Christian Heinrich hat geschrieben: 18.07.2022 - 22:22Ich kann es auf dem Foto nicht genau erkennen. Ist die Verbindung zum oberen Bereich noch da?
Nur noch rechts, wahrscheinlich heuer zum letzten Mal wenn's so weitergehen sollte mit dem Sommer
Christian Heinrich hat geschrieben: 18.07.2022 - 22:22Ich kann es auf dem Foto nicht genau erkennen. Ist die Verbindung zum oberen Bereich noch da?
Im Jahr 2003 war Ende Juli der Punkt, wo der ganze Schnee vom Winter weggeschmolzen war. Danach schmolzen noch 3 Meter Eis, ein Negativrekord. Heuer hatten wir diesen Punkt bereits am 22. Juni.



Das war aber sehr weitsichtig von unseren Ahnen, dass sie extra für den später vom Menschen gemachten Klimawandel schon mal Saumwege angelegt haben. Offenbar waren unsere Vorfahren aus anderem Holz geschnitzt. Anstatt über ihre damalige Klimakrise zu jammern haben sie ihre Chancen genutzt und neue Pfade angelegt, wo es möglich war.skifam hat geschrieben: 18.07.2022 - 22:19 Ist alles eine Frage der Zeiträume... ich erinnere an die im 12 Jhd gepflasterten Saumwege und die Wege aus der Römerzeit die oben am Theodulpass gefunden wurden.
Übrigens, wer der Pasterze "live" beim Wechseln in ein Toteisfeld zusehen will, die ZAMG hat da mehrere Webcams installiert.gernot hat geschrieben: 18.07.2022 - 23:04Christian Heinrich hat geschrieben: 18.07.2022 - 22:22Ich kann es auf dem Foto nicht genau erkennen. Ist die Verbindung zum oberen Bereich noch da?
Nur noch rechts, wahrscheinlich heuer zum letzten Mal wenn's so weitergehen sollte mit dem Sommer
Das „Gute“ ist, dass es beim Aletschgletscher mit seinen 23km weniger auffällt als bei anderen Gletschern. Aber das Bild aus der Luft ist trotzdem traurig: 9.7.22, also noch vor der aktuellen HitzewelleNico05 hat geschrieben: 22.07.2022 - 18:04 Der Aletschgletscher schmilzt. Dieses Jahr hat er bereits einen Meter verloren, und es wird weitergehen...
Quelle: Gletscher verlieren in einer Woche 300 Mio Tonnen Eis!Noch nie war die Schneelage auf den Gletschern im Wallis so dramatisch wie derzeit. Weil es zu wenig geschneit hat und zu früh zu heiss war. Mit der Folge, dass die Schweizer Gletscher dieses Jahr mehr schmelzen könnten als jemals zuvor.
Danke Dir. Wie gut das es Archive gibt.Bergwanderer hat geschrieben: 25.07.2022 - 10:47 Zu dem erwähnten Artikel von meteosuisse:
vergleicht mal die Bilder seit Juli 2015 mit den aktuellen Bildern der Webcam der Konkordiahütte. Wir hatten 2015, 2017, 2018 und 2020 eine ähnliche Situation: https://www.foto-webcam.eu/webcam/konko ... 07/17/1400
Und hier noch was zu Abkühlen.![]()
Antarctic morning rush: https://twitter.com/buitengebieden/stat ... 3503650816
In den Schweizer Alpen führt die andauernde Hitze zu einer enormen Gletscherschmelze. Einige Flüsse führen Hochwasser, während im Mittelland dagegen akuter Wassermangel herrscht.
Die Entwicklung der letzten paar Jahre und die Aussage in dem Artikel, dass Zustände wie dieses Jahr in Modellen eigentlich erst in einigen Jahrzehnten erwartet wurde, bestätigen mal wieder, dass wenn es um den Klimawandel geht keiner einen Funken Ahnung hat und der Prozess schon längst nicht mehr zu stoppen ist. Man muss wohl einfach akzeptieren, dass wir diesen Planeten unter dem Gesichtspunkt dass er für den Mensch bewohnbar ist gegen die Wand gefahren haben. Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.Neandertaler hat geschrieben: 26.07.2022 - 16:29 Hier im Artikel ist das Video von Tux das schön zeigt, warum der Betrieb nur noch sehr eingeschränkt möglich ist: https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 76fae66272
Julian96 hat geschrieben: 27.07.2022 - 22:15 Die Entwicklung der letzten paar Jahre und die Aussage in dem Artikel, dass Zustände wie dieses Jahr in Modellen eigentlich erst in einigen Jahrzehnten erwartet wurde, bestätigen mal wieder, dass wenn es um den Klimawandel geht keiner einen Funken Ahnung hat und der Prozess schon längst nicht mehr zu stoppen ist. Man muss wohl einfach akzeptieren, dass wir diesen Planeten unter dem Gesichtspunkt dass er für den Mensch bewohnbar ist gegen die Wand gefahren haben. Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.
Die nächste Generation wird sicherlich keine schönen Zustände mehr vorfinden, selbst wenn wir morgen kein Gramm Co2 mehr ausstoßen würden. Momentan gibt es in den Alpen ja fast keinen Gletscher mehr bei dem man überhaupt noch ein Nährgebiet vorfindet.
Vom negativen effekt auf den skisport mal abgesehen, liest sich das ja gutThomasK hat geschrieben: 28.07.2022 - 12:22Julian96 hat geschrieben: 27.07.2022 - 22:15 Die Entwicklung der letzten paar Jahre und die Aussage in dem Artikel, dass Zustände wie dieses Jahr in Modellen eigentlich erst in einigen Jahrzehnten erwartet wurde, bestätigen mal wieder, dass wenn es um den Klimawandel geht keiner einen Funken Ahnung hat und der Prozess schon längst nicht mehr zu stoppen ist. Man muss wohl einfach akzeptieren, dass wir diesen Planeten unter dem Gesichtspunkt dass er für den Mensch bewohnbar ist gegen die Wand gefahren haben. Man sollte die nächsten Jahre wohl einfach noch genießen solange es noch geht.
Die nächste Generation wird sicherlich keine schönen Zustände mehr vorfinden, selbst wenn wir morgen kein Gramm Co2 mehr ausstoßen würden. Momentan gibt es in den Alpen ja fast keinen Gletscher mehr bei dem man überhaupt noch ein Nährgebiet vorfindet.
4 Grad Klimaerwärmung entspricht der Temperaturdifferenz zwischen September und November. In München werden wir dann also regelmäßig am 1. Advent das spätsommerliche Oktoberfestwetter haben. 4 Grad Temperaturdifferenz entspricht dem Klimavergleich zwischen München und Florenz. Florenz hingegen wird dann schon längst das Klima von Nordafrika bekommen haben und 4 Grad ist gerade der kritische Bereich, in dem Gelbfieber und Malaria an der Kippe stehen, nach Europa überzuschwappen.