Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

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skifam
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

jens.f hat geschrieben: 29.08.2022 - 18:41
Jan Tenner hat geschrieben: 29.08.2022 - 13:02 Hinzu kommt, dass >95% des Überkonsums und Überverbrauch von fossilen Energieträgern von Ländern verursacht wurden und werden, deren Fertilitätsraten seit Jahrzehnten rückläufig sind. Alle Länder, die über hohe Geburtenraten überhaupt noch dafür sorgen, dass die Weltbevölkerung wächst, tragen über nichts zum Ressourcen Problem be
Das ist so aber jetzt nicht richtig.
Laut z.B:
https://de.statista.com/statistik/daten ... -weltweit/

Hat China 30% des weltweiten CO2-Ausstoßes im Jahre 2020.
Indien 7%
Und Deutschland ganze 1,85%

Natürlich: Pro Kopf gesehen sieht das wieder ganz anders aus - aber trotzdem bleibt es dabei:
Wir können uns in Deutschland auf den Kopf stellen - wir können den globalen CO2 Ausstoß und damit den Klimawandel nicht im Alleingang aufhalten.
Das geht nur in weltweit koordinierten Aktionen, wo insbesondere China, die USA und Indien gefragt wären.

Natürlich heißt das nicht, das wir untätig sein sollten - auch wir müssen unseren Beitrag leisten. Aber wir dafür dabei uns nicht selbst erwürgen.

Eine gute Messlette für die "Schlechtigkeit" eines Landes wäre hier der CO2 Ausstoß pro Kopf.
Hier haben ich z.B. gefunden:
https://de.statista.com/statistik/daten ... pro%20Kopf.

Hier ist Deutschland auf Platz 11.
Man könnte es mit dem pro Kopf Ausstoss an CO2 auch auf die Spitze treiben... also dann wie ist der pro Kopf CO2 Ausstoss des Vatikan? Die kennen sich mit Exerzitien und Teufelsausstreibungen doch aus?

Ich denke: so sehr man sich in D selbstkasteien möchte- entscheidend ist die absolute Menge pro politische Einheit... denn die macht Gesetze...

Deshalb wäre es, wenn überhaupt ein positiver Effekt merkbarer Einflusses entstünde, das bestimmte demokratieferne Menschen bitte in China, USA oder Indien Strassen zukleistern oder historische Kunst missbrauchen würden.
Hier ist dass doch zumeist wie Eulen nach Athen tragen...
Zuletzt geändert von skifam am 29.08.2022 - 23:19, insgesamt 1-mal geändert.
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scratch
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von scratch »

jens.f hat geschrieben: 29.08.2022 - 20:53 Wir müssten, anstatt uns selbst zu kasteien, wieder dazu übergehen, innovativ zu sein und neue Techniken entwickeln, die Wohlstand und Klima-Schutz kombinieren und so der Welt beweisen, das Klima-Schutz und Wohlstand sich nicht ausschließen.
Wenn es einem sehr gut geht, wird man faul und träge. Erst in der Not werden wir wieder richtig innovativ und aktiv. Bin gespannt, wann dieser Zeitpunkt erreicht ist. Aktuell anscheinend noch nicht.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kreon100 »

Man fragt sich, warum sich die Beiträge in diesem Forum immer gegenseitig so hoch jazzen. Spätestens nach drei Seiten ist man völlig off topic und es driftet ab in Schwurbelei. Was ist denn nun mit Meldungen über den Liftbetrieb in den Alpen?

Fahren wir diesen Winter Ski (in Liftanlagen) oder nicht?

Habe auf den letzten 3 Seiten nicht eine Meldung dazu gefunden und dann aufgegeben. Es gibt zwar viele schlaue Beiträge zur Lösung der großen Fragen der Menschheit, aber keine Meldung aus den Skigebieten mehr. Vielleicht kann ein Moderator mal ein neues topic zu Klimafragen und Lösungen aufmachen oder aber ein topic, in das nur Meldungen zur Entscheidungsfindung des Umfangs des Liftbetriebs (und Sauna) in den Skigebieten kommen.
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Downhill
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Downhill »

Kreon100 hat geschrieben: 30.08.2022 - 09:37Fahren wir diesen Winter Ski (in Liftanlagen) oder nicht?
Meine persönliche Vermutung: Ja.
Vielleicht wird es hier und da ein paar "kosmetische" bzw. Sparmaßnahmen geben, ein paar Lifte werden langsamer laufen, ein paar nicht so wichtige (außerhalb der HS) werden stillgelegt. Hotels werden vielleicht etwas weniger heizen und das ein oder andere Wellness evtl. außer Betrieb sein. Weihnachtsbeleuchtung reduziert usw.
Low hanging fruits halt.
Ansonsten? Wird alles laufen wie immer. Vielleicht wird auch hier und dort (wo rechtlich möglich) noch versucht ein "Energiekostenzuschlag" zu berechnen.
Aber Komplettschließungen kann ich mir einfach nicht vorstellen, es steckt zuviel Umsatz dahinter. Buchungen für den Winter laufen ja auch alle normal.

Und jetzt sprechen wir uns Ostern wieder :wink:
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Spezialwidde
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Spezialwidde »

Interessant wäre es ja einfachmal den Leistungsbedarf der Liftanlagen anteilig zum Gesamtstrombedarf eines durchschnittlichen Wintertages zum Beispiel in Österreich herauszustellen. Österreich finde ich deshalb besonders interessant weil die ja gemessen an anderen Ländern eine hohe Seilbahndichte besitzen. Dazu habe ich bisher leider keine belastbaren Zahlen gefunden. Dann kann man ja sehen ob das den Kohl fett machen würde. Ich sehe den Liftbetrieb rein aus netztechnischer Sicht jedenfalls als weniger problematisch an weil das eine tagsüber sehr gut planbare Grundlast für das Netz darstellt. Zumindest die kompensatorisch schwer zu beherrschenden schnell wechselnden Regellasten treten beim Liftbetrieb nicht auf, abgesehen von den paar Pendelbahnen vielleicht.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Wurzelsepp »

Ich glaube tatsächlich, dass die Beschneiung das grössere "Problem" werden kann, als der Liftbetrieb. In den kälteren Nächten im November und Dezember werden praktisch im ganzen Alpenraum die Schneekanonen angeworfen und laufen idealerweise dann auch die ganze Nacht... logischerweise zu einer Zeit ohne Sonnenenergie im Netz. Der Liftbetrieb an sich sehe ich als nicht so relevant an, dann schon eher all das, was am Liftbetrieb dranhängt.

Vorteil der Beschneiung ist aber, dass sie früh im Winter stattfindet, zu einer Zeit, wo die Speicherseen noch gut gefüllt sind. In der Schweiz geht man aktuell von möglichen Stromlücken im Februar und März aus, und nicht im Nov/Dez.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von molotov »

Zumal in November Dezember auch der wenigste Solarstrom zur Verfügung steht... Hoffen wir doch auf nen schönen Nordwestwinter...

Aus: https://www.wko.at/branchen/transport-v ... neiung.pdf
Karibikflug (tour/retour) mit 200 Personen braucht rd 1.500.000 kWh - das entspricht 100 ha Piste
ca. 23.700 ha Pistenfläche gesamt, davon rund 70% technisch beschneibar
--> 23700ha/100ha*0,7*1500000kWh = 355.500.000kWh = 355.500MWh

Stromverbrauch pro Monat (https://de.statista.com/statistik/daten ... sterreich/) ca 5500GWh

Nimmt man jetzt an dass 70% des Energieverbrauchs im Nov Dez jeweils zur Hälfte anfällt dann hätten wir:
355.500MWh*0,7*0,5 = 124,425GWh =2,2% Anteil.

Kein Monsteranteil aber halt auch bei weitem nicht nichts. Zumal klar abtrennbar ;)
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von NeusserGletscher »

In der Regel laufen Schneekanonen nachts, wenn meistens ein Überangebot an Strom besteht. Da hilft es auch nicht, nachts die Kanonen abzuschalten, wenn der Mangel tagsüber besteht.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Spezialwidde
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Spezialwidde »

NeusserGletscher hat geschrieben: 30.08.2022 - 16:48 In der Regel laufen Schneekanonen nachts, wenn meistens ein Überangebot an Strom besteht. Da hilft es auch nicht, nachts die Kanonen abzuschalten, wenn der Mangel tagsüber besteht.
Gerade das ist in Zeiten der Energiewende nicht mehr der Fall. Das war ein Problem der konventionellen Kraftwerke die zwar zuverlässig Grundlast bringen aber schwierig zu drosseln sind. Davon gibt es ja bekannterweise immer weniger.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Wurzelsepp »

Das mit dem Überangebot nachts ist aber auch nicht mehr so deutlich, wie noch vor ein paar Jahren:
1. Solarstrom: Der fällt nun einmal nur tagsüber an
2. Wärmepumpen: Kann man so einstellen, dass sie bei Überangebot laufen, kappen also dort die Spitzen
3. Elektroautos: Wenn zu Hause geladen wird, passiert das vielfach über Nacht.

Natürlich, nachts ist die Nachfrage immer noch tiefer, das Angebot aber auch...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von molotov »

NeusserGletscher hat geschrieben: 30.08.2022 - 16:48 In der Regel laufen Schneekanonen nachts, wenn meistens ein Überangebot an Strom besteht. Da hilft es auch nicht, nachts die Kanonen abzuschalten, wenn der Mangel tagsüber besteht.
Stimmt zwar, dass nachts (zumindest letztes Jahr) der Strom noch günstiger war als tagsüber, aber halt weit weg von 0 cent. und man kann nachts natürlich auch Pumpspeicher betreiben statt Schneekanonen. Ganz so einfach ists halt nicht.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Spezialwidde »

Wurzelsepp hat geschrieben: 30.08.2022 - 17:21 Natürlich, nachts ist die Nachfrage immer noch tiefer, das Angebot aber auch...
So seh ich das auch. Das sieht man auch daran dass Stromanbieter gar keine verbilligten Nachttarife mehr anbieten. Dabei gäbe es heutzutage mehr Nachtstrompotenzial denn je dank moderner Steuerungen. Wärmepumpe mit Pufferspeicher, Haushaltsgeräte, Ladeprogramm für E-Fahrzeuge und so weiter. Ist aber gar nicht gewünscht.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von jens.f »

molotov hat geschrieben: 30.08.2022 - 17:22 Stimmt zwar, dass nachts (zumindest letztes Jahr) der Strom noch günstiger war als tagsüber, aber halt weit weg von 0 cent. und man kann nachts natürlich auch Pumpspeicher betreiben statt Schneekanonen. Ganz so einfach ists halt nicht.
a) Du mußt unterscheiden zwischen den Strompreis, den man als Kunde zahlt und den realen Strompreis an der Strombörse.
Im Kunden-Preis sind alle möglichen Kosten mit drin, z.B. Leitungsentgelte, Steuern etc... Die reinen Produktionskosten sind da nur ein Bruchteil
Der reale Strompreis an den Strombörsen kann sogar negativ werden....

b) Pumpspeicher:
Davon gibt es aber nur sehr wenig - die können nur eine sehr begrenzte Menge Strom aufnehmen
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von jens.f »

Spezialwidde hat geschrieben: 30.08.2022 - 17:26 So seh ich das auch. Das sieht man auch daran dass Stromanbieter gar keine verbilligten Nachttarife mehr anbieten. Dabei gäbe es heutzutage mehr Nachtstrompotenzial denn je dank moderner Steuerungen. Wärmepumpe mit Pufferspeicher, Haushaltsgeräte, Ladeprogramm für E-Fahrzeuge und so weiter. Ist aber gar nicht gewünscht.
Das hat andere Gründe..
Ich habe gerade mal auf meine letzte Stromrechnung geschaut - hier sind die Energiekosten Aufgeschlüsselt:
Der Posten "Energieeinkauf, Vertrieb und Service" macht gerade mal 26,9% des Preises aus. Wenn man jetzt also den reinen Energieeinkaufspreis nimmt, ist man vielleicht nur bei 20%
Bei einem Posten, der also eh nur ca. 20% des Rechnungsbetrages ausmacht, lohnt sich einfach die Aufsplittung in Nachttarife mit getrennten Zählern und Abrechnungen nicht mehr...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von molotov »

jens.f hat geschrieben: 30.08.2022 - 17:39
molotov hat geschrieben: 30.08.2022 - 17:22 Stimmt zwar, dass nachts (zumindest letztes Jahr) der Strom noch günstiger war als tagsüber, aber halt weit weg von 0 cent. und man kann nachts natürlich auch Pumpspeicher betreiben statt Schneekanonen. Ganz so einfach ists halt nicht.
a) Du mußt unterscheiden zwischen den Strompreis, den man als Kunde zahlt und den realen Strompreis an der Strombörse.
Im Kunden-Preis sind alle möglichen Kosten mit drin, z.B. Leitungsentgelte, Steuern etc... Die reinen Produktionskosten sind da nur ein Bruchteil
Der reale Strompreis an den Strombörsen kann sogar negativ werden....

b) Pumpspeicher:
Davon gibt es aber nur sehr wenig - die können nur eine sehr begrenzte Menge Strom aufnehmen
Ich rede von Börsenpreisen (Spot) und die waren letztes Jahr im Nov und Dez eben nicht negativ....

zu b) ja aber gerade in den Gegenden wo es Pumpspeicher gibt, gibts auch ein Haufen Schneekanonen ;)
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von molotov »

jens.f hat geschrieben: 30.08.2022 - 17:46
Spezialwidde hat geschrieben: 30.08.2022 - 17:26 So seh ich das auch. Das sieht man auch daran dass Stromanbieter gar keine verbilligten Nachttarife mehr anbieten. Dabei gäbe es heutzutage mehr Nachtstrompotenzial denn je dank moderner Steuerungen. Wärmepumpe mit Pufferspeicher, Haushaltsgeräte, Ladeprogramm für E-Fahrzeuge und so weiter. Ist aber gar nicht gewünscht.
Das hat andere Gründe..
Ich habe gerade mal auf meine letzte Stromrechnung geschaut - hier sind die Energiekosten Aufgeschlüsselt:
Der Posten "Energieeinkauf, Vertrieb und Service" macht gerade mal 26,9% des Preises aus. Wenn man jetzt also den reinen Energieeinkaufspreis nimmt, ist man vielleicht nur bei 20%
Bei einem Posten, der also eh nur ca. 20% des Rechnungsbetrages ausmacht, lohnt sich einfach die Aufsplittung in Nachttarife mit getrennten Zählern und Abrechnungen nicht mehr...
Zählerbetrieb wird extra berechnet und die Abrechnung ist wohl nicht der Rede wert, auf deine 27% (sehr niedrig) der Schnitt liegt höher kommen auch noch 19% MWSt drauf, die direkt am Strompreis hängen ;)
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Spezialwidde »

jens.f hat geschrieben: 30.08.2022 - 17:46 lohnt sich einfach die Aufsplittung in Nachttarife mit getrennten Zählern und Abrechnungen nicht mehr...
Die Meisten haben doch mittlerweile elektronische Zähler. Die können das. Also braucht man keine zusätzlichen Zähler, die Abrechnung ist eh automatisiert. Abgesehen von der Tarifeinrichtung hält sich der Aufwand in Grenzen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Mt. Cervino »

Aufschläge von 10 Prozent und mehr
Skifahren wird im nächsten Winter massiv teurer

Die Teuerung schlägt auch bei den Bergbahnen voll durch: Eine Blick-Umfrage zeigt, dass viele Bahnen ihre Ticketpreise für den kommenden Winter deutlich anheben.
....
Während viele Bergbahnen ihre Preise um 3 bis 6 Prozent erhöhen, geht es andernorts deutlich höher hinauf.

So zahlen Erwachsene in Samnaun GR im Engadin für eine Tageskarte statt 60.50 Franken neu 66.50 Franken. Das ist ein Preisaufschlag von fast 10 Prozent. Deutlich tiefer als bisher müssen die Schneesportler auch in Grächen VS in die Tasche greifen: Hier legt der Preis für eine Tageskarte gar um 7 Franken auf neu 63 Franken zu. Satte 12,5 Prozent!

Dynamische Preise erschweren Vergleiche
In Adelboden-Lenk BE steigt der Preis für eine Tageskarte auf 70 Franken (+2,9 Prozent), in Obersaxen-Mundaun GR auf 63 Franken (+3,3 Prozent), in Hoch-Ybrig SZ auf 57 Franken (+3,6 Prozent), in Verbier VS auf 80 Franken (+3,9 Prozent), in Nendaz und Veysonnaz VS auf 66 Franken (+4,5 Prozent) und in Meiringen-Hasliberg BE auf 62 Franken (+5,1 Prozent).

Für viele Skifahrer machen die bei Bergbahnen immer beliebteren dynamischen Preise den Preisvergleich in vielen Destinationen zunehmend schwieriger. Die Preise variieren beispielsweise je nach Buchungszeitpunkt, Wochentag, Wetter oder Saisonphase.

Die Aletsch Arena senkt den Tiefstpreis um 2 Prozent auf 50 Franken und hebt den Höchstpreis auf 72 Franken (+9,1 Prozent). In Gstaad BE steigt der Maximalpreis auf 79 Franken (+2,6 Prozent). In Brigels-Waltensburg GR kostet die teuerste Tageskarte neu 63 Franken (+5 Prozent). In Zermatt VS müssen für eine Tageskarte neu mindestens 83 Franken (+5,1 Prozent) hingelegt werden.

Belalp VS schlägt um über 27 Prozent auf
Treue Skigäste kommen im Gegensatz zu den Tagesgästen vielerorts besser weg. Die Preise für Saisonkarten bleiben bei vielen Bahnen unverändert. Preiserhöhungen gibt es aber auch hier. In Obersaxen-Mundaun GR schlägt das Abo um 2,7 Prozent auf 760 Franken auf, im Skigebiet Mörlialp OW um 2,8 Prozent auf 358 Franken.

In Adelboden-Lenk BE geht das Abo für Einheimische von 609 auf 627 Franken hoch, also knapp 3 Prozent. In Flims-Laax-Falera, Davos-Klosters und Arosa-Lenzerheide GR kostet das gemeinsame Jahresabo neu 1450 Franken (+3,6 Prozent), in Zermatt VS 1680 Franken (+5 Prozent). In Hohsaas VS sind es neu 475 Franken (+6 Prozent).

Am härtesten trifft es Familien in Belalp VS. Die dortigen Bergbahnen schrauben den Preis ihres beliebten Familienabos von 1111 Franken auf 1414 Franken. Plus 27,3 Prozent!
https://www.blick.ch/wirtschaft/aufschl ... 24574.html
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

Die Schweiz hat übrigens derzeit "nur" 3,4% Inflation (Ö 9,3%, F 6,1%, I 7,9%), wobei der Eurokurs gegenüber Januar um ca. 8% zugelegt hat, für Euroverdiener ist die Schweiz also alleine dadurch 11,4% teurer als im Januar. Und auch da waren die Preise nicht niedrig.
albe-fr hat geschrieben: 28.08.2022 - 12:24 Tagesfahrten in die Alpen habe ich eigentlich noch nie gemacht, und letztes Jahr war ich zu >90% mit OeVNP oder ausnahmsweise auch mit Car-Sharingbussen, die mit 9 Personen voll ausgelastet waren unterwegs.
Trotzdem hast du in Italien Super Plus in dein 12 Liter/100 km Auto getankt und in einem 4-Sterne-Hotel genächtigt. Das ist ganz und gar nicht umweltfreundlich. Du musst jetzt deine Aussagen auch in deinem eigenen Leben umsetzen, sonst ist das reine Heuchelei nach dem Motto "Verzicht nur für die anderen, die Armen 99%, ich lass es mir weiter gut gehen".
Spezialwidde hat geschrieben: 30.08.2022 - 17:20
NeusserGletscher hat geschrieben: 30.08.2022 - 16:48 In der Regel laufen Schneekanonen nachts, wenn meistens ein Überangebot an Strom besteht. Da hilft es auch nicht, nachts die Kanonen abzuschalten, wenn der Mangel tagsüber besteht.
Gerade das ist in Zeiten der Energiewende nicht mehr der Fall. Das war ein Problem der konventionellen Kraftwerke die zwar zuverlässig Grundlast bringen aber schwierig zu drosseln sind. Davon gibt es ja bekannterweise immer weniger.
Da würden ja... Atomkraftwerke! helfen. Die klassischen Grundlastkraftwerke. Allerdings sind auch Wasserkraftwerke ebenso wie Wind in der Nacht genauso stark/schwach wie tagsüber. Sonnenenergie dagegen gibt es im Winter ohnehin eher wenig.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von NeusserGletscher »

Spezialwidde hat geschrieben: 30.08.2022 - 17:20 Gerade das ist in Zeiten der Energiewende nicht mehr der Fall. Das war ein Problem der konventionellen Kraftwerke die zwar zuverlässig Grundlast bringen aber schwierig zu drosseln sind. Davon gibt es ja bekannterweise immer weniger.
Lt. Umweltbundesamt hat Deutschland im Jahr 2021 34% konventionelle Kraftwerksleistung (Gas, Kohle, Atom). Was die Statistik verschweigt ist, dass diese 34% bereits fast 100% der benötigten Spitzenlast abdecken. Denn in Deutschland werden zu keinem Zeitpunkt über 220 GW Stromleistung benötigt, nicht einmal ansatzweise. Deswegen wollte die Politik vermehrt Gaskraftwerke einsetzen, weil die sich schneller abregeln und vom Netz nehmen lassen (einen brennenden Kohleofen kann man nicht so schnell abregeln). Doch gerade geht der Trend eher wieder dazu, vermehrt Kohle zu verstromen.

In den Wintermonaten geht der Anteil der Erneuerbaren jahreszeitlich bedingt stark zurück. Dann wird der Strom wieder vermehrt durch konventionelle Kraftwerke produziert, die sich aber nicht so schnell abregeln lassen.
Zuletzt geändert von NeusserGletscher am 31.08.2022 - 17:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Tja deshalb ist ja die Panikmache so gross.
Man möchte von dem nur auf billigem russischen Gas basierenden Irrweg der Gaskraftwerke, der nun offenbar wird, ablenken.
Dieser Weg war aber der zentrale Baustein der Strategie die erneuerbaren Energien zurecht massiv zu fördern, Atom, Kohle kraftwerke vom Netz zu nehmen und die Spitzenlasten durch Gaskraftwerkeverstromung abzufangen.
Also wer ist nun Schuld ? Die übliche Antwort wäre: Die Grünen. Das wäre aber, fairerweise zugegeben, zu einfach.

Gaskraftwerke mit teurerem Gas (aus nicht-Russland) zu betreiben und auch Erneuerbare kosten eben im Strompreis mehr (was die langfristigen gesamtgesellschaftlichen Kosten angeht, wäre ich da unsicher).
Das wollte nur keiner laut sagen und will es jetzt deshalb dem Kriegstreiber Putin in die Schuhe schieben.
Alles spätestens seit 2014 (Krim) vorhersehbar...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

j-d-s hat geschrieben: 31.08.2022 - 08:45 Die Schweiz hat übrigens derzeit "nur" 3,4% Inflation (Ö 9,3%, F 6,1%, I 7,9%), wobei der Eurokurs gegenüber Januar um ca. 8% zugelegt hat, für Euroverdiener ist die Schweiz also alleine dadurch 11,4% teurer als im Januar. Und auch da waren die Preise nicht niedrig.

Da hast Du zwar Recht.
Es ist am Ende aber doch komplizierter, da die Inflation durch die Aufwertung des SFR ja doch indirekt importiert wird. Das mag zwar für nen Schweizer jetzt erstmal toll sein: noch billiger Lebensmittel, Autos, Urlaub und Grundstücke in der EU zu kaufen, nur kommt der Hammer dann einfach später, Die Schweiz ist nicht groß genug um davon unberührt zu bleiben. Auch dort beschleunigt das die rezession.
Schon jetzt ist der Immobilienboom in der Schweiz vorbei und das ist erst der Anfang.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Wurzelsepp »

skifam hat geschrieben: 31.08.2022 - 13:36 Gaskraftwerke mit teurerem Gas (aus nicht-Russland) zu betreiben und auch Erneuerbare kosten eben im Strompreis mehr (was die langfristigen gesamtgesellschaftlichen Kosten angeht, wäre ich da unsicher).
Schon mal falsch: Die Gestehungskosten pro kWh sind bei Wind und Solar tendenziell tiefer als bei Kohle und bei Gas. Atomstrom ist hier nicht dabei, da Deutschland quasi keinen mehr hat. Atomstrom ist aber sowieso sehr schwierig zu beziffern, da ganz viele Kosten "sozialisiert" werden, zB die ungelöste Entsorgung und die Versicherung. In der Schweiz werden von "Swissnuclear" Gestehungskosten von 4-6 Rappen pro kWh Atomstrom angegeben und das ist in Anbetracht der Quelle sicher eher am unteren Rand des Spektrums. und nicht mehr wirklich tiefer als Wind oder Solar.

Grafik des Fraunhofer-Instituts (GuD: Gas- und Dampfkombikraftwerk):
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von jens.f »

Wurzelsepp hat geschrieben: 31.08.2022 - 14:43
Schon mal falsch: Die Gestehungskosten pro kWh sind bei Wind und Solar tendenziell tiefer als bei Kohle und bei Gas.
Der vergleich hinkt aber auch wieder - bei Wind und Solar müßte man noch die Kosten für die Speicherung dazurechnen, da Wind und Solar - im Gegensatz zu Kohle und Gas - nicht immer zur verfügung stehen.
Würde man komplett auf Wind und Solar setzen, müßte man noch eine ganze Reihe riesiger Pumpspeicher-Kraftwerke bauen...
Auch muss man natürlich die Verluste mit einrechnen, die bei der Speicherung entstehen.

Der "günstige" Preis für Wind und Solar gilt also nur, solange noch Kohle und Gas als Lückenbüßer zur Verfügung stehen.

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