Was es alles braucht für eine Wintersportnation
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Chlosterdörfler
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Was es alles braucht für eine Wintersportnation
Wer diesen Artikel unten liesst der stellt fest, dass es mehr braucht als nur Schneeberge mit Skipisten.
Artikel: https://www.zeit.de/sport/2022-02/olymp ... ettansicht
abgerufen am 20.02.2022
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abgerufen am 20.02.2022
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valdebagnes
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Re: Was es alles braucht für eine Wintersportnation
Naja, in DACH eigentlich auch, oder?"In Argentinies Skigebieten kosten Essen, Logis, Skipass, gute Trainer schnell mehr als 10.000 Peso. Das sind dreißig Prozent vom monatlichen Mindestlohn. Pro Tag!
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Chlosterdörfler
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Re: Was es alles braucht für eine Wintersportnation
Die Fragestellung ist wie viele Einheimische Familien in Argentinien haben ein Einkommen dass sie das Skifahren leisten können.
Gemäss Verlinkter Artikel gab es schon vor Covid-19 ein Rückgang der Skifahrer dort. Aus den Demographie Daten von Argentinien müsste der umkehrte Effekt feststellbar sein. Also Kinder hätte es genug für die Skischule. Nur können sich dass immer weniger Eltern leisten.
Länderdaten: https://www.laenderdaten.info/Amerika/A ... /index.php
Quelle: https://www.laenderdaten.info/Amerika/A ... rismus.php
abgerufen am 21.02.2022
Zum Vergleich die DACH Daten
abgerufen am 21.02.2022
Der nächste Schritt wäre die Stellenprozente im Tourismussektor und die Lohnleistungen daraus zu vergleichen. Um herauszufinden wie Beschäftigten aus diesem Sektor das Skifahren leisten können. Diesen Vergleich könnten man auch im Bildungssektor machen und usw..
Gemäss Verlinkter Artikel gab es schon vor Covid-19 ein Rückgang der Skifahrer dort. Aus den Demographie Daten von Argentinien müsste der umkehrte Effekt feststellbar sein. Also Kinder hätte es genug für die Skischule. Nur können sich dass immer weniger Eltern leisten.
Länderdaten: https://www.laenderdaten.info/Amerika/A ... /index.php
Tourismus in Argentinien
Argentinien verzeichnete im Jahr 2019 insgesamt 7 Millionen Touristen und lag damit nach absoluten Zahlen weltweit auf Platz 27.
Ohne die Größe des Landes mit einzubeziehen, mag eine solche Rangliste nicht viel Aussagekraft zu haben. Rechnet man die Zahl der Touristen auf die Einwohner von Argentinien um, so ergibt sich ein etwas vergleichbareres Bild: Mit 0,16 Touristen pro Einwohner lag Argentinien im weltweiten Vergleich auf Platz 98. In Süd-Amerika hinter Chile auf Platz 4.
Argentinien erwirtschaftete hiermit in 2019 allein im Tourismus-Sektor rund 5,05 Milliarden Euro. Dies entspricht 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und circa 16 Prozent aller internationalen Tourismuseinnahmen in Süd-Amerika.
Quelle: https://www.laenderdaten.info/Amerika/A ... rismus.php
abgerufen am 21.02.2022
Zum Vergleich die DACH Daten
Quelle: https://www.laenderdaten.info/Tourismus in Deutschland
Deutschland verzeichnete im Jahr 2019 insgesamt 40 Millionen Touristen und lag damit nach absoluten Zahlen weltweit auf Platz 14.
Dass größere Länder in einem Vergleich der absoluten Gästezahlen regelmäßig besser abschneiden, liegt auf der Hand. Rechnet man die Zahl der Touristen auf die Einwohner Deutschlands um, so ergibt sich ein etwas vergleichbareres Bild: Mit 0,48 Touristen pro Einwohner lag Deutschland im weltweiten Vergleich auf Platz 104. In West-Europa hinter Belgien auf Platz 9.
Deutschland erwirtschaftete hiermit in 2019 allein im Tourismus-Sektor rund 51,99 Milliarden Euro. Dies entspricht 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und circa 27 Prozent aller internationalen Tourismuseinnahmen in West-Europa.
Tourismus in Österreich
Österreich verzeichnete im Jahr 2019 insgesamt 32 Millionen Touristen und lag damit nach absoluten Zahlen weltweit auf Platz 20.
Dass kleinere Länder in einem Vergleich der absoluten Gästezahlen regelmäßig schlechter abschneiden, liegt auf der Hand. Rechnet man die Zahl der Touristen auf die Einwohner von Österreich um, so ergibt sich ein etwas vergleichbareres Bild: Mit 3,6 Touristen pro Einwohner lag Österreich im weltweiten Vergleich auf Platz 34. In West-Europa nach dem Fürstentum Monaco auf Platz 2.
Österreich erwirtschaftete hiermit in 2019 allein im Tourismus-Sektor rund 22,59 Milliarden Euro. Dies entspricht 6,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und circa 12 Prozent aller internationalen Tourismuseinnahmen in West-Europa.
Tourismus in der Schweiz
Die Schweiz verzeichnete im Jahr 2019 insgesamt 12 Millionen Touristen und lag damit nach absoluten Zahlen weltweit auf Platz 40.
Dass kleinere Länder in einem Vergleich der absoluten Gästezahlen regelmäßig schlechter abschneiden, liegt auf der Hand. Rechnet man die Zahl der Touristen auf die Einwohner der Schweiz um, so ergibt sich ein etwas vergleichbareres Bild: Mit 1,4 Touristen pro Einwohner lag die Schweiz im weltweiten Vergleich auf Platz 59. In West-Europa hinter Luxemburg auf Platz 5.
Die Schweiz erwirtschaftete hiermit in 2019 allein im Tourismus-Sektor rund 18,99 Milliarden Euro. Dies entspricht 2,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und circa 10 Prozent aller internationalen Tourismuseinnahmen in West-Europa.
abgerufen am 21.02.2022
Der nächste Schritt wäre die Stellenprozente im Tourismussektor und die Lohnleistungen daraus zu vergleichen. Um herauszufinden wie Beschäftigten aus diesem Sektor das Skifahren leisten können. Diesen Vergleich könnten man auch im Bildungssektor machen und usw..
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Re: Was es alles braucht für eine Wintersportnation
Mindestlohn : 10,45 €/h x 173,3 h/Monat = 1810 € => 1314 € x 0,3 = 394 € ...kann man auch günstiger haben, denke ich. Ich komme allerdings ohne Trainer und meist ohne Hütteneinkehr damit etwa 4 Tage aus.valdebagnes hat geschrieben: 20.02.2022 - 19:26Naja, in DACH eigentlich auch, oder?"In Argentinies Skigebieten kosten Essen, Logis, Skipass, gute Trainer schnell mehr als 10.000 Peso. Das sind dreißig Prozent vom monatlichen Mindestlohn. Pro Tag!
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: Was es alles braucht für eine Wintersportnation
Skifahren in Argentinien ist ein Privileg der reichen Bevölkerung und die meisten Skifahrer in den Anden sind neben wohlhabenden Südamerikanern (meist aus ARG und Chile) Nordamerikaner oder Europäer (neben den Nationalteams) die sich diesen Luxus leisten (können).
Meine Frau ist Argentinerin und hat auch 6 Jahre in Patagonien, inmitten der Wüste in der Provinz Neuquen gelebt und gearbeitet.
Sie hat damals gute 2 Autostunden von der Cordillera gelebt und war oft, auch im Winter in Bariloche oder San Martin de los Andes in Urlaub oder meistens für ein Wochenende.
Da sie aber aus Gran Buenos Aires stammt und dort aufgewachsen ist und Ihre Familie, zur oberen Mittelschicht gehörend aber keinen Bezug zum Wintersport hat, stand sie ihr ganzes Leben nur 2 x auf dem Snowboard, als sie es im Rahmen eines Urlaubs (von Buenos Aires aus) in Bariloche ausprobiert hat.
Für sie gehört auch Skifahren in Europa (ist ihre Sichtweise auch gegenüber mir) zu den "versnobbten" Hobbies und in der aktuellen Zeit, in der Argentinien erneut und nicht alleine durch Covid 19 eine weitere (der vielen in den lezten hundert Jahren) Wirtschaftskrise erlebt ist unser geliebtes Hobby für viele "Gauchos" einfach unbezahlbar. Denn die Lebensmittelpreise sind durch die Inflation um ein vielfach höher als bei uns und jeder normale ist aktuell froh, wenn er einigermaßen überleben kann und sich evtl. mit einem guten Gehalt, so lange er seinen Job nicht verliert, auch eine oder 2 Wochen sparsamen Urlaub leisten kann.
Und wie es auch im Artikel beschrieben wird, die Ski-Saison in Argentinien geht von Juni bis maximal Anfang September...
Eigentlich müsste man kommenden Sommer zum Skifahren rüber fliegen, wenn nicht wieder eine xte Welle Argentinien trifft. Denn für uns Europäer ist das Land aktuell leider spotbillig, wie schon sehr lange nicht mehr...
Meine Frau ist Argentinerin und hat auch 6 Jahre in Patagonien, inmitten der Wüste in der Provinz Neuquen gelebt und gearbeitet.
Sie hat damals gute 2 Autostunden von der Cordillera gelebt und war oft, auch im Winter in Bariloche oder San Martin de los Andes in Urlaub oder meistens für ein Wochenende.
Da sie aber aus Gran Buenos Aires stammt und dort aufgewachsen ist und Ihre Familie, zur oberen Mittelschicht gehörend aber keinen Bezug zum Wintersport hat, stand sie ihr ganzes Leben nur 2 x auf dem Snowboard, als sie es im Rahmen eines Urlaubs (von Buenos Aires aus) in Bariloche ausprobiert hat.
Für sie gehört auch Skifahren in Europa (ist ihre Sichtweise auch gegenüber mir) zu den "versnobbten" Hobbies und in der aktuellen Zeit, in der Argentinien erneut und nicht alleine durch Covid 19 eine weitere (der vielen in den lezten hundert Jahren) Wirtschaftskrise erlebt ist unser geliebtes Hobby für viele "Gauchos" einfach unbezahlbar. Denn die Lebensmittelpreise sind durch die Inflation um ein vielfach höher als bei uns und jeder normale ist aktuell froh, wenn er einigermaßen überleben kann und sich evtl. mit einem guten Gehalt, so lange er seinen Job nicht verliert, auch eine oder 2 Wochen sparsamen Urlaub leisten kann.
Und wie es auch im Artikel beschrieben wird, die Ski-Saison in Argentinien geht von Juni bis maximal Anfang September...
Eigentlich müsste man kommenden Sommer zum Skifahren rüber fliegen, wenn nicht wieder eine xte Welle Argentinien trifft. Denn für uns Europäer ist das Land aktuell leider spotbillig, wie schon sehr lange nicht mehr...
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Re: Was es alles braucht für eine Wintersportnation
Kann man so sagen, die erwähten 10.000 Pesos entsprechen derzeit 82,51 €.
Ist Argentinien denn noch einigermaßen reisetauglich oder ist das schon so wie in Venezuela, wo man jederzeit um sein Leben fürchten muss?
Ist Argentinien denn noch einigermaßen reisetauglich oder ist das schon so wie in Venezuela, wo man jederzeit um sein Leben fürchten muss?
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
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Re: Was es alles braucht für eine Wintersportnation
Ich selbst war im Mai 2019 das letzte Mal unten, aber nur in Gran Buenos Aires und ein langes Wochenende, diesmal in Uruguay.GIFWilli59 hat geschrieben: 21.02.2022 - 23:30 Kann man so sagen, die erwähten 10.000 Pesos entsprechen derzeit 82,51 €.
Ist Argentinien denn noch einigermaßen reisetauglich oder ist das schon so wie in Venezuela, wo man jederzeit um sein Leben fürchten muss?
Argentinien ist reisetauglich und günstiger denn je, wenn ich 20 Jahre an meinen ersten Trip an den Rio de la Plata zurückdenke, als der Peso noch an den Dollar gekoppelt war.
In der Provinz ist es immer noch sehr sicher, nur in Buenos Aires, hat sich auch die Armut und die Risiken für Ausländer verschoben.
Aber als normaler Tourist, meidet man sowieso Ecken abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten, und Ecken wie La Boca, waren auch schon vor 20 Jahren gefährlicher.
Aber alles was touristisch geprägt ist, ist sicher wenn man einfachste Regeln beachet....
Ich selbst bin auch viel für den Fussball, auch in Gran Buenos Aires unterwegs und da durch auch in Stadtteilen oder Vorstädten, wo man immer einem gewissen Risiko ausgesetzt ist.....
Aber überfallen wurde ich in Argentinien, im Gegensatz zu Peru und Ekuador noch nie....
Zuletzt geändert von Fiescher am 22.02.2022 - 17:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was es alles braucht für eine Wintersportnation
Mindestens bei unserem Besuch kurz vor der Pandemie war Argentinien sehr reisetauglich:
viewtopic.php?f=63&t=62542
Was uns aufgefallen ist: Sobald man die international touristischen Highlights verlässt, wird es extrem günstig für uns. Die guten 4*-Hotels kosteten einen Spottpreis und da waren dann auch fast nur Südamerikaner anzutreffen und niemand in den Hotels konnte Englisch. Ohne es zu wissen, könnte ich mir vorstellen, dass sich die Skigebiete aber in Regionen befinden, die international besucht werden und daher ein hohes Preisniveau aufweisen. In Ushuaia ist es jedenfalls so.
viewtopic.php?f=63&t=62542
Was uns aufgefallen ist: Sobald man die international touristischen Highlights verlässt, wird es extrem günstig für uns. Die guten 4*-Hotels kosteten einen Spottpreis und da waren dann auch fast nur Südamerikaner anzutreffen und niemand in den Hotels konnte Englisch. Ohne es zu wissen, könnte ich mir vorstellen, dass sich die Skigebiete aber in Regionen befinden, die international besucht werden und daher ein hohes Preisniveau aufweisen. In Ushuaia ist es jedenfalls so.
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