Ich bin noch recht neu hier im Forum und habe gerade erst auch die Sommerberichte-Themen für mich entdeckt. Und wie ich so durch die tollen Berichte und Bilder stöbere, dachte ich mir, ich könnte meine Trekking-Touren in Nepal ja auch mit Euch teilen. Bergbegeistert scheinen die meisten hier ja zu sein.
Am besten ich fange mit der neuesten an:
Wir haben es nämlich trotz Pandemie im Herbst letztes Jahr tatsächlich nach Nepal geschafft.
Leider habe ich davon nicht allzu viele Bilder. Dafür habe ich aber einen Film von der Tour gemacht. Der ist in zwei Teile aufgeteilt und es gibt ihn sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch (Original):
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Der erste Teil zeigt den Flug nach Lukla, die Wanderung nach Namche Bazaar, unsere Tageswanderung durch Khumjung und Khunde, den weiteren Weg zum Kloster Tengboche und nach Pangboche, sowie die Tageswanderung zum Ama Dablam Base Camp.
Englische Originalversion
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Im zweiten Teil wandern wir von Pangboche aus nach Gokyo, von dort aus in je einem Tag auf den Gokyo Ri und an, bzw. auf den Ngozumpa Tse und anschließend über den Renjo La Pass runter in's Thame Tal. Von da aus geht's dann schließlich zurück nach Namche und dann nach Lukla.
Englische Originalversion
Vielleicht ist ja dem/der einen oder anderen unter Euch am Wochenende langweilig genug, dass ich mal reinschnuppert.
Hier jedenfalls noch ein paar Fotos:
Ankunft in Lukla
Hillary Hängebrücke auf dem Weg nach Namche Bazaar
Namche Bazaar
Khumjung mit Ama Dablam im Hintergrund
Mount Everest (hinter Nuptse und Lhotse) in der Abenddämmerung von Pangboche aus
Chorten und Locals bei der Arbeit in Phortse
Dieses Schlafzimmer wirkt mitten im Himalaya mindestens so luxuriös wie ein 4* Wellness Hotel in den Alpen. Wobei man über die Tapete streiten kann.
Mittagspause auf dem Weg nach Gokyo
See am Wegesrand
Blick vom Gokyo Ri Aussichtspunkt
Mount Everest
Passhöhe am Renjo La
Junge Mönche im Kloster von Thame
Infos zum selber machen:
Im Khumbu kann man ohne Führer wandern (wenn man's kann). Man muss sich auch vorher (in Kathmandu) keine Permits besorgen. Ein Flugticket nach Lukla reicht. Das kostet derzeit je nach Umrechnungskurs um die 160 Euro.
Die beiden Permits kosten zusammen 50 Euro und werden am Weg verkauft.
Für die Lodges kann man pro Person und Nacht zwischen 25 und 35 Euro einplanen. Dabei kommt's auf die Lodge selbst an, und darauf, was man sich alles gönnt. Sachen wie Bier werden noch oben hin schon deutlich teurer.
Für gewöhnlich wird der Gokyo Trek meistens ohne den Abstecher zur Ama Dablam gewandert. Man spart sich einen Tag, ist dafür aber gezwungen seinen zweiten Ruhetag (nötig für die Akklimatisation) im recht uninteressanten Dorf Dole und zusätzlich einen halben Tag im noch uninteressanteren Machermo zu verbringen. Folgt man unseren Zeitplan, braucht man einen Tag länger nach Gokyo, investiert den aber in die wunderschöne Tageswanderung zur Ama Dablam.
Die Tour kann mit genügend Zeit zur Verfügung noch mit dem Everest Base Camp (via Cho La Pass) verbunden werden. Wir hatten leider die Zeit nicht, und mussten uns für eine Variante entscheiden. Ich halt das Gokyo Tal für wesentlich schöner, als das Tal Richtung EBC.
Falls Ihr nicht nach/von Lukla fliegen wollt: Es gibt eine Straße bis zum Dorf Bupsa. Bupsa ist einen längeren Tagesmarsch von Lukla entfernt. Die Fahrt nach Bupsa dauert bis zu 2 Tagen. Ihr seid also pro Richtung 3 Tage länger unterwegs.
Pandemieinfo (stand Februar 2022): Vollständig geimpfte (2 Dosen) erhalten ein Visa on Arrival in Kathmandu und müssen nicht in Quarantäne. Die Omikronwelle scheint in Nepal schon größtenteils überwunden zu sein.
Wenn Ihr noch irgendwas wissen wollt, fragt mich bitte aus!
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