Sehr schöne, zumindest von mir noch so nicht gesehene, historische Sommerskiphotos mit dem alten Schmiedinger SL und dem alten Maurer SL, jeweils noch nicht gedoppelt, also zwischen 1969 und 1974 entstanden.Kitzsteinhorn-Gletscher um zwei Drittel geschrumpft
Durch die Klimaerwärmung und das wärmere Wetter im vergangenen Winter und Frühjahr ist es heuer ein besonders schlechtes Jahr für die heimischen Gletscher. Gut zu erkennen ist das auch auf dem Kitzsteinhorn (Pinzgau), wo der Gletscher in den letzten 70 Jahren um zwei Drittel geschrumpft ist.
In den 1960er Jahren galt der Sommerskilauf auf dem Kitzsteinhorn als ein mögliches Zukunftskonzept für den lokalen Tourismus. Schnee und Eis waren genügend vorhanden. 60 Jahre später fehlt das „doch-nicht“ ewige Eis. Die Gletscherfläche ist seit ihrer ersten Vermessung vor knapp 70 Jahren um rund zwei Drittel zurück gegangen.
Klimaerwärmung massiv spürbar
Seit 2010 wird die Entwicklung des Gletschers auf dem Kitzsteinhorn auch wissenschaftlich beobachtet und gemessen. „In diesem Jahr ist der Gletscher schon sehr von der Klimaveränderung betroffen. Wir haben aus dem Winter sehr wenig Restschneemenge – es ist zirka halb so viel, wie wir letztes Jahr hatten. 2021 waren es im Mai noch vier Meter Schnee, heuer nur noch zwei Meter. Das variiert natürlich von Jahr zu Jahr. Es waren heuer auch noch ein sehr warmer Mai und Juni und zusätzlich lag eine Sahara-Staub-Auflage auf dem Schnee, die die Schmelze noch verstärkt hat, weil die dunklere Oberfläche natürlich mehr Wärme entstehen hat lassen“, erklärt Norbert Karlsböck, Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun.
Tourismus an Gletscherschwund angepasst
Im Kaprun hat man sich an die Entwicklungen des Gletschers angepasst. neue Schwerpunkte wurden gesetzt. „Die Erfahrungen der letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Sommer durchaus positiv ist, auch wenn kein Sommerskilauf mehr möglich ist. Jetzt steht der Naturgenuss im Vordergrund: wandern, bergsteigen, mountainbiken. Der wirtschaftliche Erfolg ist durchaus besser geworden“, meint Karlsböck.
Gerade im Sommer würden viele Gäste die Möglichkeit schätzen mit der Gondel auf 3.000 Meter Seehöhe zu fahren. Den Gletscher werden sie aber nur mehr rund 30 Jahre bewundern können – dann soll das ewige Eis bis auf wenige Flecken geschmolzen sein.
Kitzsteinhorn-Gletscher um zwei Drittel geschrumpft
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Emilius3557
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Kitzsteinhorn-Gletscher um zwei Drittel geschrumpft
https://salzburg.orf.at/stories/3167217/
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Re: Kitzsteinhorn-Gletscher um zwei Drittel geschrumpft
Danke für den Link. Leider sind die Bilder nicht sehr scharf, aber man erkennt dennoch dass es auch damals schon so einige Probleme im Sommer gab.
Das Bild zwischen den Steinen sagt zwar nicht viel aus weil man nicht weis wie es hinter dem Photographen aussieht, die aber so wie es aussieht offizielle Piste ist dort schon ein bisschen starli-like. Auf dem nächsten Bild schaut es zwar nicht so aus wie derzeit am noch einzigigen offenen Gletscher im Alpenraum, weiss ist es aber auch nicht mehr so ganz.
Das Bild zwischen den Steinen sagt zwar nicht viel aus weil man nicht weis wie es hinter dem Photographen aussieht, die aber so wie es aussieht offizielle Piste ist dort schon ein bisschen starli-like. Auf dem nächsten Bild schaut es zwar nicht so aus wie derzeit am noch einzigigen offenen Gletscher im Alpenraum, weiss ist es aber auch nicht mehr so ganz.
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Re: Kitzsteinhorn-Gletscher um zwei Drittel geschrumpft
Das ist ja ganz logisch. Da die Lifte quasi vom unteren Gletscherende bis zum oberen Gletscherende verlaufen sind, wird der Gletscher - bis auf in Ausnahmesommern - niemals ganzjährig (bis unten hin) schneebedeckt gewesen sein.Theo hat geschrieben: 02.08.2022 - 19:45 Danke für den Link. Leider sind die Bilder nicht sehr scharf, aber man erkennt dennoch dass es auch damals schon so einige Probleme im Sommer gab.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.