Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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Tyrolens
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Tyrolens »

Ich glaube, sogar der ÖVP wird's jetzt mit Hörl zu bunt:

https://tirol.orf.at/stories/3163951/

hch
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von hch »

Tyrolens hat geschrieben: 07.07.2022 - 19:20 Ich glaube, sogar der ÖVP wird's jetzt mit Hörl zu bunt:

https://tirol.orf.at/stories/3163951/
Wobei der ÖAAB eh speziell ist, für ÖVP-Verhältniße sind das eh schon fast Linkslinke :)
Tyrolens
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Tyrolens »

Ja klar. Trotzdfem waren Weingartner, van Staa und Platter vom ÖAAB. Mattle ist wie Hörl beim Wirtschaftsbund und das will was heißen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Neandertaler »

Mag ja so sein, das der Hörl im Wirtschaftsbund oder sonst wo ist. Nur diese Einstellung ist kritisch wenn nicht als bedenklich einzustufen.
Wenn das wirklich so kommt, das Wien im dunklen sitzt während die Lifte in Tirol laufen könnte des zu ernst zunehmenden gesellschaftlichen Verwerfungen führen. Hunger und kalt sind unerbittlich in der Meinungsfindung.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von hch »

Neandertaler hat geschrieben: 07.07.2022 - 20:19 Mag ja so sein, das der Hörl im Wirtschaftsbund oder sonst wo ist. Nur diese Einstellung ist kritisch wenn nicht als bedenklich einzustufen.
Die Einstellung des Herrn H. war immer schon sehr bedenklich. Hier noch mal zur Info sein legendäres Wahlkampfvideo:
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Neandertaler hat geschrieben: 07.07.2022 - 20:19 Wenn das wirklich so kommt, das Wien im dunklen sitzt während die Lifte in Tirol laufen könnte des zu ernst zunehmenden gesellschaftlichen Verwerfungen führen. Hunger und kalt sind unerbittlich in der Meinungsfindung.
Bis es soweit kommt das ein Hinterbänkler im NR und Seilbahnlobbyist bestimmt was passiert muss selbst in Österreich noch vieles schlimmer werden. Das ist eher Wahlkampfgetöse. Hintergrund: Ende September finden in Tirol Landtagswahlen statt. Und das zu einem vorgezogenen Termin weil die ÖVP die schlechtesten Umfragewerte seit jeher hat, und wohl befürchtet dass diese ab Herbst mit Corona 3.0 und Energiekrise wohl eher noch schlechter werden.

Ungewöhnlich ist nicht dass jemand wie Hörl poltert, sondern dass ihn hochrangige Personen aus der eigenen Partei offen kritisieren. Das deutet darauf hin dass die Nerven blank liegen.
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Neandertaler
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Neandertaler »

hch hat geschrieben: 07.07.2022 - 21:12 ...

Die Einstellung des Herrn H. war immer schon sehr bedenklich. Hier noch mal zur Info sein legendäres Wahlkampfvideo:
Direktlink
...
Und wenn doch der Böhmermann dahinter steckt?

Ich habe selten ein so dummes und plattes Wahlvideo gesehen. Überhaupt, so ein dummes und plattes Video habe ich noch nie gesehen. Wer fällt denn auf so etwas rein? Ist es wirklich so schlimm geworden da hinten kurz vor dem Ende der Straße?
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

Wien kriegt doch seinen Strom sowieso aus den in Ö verhassten Atomkraftwerken in der Tschechei.

Könnt ihr ja mal nachschauen, Ö importiert recht viel Strom aus CZ und das dürften großteils die südlichen AKWs Temelin und Dukovany (übrigens WWER, vor denen wirklich keiner Angst haben braucht, das wäre eher bei RBMK und ggf. CANDU einschlägig) sein und nicht die nördlichen Kohlekraftwerke.

In D übrigens gibts (bisher jedenfalls) Strom in Hülle und Fülle, es wird auch kräftig exportiert, wobei das im Winter maßgeblich an Braunkohle liegt (die übrigens pro KWh am billigsten ist nach Wasserkraft, aber auch mit Abstand am meisten Co2 erzeugt... D ist sogar weltweit Nr. 1 im Braunkohleabbau).
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Tyrolens »

Nein, die bekommen keinen Atomstrom.
Die Stromversorgung Österreichs hat schon eine sehr markante Asymmetrie.
Während der Westen quasi voll auf Wasserkraft bauen kann, kommt 1/3 des Wiener Stroms aus Gaskraftwerken.

Spannend wird der Winter so oder so. Wir alle wissen, dass der Diesel und Heizölverbrauch im Wintertourismus alles andere als niedrig ist.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

Doch, Österreich importiert viel Strom aus der Tschechei, und aus Dukovany verläuft auch eine Stromleitung direkt nach Ö. Bis zu 11% des in Ö genutzten Stroms sind Atomstrom: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS ... tromanteil

Passt natürlich nicht in das österreichische Selbstbild, wo man ja mit großem Sendungsbewusstsein sogar anderen EU-Ländern die Nutzung von Atomkraft verbieten will. Die sind da noch extremer als D in Bezug auf die Anti-Atom-Paranoia, das muss man erstmal schaffen.

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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Kreml Elite hat durch geschickte Firmen Zukäufe und Finanzierung von AKWs im Ausland. Sich besser positioniert als der Westen, wo der Staat nur die Rolle von einem Dienstleister zukommt. Wen die EU AKW Strom als grüner Strom erklärt für die Finanzierung. Dan sollten man auch vorgaben machen in Sachen Lieferketten.


Direktlink


Zeit: 17:02 Minuten

Schweiz
Seit 2003 müssen die Betreiber der Schweizer Kernkraftwerke alle Kernmaterialbestände im Ausland, die sich in ihrem Besitz befinden, den Aufsichtsbehörden des Bundes melden. Aktuell umfasst die Liste des Bundes fünf Länder: Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Schweden und die USA.

Doch für die Herkunft des Urans hat diese Liste nur bedingt Aussagekraft. Das zeigt sich bei Beznau. Die Axpo, welche dort die beiden Meiler betreibt, bezieht den Brennstoff zwar bei Framatome in Deutschland, doch es gibt einen Unterlieferanten aus Russland, wie der Stromkonzern bestätigt.
Der vorzeitige Ausstieg vom Vertrag könnte ca. 200 Millionen Schweizer Franken kosten.

Quellen: https://www.tagesanzeiger.ch/schweizer- ... 7246134946
https://www.tagesanzeiger.ch/nun-ist-kl ... 9852045374
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Tyrolens »

j-d-s hat geschrieben: 08.07.2022 - 10:12 Doch, Österreich importiert viel Strom aus der Tschechei, und aus Dukovany verläuft auch eine Stromleitung direkt nach Ö. Bis zu 11% des in Ö genutzten Stroms sind Atomstrom
Tschechien heißt dieses Land. ;)

Hast du bessere Quellen? Ich kenne keine, die nach 2015 nukleare Energie ausweißt. Vor 2016 war das ja der berühmte graue Strom.

Da nukleare Energie immer teuer war, hätte es auch keinen Sinn gemacht.

https://www.e-control.at/documents/1785 ... 8530800624
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ThomasZ
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von ThomasZ »

Google hat viele Quellen, die berichten das Österreich Atomstrom bezieht.

Z.B.
https://w3.windmesse.de/windenergie/new ... ngungen-eu
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Tyrolens »

Warum sollten das bessere Quellen sein, als die E-Control?
j-d-s
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

Grade die von mir verlinkte Seite zeigt doch, dass die E-Control das nicht effektiv überprüft. Wobei mir auch unklar ist, wie man die Herkunft der Stromimporte aus der Tschechei überprüufen will, und ob es wirklich besser ist, wenn Ö Kohlestrom aus der Tschechei nimmt statt Atomstrom.
Aber wie gesagt, in Ö herrscht in Bezug auf Atomkraft sowieso völlige Paranoia, noch mehr als in D. Ö will ja am liebsten den Tschechen die eigenen Atomkraftwerke verbieten.
Anders als "völlig durchgeknallt" kann man sowas nicht mehr nennen.

Aber wie dem auch sei, dass Ö viel Strom aus der Tschechei importiert und dieser hauptsächlich in Wien und Umgebung verbraucht werden dürfte, ist unbestritten.
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scratch
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von scratch »

Manche sind hier äußerst lernresistent. Schon fast bewundernswert, wie hartnäckig.
Tyrolens
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Tyrolens »

Österreich verwendet auch keinen Strom auf Kohleverbrennung. ;)

Ja, mich wundert es halt, dass hier Dinge behauptet werden, ohne seriöse Beweise zu liefern.

Und natürlich ist Österreich per Verfassungsgesetz frei von Atomen. :D


Wie auch immer. Es geht ja um Gas, derzeit und die TIWAG, die mehr oder weniger alle Tiroler Seilbahnen mit Strom versorgt, arbeitet zu 100% mit Wasserkraft und hat ihre Strompreise bisher sehr moderat angepasst. 60 Euro mehr werde ich heuer bezahlen müssen. Das sind in meinem Fall 2,5% Preissteigerung.

Wichtig ist, dass es heuer im Sommer viel regnet. Das füllt die Speicherseen (der Kraftwerke). Derzeit haben wir nach wie vor ein erhebliches Niederschlagsdefizit.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

https://www.tagesschau.de/ausland/klima ... n-101.html

"Hütten verursachen Wärme"

Es ist immerwieder erstaunlich wie im kuschligen GEZ finanzierten WolkenKuckucksheim schon im jungen Alter der Autorenschaft Frühdemenz gefördert wird.... :wink:
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Skitobi »

skifam hat geschrieben: 10.07.2022 - 19:34 https://www.tagesschau.de/ausland/klima ... n-101.html

"Hütten verursachen Wärme"

Es ist immerwieder erstaunlich wie im kuschligen GEZ finanzierten WolkenKuckucksheim schon im jungen Alter der Autorenschaft Frühdemenz gefördert wird.... :wink:
Das ist schon richtig - die Hütte verursacht Wärme, die dann genau unter der Hütte den Permafrost auftaut, wodurch die Hütte gefährdet wird.
Logischerweise aber nur wenn der Permafrost durch den allgemeinen Klimawandel eh schon am Auftauen ist.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

Mir wäre neu, dass man Gebäude direkt auf Permafrostboden baut. Normalerweise baut man die auf Stelzen, eben damit der Boden nicht durch die Wärme auftaut (wäre für die Stabilität des Bauwerks gar nicht gut).
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scratch
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von scratch »

skifam hat geschrieben: 10.07.2022 - 19:34 https://www.tagesschau.de/ausland/klima ... n-101.html

"Hütten verursachen Wärme"

Es ist immerwieder erstaunlich wie im kuschligen GEZ finanzierten WolkenKuckucksheim schon im jungen Alter der Autorenschaft Frühdemenz gefördert wird.... :wink:
Und was ist an diesem Artikel falsch, worüber du dich aufregst?
j-d-s hat geschrieben: 10.07.2022 - 20:00 Mir wäre neu, dass man Gebäude direkt auf Permafrostboden baut. Normalerweise baut man die auf Stelzen, eben damit der Boden nicht durch die Wärme auftaut (wäre für die Stabilität des Bauwerks gar nicht gut).
Artikel gelesen? Falls ja, dann hast ihn nicht verstanden...vielleicht nochmal lesen. Und wenn es trotzdem nicht reicht, dann vielleicht besser den Experten vertrauen, die Ahnung davon haben.

Unabhängig davon...dieses ständige Klugscheissen und diffamieren von ausgebildeten Menschen, die ihren Job stellenweise schon sehr lange, gewissenhaft und meist auch sehr gut machen, geht mir inzwischen ziemlich auf die Nerven.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Neandertaler »

skifam hat geschrieben: 10.07.2022 - 19:34 https://www.tagesschau.de/ausland/klima ... n-101.html

"Hütten verursachen Wärme"

Es ist immerwieder erstaunlich wie im kuschligen GEZ finanzierten WolkenKuckucksheim schon im jungen Alter der Autorenschaft Frühdemenz gefördert wird.... :wink:
Na gut, wenn sie meinen, es ist Blödsinn....
Bloß gibt es mittlerweile ganze Städte die "versinken" im auf getauten Permafrost. Hier kannst Mal nachschauen:
Direktlink

Aber eigentlich ist es auch egal, du wirst wahrscheinlich daran glauben, das die Alpen aus massivem Stein sind und alles ganz hart ist. Stimmt aber auch nicht. Beim buddeln der U-Bahn unter dem Gotthard kamen sehr interessante Erdschichten zum Vorschein:
Mit zahlreichen Probebohrungen sowie Temperaturmessungen und seismischen Untersuchungen wurden die geologischen Verhältnisse vor Baubeginn geklärt: Es fanden sich unterschiedliche Gesteinsarten, vom harten Granit bis zu nachgiebigen Phylliten und Schiefern der Urseren-Garvera-Zone und des Tavetscher Zwischenmassivs. Ausserhalb dieser Problemzonen herrschen verschiedene Arten von Gneis vor, etwa Erstfelder Gneis oder der Streifen-Gneis des Gotthardmassivs, im Süden in der penninischen Gneiszone vorwiegend Leventina- und Lucomagno-Gneise. Durch die Probebohrungen konnte nachgewiesen werden, dass eine gefürchtete geologische Schlüsselstelle, die mit zuckerkörnigem Dolomit gefüllte Pioramulde, auf Tunnelniveau aus Dolomitmarmor ohne Wasserdruck und -fluss besteht. (Zuckerkörniger Dolomit wird unter Wassereinfluss und unter Druck vollkommen kohäsionslos, also gewissermassen flüssig.) Mit der Durchbohrung der Zone im Herbst 2008 wurden die Besorgnisse endgültig hinfällig.[17] Stattdessen stiess man an anderen Stellen auf Kakirit, ein weiches, nachfliessendes Gesteinsmehl, was umfangreiche Massnahmen zur Sicherung und Verfestigung nach sich zog.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gotthard-Basistunnel
So ist das in den Bergen tief unten aber auch ganz oben, alles fließt, schiebt, bricht und verändert sich, nichts ist für die Ewigkeit.
scratch hat geschrieben: 10.07.2022 - 20:29


Artikel gelesen? Falls ja, dann hast ihn nicht verstanden...vielleicht nochmal lesen. Und wenn es trotzdem nicht reicht, dann vielleicht besser den Experten vertrauen, die Ahnung davon haben.

Unabhängig davon...dieses ständige Klugscheissen und diffamieren von ausgebildeten Menschen, die ihren Job stellenweise schon sehr lange, gewissenhaft und meist auch sehr gut machen, geht mir inzwischen ziemlich auf die Nerven.
Vergiss es, das wird nichts mehr. Hier ist jemand in einem schwarz-weiß denken verankert, da kann man nichts mehr verändern. Wir haben mittlerweile mehrere Milliarden Fachleute für Vieren, Kriegsführung, Energieversorgung und Klimaerwärmung auf diesem Planeten, da findet jeder einzelne einen Experten, der vollumfänglich recht hat. Ich habe da noch Hoffnung das die Algorithmen von FB und YouTube hier auch noch Abhilfe schaffen werden
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Das was mich nervt ist dieser Übwrschriftenjournalismus ... der selten faktisch korrekt zum Text passt ...sondern nur darauf reflektiert Klicks zu bekommen....
Aufregung verkauft sich besser.... nur muss die Tagesschau eben nicht verkaufen... sie ist und sollte gut finanziert werden um eben nicht darauf zu schielen.
Zumindest in öffentlich rechtlichen Medien sollte das also weitestgehend ausgeschlossen sein... ist aber inzwischen Standard.
Ich zahle gern mehr wenn ich diesen headline-Unfug dann nicht mehr lesen muss und korrekt neutral informiert werde...
Wenn das aber nicht möglich ist wird man wohl auch in D über den zukünftigen britischen oder französischen Weg nachdenken müssen...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Neandertaler »

skifam hat geschrieben: 10.07.2022 - 23:39 Das was mich nervt ist dieser Übwrschriftenjournalismus ... der selten faktisch korrekt zum Text passt ...sondern nur darauf reflektiert Klicks zu bekommen....
Aufregung verkauft sich besser.... nur muss die Tagesschau eben nicht verkaufen... sie ist und sollte gut finanziert werden um eben nicht darauf zu schielen.
Der Artikel sieht in der mobilen Version der Internetseite der ARD so aus wie unten im Anhang. Ich finde dort nichts reißerisches oder oder einen Ansatz der irreführenden Information. Die würde wohl eher lauten:
"Berghütte versinkt im Fels"
Was definitiv nicht geht auch wenn Frost die Steine zusammen hält.
skifam hat geschrieben: 10.07.2022 - 23:39 Zumindest in öffentlich rechtlichen Medien sollte das also weitestgehend ausgeschlossen sein... ist aber inzwischen Standard.
Ich zahle gern mehr wenn ich diesen headline-Unfug dann nicht mehr lesen muss und korrekt neutral informiert werde...
Wenn das aber nicht möglich ist wird man wohl auch in D über den zukünftigen britischen oder französischen Weg nachdenken müssen...
Hier du merkst es gerade selber? Ich hoffe es ist so denn ich habe keine Ahnung was in Frankreich und in GB für ein weg gegangen wird.
Nebenbei sind wir jetzt so weit weg vom Kern dieses Themas hier das ich keine weitere Antwort mehr daraus f geben werde denn hier geht's um die Stromversorgung für den nächsten Winter und noch um den Permafrost im Boden.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Theo »

^^Danke. Ich wäre auch dafür dass man dieses Hütten Thema entweder irgendwie im Klima Topic unterbringt oder ein eigenes dafür schafft. Da gleiche gilt für mich über die Stromerzeugungsarten und ein AKW-Topic existiert auch noch, hat schon 12 Seiten, können wir also da weiter machen.
viewtopic.php?f=10&t=39495&hilit=Atomkr ... &start=275
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Schweiz

Der Bundesrat Guy Parmelin hat die OSTRAL unter sich.

Da der Bund bei der Umsetzung der vorbereiteten Bewirtschaftungsmassnahmen der wirtschaftlichen Landesversorgung auf dem Gebiet der Elektrizität auf die Kompetenzen der Privatwirtschaft angewiesen ist, hat er die Vollzugsaufgabe dem Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE bzw. der OSTRAL übertragen.
Bei einer Strommangellage handelt es sich um eine «schwere Mangellage» nach Art. 102 der Bundesverfassung, in welcher der Bund für die Vorbereitung und Durchführung von Massnahmen zur Sicherstellung der Versorgung der Schweiz mit lebenswichtigen Gütern wie Strom zuständig ist.

Der Bund ordnet bei einer Strommangellage Bewirtschaftungsmassnahmen an, welche das Gleichgewicht zwischen Produktion und Verbrauch auf reduziertem Niveau sicherstellen sollen. Dabei folgt der Bund stets dem Subsidiaritätsprinzip und greift nur so weit ins wirtschaftliche Gefüge ein, wie dies zur Bewältigung einer Krise unbedingt notwendig ist.
Link:
https://www.bwl.admin.ch/bwl/de/home/th ... stral.html

https://www.ostral.ch/de

In der Schweiz wird noch um Details gefeilscht, die meiste Arbeit wurde schon gemacht.
Wer Träume hat der lebt noch.

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