Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
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topguy001
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Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Hallo Alle,
bei vielen schwarzen Pisten ist es point of no return. Wenn man hinfährt, muss man dann auch fahren, da kein Umfahren möglich ist.
Ich kann normale schwarze Piste sicher fahren. Die steilste Pisten (sofern Angabe vorhanden sind), die ich gefahren bin, sind z.B. Schattberg Nordabfahrt (Saalbach, bis zu 72% Gefälle), Warth Nr. 283 Ochsakopf(Arlberg, bis zu 70% Gefälle) und diverse Piste ü60%. Was auch immer "bis zu" heißt.
Nun möchte ich gerne mal irgendwann mal z.B. Harakiri (78%) oder Bad Kleinkirchheim – Weltcupabfahrt Franz Klammer (80%) oder Gamsleiten 2 (100%)
Ich möchte kurz mal fragen, wieviel Unterschied zwischen 70% Gefälle und 80% bzw. 100% Gefälle? (von Gradrechnung kenne ich, ich meine ehe Gefühl, Befindung, technische Voraussetzungen usw.)
sind solche Pisten auf einem ganzen anderen Liga im Vergleich zu den Pisten, die ich bis jetzt gefahren bin? wie kann ich sicher sein, ob ich sie schaffen?
vielen Dank und viele Grüße
Peter
bei vielen schwarzen Pisten ist es point of no return. Wenn man hinfährt, muss man dann auch fahren, da kein Umfahren möglich ist.
Ich kann normale schwarze Piste sicher fahren. Die steilste Pisten (sofern Angabe vorhanden sind), die ich gefahren bin, sind z.B. Schattberg Nordabfahrt (Saalbach, bis zu 72% Gefälle), Warth Nr. 283 Ochsakopf(Arlberg, bis zu 70% Gefälle) und diverse Piste ü60%. Was auch immer "bis zu" heißt.
Nun möchte ich gerne mal irgendwann mal z.B. Harakiri (78%) oder Bad Kleinkirchheim – Weltcupabfahrt Franz Klammer (80%) oder Gamsleiten 2 (100%)
Ich möchte kurz mal fragen, wieviel Unterschied zwischen 70% Gefälle und 80% bzw. 100% Gefälle? (von Gradrechnung kenne ich, ich meine ehe Gefühl, Befindung, technische Voraussetzungen usw.)
sind solche Pisten auf einem ganzen anderen Liga im Vergleich zu den Pisten, die ich bis jetzt gefahren bin? wie kann ich sicher sein, ob ich sie schaffen?
vielen Dank und viele Grüße
Peter
Zuletzt geändert von topguy001 am 17.04.2022 - 22:01, insgesamt 1-mal geändert.
- F. Feser
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80%
Runter kommen sie alle! Kriegst du schon hin, musst dich nur beeilen - diese Saison könnte es knapp werden.
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topguy001
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80%
Vielen Dank, gerade in der Planung für nächste SaisonF. Feser hat geschrieben: 17.04.2022 - 21:56 Runter kommen sie alle! Kriegst du schon hin, musst dich nur beeilen - diese Saison könnte es knapp werden.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Also das größte Problem ist der Zustand der Piste. Ist die griffig, ist es fast egal wie steil es ist. Aber je eisiger die Piste wird, desto schwieriger. Mein erster Gedanke als ich an der Black Ibex im Kaunertal stand; wenn du hier ausrutscht, kommste erst 400m später zum liegen.
Ich würde sagen, keine Angst und dafür konzentriert mit Technik runter.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Das sehe ich auch so. Eine etwas buckelige Gamsleiten 2 bei griffigem Schnee ist zwar anstrengend, aber verzeiht Fehler. Eine plattgewalzte vereiste Harakiri lässt einen gleich ein paar Hundert Meter abrutschen wenn man nicht aufpasst.Skimarkus hat geschrieben: 17.04.2022 - 22:30 Also das größte Problem ist der Zustand der Piste. Ist die griffig, ist es fast egal wie steil es ist. Aber je eisiger die Piste wird, desto schwieriger.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Mal interessehalber: Sind die Schweizer Wand und Gamsleiten 2 tatsächlich 100% oder wie manchmal erwähnt bis zu über 100% steil?
Da müsste man ja unentwegt umspringen, oder?
Ich selbst kenne nur Abfahrten bis vermutlich schätzungsweise bis zu ca. 80% wie Mont Fort (Piste), vielleicht Mont Gelé, Lagalb Minor, Canalone Madesimo, früher Gallerie und Sass Corviglia auf Corviglia oder sonstige Hänge ähnlichen Gefälles.
ME sagt wie bereits erwähnt die reine Neigung alleine nicht genug aus, um daraus die absolute Schwierigkeit abzuleiten. Es kommen auch persönliche Vorlieben hinsichtlich der Verhältnisse dazu.
Ich finde Steilhänge am einfachsten, wenn die entweder unpräpariert pulvrig und griffig leicht eingefahren sind oder leicht bucklig und leicht sulzig sind. Abgerutscht harte (Kunstschnee) präparierte und ähnliche Verhältnisse finde ich schwieriger. Eis mag ich gar nicht. Große Buckel ggf. mit Kanten machen es auch wieder schwieriger.
Dann kommt es auf den Einstieg an. Eine überwächtete Kante macht psychologisch viel mehr Eindruck als ein sanft gerundeter Einstieg und so weiter.
Da müsste man ja unentwegt umspringen, oder?
Ich selbst kenne nur Abfahrten bis vermutlich schätzungsweise bis zu ca. 80% wie Mont Fort (Piste), vielleicht Mont Gelé, Lagalb Minor, Canalone Madesimo, früher Gallerie und Sass Corviglia auf Corviglia oder sonstige Hänge ähnlichen Gefälles.
ME sagt wie bereits erwähnt die reine Neigung alleine nicht genug aus, um daraus die absolute Schwierigkeit abzuleiten. Es kommen auch persönliche Vorlieben hinsichtlich der Verhältnisse dazu.
Ich finde Steilhänge am einfachsten, wenn die entweder unpräpariert pulvrig und griffig leicht eingefahren sind oder leicht bucklig und leicht sulzig sind. Abgerutscht harte (Kunstschnee) präparierte und ähnliche Verhältnisse finde ich schwieriger. Eis mag ich gar nicht. Große Buckel ggf. mit Kanten machen es auch wieder schwieriger.
Dann kommt es auf den Einstieg an. Eine überwächtete Kante macht psychologisch viel mehr Eindruck als ein sanft gerundeter Einstieg und so weiter.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Gamsleiten 2 kenne ich nur aus Zeiten, wo noch unpräpariert war. Soll ja jetzt angeblich gewalzt sein. Als ich das erste mal durchgefahren bin, war ich doch etwas enttäuscht. Von der angeblichen Steilheit war nichts zu spüren. Eigentlich ganz einfach zu fahren, die Buckel waren wie Treppenstufen. Mag sein, dass sie jetzt in präparierten Zustand schwieriger und steiler daher kommt.
Die Prozentangaben finde unnütz. Von was sind denn die 100%? Wenn da 90 Grad steht, weiß ich dass es senkrecht runtergeht. Wenn dann noch 100% dahinter steht, würde ich von ausgehen, dass die Piste auf ganzer Länge 90 Grad steil ist.
Die Prozentangaben finde unnütz. Von was sind denn die 100%? Wenn da 90 Grad steht, weiß ich dass es senkrecht runtergeht. Wenn dann noch 100% dahinter steht, würde ich von ausgehen, dass die Piste auf ganzer Länge 90 Grad steil ist.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Die Stelle wo Gamsleiten 2 für ein paar Meter 100% hat muss man aber mit der Lupe suchen, seit dem Umbau ist das doch eher ne rote Piste, deswegen brauchst nicht extra nach Obertauern fahren topguy001.
Was mir noch an steilen Pisten einfällt:
Langer Zug in Lech, die 3b in Sexten (mMn das steilste Stück) oder die Piste an der Piculin EUB in Kronplatz.
Wenn du Schattberg Nord das obere Steilstück gefahren bist, kommst du sonst auch überall runter. Frische Kanten, dann ist das alles kein Problem.
Was mir noch an steilen Pisten einfällt:
Langer Zug in Lech, die 3b in Sexten (mMn das steilste Stück) oder die Piste an der Piculin EUB in Kronplatz.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
100% sind nicht 90 Grad, das ist schon klar, oder?Skimarkus hat geschrieben: 18.04.2022 - 09:23 Gamsleiten 2 kenne ich nur aus Zeiten, wo noch unpräpariert war. Soll ja jetzt angeblich gewalzt sein. Als ich das erste mal durchgefahren bin, war ich doch etwas enttäuscht. Von der angeblichen Steilheit war nichts zu spüren. Eigentlich ganz einfach zu fahren, die Buckel waren wie Treppenstufen. Mag sein, dass sie jetzt in präparierten Zustand schwieriger und steiler daher kommt.
Die Prozentangaben finde unnütz. Von was sind denn die 100%? Wenn da 90 Grad steht, weiß ich dass es senkrecht runtergeht. Wenn dann noch 100% dahinter steht, würde ich von ausgehen, dass die Piste auf ganzer Länge 90 Grad steil ist.
Ansonsten teile ich deinen Standpunkt, die Steilheit ist allein nicht der entscheidende Faktor für die Schwierigkeit.
(Sofern es nicht tatsächlich 90 Grad werden. Dann würde ich Ski gegen Fallschirm tauschen wollen)
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Die präparieren Einwände sind imho skifahrerischeher zweifelhaft.
Hat eher mit Mut und gemachten Kanten zu tun als mit skitechnik.
Da sind mir unpräparierte steile Pisten deutlich lieber.
Hat eher mit Mut und gemachten Kanten zu tun als mit skitechnik.
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Lagorce
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Die allerersten Metern vom Pas de Chavanette (Mur Suisse, Swiss Wall) sind im Mittel m.E. um die 100 %, (45°) danach verringert sich das Gefälle. Der effektive Schwierigkeitsgrad hängt allerdings sehr stark von den Schneebedingungen ab. Einige Klassenkaremraden/innen fuhren damals den gesamten Hang non-stop geradelinig hinunter, hatte wie bereits anderswo erwähnt ein paar doch recht extreme Skifahrer in meiner Schulklasse. Insgesamt ist der Pas de Chavanette zwar nicht einfach, würde den dennoch nicht als extrem einstufen. Habe allerdings auch noch nie eine für die Öffentlichkeit zugängliche abgesteckte Skipiste gesehen, die ich als extrem einstufen würde, also eine, die ich meiden würde.
Das Gefälle alleine ist nicht massgebend bzgl. Schwierigkeitsgrad. Zu beachten ist ggf., das man besser nicht stürzt, da man je nach Piste ziemlich weit rutschen kann, IIRC gibt's (oder gab's? da man mittlerweile für unsere wokism-kastrierte Gesellschaft alles entschärfen muss) in Frankreich so eine Piste, technisch nicht extrem da ohne Buckel, jedoch recht steil.
Der Pas de Chavanette ist nicht so gefährlich, da man bei einem Sturz nach ein paar Metern hängen bzw. stecken bleibt. Mühsam sind Skis, die es wesentlich weiter bergab schaffen können.
In Videos sieht man nicht wirklich, wie steil der obere Teil des Pas de Chavanette verläuft, auch vom Sessellift aus sieht das Ganze noch einigermassen harmlos aus. Am eindrücklichsten ist der Anfang, insbes. da das Terrain zuerst eben verläuft. Leider wird bei schwierigeren Bedingungen (stark vereist) gesperrt, meinte früher war man da etwas weniger zimperlich. Aber eben, das Cover-My-Ass Prinzip hat auch im alpinen Bereich Einzug gehalten.
Das Gefälle alleine ist nicht massgebend bzgl. Schwierigkeitsgrad. Zu beachten ist ggf., das man besser nicht stürzt, da man je nach Piste ziemlich weit rutschen kann, IIRC gibt's (oder gab's? da man mittlerweile für unsere wokism-kastrierte Gesellschaft alles entschärfen muss) in Frankreich so eine Piste, technisch nicht extrem da ohne Buckel, jedoch recht steil.
Der Pas de Chavanette ist nicht so gefährlich, da man bei einem Sturz nach ein paar Metern hängen bzw. stecken bleibt. Mühsam sind Skis, die es wesentlich weiter bergab schaffen können.
In Videos sieht man nicht wirklich, wie steil der obere Teil des Pas de Chavanette verläuft, auch vom Sessellift aus sieht das Ganze noch einigermassen harmlos aus. Am eindrücklichsten ist der Anfang, insbes. da das Terrain zuerst eben verläuft. Leider wird bei schwierigeren Bedingungen (stark vereist) gesperrt, meinte früher war man da etwas weniger zimperlich. Aber eben, das Cover-My-Ass Prinzip hat auch im alpinen Bereich Einzug gehalten.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Sofern man nicht anfangs März fast zuoberst hinfällt und dann mit den Skischuabsätzen sämtliche Bremshügel zerstört. Waren so um die 150 Höhenmeter wo ich auf dem Hosenboden runter bin und die Ski waren tatsächlich das grösste Problem da ich wirklich Angst hatte die könnten jemanden treffen.Der Pas de Chavanette ist nicht so gefährlich, da man bei einem Sturz nach ein paar Metern hängen bzw. stecken bleibt. Mühsam sind Skis, die es wesentlich weiter bergab schaffen können.
Zur Frage selber: Es wie von den Vorrednern schon erwähnt sicher stark auf die Bedingungen an. Es ist aber dann auch sicher so dass die Schwierigkeit von steileren Pisten überproportional zum Gefälleunterschied ansteigt.
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molotov
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Genau so ist es, wenn die Essentials sitzen ist es bei griffigen Verhältnissen quasi wurst, wenns dann so richtig eisig ist, wirds halt schwierigSkimarkus hat geschrieben: 17.04.2022 - 22:30 Also das größte Problem ist der Zustand der Piste. Ist die griffig, ist es fast egal wie steil es ist. Aber je eisiger die Piste wird, desto schwieriger. Mein erster Gedanke als ich an der Black Ibex im Kaunertal stand; wenn du hier ausrutscht, kommste erst 400m später zum liegen.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Vieles wurde ja schon gesagt, ich finde aber schon dass ab 35 Grad (~70%) jedes Grad mehr sehr viel ausmacht. Auf der Piste vielleicht ein bisschen weniger als im Gelände, andererseits ist auf der Piste die Gefahr des Abrutschens im Falle eines Sturzes halt da. Das ist im Gelände im weichen Schnee (zb. Firn oder Pulver) besser.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
http://www.mycar.net/tipps-tricks-infos ... rasse.html
Zur Info.... 100% sind also 45 Grad Gefälle...
"Das ist doch noch gar nichts"
Zitat " Wag the dog" St. Motts/ D.Hoffmann
Zur Info.... 100% sind also 45 Grad Gefälle...
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Im Gebirge ist die Angabe der Neigung in Prozent (abseits von Strassen) in der Tat unüblich und hat sich halt im Pistenbereich etabliert.
Im Internet gibt es frei verfügbare Hangneigungskarten (zB Kompass-Karte), die auf wenige Meter aufgelöst sind (m.W. meist um 5 Meter) und idR als zuverlässig gelten können (abgesehen von kurzen felsigen Steilstufen, die nicht abgebildet werden können - im Pistenbereich aber nicht relevant).
Demnach haben wir am Gamsleiten 2 eine Neigung von 30-35 Grad, was umgerechnet bis 70% entsprechen würde, und auch das nur in einem recht kurzen Abchnitt.
Wo kommen denn die 100 Prozent her? Wurde dort tatsächlich einmal im Gelände konrekt gemessen, oder ist das ein PR-Gag? Bei 100 Prozent, also 45 Grad Neigung sind wir oft schon im Bereich einer Wand unterwegs. Neigungen über 40 Grad werden seitens der Lawinenwarndienste auch als "extrem steil" bezeichnet und erfordern ein sehr hohes skifahrerisches Können.
Im Internet gibt es frei verfügbare Hangneigungskarten (zB Kompass-Karte), die auf wenige Meter aufgelöst sind (m.W. meist um 5 Meter) und idR als zuverlässig gelten können (abgesehen von kurzen felsigen Steilstufen, die nicht abgebildet werden können - im Pistenbereich aber nicht relevant).
Demnach haben wir am Gamsleiten 2 eine Neigung von 30-35 Grad, was umgerechnet bis 70% entsprechen würde, und auch das nur in einem recht kurzen Abchnitt.
Wo kommen denn die 100 Prozent her? Wurde dort tatsächlich einmal im Gelände konrekt gemessen, oder ist das ein PR-Gag? Bei 100 Prozent, also 45 Grad Neigung sind wir oft schon im Bereich einer Wand unterwegs. Neigungen über 40 Grad werden seitens der Lawinenwarndienste auch als "extrem steil" bezeichnet und erfordern ein sehr hohes skifahrerisches Können.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
wollen wir nicht eine Art Rangliste hier im Forum aufstellen!!!???
zur der dann jeder der die Pisten kennt, kommentieren kann, wie schwer sie wirklich ist?
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Rangliste nach Herstellerangaben? Ansonsten macht das keinen Sinn. Denn das skifahrerische Können ist hier nicht vergleichbar. Wo ich sage; easy zu fahren, traust Du dich vielleicht gar nicht mehr runter. Und die Bedingungen sind ja auch nicht miteinander vergleichbar.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
was man sich traut ist ab einem bestimmtem Alter undoder verantwortung Wurst , da zählt was man darf...Skimarkus hat geschrieben: 25.04.2022 - 16:15 Rangliste nach Herstellerangaben? Ansonsten macht das keinen Sinn. Denn das skifahrerische Können ist hier nicht vergleichbar. Wo ich sage; easy zu fahren, traust Du dich vielleicht gar nicht mehr runter. Und die Bedingungen sind ja auch nicht miteinander vergleichbar.
nein Spass beiseite ich meine:
!!! eine reine Rangliste nach den % / ° !!!!
alles andere ist subjektiv und kann dann ja gerne weitschweifig mit Skifahrerlatein kommentiert werden...
Hatte vor kurzem das Vergnügen diverse sw Pisten am
Pezid 70
Lacid 70
Masnerkopf 70
und die
Diretissima 70
in SFL
nutzen zu dürfen,
die sind alle mit "70%" ausgezeichet.... obwohl sie numal nicht gleichsteil sind....
Liste:
Gamsleiten2 OT bis 100" ? "
Black IBEX KG 87,85
Langer Zug ALZ 85
Hahnenk K 85
Kamel SF 80
Triftji Z 80
Direttis. SFL 70
Pezid SFL 70
Lacid SFL 70
Masnerkopf SFL 70
Schwarzmoss Kn 70
FahlerLochSch Fb bis70
ToterMann Kli bis 70
Seilbahn Oth bis 70
....
bitte ERGÄNZEN mit A) Fakten gern danach auch mit auchB) Skifahrerlatein
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Gaamsleiten 2 kenne ich nicht, Schweizer Wand definitiv nicht, die hat am Einstieg Stellen an die 40 Grad (~80%) und flacht dann schnell auf 30 (60%) ab.3303 hat geschrieben: 18.04.2022 - 08:49 Mal interessehalber: Sind die Schweizer Wand und Gamsleiten 2 tatsächlich 100% oder wie manchmal erwähnt bis zu über 100% steil?
Canalone Madesimo kenne ich sehr gut, da bleibt man bei geschickter Routenwahl im 30 Grad Bereich (bin ich mit meiner Tochter schon gefahren als sie 5 war), die Cavallina Variante liegt da z.B. auch ueber längere Strecken im 40 Grad Bereich, Cavi hat in der Schluesselstelle 45.3303 hat geschrieben: 18.04.2022 - 08:49 Ich selbst kenne nur Abfahrten bis vermutlich schätzungsweise bis zu ca. 80% wie Mont Fort (Piste), vielleicht Mont Gelé, Lagalb Minor, Canalone Madesimo, früher Gallerie und Sass Corviglia auf Corviglia oder sonstige Hänge ähnlichen Gefälles.
und zu guter letzt geht es um die länge der Steilheit und den Auslauf - im Extremfall ist das eine Absturzstelle mit 90 Grad...3303 hat geschrieben: 18.04.2022 - 08:49 ME sagt wie bereits erwähnt die reine Neigung alleine nicht genug aus, um daraus die absolute Schwierigkeit abzuleiten. Es kommen auch persönliche Vorlieben hinsichtlich der Verhältnisse dazu.
mit das forderndste, was ich bisher gefahren bin war wohl das Couloir en Y (Agile d'Argentiere) mit 40-45 Grad ueber 300hm -> https://www.camptocamp.org/routes/53939 ... uloir-en-y
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Martin_D
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Ich glaube, dass bei den von den Skigebieten angegeben Steigungen oft Äpfel mit Birnen verglichen werden. Deshalb gibt es auch mehrere "steilste Pisten Österreichs".
Piste A hat über einige hundert Meter Länge ein konstantes Gefälle von 75%
Piste B hat über eine Länge von 10 Metern ein Gefälle von 90%, sonst ist das Gefälle überall geringer als 70%.
Welche Piste ist nun steiler ?
Das kann man so oder so sehen. Ich jedenfalls würde, wenn sonst keine Informationen bekannt sind, eher Piste A als anspruchsvoller einstufen.
Piste A hat über einige hundert Meter Länge ein konstantes Gefälle von 75%
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Recht hast Du. Aber wer wenn nicht wir könnten es als Gruppe mit so vielen Quellen besser wissen und dokumentieren?
Was man im Netzt findet ob in den Medien, Blogs oder gar in den Gebieten stimmt so wie Du es beschreibst ...wenn überhaupt.
Hier von und sind viele schon vor Ort gewesen haben Höhenmesser, Entfernungsmesser am Arm... das wär doch mal ein Projekt, oder?
Was man im Netzt findet ob in den Medien, Blogs oder gar in den Gebieten stimmt so wie Du es beschreibst ...wenn überhaupt.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Hier noch ein Video vom Pas de Chavanette:
https://www.youtube.com/watch?v=wYmbxTMgiLk
Leider schlecht gefilmt und merkwürdig geschnitten, man sieht dennoch, dass der Pas de Chavanette recht steil ist.
Direktlink
https://www.youtube.com/watch?v=wYmbxTMgiLk
Leider schlecht gefilmt und merkwürdig geschnitten, man sieht dennoch, dass der Pas de Chavanette recht steil ist.
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Re: Unterschied Gefälle 70% vs 80% oder 100%
Martin_D hat geschrieben: 25.04.2022 - 20:46 Ich glaube, dass bei den von den Skigebieten angegeben Steigungen oft Äpfel mit Birnen verglichen werden. Deshalb gibt es auch mehrere "steilste Pisten Österreichs".
Piste A hat über einige hundert Meter Länge ein konstantes Gefälle von 75%
Piste B hat über eine Länge von 10 Metern ein Gefälle von 90%, sonst ist das Gefälle überall geringer als 70%.
Welche Piste ist nun steiler ?
Das kann man so oder so sehen.
Stimmt genau. Alles Marketing- Mumpiz. Insb. auch die Prozent Angaben, klingt so schön nach viel...
Und die Steilheit ist in der Regel auch nur Kopfsache:
"Ui da geht's aber runter"
Hat nix mit der Schwierigkeit zu tun da runter zu fahren.
Ich bin schon vieles gefahren, auch echt steile Geschichten (denke da waren schon 50Grad Hänge im Gelände dabei) aber was ist wirklich anspruchsvoll?
Nur eins kann anspruchsvoll sein und das sind die Verhältnisse!
Bei schönem griffigen Schnee kommt man als geübter Skifahrer sehr sehr steile Sachen runter - aber wehe es ist glatt / vereist oder im Gelände Bruchharsch!
Ich hatte diesen Winter seit sehr vielen Jahren das erste mal wieder mal Schiss beim Skifahren.
Und das war auf einer sehr glatten schwarzen 08/15 Piste in Mayrhofen (nein nicht die Harakiri) die am Abend auch noch abgerutscht war. Steilheit? Nicht viel über 30 Grad. Aber ich konnte mit Mühe gerade mal die Geschwindigkeit halten - keine Chance zu Bremsen oder gar Anhalten. War recht unheimlich - zum Glück wurde es weiter unten etwas besser...