Ende Juli verbrachte ich ein paar Tage im Aosta-Tal. Dabei besuchte ich den irgendwie kurligen Ort Breuil-Cervinia erstmals auch im Sommer. Cervinia im Winter war ich schon oft, wenn auch nur meistens sehr kurz in den verschiedenen Talstationsbereichen. Mein jetziger Besuch führte mich u.a. auch durchs Dorf, das zu meinem Erstaunen eigentlich recht klein ist - trotz der vielen grossen, mehrstöckigen Wohngebäude, die im Ort flächenmässig teilweise grosszügig verteilt sind. In Sachen Architektur-Mix ist Breuil Cervinia eine wahre Wundertüte. Neben dem berühmten Molino-Hochhaus und der abgetakelten La-Gran-Baita-Ruine (1973 abgebranntes Hotel bzw. Seilbahnstation, erbaut 1936, seither vor sich hinggammelnd) sind in Cervinia völlig unterschiedliche Architekturstile vorhanden, quasi alles ist mit dabei. Von potthässlich bis ästhetisch herausragend ist die Bandbreite enorm. Etwas erstaunt war ich, dass entlang der einzigen (!) zentralen Einkaufs- und Gastroachse Cervinias es neben Bars und Restaurants bei den Läden praktisch ausschliesslich nur Shops mit Outdoor-Bekleidung gibt. Teure Boutiquen oder Souvenir-Läden: Fehlanzeige. Vielleicht war das früher ja mal anders. Tja, der Unterschied zum (schlecht vergleichbaren) Pendant Zermatt auf der Schweizer Seite des Matterhorns ist schon frappant.
Vorab mal ein paar wenige erste Eindrücke.
Aus der Zeit gefallen; kultiges Leuchtschild auf Plan Maison:
Cooles Logo der ehemaligen Cervino Spa:
Der bekannte Baita-Stationruinen-Komplex mitten im Dorf:
Alt und neu:
Talstation Furggen auf Plan Maison:
Scheint mir auch eher ein lost place zu sein: Carabinieri-Stützpunkt auf Plan Maison...
Wird fortgesetzt.