Technischer Defekt Venetbahn
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Re: Technischer Defekt Venetbahn
Gestern Abend auf facebook haben sie geschrieben, dass die Bahn bis auf weiteres außer Betrieb ist, da auf Grund der Fehlerbeschreibung und durchgeführten Tests eine Inbetriebnahme nicht möglich sei.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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- Mr400Liter
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Tirolldk
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Re: Technischer Defekt Venetbahn
No… Gutes Stück davor und dahinter…Mr400Liter hat geschrieben: 13.06.2022 - 10:07 Dürfte sich aber beim Halt in der Mittelstation ereignet haben...
- Mr400Liter
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Re: Technischer Defekt Venetbahn
Wie haben sie die Personen auf Talfahrt gerettet? Laut Medienberichten konnten die ohne weitere Hilfe eigenständig an der Mittelstation aussteigen...
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Latemar
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Re: Technischer Defekt Venetbahn
Talwärts konnte man an der Mittelstation aussteigen.
Die anderen mussten abgeseilt werden.
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/ ... -122709853
Gruß!
der Joe
Die anderen mussten abgeseilt werden.
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Lagorce
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Re: Technischer Defekt Venetbahn
Angeblich wegen eines "unbekannten elektronischen Defekts".
Sehr fragwürdig, dass man die Kabinen nicht in die Stationen zurückfahren konnte. Und zudem werden ausser bei sehr alten Steuerungen doch sowas wie Erstfehler protokolliert, bei modernen Steuerungen wird i.d.R. einiges geloggt und ausser bei Ausfall von kritischen Komponenen wie z.B. SPS CPU (CPU-Ausfälle sind relativ selten), PC, HMI-Panel bzw. Bildschirm oder Kommunikationskomponenten, kann man meist doch in etwa herausfinden wo der Fehler vermutlich liegt, auch wenn dieser nicht unbedingt sofort genau lokalisierbar ist, lächerlich ist die diesbzgl. die Steuerungssaga einer modernen Pendelbahn, wurde hier im Forum diskutiert, bei der man Angeblich den Fehler nicht finden konnte, da lacht jeder Steuerungsspezialist.
Sofern ein Notantrieb vorhanden ist, was hier der Fall sein sollte, kann man diesen auch bei defekter Hauptsteuerung einstetzen. die Bremsen kann man notfalls von Hand bedienen (bei hydraulischen Bremsen direkt am Bremshydraulikaggregat). Oft wird mit dem Notantrieb nur die Sicherheitsbremse bedient, wobei die Betriebsbremse permanent gelüftet bleibt.
Beim Notantrieb mit Dieselmotor sollte nur sehr wenig unabdingabre Elektronik vorhanden sein, wie z.B. die motoreigene Steuerelektronik und Sensorik (Bestandteil des Motors, z.B. ECUs) sowie ggf. das notantriebssteuerungsseitige Interface zur Ansteuerung des Dieselmotors, sofern dies elektronisch erfolgt (z.B. über CAN Bus mittels normiertem SAE J1939 Protokoll).
Zudem sind bei hydrostatischen Notantrieben je nach Ausführung elektronische Boards oder Module z.B. zur Ansteuerung und/oder dem Interfacing der Steuerventile (i.d.R. symmetrische Hubverstellung der Haupt-Regelpumpe) erforderlich. Gewisse Notantriebe verfügen jedoch über eine Nothandbetätigung direkt am (Vor-)Steuerventil für die Hubraumverstellung der Hauptpumpe, somit reicht es aus, dass man den Dieselmotor starten kann, danach kann man alles von Hand bedienen.
In der Regel verfügt der Notantrieb über eine einfache von der Hauptsteuerung weitaus getrennte eigene Steuerung, siehe auch Brandfallsteueung mit dem Pendant.
In gewissen Fällen konnten vollumfänglich betriebsfähige Notantriebe aufgrund von ungenügend erfahrenem Personal nicht in Betrieb genommen werden. Zudem kann die Kompetenz des Elektrospezialisten vorort entscheidend sein, gewisse Evakuierungen hätten verhindert werden können falls jemand mit ausreichender Erfahrung vorort gewesen wäre.
Und BTW, die im Rettungsplan vorgesehen Zeitvorgaben sind sehr oft im Ernstfall nicht realistisch einhaltbar, die sollte man m.E. wesentlich grosszügiger auslegen, dies sofern eine solche Auflage letzendlich überhaupt sinnvoll ist.
Sehr fragwürdig, dass man die Kabinen nicht in die Stationen zurückfahren konnte. Und zudem werden ausser bei sehr alten Steuerungen doch sowas wie Erstfehler protokolliert, bei modernen Steuerungen wird i.d.R. einiges geloggt und ausser bei Ausfall von kritischen Komponenen wie z.B. SPS CPU (CPU-Ausfälle sind relativ selten), PC, HMI-Panel bzw. Bildschirm oder Kommunikationskomponenten, kann man meist doch in etwa herausfinden wo der Fehler vermutlich liegt, auch wenn dieser nicht unbedingt sofort genau lokalisierbar ist, lächerlich ist die diesbzgl. die Steuerungssaga einer modernen Pendelbahn, wurde hier im Forum diskutiert, bei der man Angeblich den Fehler nicht finden konnte, da lacht jeder Steuerungsspezialist.
Sofern ein Notantrieb vorhanden ist, was hier der Fall sein sollte, kann man diesen auch bei defekter Hauptsteuerung einstetzen. die Bremsen kann man notfalls von Hand bedienen (bei hydraulischen Bremsen direkt am Bremshydraulikaggregat). Oft wird mit dem Notantrieb nur die Sicherheitsbremse bedient, wobei die Betriebsbremse permanent gelüftet bleibt.
Beim Notantrieb mit Dieselmotor sollte nur sehr wenig unabdingabre Elektronik vorhanden sein, wie z.B. die motoreigene Steuerelektronik und Sensorik (Bestandteil des Motors, z.B. ECUs) sowie ggf. das notantriebssteuerungsseitige Interface zur Ansteuerung des Dieselmotors, sofern dies elektronisch erfolgt (z.B. über CAN Bus mittels normiertem SAE J1939 Protokoll).
Zudem sind bei hydrostatischen Notantrieben je nach Ausführung elektronische Boards oder Module z.B. zur Ansteuerung und/oder dem Interfacing der Steuerventile (i.d.R. symmetrische Hubverstellung der Haupt-Regelpumpe) erforderlich. Gewisse Notantriebe verfügen jedoch über eine Nothandbetätigung direkt am (Vor-)Steuerventil für die Hubraumverstellung der Hauptpumpe, somit reicht es aus, dass man den Dieselmotor starten kann, danach kann man alles von Hand bedienen.
In der Regel verfügt der Notantrieb über eine einfache von der Hauptsteuerung weitaus getrennte eigene Steuerung, siehe auch Brandfallsteueung mit dem Pendant.
In gewissen Fällen konnten vollumfänglich betriebsfähige Notantriebe aufgrund von ungenügend erfahrenem Personal nicht in Betrieb genommen werden. Zudem kann die Kompetenz des Elektrospezialisten vorort entscheidend sein, gewisse Evakuierungen hätten verhindert werden können falls jemand mit ausreichender Erfahrung vorort gewesen wäre.
Und BTW, die im Rettungsplan vorgesehen Zeitvorgaben sind sehr oft im Ernstfall nicht realistisch einhaltbar, die sollte man m.E. wesentlich grosszügiger auslegen, dies sofern eine solche Auflage letzendlich überhaupt sinnvoll ist.
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Re: Technischer Defekt Venetbahn
Gespenstergeschichte aus Südtirol?Lagorce hat geschrieben: 14.06.2022 - 10:33 ...lächerlich ist die diesbzgl. die Steuerungssaga einer modernen Pendelbahn, wurde hier im Forum diskutiert, bei der man Angeblich den Fehler nicht finden konnte...