Den Hinterbliebenen mein Beileid.52-Jähriger starb bei Wartungsarbeiten an Ahornbahn in Mayrhofen
Ein Mitarbeiter hatte während des Betriebes der Bahn Wartungsarbeiten an einer Stütze durchgeführt. Er wurde von seinen Kollegen bewusstlos aufgefunden.
https://www.tt.com/artikel/30826093/52- ... -mayrhofen
Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
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Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
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Re: Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
Nicht auszuschließen, dass der Herr einen Herzinfarkt erlitten hat, der sich nur zufällig während der Arbeit ereignet hat. Dass er alleine gearbeitet hat, war dann natürlich fatal.
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kaldini
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Re: Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
nein, nun ist bekannt gegeben worden, dass ihn die Gondel gestreift hat: https://tirol.orf.at/stories/3165353/
ich kann nicht verstehen, warum so viele Tätigkeiten während des Betriebs erfolgen müssen. Könnte man nicht auf einen Halbstundentakt wechseln und dann während der Stillstandszeiten die Wartung machen (oder aber noch besser ausserhalb der normalen Beförderungszeiten)?
ich kann nicht verstehen, warum so viele Tätigkeiten während des Betriebs erfolgen müssen. Könnte man nicht auf einen Halbstundentakt wechseln und dann während der Stillstandszeiten die Wartung machen (oder aber noch besser ausserhalb der normalen Beförderungszeiten)?
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MarcB96
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Re: Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
Ich frage mich gerade, inwieweit die Gondel da einen Mitarbeiter treffen könnte (eigentlich haben die doch einen gewissen Abstand zur Stützekaldini hat geschrieben: 18.07.2022 - 16:47 nein, nun ist bekannt gegeben worden, dass ihn die Gondel gestreift hat: https://tirol.orf.at/stories/3165353/
ich kann nicht verstehen, warum so viele Tätigkeiten während des Betriebs erfolgen müssen. Könnte man nicht auf einen Halbstundentakt wechseln und dann während der Stillstandszeiten die Wartung machen (oder aber noch besser ausserhalb der normalen Beförderungszeiten)?
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Re: Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
Nur weil in den Medien steht, dass es die Gondel war, heißt das ja lange nicht, dass das auch stimmt. Medienvertretern fehlt es oftmals an technischem Wissen, um hier einzelne Systeme zu differenzieren und richtig zu benennen (Kann natürlich auch in der polizeilichen Pressemeldung bereits falsch stehen). Aufgrund des "Schadensbildes" würde es mich aber auch nicht wundern, wenn der Kollege vom Laufwerk erfasst wurde. Das kam ja in der Vergangenheit leider schon öfters mal vor. Der Bereich des Tragseilsattels birgt während des Betriebes ein enormen Gefahrenpotenzial, was offenbar nicht immer allen Beteiligten bewusst ist.MarcB96 hat geschrieben: 18.07.2022 - 17:18 Ich frage mich gerade, inwieweit die Gondel da einen Mitarbeiter treffen könnte (eigentlich haben die doch einen gewissen Abstand zur Stütze).
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Re: Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
Ich gehe davon aus, dass der Mitarbeiter am Wartungspodest der Stütze im Bereich des Tragseilsattels Arbeiten durchgeführt hat und dann nicht von der Gondel selbst (die natürlich mit gewissem Abstand an der Stütze vorbeifährt) sondern vom Laufwerk getroffen wurde.MarcB96 hat geschrieben: 18.07.2022 - 17:18 Ich frage mich gerade, inwieweit die Gondel da einen Mitarbeiter treffen könnte (eigentlich haben die doch einen gewissen Abstand zur Stütze).
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Re: Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
Das war auch mein Gedanke, was am meisten Sinn machen würdeMr400Liter hat geschrieben: 18.07.2022 - 22:23Ich gehe davon aus, dass der Mitarbeiter am Wartungspodest der Stütze im Bereich des Tragseilsattels Arbeiten durchgeführt hat und dann nicht von der Gondel selbst (die natürlich mit gewissem Abstand an der Stütze vorbeifährt) sondern vom Laufwerk getroffen wurde.MarcB96 hat geschrieben: 18.07.2022 - 17:18 Ich frage mich gerade, inwieweit die Gondel da einen Mitarbeiter treffen könnte (eigentlich haben die doch einen gewissen Abstand zur Stütze).
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Re: Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
Also mir wurde erzählt dass der Mitarbeiter auf der Stütze oben verblutet ist. Die Feuerwehr wahr kam dann auch und sollte die Stütze sauber machen aber das Blut ging nur sehr schlecht weg
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Re: Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
https://www.tt.com/artikel/30826093/obd ... -ahornbahn
Da steht was von Störungsbeseitigung.
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Re: Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
Kurze Verständnisfrage:
So wie ich die ganzen Berichte verstehe war der Mann alleine auf der Stütze, genau genommen auch alleine an der Stütze mit Arbeiten beschäftigt. Als er per Funk nicht mehr zu erreichen war haben die Kollegen nachgesehen und ihn gefunden.
Ist es Standard das diese Arbeiten als 1 Mann Trupp durchgeführt werden? Vor allem bei Höhenarbeiten mit Absturzsicherung (ich gehe mal davon aus das man bei Arbeiten auf der Stütze zu 100% mit Absturzsicherung zur Eigensicherung arbeitet) kenne ich aus dem eigenen Arbeitsumfeld nur die Vorgabe das diese Arbeiten nur mit mindestens einer 2. Person als „Bodenpersonal“ durchgeführt werden dürfen. „Ein Bewusstloser kann keine Hilfe rufen! Selbst 15-20min hilflos in der Absturzsicherung hängen bringen euch um! Merkt euch das!“ Sämtliche Sicherheitsingenieure oder Lehrgänge waren da sehr, sehr eindringlich. Insbesondere die direkten Schilderungen aus beteiligter Gutachterperspektive nach Arbeitsunfällen aus dem Bereich waren
So wie ich die ganzen Berichte verstehe war der Mann alleine auf der Stütze, genau genommen auch alleine an der Stütze mit Arbeiten beschäftigt. Als er per Funk nicht mehr zu erreichen war haben die Kollegen nachgesehen und ihn gefunden.
Ist es Standard das diese Arbeiten als 1 Mann Trupp durchgeführt werden? Vor allem bei Höhenarbeiten mit Absturzsicherung (ich gehe mal davon aus das man bei Arbeiten auf der Stütze zu 100% mit Absturzsicherung zur Eigensicherung arbeitet) kenne ich aus dem eigenen Arbeitsumfeld nur die Vorgabe das diese Arbeiten nur mit mindestens einer 2. Person als „Bodenpersonal“ durchgeführt werden dürfen. „Ein Bewusstloser kann keine Hilfe rufen! Selbst 15-20min hilflos in der Absturzsicherung hängen bringen euch um! Merkt euch das!“ Sämtliche Sicherheitsingenieure oder Lehrgänge waren da sehr, sehr eindringlich. Insbesondere die direkten Schilderungen aus beteiligter Gutachterperspektive nach Arbeitsunfällen aus dem Bereich waren
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Re: Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
Ich kenne die österreichischen Vorschriften nicht, habe aber Kenntnisse in der Absturzsicherung. Ich denke, du triffst den Nagel auf den Kopf. Wenn das so passiert ist, darf das nicht passieren.
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Re: Schon wieder tödlicher Arbeitsunfall (dieses mal in Mayrhofen)
Eine Absicherung durch einen Zweiten wäre sinnvoll.
Der könnte sich dann auch um den Funk und Beobachtung der Kabine kümmern, während der andere sich voll und ganz auf die Arbeiten konzentrieren kann.
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