktionieren wenn wirklich Heerscharen an Menschen in einer kompakt gebauten Innenstadt unterwegs sind. In einer Großstadt wo viele zusammen kommen oder in einem extrem kompakt gebauten Ort wie Zermatt kann das gehen. Was will man denn in Brand zu Fuß mal schnell erreichen? Ich kenne in ganz Vorarlberg fast keinen Ort bei dem ich sagen würde hier stünde der Einzelhandel besser da wenn man nur zu Fuß oder mit dem Bus an die Läden käme.
Der Ansatz muss ganz klar sein, die Alternativen zum Auto müssen so attraktiv sein, dass das Auto freiwillig weg bleibt. Davon ist man in Vorarlberg an vielen Stellen meilenweit entfernt, sonst würden nicht so viele Autos fahren. Mit allem anderen verscheucht man deutlich mehr Leute als man anlockt.
Es heißt immer Autofahren sei Luxus, was soweit auch stimmt. Richtig krass wirds hier bei mir aber erst mit der Bahn. 3,20€ kostet mich der Einzelfahrschein für 7km Bahnfahrt nach Friedrichshafen. Das sind über 45ct pro Kilometer, da braucht man schon ein eher gehobenes Auto um auf die Kilometerkosten zu kommen. Und dann noch die Umstände dazu die der Zug mit sich bringt, warum sollte ich oder sonst wer da mit dem Zug fahren weil er in die Stadt will zum Einkaufen?
Das ganze gilt ja nicht nur hier bei mir. Auch in Österreich hat man das Problem einer miserablen öffentlichen Anbindung ja öfter. Bevor man Fahrverbote oder dergleichen überhaupt erwähnt sollte die Basis der Alternativen erstmal vergleichbar sein.
Der Strom wird auch sicher nicht wie versprochen billiger werden. Jetzt steht man eher wieder am Punkt, dass Steuerentlastungen gefordert werden.
Mir schwant übles wenn ich in einem Dokument lese man wolle Kleinbetriebe und kleine Läden unterstützen und gleichzeitig autofreie Städte. Also hier in meiner Gegend sind fast alle kleinen Läden in den letzten Einkaufsstraßen gestorben nachdem man die Parkplätze reduziert hat und die Autos weg haben wollte.
Kein Mensch fährt mit dem Bus in die Stadt weil er mal kurz Bummeln will. Die attraktivsten Geschäfte sind die bei denen man direkt vor dem Geschäft parken kann. Ich kenne Geschäfte in Friedrichshafen die extra aus diesem Grund umgezogen sind.
Grade für Sportgeschäfte, wie sie ja auch in Orten wie Brand zu finden sind, gilt das. Wer kauft denn sperrige Artikel wie Fahrräder, Ski oder gar ein Kanu in einem Geschäft und will das dann in einem Bus transportieren?
Das ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit der Todesstoß für die letzten an irgendwelchen Ecken zu findenden Lädchen. Reine Fußgängerzonen funktionieren nur wenn die Infrastruktur ganzheitlich und schon lange derart ausgerichtet ist. Das kann funktionieren wenn wirklich Heerscharen an Menschen in einer kompakt gebauten Innenstadt unterwegs sind. In einer Großstadt wo viele zusammen kommen oder in einem extrem kompakt gebauten Ort wie Zermatt kann das gehen. Was will man denn in Brand zu Fuß mal schnell erreichen? Ich kenne in ganz Vorarlberg fast keinen Ort bei dem ich sagen würde hier stünde der Einzelhandel besser da wenn man nur zu Fuß oder mit dem Bus an die Läden käme.
Der Ansatz muss ganz klar sein, die Alternativen zum Auto müssen so attraktiv sein, dass das Auto freiwillig weg bleibt. Davon ist man in Vorarlberg an vielen Stellen meilenweit entfernt, sonst würden nicht so viele Autos fahren. Mit allem anderen verscheucht man deutlich mehr Leute als man anlockt.
Es heißt immer Autofahren sei Luxus, was soweit auch stimmt. Richtig krass wirds hier bei mir aber erst mit der Bahn. 3,20€ kostet mich der Einzelfahrschein für 7km Bahnfahrt nach Friedrichshafen. Das sind über 45ct pro Kilometer, da braucht man schon ein eher gehobenes Auto um auf die Kilometerkosten zu kommen. Und dann noch die Umstände dazu die der Zug mit sich bringt, warum sollte ich oder sonst wer da mit dem Zug fahren weil er in die Stadt will zum Einkaufen?
Das ganze gilt ja nicht nur hier bei mir. Auch in Österreich hat man das Problem einer miserablen öffentlichen Anbindung ja öfter. Bevor man Fahrverbote oder dergleichen überhaupt erwähnt sollte die Basis der Alternativen erstmal vergleichbar sein.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
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Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Ich will dir jetzt wirklich nicht zu nahe treten, aber entweder du lebst noch 1954 oder kannst nicht rechnen ... die ungefähren Kosten für einen Kilometer PKW belaufen sich aktuell auf ca. 60 Cent bis 1 Euro, und da sind Umweltbelastung, CO2 und Co. noch gar nicht eingerechnet. Autofahren war schon immer ein teurer Spaß, nur rechnet man sich hat das was am bequemsten ist und man gewöhnt ist halt gerne billig, und wenn die Argumente noch so obskur sind ... und was den Benzinpreis angeht, kann es sein das du wirklich noch nicht mitbekommen hast, das das keine Politik der Grünen ist, sondern weltweite Lieferengpässe ... kann man so weit hinter dem Mond leben? Wie kann man nachhaltige Energieerzeugung ablehnen, wenn die Alternativen russisches Gas, amerikanisches Frackinggas oder Öl aus Staaten wie der OPEC ist, alles preislich im Augenblick keinen Deut besser, dafür aber mit massiven politischen Stolpersteinen behaftet ... wollen wir das wirklich die nächsten 50 Jahre so weiterspielen?Julian96 hat geschrieben: 09.02.2022 - 21:42 Es heißt immer Autofahren sei Luxus, was soweit auch stimmt. Richtig krass wirds hier bei mir aber erst mit der Bahn. 3,20€ kostet mich der Einzelfahrschein für 7km Bahnfahrt nach Friedrichshafen. Das sind über 45ct pro Kilometer, da braucht man schon ein eher gehobenes Auto um auf die Kilometerkosten zu kommen. Und dann noch die Umstände dazu die der Zug mit sich bringt, warum sollte ich oder sonst wer da mit dem Zug fahren weil er in die Stadt will zum Einkaufen?
Und natürlich gibt es im Augenblick noch viele Probleme mit dem dem öffentlichen Nahverkehr ... wir haben in Europa in den letzten 40 Jahren ja auch erfolgreich das Geld aus diesem Sektor in Richtung Straßen & Automobilverkehr umgeleitet ... und jetzt wollen das halt manche, unter anderem die Grünen, nicht mehr so weitermachen. Und natürlich geht das nicht in 1-2 Jahren, aber man muss halt endlich mal anfangen. In dem Threadtitel geht es ja darum, wie sich die Grünen die Zukunft des Tourismus vorstellen, und da kann ich sehr viele Dinge nur unterstützen ... was ist denn die Alternative? Die paar übrig Gebliebenen endgültig vertreiben damit man noch die letzte Alm als Baugrund für noch ein Chaletdorf ummünzen kann, das man dann gewinnbringend an die Holländer verscheuern kann? Während alle Zufahrtsstrassen Freitag bis Samstag im Stau ersaufen? Ist das wirklich das Idealbild, das du umsetzungswürdig findest? Mal davon abgesehen, das Skifahren die letzten 30 Jahre immer teurer geworden ist, ganz ohne großen Naturschutz und ohne grüne Regierung ...
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Reginleif
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Dann will ich dir jetzt mal nicht zu nahe treten aber was zur Hölle ist dein Auto mit Gold überzogen und verbrennt irgend ein Edelgas?Wooly hat geschrieben: 10.02.2022 - 00:06
Ich will dir jetzt wirklich nicht zu nahe treten, aber entweder du lebst noch 1954 oder kannst nicht rechnen ... die ungefähren Kosten für einen Kilometer PKW belaufen sich aktuell auf ca. 60 Cent bis 1 Euro, und da sind Umweltbelastung, CO2 und Co. noch gar nicht eingerechnet.
Ich komme mit meinem Auto aktuell auf Kilometerkosten von gut 20ct. Laut ADAC wird meiner mit 22ct angegeben.
Falls du's kurz überschlägig willst.
Benzin 4,8l*1,7€/100=8,16ct
Abschreibung 10500€/200.000km=5,25ct
Kfz Steuer 46€/15.000km=0,31ct
Versicherung 870€/15.000km=5,8ct
Kundendienst 40€/15.000km=0,27ct
Tüv mit Abgasuntersuchung 140€/30.000km=0,46ct
Reifen 200€/40.000km=0,5ct
Macht in Summe 20,75ct. Kundendienst mach ich selbst und kostet mich daher fast nichts, Versicherung bin ich in der Vollkasko hoch eingestuft, das Auto meiner Mutter kostet nichtmal die Hälfte.
Reparaturen hatte ich noch keine, mach ich aber auch vieles selbst, insbesondere auch Verschleißteile wie Bremsen.
Also lass es am Ende 25ct sein, mehr aber sicher nicht.
Ja es gibt wesentlich teurere Autos, aber wer die Fährt hat in der Regel so viel Geld zur Verfügung, dass er sich das mehr an Luxus offenbar auch leisten will.
Klar das ist das was ich zahle. Dass das keine Umweltschäden etc. berücksichtigt ist klar, die zahl ich bisher bei jedem anderen Verkehrsmittel aber auch nicht.
Zu den Abhängigkeiten, du willst anderen halt auch gern vorwerfen was dir grad nicht in deine Denkweise passt oder? Denkst du ernsthaft, dass ich die Abhängigkeiten von Öl oder Gas etc. begrüße? Oder mir dessen nicht bewusst bin? Das ist doch einfach nur gezieltes suchen um ne Basis für Vorwürfe zu haben
Ich habe doch schon mehrfach hier im Forum geschrieben, dass der größte Vorteil der Elektromobilität für mich in der von der Öffentlichkeit unabhängigen Lademöglichkeit besteht... wenn das dann halt auch erfüllt ist.
Und bei manchen Sachen muss ich einfach den Kopf schütteln, wie kommst du darauf, dass ich was gegen eine nachhaltige Energieversorgung habe? Das habe ich nie auch nur im Ansatz gesagt. Oder habe ich je darauf bestanden, dass mein Strom aus der Steckdose gefälligst mit Kohle produziert werden soll, meine Heizung mit Öl laufen muss und mein Verbrenner mit auf Erdöl Basis erzeugtem Sprit? Das Einzige was ich ungern aufgebe ist der Verbrenner, aber womit der läuft ist mir doch egal und ich zahle gerne mehr für E Fuels.
Und natürlich liegt es nahe, dass ich Staus und Abgase in der Stadt begrüße
Ich habe gesagt, eine schlechtere Erreichbarkeit insbesondere von kleinen Geschäften bedeutet oft deren Tod. Das sage ich, weil ich einige Beispiele aus meiner Umgebung dazu habe.
Straßen die jedes Wochenende im Stau ersticken ist auch etwas das gerne irgendwo als Argument hergezogen wird, oft aber gar nicht der Fall ist. Notorisch überlastete Straßen fallen mir in Vorarlberg spontan die Straße von Bregenz bis Dornbirn, die Bregenzerwald Straße im Winter bei schönem Wetter und die Straße ins Montafon ebenfalls bei schönem Wetter ein. Ansonsten kenne ich keine Straße in Vorarlberg die wirklich konstant überlastet ist. Dass es hier und da mal 5-10min länger dauert ist klar, aber das ist alles weit von einem Verkehrskollaps entfernt. Wird aber gern so dargestellt.
Man muss bedenken dass an den meisten Orten ein Straßennetz aus den 50ern den heutigen Verkehr bewältigt und dafür funktioniert es erstaunlich gut.
Brand ist für mich jetzt keine klassische Dauerstaustelle oder ich bin einfach immer so dort, dass ich den Stau verpasse.
Und da du mir so vorwirfst ich würde hinter dem Mond leben. Nur ums nochmal klar zu stellen, ich bin mir der jetzigen Situation, den Problematiken und den eventuellen Missständen durchaus bewusst.
Was mich nur immer wieder sehr skeptische Haltungen zu irgendwelchen "großen Umbrüche" einnehmen lässt ist einfach eine einigermaßen realistische Einschätzung des Menschen, sowie die Qualität der Politik und der Planung solcher Konzepte. Und hier hat die Vergangenheit immer und immer wieder gezeigt, dass massive Fehlentscheidungen getroffen werden, Baukosten um ein vielfaches höher werden oder Konzepte krachend nach kürze wieder über den Haufen geworfen werden weil deren Akzeptanz oh Wunder deutlich hinter den Prognosen blieb.
Bisher haben solche "Umstrukturierungsideen" selten die Sturheit, Bequemlichkeit und das Verlangen des Menschen nach Luxus realistisch erfasst. Soll heißen wer das Geld hat (das muss man heute wenn man zu denen gehört die sich Skifahren leisten können) gönnt sich Luxus und bevor er es in Kauf nimmt auf seinen Luxus zu verzichten, weicht er halt auf die nächste Alternative aus und fährt Ort x einfach nicht mehr an. So ist es in meiner Umgebung bisher immer gelaufen.
Will man dass die Leute nicht ausweichen muss man mit attraktiven Alternativen locken und sich nicht in einem gegeben Umfeld schlechter positionieren als das Umfeld.
Und bevor mir auch hier wieder irgendwas vorgeworfen wird. Nein ich würde auch nicht alles besser machen, nein ich habe keine Ahnung wie ich diverse Strukturwandel managen würde, nein ich bin auch vielerorts durchaus nicht zufrieden mit dem jetzigen Zustand und nein ich wollte auch nicht der Entscheidungsträger in den entsprechenden Positionen sein, weil es immer unzufriedene Parteien gibt.
Was mich aber noch interessieren würde und da geht's mir wieder um die realistische Betrachtung des großen Ganzen. Die Abhängigkeit von Gas/Öl etc. ist offensichtlich schlecht, das sollte jeder Trottel spätestens in den letzten Jahren gemerkt haben. Was ich mich eher Frage ist, ja wo kommen denn bitte die ganze Solaranlagen her, wer liefert uns Lithium, woher kommt das Kupfer für Elektromotoren und Kabel? Großteils mal sicher nicht aus Deutschland oder Österreich.
Wo soll sich hier was verbessern? Das einzige was passiert ist doch nur, dass sich die Abhängigkeiten verschieben. Länder werden an Macht verlieren und andere aufsteigen weil wie bisher auch schon die ganze Welt auf sie baut.
Ich stimme dir voll und ganz zu, dass die jetzige Situation suboptimal ist und auf vielen Missständen basiert. Ich bin nicht so naiv und dumm dass ich das nicht sehe, nur der Realist der sieht, dass das auch in Zukunft nicht besser wird.
Und eine Sache noch, ja die aktuellen Lieferengpässe gibt es, aber doch auch die Grüne Politik in Deutschland ist stark daran schuld, dass die Enegiepreise so steigen. Benzin hat in Österreich 2018 schon etwa 1,40€/l gekostet und liegt da aktuell wieder. Deutschland war 2018 bei 1,45€/l und liegt aktuell jenseits der 1,60€/l. Und daran ist zu einem großen Teil auch die neue Co2 Steuer schuld. Die bei weitem nicht nur das Auto verteuert, sonder hauptsächlich jegliche Produktion und jeglichen Transport und den Standort Deutschland damit noch unattraktiver macht als er es aufgrund der hohen Produktionskosten eh schon ist. Und auch am Gaspreis ist die Europäische Politik nicht ganz unschuldig, wenn man die Länder sanktioniert von denen man weiß, dass sie macht haben und man selbst von ihnen abhängt ist das in meinen Augen nicht unbedingt der schlauste Schachzug. Aber ich bin ja kein Politiker und kann da nicht mitreden
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Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
So lange der ÖPNV so bescheiden bleibt, wie er jetzt ist wird das nix, egal wie teuer das wird. Muss halt an anderen Sachen gespart werden, was wieder Arbeitsplätze kostet.
Ich wohne in einem nicht gerade dünn besiedeltem Gebiet, aber ich muss für 20km mit dem Auto bei Nutzung von Bus und Bahn 4x Umsteigen. Um zu meinem normalen Arbeitsbeginn um 7:15 Uhr dazu sein, müsste ich um 5:35 Uhr los, mit dem Auto starte ich um 6:45 Uhr. Und ich muss nicht bei Wind und Wetter zur Haltestelle laufen, muss nicht drauf achten, wann fhrt der Bus zum Feierabend. Ist doch keine Frage, was die große Masse bei so Bedingungen macht. Und allein der Glaube fehlt mir, das sich da was dran ändert.
Auf Fahrten in dem Urlaub wird es nicht viel besser sein.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Bei mir ist auch so. Mit dem Auto brauche ich ca 15 min bis der Arbeit (Luxus ich weiß), mit dem Fahrrad ca 25 min, laufen ca 40 min und mit ÖPNV ca 45 min (Bus + Sbahn + Bus).
Aber ich kann das akzeptieren. Wenn die Kinder größer sind, kann ich ein bisschen früher los fahren (Fahrrad oder laufen)
Aber wie kann man mit zwei Kindern im Urlaub ohne Auto? Sommerurlaub ist nicht sooo schwierig aber Skiurlaub? mit 3 Koffer, 4 x Ski / Skischuhe und mindestens 4mal odrer 5mal umsteigen? zb Bus bis dem Bahnhof, dann SBahn bis Stuttgart HBF, dann irgendwo umsteigen (1mal oder 2mal?) , dann wieder Bus oder Hotel Shuttle Service etc. Und wenn die Kinder 14 oder 16 sind , dann ok.... Aber mit Kinder U10, es ist einfach unmöglich. Obwohl mit dem Zug viel besser und bequemer für mich ist. Ich weiß nicht ob das in der Schweiz möglich ist, aber momentan in DE, das sehe ich als unmöglich.
Aber ich kann das akzeptieren. Wenn die Kinder größer sind, kann ich ein bisschen früher los fahren (Fahrrad oder laufen)
Aber wie kann man mit zwei Kindern im Urlaub ohne Auto? Sommerurlaub ist nicht sooo schwierig aber Skiurlaub? mit 3 Koffer, 4 x Ski / Skischuhe und mindestens 4mal odrer 5mal umsteigen? zb Bus bis dem Bahnhof, dann SBahn bis Stuttgart HBF, dann irgendwo umsteigen (1mal oder 2mal?) , dann wieder Bus oder Hotel Shuttle Service etc. Und wenn die Kinder 14 oder 16 sind , dann ok.... Aber mit Kinder U10, es ist einfach unmöglich. Obwohl mit dem Zug viel besser und bequemer für mich ist. Ich weiß nicht ob das in der Schweiz möglich ist, aber momentan in DE, das sehe ich als unmöglich.
Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Ich weiß nicht, wo dieses Beharren auf den 20-40 Cent her kommt ... scheint wirklich ein Mythos zu sein, seltsamerweise sagt inzwischen selbst der ADAC 40-80 Cent pro Kilometer, und das ist der ADAC ... es gibt darüber inzwischen auch genug Studien, ich hänge mal ein paar an. Und da geht es nicht nur um die Kosten, sondern vor allen um die Fehleinschätzung die man über die Kosten trifft. Ich habe vor über 10 Jahren mich mal mit meinem Steuerberater hingesetzt, und wirklich mal ausgerechnet (natürlich auch hier ohne Klimakosten etc.), was mich meine zwei PKWß s als Selbständiger wirklich kosten. danach habe ich erst mal einen abgeschafft un begonnen, alle größeren Strecken wenn es irgend geht per Zug/öffentliche Verkehrsmittel zu fahren. Was eine Umstellung war, aber ging.Und hat viel Geld gespart.
Forsa:
https://www.saechsische.de/wie-teuer-au ... 99453.html
RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung:
https://www.spiegel.de/auto/autokauf-de ... 88f53b93c4
Geo, ein wenig über den Tellerrand:
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit ... 76032.html
Und noch einmal, es geht nicht darum, das der öffentliche Nahverkehr, gerade in den ländlichen Gegenden, nicht oft grauenvoll ist, das ist er. Aber was spricht dagegen, das zu ändern? Was spricht dagegen, endlich mal ein paar Weichen weg vom Individualverkehr zu stellen? Julian hat ja recht, man muss eine Alternative anbieten. Und genau das steht in dem Program der Grünen, Alternativen für Verkehr, für Tourismus, für Versorgung ... aber man muss es halt auch wollen und etwas dafür ändern. Wir müssen doch wirklich nur ein wenig über unseren Tellerrand zum nachbarn Schweiz schauen, das ist das Ganze überhaupt kein Problem.
Das schönste und gleichzeitig entlarvendste Grünen Bashing war die Reaktion auf die Aussagen von Özdemir zu Tierwohl, Fleischherstellung, Geld für die Bauern etc. ... ein Thema, was wohl seit 10 Jahren massiv auf der Agenda ist, JEDER den du fragst stimmt zu das das eine Sauerei ist, von CDU bis Grünen, von Bauernverband bis Agrarwissenschaftlern ... aber am nächsten tag steht als erstes in der BILD, "Die Grünen nehmen uns unsere Schnitzel weg" ....
Wenn du das liest, dann weißt du auch, das es inzwischen nicht mehr um Umweltschutz oder Nachhaltigkeit geht, sondern um politische Lager. E-Auto, öffentlicher Nahverkehr, Gendern, Windräder ... alles Themen, die nicht mehr aus dem Sinn heraus diskutiert werden, sondern nur noch als politischer Schlagabtausch. Deswegen auch noch einmal, ein Großteildes Programs der Voralberger Grünen könnte auch genau so im FPÖ Wahlprogramm stehen, wenn die ihre Ideale ernst nehmen würden.
Zum Schluß noch etwas zur letzten Meile, funktioniert hervorragend, selber schon mit gefahren:
https://www.eva-shuttle.de
und noch die "analoge" Alternative, funktioniert auch sehr gut:
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inha ... e7882.html
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Und noch einmal, es geht nicht darum, das der öffentliche Nahverkehr, gerade in den ländlichen Gegenden, nicht oft grauenvoll ist, das ist er. Aber was spricht dagegen, das zu ändern? Was spricht dagegen, endlich mal ein paar Weichen weg vom Individualverkehr zu stellen? Julian hat ja recht, man muss eine Alternative anbieten. Und genau das steht in dem Program der Grünen, Alternativen für Verkehr, für Tourismus, für Versorgung ... aber man muss es halt auch wollen und etwas dafür ändern. Wir müssen doch wirklich nur ein wenig über unseren Tellerrand zum nachbarn Schweiz schauen, das ist das Ganze überhaupt kein Problem.
Das schönste und gleichzeitig entlarvendste Grünen Bashing war die Reaktion auf die Aussagen von Özdemir zu Tierwohl, Fleischherstellung, Geld für die Bauern etc. ... ein Thema, was wohl seit 10 Jahren massiv auf der Agenda ist, JEDER den du fragst stimmt zu das das eine Sauerei ist, von CDU bis Grünen, von Bauernverband bis Agrarwissenschaftlern ... aber am nächsten tag steht als erstes in der BILD, "Die Grünen nehmen uns unsere Schnitzel weg" ....
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Sorry, es geht bei mir nicht um ländlichen Raum, sondern Ballungsgebiet NRW.
Und ich bin ganz ehrlich, es geht vielfach gar nicht um Geld. 1. Ich habe keinen Bock, bei Wind und Wetter, erst zur Bushaltstelle zu laufen, im ungünstigsten Fall nass im Bus zu sitzen dann wieder draußen zu stehen, auf den Anschluss zu warten, und zum Schluss nochmal 10 Minuten durch Regen zu laufen, um dann nass im Büro anzukommen. 2. Nachmittags mache ich dann Feierabend, wenn ich fertig bin und dann will ich zügig los. 20 Minuten auf den Bus warten ist Zeitverschwendung. 3. Sehr oft erledige ich Dinge auf dem Weg. Erst mit dem ÖPNV nach Hause, um dann mit dem Auto wieder los?
Die idealen Vorstellungen der Umweltversteher passen seltenst zu den Lebenswirklichkeiten.
Und ich bin ganz ehrlich, es geht vielfach gar nicht um Geld. 1. Ich habe keinen Bock, bei Wind und Wetter, erst zur Bushaltstelle zu laufen, im ungünstigsten Fall nass im Bus zu sitzen dann wieder draußen zu stehen, auf den Anschluss zu warten, und zum Schluss nochmal 10 Minuten durch Regen zu laufen, um dann nass im Büro anzukommen. 2. Nachmittags mache ich dann Feierabend, wenn ich fertig bin und dann will ich zügig los. 20 Minuten auf den Bus warten ist Zeitverschwendung. 3. Sehr oft erledige ich Dinge auf dem Weg. Erst mit dem ÖPNV nach Hause, um dann mit dem Auto wieder los?
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Und ich weiß nicht was du jetzt an meiner Rechnung nicht verstanden hast.Wooly hat geschrieben: 10.02.2022 - 12:14 Ich weiß nicht, wo dieses Beharren auf den 20-40 Cent her kommt ... scheint wirklich ein Mythos zu sein, seltsamerweise sagt inzwischen selbst der ADAC 40-80 Cent pro Kilometer, und das ist der ADAC ... es gibt darüber inzwischen auch genug Studien, ich hänge mal ein paar an. Und da geht es nicht nur um die Kosten, sondern vor allen um die Fehleinschätzung die man über die Kosten trifft. Ich habe vor über 10 Jahren mich mal mit meinem Steuerberater hingesetzt, und wirklich mal ausgerechnet (natürlich auch hier ohne Klimakosten etc.), was mich meine zwei PKWß s als Selbständiger wirklich kosten. danach habe ich erst mal einen abgeschafft un begonnen, alle größeren Strecken wenn es irgend geht per Zug/öffentliche Verkehrsmittel zu fahren. Was eine Umstellung war, aber ging.Und hat viel Geld gespart.
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Gerne auch hier nochmal die Einschätzung des ADAC zu meinem Auto wenn du's nicht glauben willst.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/a ... lters=true
In der Kleinwagenklasse zahlt man niemals mehr als 30ct pro Kilometer. Meiner ist sehr teuer versichert, wäre ich nicht mit hohem Prozentsatz eingestiegen und hätte nur ne Haftpflicht würden sich die Kosten hierfür noch auf weniger als die Hälfte reduzieren. Dazu tanke ich in Österreich für 1,4€/l und nicht 1,7€ wie ich gerechnet habe. Tatsächlich würde ich also sogar für unter 20ct/km fahren können.
Was ist denn an der Rechnung bitte falsch? Für die Fahrzeugklasse die ich fahre sind die Kilometerkosten nicht höher.
Deine 40-80ct sind für einen Kombi oder was größeres realistisch, nicht für einen Kleinwagen. Und wenn es nur um die Mobilität geht reicht ein Kleinwagen ja wohl mehr als aus.
Da stimme ich dir allerdings absolut zu. In meinem Kopf herrscht nur der Gedanke vor wundert das jemanden? In irgend einem Punkt trägt ja sogar jeder dazu bei indem er irgendwelche Interessen vertritt.Das schönste und gleichzeitig entlarvendste Grünen Bashing war die Reaktion auf die Aussagen von Özdemir zu Tierwohl, Fleischherstellung, Geld für die Bauern etc. ... ein Thema, was wohl seit 10 Jahren massiv auf der Agenda ist, JEDER den du fragst stimmt zu das das eine Sauerei ist, von CDU bis Grünen, von Bauernverband bis Agrarwissenschaftlern ... aber am nächsten tag steht als erstes in der BILD, "Die Grünen nehmen uns unsere Schnitzel weg" ....
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Die größte Lüge ist seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten "wir wollen kleine Familiäre Höfe und Betriebe unterstützen". Ich lebe ja noch selbst auf dem Hof und seit Jahrzehnten passiert exakt das Gegenteil. Förderprämien und billig Importe lenken alles in Richtung Masse und billigst produziert.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
klar, sowas wie einen Golf 1.5 TSI - der liegt laut ADAC bei 49,5ct/km --> https://assets.adac.de/image/upload/v16 ... whgbcz.pdfJulian96 hat geschrieben: 09.02.2022 - 21:42as sind über 45ct pro Kilometer, da braucht man schon ein eher gehobenes Auto um auf die Kilometerkosten zu kommen.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Interessant; das ganze Dacia Sortiment liegt bei unter 45ct/kmalbe-fr hat geschrieben: 10.02.2022 - 13:10klar, sowas wie einen Golf 1.5 TSI - der liegt laut ADAC bei 49,5ct/km --> https://assets.adac.de/image/upload/v16 ... whgbcz.pdfJulian96 hat geschrieben: 09.02.2022 - 21:42as sind über 45ct pro Kilometer, da braucht man schon ein eher gehobenes Auto um auf die Kilometerkosten zu kommen.
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
bei den Anschaffungskosten haut halt der Wertverlust nicht rein... aber ehrlich wer will schon Dacia fahren?icedtea hat geschrieben: 10.02.2022 - 13:18 Interessant; das ganze Dacia Sortiment liegt bei unter 45ct/km![]()
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
also mein Kleinwagen wird vom ADAC mit 55,9 ct/km gelistet und das halte ich fuer durchaus realistisch, wenn nicht zu niedrig angesetzt, da ich damit <5 Mm/Jahr fahre.Julian96 hat geschrieben: 10.02.2022 - 12:52 In der Kleinwagenklasse zahlt man niemals mehr als 30ct pro Kilometer.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Noch ein Einwurf zum Ursprungsthema: Der Text könnte auch aus einem Werbeprospekt des Tourismusbüros sein; heile Welt und sicher alles sehr schön. Aber wie auch die Werbeprospekte an einigen Stellen eher Wunschvorstellung als realistisches Szenario
Das muss allerdings nicht heißen, dass nicht einiges durchaus so oder so ähnlich überlegenswert wäre; man sollte, wie so oft meiner Meinung nach, nicht alles als die "absolute Wahrheit" ansehen wollen
Das muss allerdings nicht heißen, dass nicht einiges durchaus so oder so ähnlich überlegenswert wäre; man sollte, wie so oft meiner Meinung nach, nicht alles als die "absolute Wahrheit" ansehen wollen
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Reginleif
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Man kauft sich auch keinen VW bzw. einen Golf wenn man nur ein Auto willalbe-fr hat geschrieben: 10.02.2022 - 13:10 klar, sowas wie einen Golf 1.5 TSI - der liegt laut ADAC bei 49,5ct/km --> https://assets.adac.de/image/upload/v16 ... whgbcz.pdf
Aber die Liste ist an sich ist interessant.
Nur werde ich so nie rechnen weil ich nie so blöd sein werde und mir einen Neuwagen zu lege und den nach 5 Jahren wieder verkaufe sodass ich dann auf unter 100.000km den größten Teil vom Fahrzeugwert schon verloren habe.
Zuletzt geändert von Reginleif am 10.02.2022 - 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
ich hatte da jetzt bewusst ein Fahrzeug aus dem unteren Qualitätssegment (und damit halt nicht in der von dir genannten gehobenen Klasse) gewaehlt.Julian96 hat geschrieben: 10.02.2022 - 14:02Man kauft sich auch keinen VW bzw. einen Golf wenn man nur ein Auto willalbe-fr hat geschrieben: 10.02.2022 - 13:10 klar, sowas wie einen Golf 1.5 TSI - der liegt laut ADAC bei 49,5ct/km --> https://assets.adac.de/image/upload/v16 ... whgbcz.pdf![]()
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Ab Stuttgart gibt es mehrmals täglich Direktverbindungen nach Bischofshofen, Radstadt und Schladming (ab 7:58, 13:58), Bischofshofen, St. Johann i. P., Dorfgastein, Bad Gastein, Mallnitz und Villach (ab 9:58, 11:58, 15:58), außerdem nach Bludenz, Langen am Arlberg, Landeck-Zams, Imst-Pitztal, Innsbruck (ab 7:44), Bludenz, Langen, St. Anton, Landeck-Zams, Imst-Pitztal, Ötztal, Innsbruck (ab 12:57) und nach Immenstadt, Sonthofen, Fischen und Oberstdorf (ab 14:58).turms hat geschrieben: 10.02.2022 - 11:23 Aber wie kann man mit zwei Kindern im Urlaub ohne Auto? Sommerurlaub ist nicht sooo schwierig aber Skiurlaub? mit 3 Koffer, 4 x Ski / Skischuhe und mindestens 4mal odrer 5mal umsteigen? zb Bus bis dem Bahnhof, dann SBahn bis Stuttgart HBF, dann irgendwo umsteigen (1mal oder 2mal?)
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
das ist vermutlich eher eine psychologische Blockade, wenn es gehen muss, klappt das auch. Ich bin mal mit meinen damals 2 U10 Kindern nach Colorado, gut fuer den Weg zum Bahnhof hab ich mir das Taxi geleistet, aber es war gar kein Problem das Gepaeck fuer 4 Personen zu zweit zu handeln und gleichzeitig noch die Kinder zu kontrollieren.tauernjunkie hat geschrieben: 10.02.2022 - 14:19Ab Stuttgart gibt es mehrmals täglich Direktverbindungen nach Bischofshofen, Radstadt und Schladming (ab 7:58, 13:58), Bischofshofen, St. Johann i. P., Dorfgastein, Bad Gastein, Mallnitz und Villach (ab 9:58, 11:58, 15:58), außerdem nach Bludenz, Langen am Arlberg, Landeck-Zams, Imst-Pitztal, Innsbruck (ab 7:44), Bludenz, Langen, St. Anton, Landeck-Zams, Imst-Pitztal, Ötztal, Innsbruck (ab 12:57) und nach Immenstadt, Sonthofen, Fischen und Oberstdorf (ab 14:58).turms hat geschrieben: 10.02.2022 - 11:23 Aber wie kann man mit zwei Kindern im Urlaub ohne Auto? Sommerurlaub ist nicht sooo schwierig aber Skiurlaub? mit 3 Koffer, 4 x Ski / Skischuhe und mindestens 4mal odrer 5mal umsteigen? zb Bus bis dem Bahnhof, dann SBahn bis Stuttgart HBF, dann irgendwo umsteigen (1mal oder 2mal?)
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Ja, wenn muss dann muss...
Ich habe das auch gemacht bis Flughafen - GR und zurück.
Allerdings war kein Skiurlaub und war viel Bequemer.
Wenn man mit dem Auto bis Bahnhof und zurück ist auch möglich. Aber 100% ohne Auto d.h. alle Drum und Dran bis der Haltestelle, mit dem Bus bis Bahnhof, aussteigen, auf die SBahn warten, wieder alles schleppen in der Bahn, mit SBahn bis Stuttgart HBF, wieder aussteigen und 13 min Fußweg , dann einsteigen (endlich).... nope...das kann ich nicht momentan.
Wenn DB eine Dienstleistung hat, wie in der Schweiz die Gepäcke von Zuhause abholen und bis dem XXXX Hotel transportieren, dann mache ich das gerne. Das wäre super.
Ich glaube früher GPS machte etwas ähnliches. Heute weiß ich nicht.
Ich habe das auch gemacht bis Flughafen - GR und zurück.
Allerdings war kein Skiurlaub und war viel Bequemer.
Wenn man mit dem Auto bis Bahnhof und zurück ist auch möglich. Aber 100% ohne Auto d.h. alle Drum und Dran bis der Haltestelle, mit dem Bus bis Bahnhof, aussteigen, auf die SBahn warten, wieder alles schleppen in der Bahn, mit SBahn bis Stuttgart HBF, wieder aussteigen und 13 min Fußweg , dann einsteigen (endlich).... nope...das kann ich nicht momentan.
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Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Die Grünen und ihre Tourismus-Vorstellungen [ORF]
Also vor Corona-Zeiten sind wir aus Hamburg grundsätzlich mit dem Zug nach Gastein gefahren, gerade mit den beiden Kindern. Eine lange Autofahrt war in Zeiten vor I-Pad & Co ziemlich laaaangweilig. Im Zug hat man sich ein Abteil reserviert, die Kinder haben nach kurzer Zeit irgendwo anders im Zug andere Kinder kennen gelernt und dann war es sehr gemütlich. Ein riesen Vorteil natürlich, dass Gastein Eurocity-Halt ist und wir alle Klamotten unten haben, also eigentlich alle nur mit einem kleinen Koffer anreisen müssen. Ich vermeide mittlerweile aus Bequemlichkeit überall, wo es geht, das Auto. Das ist im Grunde so bescheuert, sich in eine Blechkiste zu setzen und da 10h selbst runter zu gurken, wo es doch Züge gibt, die sowieso dahin fahren. Wir hatten es hier ja schon mal in einen anderen Fred über Zukunft des ÖPNV.
Vor 2 Wochen bin ich noch bis 14:00 Uhr in Gastein Ski gefahren und dann direkt von der Piste 50 Meter Fußweg ab in den Eurocity nach München. Sehr kommod und das ist m.E. auch die Zukunft. 80% der Energie der Skigebiete wird nicht etwa beim Kunstschnee sondern bei der Anreise der Gäste verbraucht. Das hat man zwar beim Badeurlaub auch, aber nur den Skifahrern wirft man es komischerweise vor. Ist ja auch egal, wir steigen trotzdem auf die Bahn um, nicht nur aus ökologischen Motiven, sondern weil es einfach die bequemere Variante ist.
Gepäck kann man auch mit DHL und Hermes versenden.
Vor 2 Wochen bin ich noch bis 14:00 Uhr in Gastein Ski gefahren und dann direkt von der Piste 50 Meter Fußweg ab in den Eurocity nach München. Sehr kommod und das ist m.E. auch die Zukunft. 80% der Energie der Skigebiete wird nicht etwa beim Kunstschnee sondern bei der Anreise der Gäste verbraucht. Das hat man zwar beim Badeurlaub auch, aber nur den Skifahrern wirft man es komischerweise vor. Ist ja auch egal, wir steigen trotzdem auf die Bahn um, nicht nur aus ökologischen Motiven, sondern weil es einfach die bequemere Variante ist.
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Rossignol Hero Elite ST TI (2023) 167 Länge
Blizzard Anomaly 84: 125/84/108 mm 182 Länge
Atomic Access: 126/100/118 mm 181 Länge
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