Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

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molotov
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von molotov »

gernot hat geschrieben: 26.08.2022 - 07:41
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With EDF’s announcement today, French power prices for 2023 are trading €900/MWH with winter prices above €1.500/MWH (or an eye-popping 30X the 5-yr average price). I’m surprised this isn’t front-page news all over the west. #France ⁦@SullyCNBC
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skifam
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Na da wird unsere neokommunisitische :lol: Regierung bald den Stecker ziehen oder ? :naja:
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gernot
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von gernot »

molotov hat geschrieben: 26.08.2022 - 07:49
gernot hat geschrieben: 26.08.2022 - 07:41
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das war die original Meldung oder?
ja die müßte es gewesen sein
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ski-chrigel
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von ski-chrigel »

Nach dem neusten Bericht im Blick schaue ich da recht entspannt aufs nächste Jahr:
In Nidwalden wird der Strompreis kaum bis nur leicht ansteigen, dank eigener Kraftwerke und Beteiligungen.
https://www.blick.ch/politik/explodiere ... ck_app_ios
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skifam
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

"In Nidwalden wird der Strompreis kaum bis nur leicht ansteigen, dank eigener Kraftwerke und Beteiligungen. Genaue Zahlen wird das kantonale Elektrizitätswerk am Freitag veröffentlichen."

Ja wer vorsorgt , selbst macht - ist am Ende immer sicherer, sicherlich ist der Profit dort geringer aber auch der drohende Verlust....
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von molotov »

Überraschung heute morgen im Mailfach: Mein Anbieter erhöht "nur von 24,x cent auf 34,5. Dazu Grundgebühr um 2€ rauf. Da hätte ich mit mehr gerechnet nach Ablauf der Preisbindung.
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skifam
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Das sind fast 50%,.
Ich denke hier gebe es wirklich einen Grund in D einzuschreiten. Die Festlegung, Besteuerung, Handel am europ. Strommarkt gehört... so wie der Börsenhandel in Extremfällen auch üblich - eingestellt und neu justiert - ggf müssten hier auch diese Spekulationsblase treibende handelnde Personen in Untersuchungshaft....
Ist bei der SEC in NYC Gang und Gäbe....

Die Mengen der Stromproduktion einerseit und die Nachfrage andererseits rechfertigen diese Preissprünge in keinster Weise.
Zuletzt geändert von skifam am 26.08.2022 - 10:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von baeckerbursch »

Knappes gut wird halt teuer. Ist immer so. Selbst im kommunismus (da zwar offiziell billig, aber nicht verfügbar).

Deshalb kann nur helfen mehr Strom zu machen. Und zwar anscheinend über konventionellen Wege, da erneuerbar zwar gut und richtig, aber nicht die Probleme löst.
Tyrolens
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Tyrolens »

Ja klar gibt es Angebot und Nachfrage. Aber wenn da die MWh 1.500 Euro kosten soll - das bezahlt kein Mensch.
Irgendwann werden die Menschen und Unternehmen dann doch lieber mit dem Stromsparen beginnen.

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Kris
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kris »

"In Nidwalden wird der Strompreis kaum bis nur leicht ansteigen, dank eigener Kraftwerke und Beteiligungen. Genaue Zahlen wird das kantonale Elektrizitätswerk am Freitag veröffentlichen."

Gleiches würde zB. auch für die Kantone Tirol und Vorarlberg gelten, die ja ebenso mit günstiger und zuverlässiger Wasserkraft gut beseelt sind.
Und dennoch, das versuchte ich ja mehrmals darzustellen in den vergangenen Wochen, wird das mit weiterhin günstigen Endverbraucherpreisen nichts. Sofern die Politik nicht einschreitet, wofür es nicht die geringsten Anzeichen gibt.
Im für einen "liberalisierten Strommarkt" konform "entbündelten Markt" (Erzeuger, Netze, Verteiler und Anbieter) wirken andere kaufmännische Mechanismen, geschützt durch "Wettbewerbsrecht".

**

Frankreich ist ein wenig ein Sonderfall, denn dort sollten Marktkräfte nicht durch Handel von Energieeinheiten (€/MWh) wirken, sondern überwiegend durch die "Fähigkeit, Leistung bereit stellen zu können (€/MW)".
Ersteres wird "Energy Market" genannt, zweiteres "Capacity Market" - beides freilich wird zu standardisierten Produkten an der Börse EEX gehandelt, es soll ja verdient werden können. Das Capacity Market System begünstigt zudem sehr leistungsfähige AKWs gegenüber kleineren AKWs, da variablen Kosten am AKW nur im geringen Masse an dessen Leistung hängen.
Länder mit "Capacity Markets" haben stets parallel auch "Energy Markets" (FR, UK), andere haben nur "Energy Markets Only" (DE, AT ....)

""Capacity Markets" begünstigt AKW's, da diese ja recht zuverlässig ihre konstante Leistung abgeben können und müssen. AWK's laufen stets mit etwa der gleichen Leistung, und können diese auch kaum ändern.
Renewables wie Solar oder Strom hingegen können nur Energiemengen verkaufen. Nicht aber die Fähigkeit, diese mit einer definierte Leistung konstant abzugeben.
Weil es nicht geht, Wind weht wann er will...

Stromabieter sind in F gesetzlich dazu verpflichtet, für eine genau definierte Winterperiode bei Stromerzeugern "Capacity" (=Leistung) zu kaufen. Stromanbieter in F sind wie überall entweder die alten entbündelten (EDF) oder neue Private.

Idee hinter dem "Capacity Market" ist, dass damit garantiert wird, dass auch am kältesten Tag genug Leistung geliefert werden kann. Weil ja Leistung vor-reserviert wurde. Diese muss aber nicht vollständig abgerufen werden, überschüssige Leistung kann am Sport Markt verkauft werden.

Da heuer in FR ungeplant zu viele AKWs nicht zur Verfügung stehen, diese aber ihre "Capacity" bereits verkauft haben, muss EDF jezt ad-hoc Leistung an Spot- und Terminmarkt (="Energy Market") zukaufen. Das frustrierende für EDF dabei ist, dass sie selbst ehemals dort viel Strom angeboten hat ...

Das "Capacity Model" und das "Energy Model" clashen dzt. ziemlich aufeinander. Mal sehen was die Politik daraus macht mittelfristig, insbesondere FR ist nicht amused.

Auch weil deren reglementierte Strompreise nicht haltbar sind. Es gab eine 40% Erhöhung im Frühjahr. Damit Gilets Jaunes nicht Autobahnen und Rond Points mit brennenden Reifen blockieren, hat der Staat durch Verzicht auf Stromsteuern für private Endkunden diese 40% effektiv auf kleine 4% gedrückt. So, langer Text. Liest das überhaupt jemand? :-) *blök*
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gernot
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von gernot »

Ja ich!
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ski-chrigel
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von ski-chrigel »

Kris hat geschrieben: 26.08.2022 - 13:35 "In Nidwalden wird der Strompreis kaum bis nur leicht ansteigen, dank eigener Kraftwerke und Beteiligungen. Genaue Zahlen wird das kantonale Elektrizitätswerk am Freitag veröffentlichen."

Gleiches würde zB. auch für die Kantone Tirol und Vorarlberg gelten, die ja ebenso mit günstiger und zuverlässiger Wasserkraft gut beseelt sind.
Und dennoch, das versuchte ich ja mehrmals darzustellen in den vergangenen Wochen, wird das mit weiterhin günstigen Endverbraucherpreisen nichts. Sofern die Politik nicht einschreitet, wofür es nicht die geringsten Anzeichen gibt.
Im für einen "liberalisierten Strommarkt" konform "entbündelten Markt" (Erzeuger, Netze, Verteiler und Anbieter) wirken andere kaufmännische Mechanismen, geschützt durch "Wettbewerbsrecht".
Auch wenn Du Dich wiederholst und lange Texte schreibst. Mich interessiert nur, was mein EW mir 2023 verrechnet und das ist nun fixiert. Was dann 2024 kommt, werden wir später sehen:
Angesichts der steigenden Energiepreise kommen die Kunden des Elektrizitätswerks Nidwalden EWN noch gut weg. In der Grundversorgung erhöhen sich die Strompreise 2023 nur moderat. Normalhaushalte werden rund 4 Prozent höhere Kosten haben.
[…]
Für das Jahr 2023 verändern sich für die Nidwaldner Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung mit Bezügen bis 100'000 kWh nur die Preise für die Netznutzung. Diese werden, je nach Kundensegment, um 0.7 bis 1.1 Rappen pro kWh erhöht, in erster Linie wegen höherer Kosten für Systemdienstleistungen der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid sowie höherer Kosten von anderen vorgelagerten Netzen. Der Energiepreis und die Abgaben bleiben jedoch unverändert wie im letzten Jahr. Dies teilt das Elektrizitätswerk Nidwalden EWN mit.
Der ganze Text hinter der Paywall: https://www.luzernerzeitung.ch/zentrals ... ld.2332976

Zu Tirol und Vorarlberg kann ich nichts sagen.
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Kris
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kris »

^^ Ich bezog mich doch erkennbar auf Tirol und Vorarlberg, nicht Nidwalden?

In CH ist der Markt zwar auch zumindest formell weitgehend entbündelt, aber nicht vollständig liberalisiert. Kunden mit Verbrauch < 100MWh / Jahr können gar nicht anders, als ihren Verteilnetzbetreiber auch als Stromanbieter zu nehmen, d.h. dein "Elektrizitätswerk Nidwalden" ist damit Dein Monopolanbieter. Er könnte somit Preise verlangen, wie er will. Damit er diese Möglichkeit nicht missbraucht, und da Du ja nicht zum Privaten wechseln kannst, muss Dein EW auch einen Tarif der gesetzlichen "Grundversorgung" anbieten. Dieser Tarif muss für mindestens ein Jahr fix sein, und lt. Stromversorgungsgesetz Artikel 6 Absatz 1 "zu angemessenen Tarifen" geliefert werden (wie wird das definiert?). Somit wären die günstigen Preise vom "Elektrizitätswerk Nidwalden" jedenfalls schlüssig.

Aber Vorsicht, wird die Liberalisierung in CH wie vorgesehen bald perfektioniert bzw vollendet, wird Erzeugung von Verteilung rechtlich vollends getrennt. Und somit auch die Abrechnung zwischen den dann vollständig autonomen Einheiten. Das soll ja das Ziel sein, denn damit kommst auch Du in den Genuss, von alternativen Privaten Stromanbietern Deinen Strom beziehen zu können.
Damit der Netzzugang für diese alternativen Anbietern nicht erschwert wird, ist wichtig, dass das Nidwalden-Kraftwerk seinen günstigen Strom an den ehemals eigenen Verteiler keinesfalls zu Dumpingpreisen verkauft. Sondern zu Marktpreisen. Jedenfalls ist dieses Argument in EU-Ländern zu hören, es wäre aber wohl mal zum ausjudizieren.

Den Modus der "Grundversorgung" wird es auch weiterhin geben, aber damit aus dessen "Tarifen" dann auch richtige "Marktpreise" entwachsen können, heißt es im "Faktenblatt 1 Änderung Stromversorgungsgesetz (StromVG)" vom Bundesamt für Energie am 3.4.2020:
"...Angemessenheit wird ... anhand eines Vergleichs mit anderen[?] Preisen in der Grundversorgung sowie mit den übrigen Marktpreisen " geprüft.


Das "Kantonales Elektrizitätswerk Nidwalden" dürfte zu groß sein, um einer juristischen (vertikalen) Entbündelung ausweichen zu können (wie bei manchen Stadtwerken). Da es sich jedoch um ein "selbständiges juristisches Unternehmen des öffentlichen Rechts" im Eigentum des Kantons handelt (keine Aktiengesellschaft), könnte es durchaus sein, dass die Schweiz hier bei der anstehenden Neufassung des StromVG's Möglichkeiten zur kreativen Stromverrechnung belässt. Erst recht mit der Erfahrung des aktuellen "Marktgebarens".

**

In der Richtlinie "2003/54/EG des Europäischen Parlaments und des Rates", die im Jahr 2003 den Grundpfeiler zur damit startenden Strommarktliberalisierung bildete, heißt es übrigens: "Die Mitgliedstaaten sollten dafür Sorge tragen, dass Haushalts-Kunden und, [...] Kleinunternehmen das Recht auf Versorgung mit Elektrizität einer bestimmten Qualität zu leicht vergleichbaren, transparenten und angemessenen Preisen haben"
...also auch eine Art "Grundversorgung"!


Just sayin... :-)
Zuletzt geändert von Kris am 26.08.2022 - 20:19, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von albe-fr »

Kris hat geschrieben: 26.08.2022 - 13:35o, langer Text. Liest das überhaupt jemand? :-) *blök*
ja, und ich halte das wa du schreibst durchaus fuer fundiert. Nur komme ich zu einem anderen Schluss, Strom ist aktuell noch viel zu billig. Damit ein vernünftiger Wille zum Einsparen entsteht müsst der Preis fuer den Endverbraucher sich so entwickeln wi du es prognostizierst, sich also mindestens verzehnfachen.
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skifam
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Danke für dieses Zitat:
In der Richtlinie "2003/54/EG des Europäischen Parlaments und des Rates",.... sagt alles.. die im Jahr 2003 den Grundpfeiler zur damit startenden Strommarktliberalisierung bildete, heißt es übrigens: "Die Mitgliedstaaten sollten dafür Sorge tragen, dass Haushalts-Kunden und, [...] Kleinunternehmen das Recht auf Versorgung mit Elektrizität einer bestimmten Qualität zu leicht vergleichbaren, transparenten und angemessenen Preisen haben"
...
Deshalb wird es Zeit den Stecker zu ziehen.
Auch wenn es manch einem totalitären Weltrettungsideologen in den Kram passt das alle massiv Strom sparen müssen um zu überleben. Und einige wenige Monsterspekulationsgewinne machen.
Schaut nach Frankreich zu den Gelbwesten zurück... wenn der Stecker nicht bald gezogen wird... die mediale Sau Stromkrise läuft sich schon warm.... dann wird es ein sehr heißer Herbst in Europa....

Deshalb schwingt der grosse Kommunikator Habeck schon die Keule allerdings sprichtver noch von mittelfristig....noch...
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... k-101.html
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Beitrag von albe-fr »

skifam hat geschrieben: 26.08.2022 - 20:16das Recht auf Versorgung mit Elektrizität einer bestimmten Qualität zu leicht vergleichbaren, transparenten und angemessenen Preisen habenmittelfristig....noch...
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... k-101.html
...und der liegt halt sinnvollerweise bei deutlich ueber 1 EUR, tendenziell vermutlich bei 2 - dann wird von selbst jeder darüber nachdenken was er mit seinem Kontingent macht.
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Kris
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kris »

In an about-turn, the President of the European Commission, Ursula von der Leyen, acknowledged that the EU’s electricity market “does not work anymore” and needs to be adapted to the “new realities of dominant renewables”.


Immerhin weiß "Brüssel" genau bescheid. Der Druck zur Reform des mittlerweile absurden "Merit Order Systems" kommt aber keinesfalls von Scholz (welcher stattdessen vor einer Rückkehr zu fossilen Brennstoffen "warnt"), sondern von Frankreich, Spanien, Portugal.

https://www.euractiv.com/section/electr ... ng-prices/


Man müsste die unzähligen weiteren Richtlinien und Direktiven zur Strommarkt Liberalisierung kennen, d.h. inwieweit das spekulationsfördernede börsenorientierte System überhaupt irgendwo in der jetzigen Form gesetzlich festgeschrieben ist....
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Kris
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kris »

Albe, schön und gut, jedoch ist der Traum (den offenbar viele hegen) von "Energiepreisen x 10" in der realen Umsetzung in dieser Situation (Inflation, Wirtschaftsabschwung) ein sehr sehr riskanter. Das sollten auch die Grünen anerkennen.

Klar, "Energiepreis x 10" eröffnet für einige neue Chancen. Aber es sind zu wenige. Dem stehen zu schnell zu viele Verlierer gegenüber. Das "System" ist nicht auf derartige Disruption trainiert. Was unausweichlich zu nicht vorhersehbarer kritischer Dynamik in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik führt.

Noch dazu, wo sich andere Länder, die ihre normalen Energiepreise beibehalten, krumm und schief verdienen werden mit Export von all dem, was dann nicht mehr in Europa produziert wird.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von albe-fr »

Kris hat geschrieben: 26.08.2022 - 21:46 Noch dazu, wo sich andere Länder, die ihre normalen Energiepreise beibehalten, krumm und schief verdienen werden mit Export von all dem, was dann nicht mehr in Europa produziert wird.
da muss man halt einmal durch - aber auf Dauer muessen wir aus meiner Sicht eh mit 2-3 EUR fuer Strom und >5 EUR fuer Benzin/Diesel leben. Es bleibt halt die Aufgabe der Politik diese dem Verbraucher moeglichst schonend beizubringen.

edit: und ab ca. 20 EUR/l könnten sich dann evtl auch e-Fuels rechenen - fuer die FDP Anhänger :mrgreen:

klar, individueller Verkehr ist auf Dauer nicht tragbar und auch von der Idee des jährlichen Urlaubs werden sich die untern 99.5% verabschieden muessen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von baeckerbursch »

Viele Prozesse brauchen einfach Energie, da kann man nichts bis wenig sparen.

Ist doch fast nirgends mehr so das Energie einfach so verpulvert wird.

Kommen wir wieder in die Zeit das niemand mehr irgendwo hin kann und Massenverarmung mag das zwar fürs Klima gut, aber wohl der schnellste Weg zu Missgunst, Missverständnis und Krieg. So wie es schon Mal war. Aus der Geschichte nichts gelernt?
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von NeusserGletscher »

Wenn der Rest der Welt erst mal realisiert, wie Deutschland mit seiner Umweltpolitik der hohen Energiepreise an die Wand gefahren wurde, werden sie sicherlich unserem Beispiel gerne zum Wohl des Klimas folgen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

Ich hab jetzt mal ein paar Daten bzgl. F rausgesucht: Dort werden ca. 90% des Stroms von der EDF erzeugt, welche 25% dieses Stroms (also 22,5% des Gesamtstroms) an der Börse verkauft, den Rest nicht. Der Anteil an OTC (außerbörslichen) Handels war 2021 74,1%.

Es gibt allerdings sowieso einen "regulierten Tarif" (den auch die Mehrheit der Kunden gebucht hat), bei dem vom Staat der Strompreis für die Endkunden festgelegt wird.

Bei den Atomkraftwerken habe ich bereits vorher geschrieben, dass nicht ALLE problemfrei sind - sondern 44 von 56, und die Korrosionsprobleme bei 12 von 56 auftraten (diverse davon sind bereits in Reaparatur) (18 weitere sind in turnusgemäßer Wartung).
Es gibt also schon Probleme - aber nicht annähernd an einem bedrohlichen Level, wie es oftmals dargestellt wurde. F hat nämlich auch bisher, auch im Winter, so gut wie nie mehr als 75% der Reaktoren betrieben, weil mehr nie nötig war. Sprich, 25% der französischen Atomreaktoren sind gar nicht zur Deckung des Strombedarfs nötig, was zum Teil so gedacht ist, zum Teil darauf basiert, dass man in den 70ern und 80ern, als die meisten Reaktoren gebaut/geplant wurden, von einem stetig ansteigenden Stromverbrauch ausging, der dann aber in den 90ern und später gar nicht eintrat.
Zuletzt geändert von j-d-s am 26.08.2022 - 23:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

albefr köstlich wiedermal den Steinadler abgeschossen.... ob Du dann noch Deinen Porsche mehr als 1x im Jahr tanken wirst??? :wink: :lol:


Sorry aber beim Energiemarkt von einem Freien Markt zu reden ist komplett Gaga.

So gut wie alle Energieversorger wurden und werden vom Steuerzahler gepampert.
Sie erhalten durch mehr oder weniger Korruption die Lizenz zum Gelddrucken zu Lasten der energieverbrauchenden Bürger und Unternehmen.
Ohne staatliche Investestionen, steuerliche Förderungen etc. gebe es sie so nicht.... das fängst bei der Kohle an, geht über Atomkraft bis hin zur Windkraft oder jeder kfW geförderten einspeisenden Photovoltaikanlage.
Es ist wie mit vielen Bereichen sie, die grossen , haben sich verselbstständigt. Aber eigentlich reicht ein Fingerzeig des Gesetzgebers oder gar des Souveräns des Bürgers zack sind sie Geschichte.

Das trifft sehr viele Bereiche der sogenannten Wirtschaft u.a. auch in D von Fr/Esp/ITA/Por/ Gr/ Ö ganz zu schweigen...
Ich beginne mal eine endlose Aufzählung der sogenannten Wirtschaft die gern jeder vervollständigen kann:
Deutsche Bahn
Telekom
Lufthansa
Commerzbank
Enbw
Vattenfall
EON
AOK
DAK
RBB
....... ....


Wenn man das einem US Amerikaner, selbst einem Wähler der Demokratischen Partei erzählt... ist der geschockt und sagt dazu Kommunismus...
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"Ein Leben ohne Skifoan ist zwar möglich, aber sinnlos."
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2022/23 Hintertux, Klinovec, Arlberg mit Lech, Zürs, Warth, Stuben, St.Christop, St Anton, Bublava/Bleiberg,, Klinovec, Espace Killy,Hintertux
2021/22 Hintertux, Feldberg, St.Moritz-Corviglia, Klinovec, SerfausFissLadis
2020/21 Zermatt, Ftan-Scuol
2019/20 mir war 7 bis 15Tage danach ziemlich coronerich...: :naja: WolkensteinSelva,Val diFassa, Arabba, Corvara, St.Christina, FlimsLaaxFalera, Klinovec, Stubaital
2018/19 Sierra Nevada, KlinovecNeklid,Othal, KlinovecNeklid, Feldberg, EngelbergTitlis, HaslibergMeieringen, GrindelwaldWengen, Klinovec, Stubaital
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2016/17 Stubaital, Klinovec, Zermatt, Klinovec, Othal, Klinovec, Sierra Nevada,
2015/2016 Zermatt, Kandel(ohneSchwarzmoos)

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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

albe-fr hat geschrieben: 26.08.2022 - 21:55
Kris hat geschrieben: 26.08.2022 - 21:46 Noch dazu, wo sich andere Länder, die ihre normalen Energiepreise beibehalten, krumm und schief verdienen werden mit Export von all dem, was dann nicht mehr in Europa produziert wird.
da muss man halt einmal durch - aber auf Dauer muessen wir aus meiner Sicht eh mit 2-3 EUR fuer Strom und >5 EUR fuer Benzin/Diesel leben. Es bleibt halt die Aufgabe der Politik diese dem Verbraucher moeglichst schonend beizubringen.

edit: und ab ca. 20 EUR/l könnten sich dann evtl auch e-Fuels rechenen - fuer die FDP Anhänger :mrgreen:

klar, individueller Verkehr ist auf Dauer nicht tragbar und auch von der Idee des jährlichen Urlaubs werden sich die untern 99.5% verabschieden muessen.
Auch wenn ich sicher bin, dass du einfach nur Trollen willst (sonst müsstest du zum einen Steinreich - in den oberen 0,5% - sein und zum anderen wenig weit denken):

In so einem Szenario bricht die Wirtschaft völlig zusammen. Denn wenn wie von dir geplant 99,5% der Menschen ihr gesamtes Einkommen für die Lebenshaltungskosten, bei deutlich niedrigerem Lebensstandard als heute, ausgeben müssen, arbeiten die kurzerhand gar nicht mehr. Denn wir haben ja das BVerfG, nach dem - unter dem Schutz der Ewigkeitsklausel - jeder Mensch vom Staat mindestens Hartz IV -30% auch wenn er sich weigert zu arbeiten, bekommen muss (und Wohnung/Heizung zahlt der Staat ja obendrauf).

Glaub mir, dein Plan würde schon gestoppt werden wenn auch nur 20% der Menschen lieber Hartz IV nehmen als zu arbeiten (dann gibts nämlich in diversen Branchen einen kompletten Kahlschlag, bspw. keine Postboten, Kassierer, Friseure, Putzfrauen, LKW-Fahrer etc.).

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