Die DSB habe ich 2016 noch mit alten Sesseln gefilmt, dementsprechend gibt es dazu keine Fotos. Ansonsten ist das eine sehr schöne Auffahrt, wo man sich gemütlich auf den Skitag einstimmen kann. Sobald man den Hang mit den Schönleitenliften sieht, fährt das Adrenalin so langsam hoch. Die Lage dort oben ist nämlich wirklich schön.
Wetter: Leicht bewölkt bis sonnig. Wenig Wind. Sehr angenehme Witterung mit einigen stimmungsvollen Momenten.
Wartezeiten: An der DSB am Beginn des Skitags ein paar Minuten, was aber nicht wirklich ins Gewicht fällt. Sind sowieso nur 1x damit hoch. An den Schleppliften ging es immer relativ zügig voran, kann mich nicht erinnern, dass mir da etwas unangenehm aufgefallen wäre.
Geöffnete Lifte/Pisten: Alle/alle.
An-/Abfahrt: Hin über die Autobahn und zurück über die B20 samt Josefsberg, Annaberg etc. Zeitlich nicht viel Unterschied, allerdings verbrauchst über die Berge klarerweise mehr Sprit.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Start am Gretlhöhlift. Im Bild sein Antrieb. Das rechtwinklige Portal verrät schon den Hersteller, nämlich Nemetz. Im Hintergrund die Schönleitenlifte samt Pisten zu sehen.
Im Gretlhöhlift.
Links die Bergstation vöm Gretlhöhlift, auch hier wieder der Hersteller Nemetz deutlich zu erkennen. Rechts sieht man, wie der Eisentallift aus dem Wald herauskommt.
Auf der rechten Piste vom Gretlhöhlift. Im Stützenportal ist im Hintergrund die Bergstation der DSB zu sehen.
Wenn man hier fährt, dann bemerkt man früher oder später die Bergstation vom Eisentallift.
Skifahren nach 4 Jahren war kein Problem, ich fuhr gleich munter weiter zum zweiten Tellerlift, dem Kreuzlift. Hier seine Talstation und Piste zu sehen. Rechts hinten wieder die Schönleitenlifte.
Im Kreuzlift, diesmal ist Doppelmayr der Hersteller.
Besonderheit: Fliegende Umlenkung am Berg.
Auf der Piste vom Kreuzlift. Unten neben dessen Talstation auch wieder die Bergstation der DSB zu sehen.
Nun zum Eisentallift. Seine Umlenkung befindet sich am Gegenhang. Ich bin da natürlich zwecks Video hin. Hier der Blick von der eigentlichen Talstation auf die Trasse.
Talstation Eisentallift. Etwas überrascht war ich, dass er schon Lochscheiben hat, passen nicht so ganz zu den Gitterportalen. Aber gut, ist Jammern auf hohem Niveau, der Lift ist dennoch auf seine Art ganz besonders.
Blick vom Einstieg zurück zur Umlenkung. Quasi das Gegenfoto zum vorletzten Bild.
Im Eisentallift. Herrliche Stimmung mit Wald, Gitterportalstützen und Sonne.
Links Bergstation Eisentallift, rechts Bergstation Gretlhöhlift. Das war einer der Stimmungsmomente, wo ich bewusst länger stehen blieb und einfach nur atmete.
Nun geht es zum Schönlietenlift 1. Im Bild seine Trasse sowie die Piste.
Antrieb Schönleitenlift 1 mit Trasse im Hintergrund.
Im Schönleitenlift 1. Baujahr 2018, also alleine deshalb, dass man hier keine KSB etc aufstellte, 100 Daumen an das Skigebiet! Einziges Manko ist, dass die Schönleitenlifte nicht auf Vollgas fahren. Da ginge noch mehr. Der Lift ist in gewisser Weise die Hauptanlage hier heroben, der hat also mehr zu arbeiten als alle anderen. Zum Üben gibt es hier genug Müglichkeiten. Also könnten sie den ruhig auf Eichenhof2 Tempo laufen lassen.
Bergstation Schönleitenlift 1, klassische starre Umlenkung.
Blick hinauf richtung Schönleitenhaus, das zu dem Zeitpunkt wohlgemerkt geschlossen war. Im Bild außerdem beide Sektionen der Schönleitenlifte zu sehen. Wenn man hier eine Sektion gebaut hätte, wäre der Lift so ca 1000 m lang. Ich finde es so gut gelöst, vor allem weil dann Anfänger auch im obersten Bereich des Skigebiets mit dem Schönleitenlift 2 eine Möglichkeit zum Üben haben. Ansonsten finde ich die Kombination "beide Sektionen hochfahren und dann bis zur Talstation vom unteren Lift abfahren" sehr gut.
Blick von der Bergstation Schönleitenlift 1 auf die Talstation vom Schönleitenlift 2. Das Panorama hier heroben kann sich schon sehen lassen.
Antrieb und Trasse vom Schönleitenlift 2. Links oben wieder das Schönleitenhaus zu sehen.
Im Schönleitenlift 2. Ganz hinten rechts könnt ihr sogar die Bergstation vom Paradieslift sehen.
Bergstation Schönleitenlift 2. Wohlgemerkt der höchste Punkt des Skigebiets.
Zum Schluss ging es zum Paradieslift. Blick vom Ausstieg die Piste und Trasse hinab.
Paradieslift samt linker Piste und Panorama.
Talstation Paradieslift, der zweite Nemetz in dem Skigebiet. Er hat ein gutes Tempo, das sollten die Schönleitenlifte auch fahren. Das Anfahren hat hier einen sehr schönen Sound.
Im Paradieslift. Puncto Geschwindigkeit macht er seinem Namen alle Ehre.
Bergstation Paradieslift. So wie zuvor beim Kreuzlift verrät auch hier das rechtwinklige Portal den bereits erwähnten Hersteller.
Am Ende des Tages noch etliche Male die Schönleitenhänge gefahren.
Zum Schluss noch die Brücke vom Eisentallift. Da geht ja bekanntlich die Talabfahrt hinunter.
Das Skigebiet ist für Anfänger ideal. Da kann man wirklich perfekt Liftfahren lernen. Wenn ich jetzt ein Kind hätte, würde ich mit ihm auch nach Aflenz fahren. Bürgeralm und Unterberg sind so meine Favoriten hier in der näheren Umgebung. Beim Paradieslift hatte ich auch noch etliche Zeit mit dem BL Thomas geredet. Auch da merkte ich, dass er sich für seine eigenen Lifte interessiert. Dementsprechend bin ich für all die schöne Zeit in diesem Skigebiet dankbar. Sei es jetzt mein einziger Skitag 2021 oder der Herbstausflug 2016, als wir den ganzen Tag mit den noch alten Sesseln an der DSB auf und ab fuhren.
Hier noch der Vollständigkeit halber mein Video von der DSB - noch mit alten Sesseln:
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