Meine zwei Männer wollen die drei sonnigen Tage von heute bis Dienstag mit möglichst viel Abwechslung geniessen und schlugen vor, dass wir Davos, Laax und Lenzerheide machen.
27.2.22: Davos-Parsenn/Jakobshorn/Rinerhorn
Von Flims kommend parkieren wir auf dem Parsennparkplatz. Um 8.10 Uhr fahren wir mit der zweiten Fahrt hoch.
-12° auf dem Weissfluhjoch. Man ist es sich nicht mehr gewöhnt.
Die schattige Schiferpiste ist gefühlt noch kälter, aber dafür komplett leer.
Blick nach Arosa und Flims:
Gipfel Nord ist wunderbar:
Seetäli habe ich schon lange nicht mehr gefahren:
Mäder. Alle Pisten sind perfekt!
Die 42b konnte ich glaube ich noch nie fahren:
Um 10.35 Uhr setzen wir zur Abfahrt nach Küblis an. Wir wollen den 11.10-Zug erwischen und am Tankstellenshop noch unser Zmittag für die 50minütige Zugfahrt einkaufen. Wir benützen zuerst die 24. Sie gefällt mir auch heute nicht.
Die Piste ist nicht frisch, resp. im zweiten Teil gar nicht präpariert, was aber verständlich ist und auch nicht stört. Meine zwei Männer fahren sie erstmals und finden es cool.
Mit 5min Reserve stehen wir am Perron. Gut, dass neuerdings die RhB auch bei im Engadin gekauften Graubündencards inkludiert ist.
„Speisewagen“. Genügend Zeit für ein gemütliches Zmittag bis Davos Platz.
Um 12.07 Uhr fährt die nächste Gondel:
Ui, hier ist mehr los:
Die 1 ist etwas härter als die bisherigen Pisten, aber immer noch gut.
Edit 14.30 Uhr:
Die anderen Pisten am Jaki sind teilweise noch härter und sogar eisig. Einmal mehr mag das Jakobshorn nicht zu überzeugen.
Nun geht’s noch ans Rinerhorn, da freuen wir uns drauf.
Edit 16.30 Uhr:
Tatsächlich müssen wir 3min an der EUB warten. Dies ist aber zusammen mit dem Brämajet und Fuxägufer die grösste Wartezeit. Erstaunlich für einen Sonntag im Februar, während in Laax der drittstärkste Tag ist.
Die Juonli-Piste ist etwas unruhiger als auch schon, aber immer noch ein Carving-Traum.
Am Hubel:
Wie Hitparade kürzlich, einfach umgekehrt: von Küblis bis zum Nülligrat.
Eine Neuentdeckung für mich: Die Brand-Piste. Sehr cool!
Die Belohnung für diesen coolen Tag mit meinen Liebsten gibt’s im Jatzmeder-Restaurant:
Und nun, wenn wir die Verkehrsmeldungen so anschauen, sind wir froh, können wir via Tiefencastel zurück nach Flims…
5 Skigebiete in 3 Tagen
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Re: 5 Skigebiete in 3 Tagen
28.2.22: Flims-Laax
Gestern in Davos hatten wir kein einziges Mal so lange Wartezeiten wie heute hier an Curnius, AlpDado, Mutta und LaSiala. Immerhin aber schaufelt LaSiala dank der Singleline nun gut weg und der Bähnler ist aktiv am Auffüllen.
Die FIS am Morgen ein Traum, gleich 2x. In Larnags kommt man ja immer sofort rein, auch wenn die Leute mit 8 Personen in der 12er-Gondel das Gefühl haben, es sei schon voll. Pulver auch super! Ebenso Siala West. Und leer. Es scheinen alle direkt zum Vorab und Sattel weiterziehen zu wollen. Das gleiche gilt auch für Siala Ost. Meine zwei Begleiter wollen auch noch Abschied von Naraus nehmen: Edit 17.00 Uhr:
Es ist heute mal wieder ziemlich windig. Die Vorab-EUB schleicht. So schaffen wir es grad noch zwei Minuten vor Betriebsschluss auf den Vorab SL, um den Sattel zu fahren: Die Pizzokel um 11.45 Uhr sind schon lange her. Drum gibt’s noch ein Jausenbrettl in der Runca. Trotz 13000 Leuten ein toller Skitag!
Gestern in Davos hatten wir kein einziges Mal so lange Wartezeiten wie heute hier an Curnius, AlpDado, Mutta und LaSiala. Immerhin aber schaufelt LaSiala dank der Singleline nun gut weg und der Bähnler ist aktiv am Auffüllen.
Die FIS am Morgen ein Traum, gleich 2x. In Larnags kommt man ja immer sofort rein, auch wenn die Leute mit 8 Personen in der 12er-Gondel das Gefühl haben, es sei schon voll. Pulver auch super! Ebenso Siala West. Und leer. Es scheinen alle direkt zum Vorab und Sattel weiterziehen zu wollen. Das gleiche gilt auch für Siala Ost. Meine zwei Begleiter wollen auch noch Abschied von Naraus nehmen: Edit 17.00 Uhr:
Es ist heute mal wieder ziemlich windig. Die Vorab-EUB schleicht. So schaffen wir es grad noch zwei Minuten vor Betriebsschluss auf den Vorab SL, um den Sattel zu fahren: Die Pizzokel um 11.45 Uhr sind schon lange her. Drum gibt’s noch ein Jausenbrettl in der Runca. Trotz 13000 Leuten ein toller Skitag!
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Re: 5 Skigebiete in 3 Tagen
1.3.22: Lenzerheide-Arosa
Tag 3 von 3 strahlend schönen Tagen. Wir sind verwöhnt. Und so sind auch die Ansprüche hoch, die Lenzerheide-Arosa nicht ganz erfüllen konnte. Der Füllegrad der Pisten und damit verbunden die Zerfahrenheit am Nachmittag hat sich schon etwas negativ auf das Gesamtfazit eines sonst lässigen Tages ausgewirkt. Viele Pisten wiesen glatte, teils eisige Abschnitte und viele Buckel auf, so wie wir diese die letzten zwei Tage kaum vorfanden.
Die Wartezeiten waren zwar an vielen Liften vorhanden und die Schlangen sahen teilweise auch eindrücklich aus, waren in Minuten gemessen dann aber nichts dramatisches und wohl vor allem der immerwährendenden Sonnenstandsherdenwanderung in diesem Skigebiet geschuldet. Einmal mehr bestätgt sich für mich, dass Lenzerheide-Arosa unter seinem eigenen Erfolg leidet und deswegen trotz seiner wirklich tollen Grösse nicht ganz überzeugen kann.
Wir starten den Tag um 8.20 Uhr mit der Heidbühlbahn und fahren zuerst die Familienpiste, wodurch wir dann die ersten Gäste auf dem Stätzertäli-Sessel sind: Selbstredend, dass diese Abfahrt genial ist: Wenn ich richtig informiert bin, ist dies die Zündhölzli. Schön. Aber ich finde die rote am Stätzerhorn doch deutlich lässiger zum Carven. Nach drei Fahrten am Stätzerhorn wird uns die Kolonne bereits zu lang. Wir wechseln nach Valbella: Wieso schiesst Roger Federer nicht mal etwas Geld ein, um diesen alten Lift zu ersetzen?
Die schwarze Piste am Cumascheals ist etwas gar hart.
Am Scalottas erschrecken wir über die Kolonne. Doch der alte 3er schafft die Leute erstaunlich gut weg.
Schäfermulde macht Spass und ist steinfrei, was für mich öfters mal schon anders war. Auch die alte FIS ist gut zu fahren. Und dass im unteren Teil die 43 offen ist, macht natürlich auch Spass.
Ein Fliegerkollege hatte uns überredet, im Erzhorn in Arosa mit ihm zu essen. Da dort spätestens für 12 Uhr reserviert werden kann, müssen wir Pradaschier schweren Herzens auslassen. Aber wir bereuen es nicht. Der sonnige Tisch und das superleckere Essen (Gerstensuppe und Maluns) sind wunderbar.
Mit vollem Bauch steht die Black Diamond an. Sie hat sich gut erhalten und ist nicht eisig. Cool!
Weniger toll ist dann Carmenna:
Weisshornblick ins Tschiertschener Skigebiet. Irgendwann muss ich da auch mal hin. Nachdem sich auch noch eine Fahrt mit schafruegg ausging, wechseln wir auf die Ostseite. Die Weisshornmulde ist um 16 Uhr noch besser als erwartet. Wie an entsprechendender Stelle mal versprochen, schauen wir icedteas Problempiste zur Motta runter mal etwas genauer an. Ja, sie ist schon recht steil, aber wir glauben weniger steil als der Sattel und etwa ähnlich steil wie Urdenfürggli. Nach einem Apfelstrudel in der Mottahütte nehmen wir dann kurz vor 17 Uhr noch den lahmen Obertorsessel und beschliessen den Tag.
Tag 3 von 3 strahlend schönen Tagen. Wir sind verwöhnt. Und so sind auch die Ansprüche hoch, die Lenzerheide-Arosa nicht ganz erfüllen konnte. Der Füllegrad der Pisten und damit verbunden die Zerfahrenheit am Nachmittag hat sich schon etwas negativ auf das Gesamtfazit eines sonst lässigen Tages ausgewirkt. Viele Pisten wiesen glatte, teils eisige Abschnitte und viele Buckel auf, so wie wir diese die letzten zwei Tage kaum vorfanden.
Die Wartezeiten waren zwar an vielen Liften vorhanden und die Schlangen sahen teilweise auch eindrücklich aus, waren in Minuten gemessen dann aber nichts dramatisches und wohl vor allem der immerwährendenden Sonnenstandsherdenwanderung in diesem Skigebiet geschuldet. Einmal mehr bestätgt sich für mich, dass Lenzerheide-Arosa unter seinem eigenen Erfolg leidet und deswegen trotz seiner wirklich tollen Grösse nicht ganz überzeugen kann.
Wir starten den Tag um 8.20 Uhr mit der Heidbühlbahn und fahren zuerst die Familienpiste, wodurch wir dann die ersten Gäste auf dem Stätzertäli-Sessel sind: Selbstredend, dass diese Abfahrt genial ist: Wenn ich richtig informiert bin, ist dies die Zündhölzli. Schön. Aber ich finde die rote am Stätzerhorn doch deutlich lässiger zum Carven. Nach drei Fahrten am Stätzerhorn wird uns die Kolonne bereits zu lang. Wir wechseln nach Valbella: Wieso schiesst Roger Federer nicht mal etwas Geld ein, um diesen alten Lift zu ersetzen?
Weisshornblick ins Tschiertschener Skigebiet. Irgendwann muss ich da auch mal hin. Nachdem sich auch noch eine Fahrt mit schafruegg ausging, wechseln wir auf die Ostseite. Die Weisshornmulde ist um 16 Uhr noch besser als erwartet. Wie an entsprechendender Stelle mal versprochen, schauen wir icedteas Problempiste zur Motta runter mal etwas genauer an. Ja, sie ist schon recht steil, aber wir glauben weniger steil als der Sattel und etwa ähnlich steil wie Urdenfürggli. Nach einem Apfelstrudel in der Mottahütte nehmen wir dann kurz vor 17 Uhr noch den lahmen Obertorsessel und beschliessen den Tag.
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Re: 5 Skigebiete in 3 Tagen
Fazit der drei Tage:
An allen drei Tagen Kaiserwetter
Drei tolle Skitage
Die besten Schneeverhältnisse in Davos und Laax
Die geringsten Wartezeiten in Davos
Die grösste Auswahl in Arosa-Lenzerheide
Die vollsten Pisten auf Arosa-Lenzerheide
Die längsten Wartezeiten in Laax
Die abgefahrendsten Pisten in Arosa-Lenzerheide
Rangliste:
1. Davos
2. Laax
3. Arosa-Lenzerheide
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Re: 5 Skigebiete in 3 Tagen
Und im Hintergrund - ob Chur - die Candela ...
Danke für die schönen Berichte!
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