Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Auch ein langfristiger Stromvertrag hat irgendwann ein Ende, und dann hat man dann die jetzigen Marktpreise.
Dann wirs es bitter....
Ich hab 2020 während Corona supergünstig für 3 Jahre abgeschlossen, nächstes Jahr im Frühjahr kommt dann der Hammer...... Bin mir sicher so haben es mehrere gemacht.
Dann wirs es bitter....
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j-d-s
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Sicher ist es dann - mitunter deutlich - teurer, aber nicht auch nur annähernd an den Preisen der Strombörse. Denn das ist ja eben nicht der Marktpreis, weil in D die Mehrheit von 75% gar nicht an der Börse gehandelt wird.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Okay, dann sag das bitte den Stromversorgern. Scheint bei denen nicht angekommen zu sein? Musste im Mai einen Vertrag verlängern. Nt alt so ca. 6ct, nt neu 26.Sicher ist es dann - mitunter deutlich - teurer, aber nicht auch nur annähernd an den Preisen der Strombörse.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
hab die letzten Tage meine Stromrechnung für die letzten 8 1/2 Monate bekommen. Die lag etwas unter den von mir geschätzten 90 Euro pro Monat. Spannend aber ist die Erhöhung der Vorauszahlung auf nunmehr 110 Euro. Die bildet den Strompreis der kommenden 12 Monate ab. Insofern kommt das so, wie erwartet.
Alles für Tirol.
Wie gesagt, die kommende Skisaison kann mit guten Strompreisen über die Runden kommen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
in deinem fall würde ich mich eher über 3 jahre mit 6 ct freuen, als jetzt über die 26 ärgern. die 26 sind ja schon vor dem ukrainekrieg näher am durchschnittspreis gewesen als die immens günstigen 6.baeckerbursch hat geschrieben: 21.08.2022 - 12:52Okay, dann sag das bitte den Stromversorgern. Scheint bei denen nicht angekommen zu sein? Musste im Mai einen Vertrag verlängern. Nt alt so ca. 6ct, nt neu 26.Sicher ist es dann - mitunter deutlich - teurer, aber nicht auch nur annähernd an den Preisen der Strombörse.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Klar freut sich jeder über günstigere Preise.
Aber bitte beachte: das sind die reinen Strompreise, ohne Umlagen, zählergebühren für eine Wandlungsmessung.
Auch bei den 6ct stand am Schluss ein Preis von umgerechnet 25ct am Schluss pro kW auf der Rechnung. Jetzt wahrscheinlich so ca 45 pro kW.
Genau das trifft alle Unternehmen z.zt.
Aber bitte beachte: das sind die reinen Strompreise, ohne Umlagen, zählergebühren für eine Wandlungsmessung.
Auch bei den 6ct stand am Schluss ein Preis von umgerechnet 25ct am Schluss pro kW auf der Rechnung. Jetzt wahrscheinlich so ca 45 pro kW.
Genau das trifft alle Unternehmen z.zt.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Was mir am meisten Sorge bereitet, ist einerseits die hohe Komplexität von " Strommärkten" und der technischen Systeme als Ganzes. Anderseits steht dem eine völlig überforderte politische Debatte gegenüber. Die Konsequenz dieser Überfoderung (Euphemismus) ist die Gefahr, notwendige Ursachen und Wirkungen ausschliesslich mithilfe der jeweils eigenen Ideologie bestimmen zu wollen.
Ein pluralistisches System sollte dem entgegenwirken können.
Das tut es eben nicht.
Das habe ich versucht in meinen etwas ketzerischen letzten Beitrag darzustellen, weil mir das Sorge bereitet. Ich verstehe von dem Ganzen auch nur ein ganz klein wenig, denn die Dinge als Ganzes sind eng miteinander vermascht. Werden aber selten Gesamthaft dargestellt, sondern überwiegend aus der Brille der eigene. Opporatunität. Das geht leider politisch durch, eben weil, zu komplex fuer eine öffentliche Auseinandersetzung.
Ich freue mich stets, neues dazulernen zu können, und versuche dabei Technik, normative ökonomische Regelwerke und menschliche Motivationsfaktoren gleichermassen langsam zu kapieren.... obs gelingt, keine Ahnung.
Ad Strompreis: Sofern man keinen "float" Liefervertrag (=Smart Meter stündlich remote ausgelesen o.dgl.) mit einem üblicherweise privaten Anbieter hat, zahlt man selbstverständlich nicht den aktuellen Börsenpreis. Dass es überhaupt noch Verträge mit langfristiger Preisbindung gibt, ist ein Übrigbleibsel aus der Zeit der Ferrrariszähler und vor-liberalisierten Märkte. Diese "alten" Verträge werden sukzssssive in die neue Welt überführt: Das bedeutet, dass Stromlieferanten nicht mehr reale Gestehungskosten "old school" verrechnen, bzw. untereinander aushandeln. Sondern vielmehr jene Preise, die sie an der Börse erzocken. Durch Verkauf des eigens produzierten Stroms (sofern vorhanden), und Zukaufs von Strom wie nötig (Termin und Spotmarkt). Auch ausserbörslich gehandelter Strom richtet sich heute an Börsenpreisen: Niemand hat etwas zu verschenken, Aktiengesellschaften dürften das angeblich schon garnicht. Letzteres Argument ist freilich besonders bitter/unverschämt, wenn es von Politikern mit deren landeseigenen Stromversorgern kommt.
Ausserbörsliche (OTC) Geschäfte werden übrigens auch gerne von der gleichen Börse abgewickelt, da diese auch als Schnittstelle zum Übertragungsanbieter (Netz) dient. Massgebliche Börsen gibts de facto nur zwei in EU, sie gehören zudem dem gleichen Unternehmen: EPEX in Paris fuer Intra/Next day und EEX in Leipzig fuer Termingeschäfte.
Ein gutes jonglieren am Terminmarkt ermöglicht es Stromanbietern, einen Durschnittspreis dieser Börsenpreise fuer den Endkunden mit längerfristigen Verträgen "garantieren", und somit vorschreiben, zu können. Diese Durchschnittspreise werden gerne aus Stromindizes (gleiche Idee wie zB. DAX Index) errechnet. Das jedenfalls konnte ich soweit aus einigen österreichischen Stromlieferverträgen herauslesen (IKB, Tiwag und weitere - die Lieferverträge ähneln sich oft). Hat ein Stromanbieter das Glück, über günstige Kraftwerke zu verfügen, so geht das in seinen Gewinn (statt in günstige Strom und/oder ineffiziente goldene Verwaltung wie ehemals).
Fuer neue private Anbieter, (also die mit "bunterem, kraftvollerem" Strom, oft ganz ohne eigene Kraftwerke, oder nur die Randomsorten PV+Wind) genügt es, minimalst billiger als der Konkurrent zu sein, durch effiziente Verwaltung und/oder riskanteres zocken unter geschickter Ausnutzung des Merit Order Systems.
Studiert doch bitte eure Stromlieferverträge, dort steht drinnen, wie der Preis zur nächsten Anpassung ermittelt wird. Insbesonder jds möge das bei sich mal nachlesen. Wobei darauf zu achten ist, die letztgültige Fassung, evtl. im Internet, heranzuziehen, und kein Nadeldruckervertrag aus 1987...
Ein pluralistisches System sollte dem entgegenwirken können.
Das tut es eben nicht.
Das habe ich versucht in meinen etwas ketzerischen letzten Beitrag darzustellen, weil mir das Sorge bereitet. Ich verstehe von dem Ganzen auch nur ein ganz klein wenig, denn die Dinge als Ganzes sind eng miteinander vermascht. Werden aber selten Gesamthaft dargestellt, sondern überwiegend aus der Brille der eigene. Opporatunität. Das geht leider politisch durch, eben weil, zu komplex fuer eine öffentliche Auseinandersetzung.
Ich freue mich stets, neues dazulernen zu können, und versuche dabei Technik, normative ökonomische Regelwerke und menschliche Motivationsfaktoren gleichermassen langsam zu kapieren.... obs gelingt, keine Ahnung.
Ad Strompreis: Sofern man keinen "float" Liefervertrag (=Smart Meter stündlich remote ausgelesen o.dgl.) mit einem üblicherweise privaten Anbieter hat, zahlt man selbstverständlich nicht den aktuellen Börsenpreis. Dass es überhaupt noch Verträge mit langfristiger Preisbindung gibt, ist ein Übrigbleibsel aus der Zeit der Ferrrariszähler und vor-liberalisierten Märkte. Diese "alten" Verträge werden sukzssssive in die neue Welt überführt: Das bedeutet, dass Stromlieferanten nicht mehr reale Gestehungskosten "old school" verrechnen, bzw. untereinander aushandeln. Sondern vielmehr jene Preise, die sie an der Börse erzocken. Durch Verkauf des eigens produzierten Stroms (sofern vorhanden), und Zukaufs von Strom wie nötig (Termin und Spotmarkt). Auch ausserbörslich gehandelter Strom richtet sich heute an Börsenpreisen: Niemand hat etwas zu verschenken, Aktiengesellschaften dürften das angeblich schon garnicht. Letzteres Argument ist freilich besonders bitter/unverschämt, wenn es von Politikern mit deren landeseigenen Stromversorgern kommt.
Ausserbörsliche (OTC) Geschäfte werden übrigens auch gerne von der gleichen Börse abgewickelt, da diese auch als Schnittstelle zum Übertragungsanbieter (Netz) dient. Massgebliche Börsen gibts de facto nur zwei in EU, sie gehören zudem dem gleichen Unternehmen: EPEX in Paris fuer Intra/Next day und EEX in Leipzig fuer Termingeschäfte.
Ein gutes jonglieren am Terminmarkt ermöglicht es Stromanbietern, einen Durschnittspreis dieser Börsenpreise fuer den Endkunden mit längerfristigen Verträgen "garantieren", und somit vorschreiben, zu können. Diese Durchschnittspreise werden gerne aus Stromindizes (gleiche Idee wie zB. DAX Index) errechnet. Das jedenfalls konnte ich soweit aus einigen österreichischen Stromlieferverträgen herauslesen (IKB, Tiwag und weitere - die Lieferverträge ähneln sich oft). Hat ein Stromanbieter das Glück, über günstige Kraftwerke zu verfügen, so geht das in seinen Gewinn (statt in günstige Strom und/oder ineffiziente goldene Verwaltung wie ehemals).
Fuer neue private Anbieter, (also die mit "bunterem, kraftvollerem" Strom, oft ganz ohne eigene Kraftwerke, oder nur die Randomsorten PV+Wind) genügt es, minimalst billiger als der Konkurrent zu sein, durch effiziente Verwaltung und/oder riskanteres zocken unter geschickter Ausnutzung des Merit Order Systems.
Studiert doch bitte eure Stromlieferverträge, dort steht drinnen, wie der Preis zur nächsten Anpassung ermittelt wird. Insbesonder jds möge das bei sich mal nachlesen. Wobei darauf zu achten ist, die letztgültige Fassung, evtl. im Internet, heranzuziehen, und kein Nadeldruckervertrag aus 1987...
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gernot
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Gute Zusammenfassung der ausser Rand und Band geratenen Energiepreise
https://mobile.twitter.com/chri_gru/sta ... 7987225600
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Christoph Dolna-Gruber
@chri_gru
Es gibt aktuell massive Knappheiten im Energiebereich. Besonders in Europa, und damit auch in Österreich. Aber weil Energie- und Rohstoffmärkte global zusammenhängen, gibt es die Knappheiten nicht nur bei uns.
Eine schnelle Übersicht im #Thread
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j-d-s
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Genau das stimmt bei staatlichen Unternehmen wie der EdF (über 80% der Stromerzeugung in F) und dem Verbund (ca. 40% der Stromerzeugung in Ö) eben nicht. Die Gewinne würden an den Staat abfließen und dann kämen Forderungen nach Rückzahlungen an die Bürger so schnell dass du nicht schauen kannst.Kris hat geschrieben: 22.08.2022 - 11:34 Diese "alten" Verträge werden sukzssssive in die neue Welt überführt: Das bedeutet, dass Stromlieferanten nicht mehr reale Gestehungskosten "old school" verrechnen, bzw. untereinander aushandeln. Sondern vielmehr jene Preise, die sie an der Börse erzocken. Durch Verkauf des eigens produzierten Stroms (sofern vorhanden), und Zukaufs von Strom wie nötig (Termin und Spotmarkt). Auch ausserbörslich gehandelter Strom richtet sich heute an Börsenpreisen: Niemand hat etwas zu verschenken, Aktiengesellschaften dürften das angeblich schon garnicht. Letzteres Argument ist freilich besonders bitter/unverschämt, wenn es von Politikern mit deren landeseigenen Stromversorgern kommt.
Und aus demselben Grund ist es eben sehr viel wahrscheinlicher, dass diese Unternehmen von vornherein bei niedrigen Strompreisen für Endkunden bleiben, damit es gar nicht erst zu großer Unzufriedenheit mit der politischen Führung wegen "Ausbeutung der Bürger durch hohe Strompreise die Staatsunternehmen erheben" kommt.
Und das führt dann im realen Strommarkt, also dem außerbörslichen, welcher die Mehrheit abdeckt, dazu, dass auch für nichtstaatliche Stromerzeuger die Preise nicht so stark erhöht werden können wie es diese gerne würden, weil sie in Konkurrenz zu den großen staatlichen Anbietern stehen.
Staatliche Unternehmen müssen eben halt keinen Gewinn erwirtschaften und wenn sie es tun, geht der an den Staat...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
gernot hat geschrieben: 22.08.2022 - 19:34 Christoph Dolna-Gruber
@chri_gru
Es gibt aktuell massive Knappheiten im Energiebereich. Besonders in Europa, und damit auch in Österreich. Aber weil Energie- und Rohstoffmärkte global zusammenhängen, gibt es die Knappheiten nicht nur bei uns.
Tja. Ich lese da von sparen, aber ich sehe aktuell niemanden, der spart oder sparen will. Aktuell spüren es die Leute halt noch kaum am Geldbeutel.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Mehrere Unsicherheiten in Bezug auf die Stromversorgung im kommenden Winter – die Finnen sollten auf mögliche Stromausfälle aufgrund von Stromknappheit vorbereitet sein
https://www.fingrid.fi/en/news/news/202 ... shortages/
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Naja die Finnen.... Das betrifft uns aber in DE nicht... Wir haben ja eine Wärmekrise bzw. Mangel und keine Stromkrise... Deshalb können wir es uns ja auch leisten unsere verbliebenen 3 AKWs am 31.12.2022 abzuschalten und in Rente zu schicken. Und auch danach wird bei uns noch das Licht angehen... Hauptsache wir sind diese schreckliche Hochrisikotechnologie endlich los...Arlberg hat geschrieben: 24.08.2022 - 16:25 Mehrere Unsicherheiten in Bezug auf die Stromversorgung im kommenden Winter – die Finnen sollten auf mögliche Stromausfälle aufgrund von Stromknappheit vorbereitet sein
https://www.fingrid.fi/en/news/news/202 ... shortages/
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
genau und weil Beleuchtung so viel Wärme verbraucht wird die jetzt auch eingeschränktMt. Cervino hat geschrieben: 24.08.2022 - 17:04Naja die Finnen.... Das betrifft uns aber in DE nicht... Wir haben ja eine Wärmekrise bzw. Mangel und keine Stromkrise... Deshalb können wir es uns ja auch leisten unsere verbliebenen 3 AKWs am 31.12.2022 abzuschalten und in Rente zu schicken. Und auch danach wird bei uns noch das Licht angehen... Hauptsache wir sind diese schreckliche Hochrisikotechnologie endlich los...Arlberg hat geschrieben: 24.08.2022 - 16:25 Mehrere Unsicherheiten in Bezug auf die Stromversorgung im kommenden Winter – die Finnen sollten auf mögliche Stromausfälle aufgrund von Stromknappheit vorbereitet sein
https://www.fingrid.fi/en/news/news/202 ... shortages/![]()
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Merit-Order Mehrpreis berechnen?
Gibt es eine Webseite bzw API, über die sich die aktuellen Grenzkosten der unterschiedlichen Primärenergieträger erfahren lassen?
Also die aktuellen Kosten zur Erzeugung von 1kWH elektrischer Energie aus Gas, Öl, Kohle, Akw, PV, Wind, Wasser, Biogas?
Da die Zusammensetzung des aktuellen Strommixes bekannt ist (kann man zB. bei Electricitymap finden), liessen sich daraus die erratisch hohen Strompreise errechnen, die das Merit Order System ermöglicht.
Da liesse sich ad hoch ein kleines Studentenprojekt draus machen...
Auch wenn jds dem nicht beistimmen kann: Alles deutet darauf hin, dass mittelfristig alle Endkunden irgendwelche aktuellen oder durchschnittlichen Börsenpreise für Strom werden zahlen müssen. Nicht mehr, nicht weniger.
Daher wäre es doch spannend, den Merit-Order Nachteil jederzeit berechnen zu können. Was mit Durchschnittsdaten eines jeden Tages halbwegs akkurat möglich sein müsste.
Dzt. kostet Strom etwa 10x so viel wie normal, was dem hohen Gaspreis zugeschrieben wird, und der Märchenstunde "Weil der Strompreis ((gottgegeben)) am Gaspreis gebunden ist".
DE produziert etwa 600TWh Strom im Jahr. Die MWh kostet dzt. etwa 400€. Normal kostet das kWH etwa 50€. Gasanteil macht Mengenmässig etwa 10% im Strommix aus.
Überschlagsmässig, ganz grob: Etwa 150 Mrd € wg Merit Order zu viel bezahlt in einem Jahr, falls Börsenkurse für kommende 12 Monate um etwa 500-600€/MWh (base+peak) pendeln würden (konservative Schätzung).
Kann das tatsächlich sein?
JDS, bitte geh du jetzt ran! Nehme mal einfach an, es gäbe vor Spekulationspreisen kein Entrinnen mehr. Also rein Hypothetisch. Bzw. Deine Strompreiserhöhung 2022.
Stimmen unter dieser Prämisse die 150Mrd.€ für DE?
Für AT wären es etwa 30Mrd.
****
(*) "Marktanteil der Leipziger Strombörse EEX (European Energy Exchange) am Gesamt-Terminmarkt in Deutschland belief sich nach deren Angabe im Jahr 2021 auf 51 Prozent, erstmals wurde mehr als die Hälfte des Gesamtterminmarktes über die
Börse gehandelt (2020: 44 Prozent)"
(**): Es gibt Ausnahmen vom dem Diktat der Börsenpreise, zB. eigene Kraftwerke der Industrie, von DB u.dgl. Sobald die aber Handeln, gilt auch hier recht bald überall die Börse. Niemand hat etwas zu verschenken. Einfach.
BTW: Im EEX Geschäftsbericht 2021 gibt die Börse an, für den Deutschen Markt elektrische Energie im Volumen von 3006TWh gehandelt zu haben. Also etwa das fünffache der tatsächlichen Produktion. Wie kann das sein? Richtig, ihr ahnt es bereits...
Also die aktuellen Kosten zur Erzeugung von 1kWH elektrischer Energie aus Gas, Öl, Kohle, Akw, PV, Wind, Wasser, Biogas?
Da die Zusammensetzung des aktuellen Strommixes bekannt ist (kann man zB. bei Electricitymap finden), liessen sich daraus die erratisch hohen Strompreise errechnen, die das Merit Order System ermöglicht.
Da liesse sich ad hoch ein kleines Studentenprojekt draus machen...
Auch wenn jds dem nicht beistimmen kann: Alles deutet darauf hin, dass mittelfristig alle Endkunden irgendwelche aktuellen oder durchschnittlichen Börsenpreise für Strom werden zahlen müssen. Nicht mehr, nicht weniger.
Daher wäre es doch spannend, den Merit-Order Nachteil jederzeit berechnen zu können. Was mit Durchschnittsdaten eines jeden Tages halbwegs akkurat möglich sein müsste.
Dzt. kostet Strom etwa 10x so viel wie normal, was dem hohen Gaspreis zugeschrieben wird, und der Märchenstunde "Weil der Strompreis ((gottgegeben)) am Gaspreis gebunden ist".
DE produziert etwa 600TWh Strom im Jahr. Die MWh kostet dzt. etwa 400€. Normal kostet das kWH etwa 50€. Gasanteil macht Mengenmässig etwa 10% im Strommix aus.
Überschlagsmässig, ganz grob: Etwa 150 Mrd € wg Merit Order zu viel bezahlt in einem Jahr, falls Börsenkurse für kommende 12 Monate um etwa 500-600€/MWh (base+peak) pendeln würden (konservative Schätzung).
Kann das tatsächlich sein?
JDS, bitte geh du jetzt ran! Nehme mal einfach an, es gäbe vor Spekulationspreisen kein Entrinnen mehr. Also rein Hypothetisch. Bzw. Deine Strompreiserhöhung 2022.
Stimmen unter dieser Prämisse die 150Mrd.€ für DE?
Für AT wären es etwa 30Mrd.
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(*) "Marktanteil der Leipziger Strombörse EEX (European Energy Exchange) am Gesamt-Terminmarkt in Deutschland belief sich nach deren Angabe im Jahr 2021 auf 51 Prozent, erstmals wurde mehr als die Hälfte des Gesamtterminmarktes über die
Börse gehandelt (2020: 44 Prozent)"
(**): Es gibt Ausnahmen vom dem Diktat der Börsenpreise, zB. eigene Kraftwerke der Industrie, von DB u.dgl. Sobald die aber Handeln, gilt auch hier recht bald überall die Börse. Niemand hat etwas zu verschenken. Einfach.
BTW: Im EEX Geschäftsbericht 2021 gibt die Börse an, für den Deutschen Markt elektrische Energie im Volumen von 3006TWh gehandelt zu haben. Also etwa das fünffache der tatsächlichen Produktion. Wie kann das sein? Richtig, ihr ahnt es bereits...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Was du da schreibst, ist frei erfunden. Es gibt keinerlei seriöse Aussagen, nach denen mit einer Verzehnfachung des Strompreises für Endkunden zu rechnen ist.
Bitte poste deine Verschwörungstheorien woanders.
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- Theo
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
^^Wieso solllte dass was Kris schreibt frei erfunden sein? In der aktuellen Deutschen Regierung sind mehr als eine Partei welche genau das doch schon seit mehr als einem Jahrzehnt immer wieder fordern.
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gernot
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Frankreich und seine Atomstromproduktion - das sieht nicht nach "normaler" Wartung aus...

https://twitter.com/LionHirth/status/15 ... 9217818626
interessant vor allem die tweets von Luiz Albrecht
https://twitter.com/LionHirth/status/15 ... 9217818626
interessant vor allem die tweets von Luiz Albrecht
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Komisch, wenn ich mein Privathaus bei yellow Strom eingebe komme ich auf einen Preis von 65ct pro kWh und 22 Grundgebühr.Was du da schreibst, ist frei erfunden. Es gibt keinerlei seriöse Aussagen, nach denen mit einer Verzehnfachung des Strompreises für Endkunden zu rechnen ist.
Nachdem die Nebenkosten ja gleich bleiben, bzw eeg abgeschafft wurde, entspricht das mehr als einer Verdoppelung.
Beispiel, ohne die genauen Zahlen im Kopf zu haben:
10ct reiner Strompreis+ 20ct Umlagen ist 30ct bisher
Neu 50ct + 15 Umlagen (weil eeg wegfällt) ist 65ct
In dem Beispiel eine verfünffachung.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Die Gründe liegen sicherlich nicht nur in der normalen Wartung. Das hat aber auch niemand behauptet.gernot hat geschrieben: 25.08.2022 - 08:47 Frankreich und seine Atomstromproduktion - das sieht nicht nach "normaler" Wartung aus...
Aktuell kommen 3 zusätzliche Themen neben der geplanten Wartung dazu, die den Betrieb und den Output der FR AKWs aktuell einschränken.
1.) Zusätzlicher Wartungsstau (zur normalen turnusmäßigen Wartung) an einzelnen AKWs aufgrund durch Corona aufgeschobener Wartungstätigkeiten
2.) Monatelange Hitze und Dürre aufgrund derer einzelne wenige AKWs abgeschaltet werden mussten (zu wenig Wasser in Flüssen bzw. zu hohe Wassertemperaturen, so dass nach gesetzlicher Regelung diese Flüsse nicht mehr zur Kühlung verwendet werden dürfen)
3.) Korrosionsproblem an einigen Reaktoren die für zusätzliche temporäre Stilllegungen sorgen
Da die geplanten Wartungen (die ja immer im Sommer stattfinden) im Herbst beendet sein werden und sich auch das 2.) und voraussichtlich auch 3.) Problem dann gelöst haben dürfte, wird sich die Lage im Herbst deutlich entspannen.
Das ist auch bitter nötig, wenn man an die vielen Stromheizungen in FR denkt, die dann im Winter benötigt werden.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
nur jdsMt. Cervino hat geschrieben: 25.08.2022 - 10:11Die Gründe liegen sicherlich nicht nur in der normalen Wartung. Das hat aber auch niemand behauptet.gernot hat geschrieben: 25.08.2022 - 08:47 Frankreich und seine Atomstromproduktion - das sieht nicht nach "normaler" Wartung aus...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Mt. Cervino hat geschrieben: 25.08.2022 - 10:11Die Gründe liegen sicherlich nicht nur in der normalen Wartung. Das hat aber auch niemand behauptet.gernot hat geschrieben: 25.08.2022 - 08:47 Frankreich und seine Atomstromproduktion - das sieht nicht nach "normaler" Wartung aus...
Aktuell kommen 3 zusätzliche Themen neben der geplanten Wartung dazu, die den Betrieb und den Output der FR AKWs aktuell einschränken.
1.) Zusätzlicher Wartungsstau (zur normalen turnusmäßigen Wartung) an einzelnen AKWs aufgrund durch Corona aufgeschobener Wartungstätigkeiten
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Das ist auch bitter nötig, wenn man an die vielen Stromheizungen in FR denkt, die dann im Winter benötigt werden.
Wenn man einen Plan hätte, dann würde man es genauso machen bevor FR das europäische Netz in diesem Winter stützen muss....
Ob die sich von den Molotov-Cocktails beeinflussen lassen?
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"Ein Leben ohne Skifoan ist zwar möglich, aber sinnlos."
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2022/23 Hintertux, Klinovec, Arlberg mit Lech, Zürs, Warth, Stuben, St.Christop, St Anton, Bublava/Bleiberg,, Klinovec, Espace Killy,Hintertux
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"Ceterum censeo Verwaltunginem esse delendam."
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Dazu kommt noch etwas anderes: Durch den starken Ausbau der erneuerbaren Energien (Wind und im Sommer natürlich vA Solar), ist der Atomstrom auch gar nicht nötig und im Preis vermutlich auch nicht richtig konkurrenzfähig zum billigen (und subventionierten) Wind- und Solarstrom, also macht es durchaus Sinn, die AKWs momentan nicht zu betreiben... es braucht sie nicht, es hat genug Strom. Natürlich müssen sie dann rechtzeitig hochgefahren werden, aber da glaube ich an die Kompetenz der Verantwortlichen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
https://twitter.com/Jkylebass/status/15 ... 6758555649Kyle Bass
@Jkylebass
With EDF’s announcement today, French power prices for 2023 are trading €900/MWH with winter prices above €1.500/MWH (or an eye-popping 30X the 5-yr average price). I’m surprised this isn’t front-page news all over the west. #France @SullyCNBC
@SquawkCNBC
Schaut doch nach einem (von den "Bankstern" erwarteten) größeren Engpass aus.
Schön langsam wird's interessant.
Mal schauen was es da schon an Derivaten gibt, die an der Börse gehandelt werden...
-> bin für jeden Hinweis dankbar!