Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

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NeusserGletscher
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von NeusserGletscher »

Die Kosten für die (fehlende) Grundlastfähigkeit von Solar und Wind werden derzeit genau so sozialisiert wie beispielsweise die Ewigkeitskosten bei Atom und Kohle.

Hinzu kommt, dass die Preise für Strom aus konventionellen Kraftwerken gestiegen sind, weil diese nicht mehr voll ausgelastet sind sondern oft nur noch als Lückenbüßer eingesetzt werden.

Genau genommen hätte man die industriellen Betreiber von Solar- und Windparks von vorne herein dazu verpflichten müssen, wenigstens für eine Woche die Grundlastfähigkeit mit einer Verfügbarkeit von > 95% zu garantieren.
Zuletzt geändert von NeusserGletscher am 31.08.2022 - 22:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Chlosterdörfler
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gehen die Preise für Strom und Gas durch die Decke. Der Bundesrat informiert, wie die Schweiz darauf reagieren will.
Guy Parmelin eröffnet die Medienkonferenz. Heute gebe es genug Gas. Im Notfall sollen Räume nur noch auf 19 Grad und Boiler nur noch auf 60 Grad geheizt werden. Ausgenommen seien Spitäler oder Alters- und Pflegeheime. Auch Ferienhäuser dürften nicht mehr mit Gas geheizt werden, wenn sie leerstehen und Schwimmbäder nicht mehr beheizt. Gasgrills oder Wärmestrahler wären ebenfalls verboten. Dazu kämen Kontingentierungen, die fast alle Betriebe betreffen könnten. Ausgenommen wären etwa Spitäler, Altersheime, Polizei, Feuerwehr oder die Trinkwasserversorgung. Diese Massnahmen gehen jetzt in die Konsultation.
Kontrolle der 19-Grad-Regel

Es geht in die Fragerunde. Wie muss man sich die Kontrolle der 19-Grad-Regel in den Haushalten vorstellen? Es werde natürlich nicht die Polizei rumgehen und alle Boiler und Räume überprüfen, sagt Parmelin. Trotzdem sei es durchaus möglich, dass es zu Kontrollen komme.
Wie stark muss gespart werden?

In der Fragerunde erklärte Guy Parmelin einmal mehr: «Jede Kilowattstunde zählt» – wenn das nicht reiche, müssten Verbote umgesetzt werden. «Wir sind noch in einer normalen Lage», sagt Parmelin. Es gebe Hinweise, dass es sich verschlechtern könne.

Kantone werden die Massnahmen definieren

Für Roberto Schmidt, Präsident der Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK), werden die Kantone konkrete Massnahmen definieren. Als Beispiel sagt er, es könnten ganze Gebäude nicht mehr geheizt werden, weil Mitarbeitende ins Homeoffice gehen, wie während der Pandemie.
In der kleinen Schweiz hat man den Vorteil, in einem andrem Kanton auszuweichen. Es lebe der Kantönligeist auch diesmal hoch.
Monika Rühl, Vorsitzende Economiesuisse
Dauere sie mehrere Wochen an, würde sie grösseren volkswirtschaftlichen Schaden in der Schweiz anrichten als die Corona-Pandemie.

«Ohne Energie sind wir nicht mehr mobil und können nicht mehr miteinander kommunizieren.»
Bei der letzten aussage kommt die Angst durch vom der drohender Lebensqualität Verlust nicht einfach kommunizieren zu können.

Medienkonferenz von heute (31.08.2022) https://www.20min.ch/story/der-bundesra ... 4309615726
und https://www.20min.ch/story/guy-parmelin ... 1966518152
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skifam
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Wurzelsepp hat geschrieben: 31.08.2022 - 14:43
skifam hat geschrieben: 31.08.2022 - 13:36 Gaskraftwerke mit teurerem Gas (aus nicht-Russland) zu betreiben und auch Erneuerbare kosten eben im Strompreis mehr (was die langfristigen gesamtgesellschaftlichen Kosten angeht, wäre ich da unsicher).
Schon mal falsch: Die Gestehungskosten pro kWh sind bei Wind und Solar tendenziell tiefer als bei Kohle und bei Gas. Atomstrom ist hier nicht dabei, da Deutschland quasi keinen mehr hat. Atomstrom ist aber sowieso sehr schwierig zu beziffern, da ganz viele Kosten "sozialisiert" werden, zB die ungelöste Entsorgung und die Versicherung. In der Schweiz werden von "Swissnuclear" Gestehungskosten von 4-6 Rappen pro kWh Atomstrom angegeben und das ist in Anbetracht der Quelle sicher eher am unteren Rand des Spektrums. und nicht mehr wirklich tiefer als Wind oder Solar.

Grafik des Fraunhofer-Instituts (GuD: Gas- und Dampfkombikraftwerk):
Bild
Wer lesen kann, das bei meinen Beiträge auch noch versucht, ist klar im Vorteil. Nur wird wie so oft immer wieder der eine Punkt aus dem Zusammenhang herausgelöst um dann die allseits bekannte faktenschwangere PR Platte abzuspielen.
Sorry, ich hab das alles längst auf dem Dach und brauche nicht bekehrt zu werden.
Es geht hier aber nicht darum, sondern es geht darum dass nunmal Mittel und Nordeuropa eine 3. Energieart ausserhalb Solar Wind(Wasser) brauchen, da es weder ausreichend Speicher geschweige denn Leitungen gibt ,- weil wir Schlafmützen sind.

Diese 3. Energieart kostet immer mehr als uns allen vorgerechnet wird... (massive Zertsörungen auf Jahrhunderte bei der Braunkohle...ein Verbrechen, ganze Häuser verschwinden beim Steinkohlebergbau noch 100 Jahre danach, Endlagerung beim Atomstrom ein Desaster, Gas fällt nicht aus dem Ökohimmel sondern wird nunmal dirty gefördert...) so wie das immer im Verkaufspropekt, im übrigen auch bei den Erneuerbaren (wer stellt das wo her mit welchen Rohstoffen zu welchen Bedingungen, wie lange nur haltbar, wie oft werden sie bei Topeffizienz abgeschaltet etc...), ist.
Man will den Verbraucher schließlich um sein Wertvollstes erleichtern- sein Geld.
Das ist das Entscheidende - der Motor für jeden klassichen Energieerzeuger und auch der Motor der Energiewende....es geht nur sekundär um Energiesicherheit oder gar das Klima...
Autohersteller stellen Autos nicht her weil sie so nett sind uns Mobilität zu ermöglichen... nein sie wollen an unser Geld.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von baeckerbursch »

Bei aller Liebe zu erneuerbaren Energien (hab ich auch auf dem Dach) wäre es interessant zu wissen wie sich das Wetter und die tierwelt verändern würde wenn wir Deutschland mit der wirklich erforderbaren Dichte an Windrädern zupflastern.

Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das das wirkungsfrei bleibt.

Man kann es drehen wir man will, man kann sich nur die besten der schlechtesten Optionen aussuchen.

Und aufs topic zurück zu kommen: ich denke schon das wie dieses Jahr Ski fahren:-)
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Kreon100
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kreon100 »

In meinen Augen schon wieder alles off-topic hier. Habe nun einen Thread eröffnet, wo nur Meldungen aus den Skigebieten zum (Not)Betrieb der Liftanlagen rein sollen.

viewtopic.php?f=35&t=67138
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Chlosterdörfler
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Auszug aus der Medienmitteilung von meinem Schweizer Stromlieferanten
EKZ kauft den benötigten Strom gestaffelt im Voraus am Markt bei verschiedenen Produzenten ein, so auch die Energie für das kommende Jahr. EKZ besitzt nur wenig eigene Produktionskapazitäten im Kanton Zürich (4 Prozent der Versorgungsenergie). Die Stromtranchen werden über rund zwei Jahre eingekauft, beginnend jeweils ca. 2,5 Jahre vor der Lieferung. So wurde der Strom für das Tarifjahr 2023 von Juni 2020 bis April 2022 eingekauft. In diesem Einkaufszeitraum (Juni 2020 bis April 2022) sind die Preise am Markt um rund 500 Prozent gestiegen.
Quelle: https://www.ekz.ch/ekz/de/ueber-ekz/med ... -2023.html
abgerufen am 01.09.2022

EKZ:
Durchschnittlich steigen die Tarife für einen Zweipersonenhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 2500 kWh um rund 26 Prozent (ca. 25 Rappen pro kWh/ Alter Tarif 2022 ca. 17 Rappen pro kWh) beziehungsweise um circa 130 CHF pro Jahr bzw. 11 CHF pro Monat. Neu gilt auch am Samstag ganztags der Niedertarif. Bis anhin galt am Samstag von 7 bis 13 Uhr der Hochtarif, dieser wird durch den Niedertarif ersetzt. Somit gilt ab dem 1. Januar 2023 über das ganze Wochenende von Freitagabend 20 Uhr bis Montagmorgen 7 Uhr der Niedertarif. Für Solarstromproduzentinnen und -produzenten gibt es ab 2023 mehr Geld für den ins Netz eingespeisten Strom. Die Basisvergütung steigt um 66 Prozent. Die Vergütung für die Herkunftsnachweise (Zertifikat für den ökologischen Mehrwert) bleibt gleich.
Zum Vergleich: Tariferhöhung der Elektra Genossenschaft Oberlunkhofen 2023
Die Elektra Genossenschaft Oberlunkhofen muss die Tarife für Strom massiv, und die Kosten für die Netznutzung um zirka 10% erhöhen. Daraus ergibt sich eine Steigerung der Gesamtkosten für den Endverbraucher von 17,6 Rp. / kWh um 46,3 Rp. / kWh auf 63,9 Rp. / kWh inkl. aller Abgaben und MWST (Wintertarif). Grund dafür sind gestiegene Marktpreise beim Strom, und höhere Kosten vorgelagerter Partner bei der Netznutzung. Darüber hinaus wird für die kommenden zwei Jahre auf Atomstrom gesetzt. Betreiber von Solaranlagen profitieren von einer deutlich höheren Vergütung bei der Einspeisung.

Darüber setzt die EGO in den kommenden zwei Jahren auf Atomstrom durch den Kauf entsprechender Herkunftsnachweise. Somit werden die Herkunftsnachweise der lokalen Solaranlagenbetreiber nicht mehr vergütet. Trotzdem profitieren die Solaranlagenbetreiber von einer deutlich höheren Vergütung der Einspeisung. Zukünftig vergütet die EGO 44,6 Rp. / kWh statt bisher 10,9 Rp. / kWh inkl. Herkunftsnachweise. Die EGO ist sich bewusst, dass diese Erhöhung die Haushalte und die Gewerbekunden sehr stark belasten wird.
Quelle: http://www.elektra.oberlunkhofen.ch/ueb ... /news/2424
abgerufen am 01.09.2022

Es gibt momentan viele Unsicherheiten in der Strompreisfindung, aber ich schätze. Dass bei Schweizer Haushaltskunden die Strompreiserhöhung erst in den Tarifjahre 2024/25 voll zu tragen kommt. Bei den grossen Strombezüger könnte sich dagegen eine Entspannung eintreten. Beim Erdgas wird der Winter 2023/24 entscheidet werden, ob es eine Mangellage eintritt. Was wiederum einen kurzzeitigen negativen Effekt auf den Strompreis hat.
EKZ ist einer der grössten Energiedienstleister der Schweiz und versorgt zuverlässig rund eine Million Menschen mit Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von waikiki83 »

Chlosterdörfler hat geschrieben: 31.08.2022 - 18:17
Für Roberto Schmidt, Präsident der Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK), werden die Kantone konkrete Massnahmen definieren. Als Beispiel sagt er, es könnten ganze Gebäude nicht mehr geheizt werden, weil Mitarbeitende ins Homeoffice gehen, wie während der Pandemie.
In der kleinen Schweiz hat man den Vorteil, in einem andrem Kanton auszuweichen. Es lebe der Kantönligeist auch diesmal hoch.

[/quote]

Wie willst du denn kurz ausweichen? Es können ja nicht spontan Firmen umziehen und als Privatperson: Der Umzug kostet mich am Ende wohl auch nicht weniger.


Ich muss sagen, ich hab mich aufgeregt, als ich gehört hab, dass der Bundesrat 10 Mio. CHF in eine Kampagne stecken, um uns zu erklären, dass wir weniger heizen sollen, duschen statt baden usw. Und auch schön, dass sie uns ins Homeoffice schicken wollen, damit wir als Privatpersonen noch höher Stromrechnungen haben. Ich habe gerade eine Nebenkostenabrechnung von 2021 bekommen, statt wie sonst Geld zurück zu bekommen, soll ich über 450 Franken nachzahlen, da will ich gar nicht wissen, was uns für dieses Jahr blüht (und bei mir ist die Heizung das ganze Jahr aus, oder auf der untersten Stufe, die möglich ist) Dazu die Krankenkassenprämie, die weiter durch die Decke gehen wird. Ich weiss gar nicht, wie die "Normalverdiener" (von den Geringverdienern spreche ich gar nicht erst), das alles zahlen sollen. Skifahren wird bei mir diese Saison wohl auch ein seltenes Vergnügen und die Langlaufskier mehr zum Einsatz kommen. (Und ich gehör jetzt nicht zur Mittelschicht und habe noch Nebenverdienste).
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Chlosterdörfler »

waikiki83 hat geschrieben: 01.09.2022 - 18:46
Wie willst du denn kurz ausweichen? Es können ja nicht spontan Firmen umziehen und als Privatperson: Der Umzug kostet mich am Ende wohl auch nicht weniger.


Ich muss sagen, ich hab mich aufgeregt, als ich gehört hab, dass der Bundesrat 10 Mio. CHF in eine Kampagne stecken, um uns zu erklären, dass wir weniger heizen sollen, duschen statt baden usw. Und auch schön, dass sie uns ins Homeoffice schicken wollen, damit wir als Privatpersonen noch höher Stromrechnungen haben. Ich habe gerade eine Nebenkostenabrechnung von 2021 bekommen, statt wie sonst Geld zurück zu bekommen, soll ich über 450 Franken nachzahlen, da will ich gar nicht wissen, was uns für dieses Jahr blüht (und bei mir ist die Heizung das ganze Jahr aus, oder auf der untersten Stufe, die möglich ist) Dazu die Krankenkassenprämie, die weiter durch die Decke gehen wird. Ich weiss gar nicht, wie die "Normalverdiener" (von den Geringverdienern spreche ich gar nicht erst), das alles zahlen sollen. Skifahren wird bei mir diese Saison wohl auch ein seltenes Vergnügen und die Langlaufskier mehr zum Einsatz kommen. (Und ich gehör jetzt nicht zur Mittelschicht und habe noch Nebenverdienste).
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Ich habe den Satz so gemeint. Wenn in einem Kanton aus Sparmassnahmen verlangt wird, dass z.B. ein Dienstleister (Hallenbäder) die Öffnungszeiten reduzieren muss. Dan besteht immer noch die Chance in einem andrem Kanton wenigstens so zu baden.

Ich würde an deiner Stelle mal überprüfen, die Krankenkassenkosten mit einem Antrag auf Prämienverbilligung in deinem Wohnkanton zu reduzieren. Vielleicht hast du einen finanziellen Anspruch darauf, sofern das schon nicht passiert ist.

Die Kremlführung arbeitet auch gezielt mit dem Mittel von soziale Unruhen im Westen. Um so vorerst die Sympathien für die Ukrainer in Frager zu stellen. Das Endziel wird der aktuelle Kremlführer nicht mehr in Angriff nehmen, sondern sein Nachfolger (die denken und handeln in andern Zeiträume). Ausser das Volk stürzt das aktuelle Regime oder China kommt mit der Taiwan frage zu vor. Der Gaspreis aus Russland wurde immer so angesetzt, dass der Bau von Flüssiggas Terminal wirtschaftlich in Deutschland sowie Niederland uninteressant war. Wie auch den Bau von zusätzlicher Pipeline Kapazität aus Nordafrika. Für dieses Versäumnis zahlen die wenig Verdiener halt jetzt einen scherzhaften Preis bis zum Stellenverlust.

Diese Meldung wird dich nicht betreffen:
Gesalzene Stromrechnungen für Chaletbesitzer

Für viele der alten Wohnungen kann ein völliges Abschalten der Elektroheizung aber sogar zum Problem werden. So kann die Kälte etwa Leitungen beschädigen. Spezialisten empfehlen deshalb, die Temperatur auch bei Abwesenheit nicht unter 6 Grad abzusenken.

Doch manche Besitzerinnen und Besitzer lassen die Immobilie im Winter bei deutlich höheren Temperaturen durchlaufen, damit sie bei einem Kurztrip ins Ferienhäuschen nicht frieren müssen. Patrizia Imhof empfiehlt deshalb die Installation einer Fernsteuerung. «Mit dieser kann die Heizung von daheim aus reguliert und vor der Anreise hochgeregelt werden.»
Quelle: https://www.blick.ch/wirtschaft/beim-bu ... 40154.html
abgerufen am 02.09.2022
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Theo
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Theo »

Womit wir bei dem Artikel immerhin wieder beim ursprünglichen Thema wären, die Ferienregionen sollen alle Fehler ausbaden.
Blöd nur dass z.B. bei Bild 5 vom Artikel jede der Ferienhütten ( einige davon werden immer noch als ihr Ursprungszweck, also Alphütte ) verwendet ein Holzofen zum Heizen und Kochen vorhanden ist und, falls gewünscht, ein Anschluss ans Stromnetz überhaupt erst seit 4 Jahren möglich ist. Der Stromanschluss ist seit einem Kraftwerksbau möglich, dessen Bau selbstverständlich auch bis vor Bundesgericht bekämpft wurde.
Warum ich dass so genau weis? Die Alp liegt auf dem Territorium meiner Heimatgemeinde.

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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Bzgl kkw weiternutzung in D ab 1.1.23 zur Netzstabilisierung bei Gasengpass für Gaskraftwerke...

https://www.berliner-zeitung.de/politik ... -li.263141
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Die staatliche Nachregulierung de Europäischen Strommärkte wird vorbereitet und die EU Kommission wird am 14.9. Erste Massnahmen verkünden... und siehe da die ersten Spekulanten verlassen das schicke Rennboot und streichen ihre Gewinne ein.
Der Treibstoff einer jeden Spekulationsblase ist Angst.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/st ... f-101.html
Zuletzt geändert von skifam am 03.09.2022 - 17:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von gfm49 »

skifam hat geschrieben: 03.09.2022 - 11:52 Der Treibstoff einer jeden Speklationsblase ist Angst.
... oder die Gier
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Kris
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kris »

gfm49 hat geschrieben: 03.09.2022 - 15:01
skifam hat geschrieben: 03.09.2022 - 11:52 Der Treibstoff einer jeden Speklationsblase ist Angst.
... oder die Gier
Ich würde hier auch auf Gier tippen: Das System Merit-Order ermöglicht es, Leistungen zu völlig surealen Wucherpreisen zu verkaufen. Also wird es gemacht. Profit ohne Leistung wird im Englischen "Windfall Profits" genannt, also wie Geldscheine die einem der Wind ins Haus bläst ohne einen Finger dazu zu bewegen.
Das Absurde dabei ist, dass PV+Wind hier am meisten "Windfall" Absahnen, und zwar genau weil diese zwei "Random" Stromsorten de Facto nur in Symbiose mit schnell regelbaren Gaskraftwerken überhaupt funktionieren können.

Somit:
-1. Wind+PV produzieren Strom sehr billig (etwa 3ct/kWh)
-2. Wind+PV liefern, was Sonne und Wind ermöglichen - also eher Zufallsorientiert statt Nachfrageorientiert
-3. Wind+PV benötigen zur "Glättung" des Energieflusses eine hohe installierte Leistung an schnell regelbaren Kraftwerken. Die einzige Technologie, die das dzt. im nötigen Volumen ermöglicht, sind Gaskraftwerke.
-4. Strom aus Gaskraftwerken ist teuer, dzt. etwa 60ct/kWh.
-5. Dank Merit Order System an den Börsen (Termin+Spot) gibt das teuerste Kraftwerk den Preis für "alle" vor!

-> Somit, wer Windparksoder eArrays aus Solarkraftwerken und clevere Stromabnehmer/Anbieter verknüpft, kann jetzt von den resultierenden Wucherpreisen (10 bis 20 facher Gestehungspreiss) unaussprechliche Gewinne des Lebens einfahren (Allerdings verdienen hier noch Zwischenzocker mit).



Positiv finde ich, dass sich Medien der Thematik laaangsam annähern. Ehemals alleinstehende Sätze wie "Der Strompreis ist am Gaspreis gekoppelt" werden jetzt schon mal weiter aufgedröselt.

Was mir aber immer noch fehlt:

1.) Wer Sackt die zig Milliarden Gewinn aus den Wucherpreisen ein?
Das ist wichtig, denn das muss sich der Staat dort zurückholen: Sind es physische Stromproduzenten? Oder auch Zwischenhänder? Gibt es einen "Zocker-Effekt", der (ähnlich wie bei Cryptos) Preise treibt?

2) Insbesondere ein Hinterfragen des Merit-Order Systems:
Welche Alternativen gibt es? Wie funktionieren diese? Wer ist jeweils Gewinner und Verlierer? Welche Systeme fördern die Energiewende, ohne einseitig in Wuchergewinne abzudriften?
M.M.n ein recht gute Artikel hierzu:
* https://www.standort-wirtschaft.at/2022 ... u-bringen/

* https://www.spektrum.de/news/merit-orde ... lt/2051949

Die Financial Times beschrieb am 1.9. das zu erwartende EU-Weite regulativ, um den Aberrationen des Merit-Order Systems entgegenzuwirken:

"Instead, it [die EU-Kommission] suggests bringing electricity costs down via a combination of cuts to electricity demand and a price limit. The latter would work by charging non-gas power producers the difference between the agreed limit and the actual market price they receive for energy, inflated by the high price of gas because of the structure of the market.

Governments “would be obliged to share the resulting revenues with electricity consumers with a view to lowering their electricity bills”, the document said, in words that suggested the measure would function similarly to a windfall tax.

The price cap mechanism could be applied to day-ahead markets described above, the paper said, and not to previously agreed deals, such as power purchase agreements and electricity bought on futures markets, which has been a criticism of more broadly targeted windfall taxes."

https://www.ft.com/content/8a9662ef-1ff ... bb377d08a5



Ein weiteres, noch nicht in der "Öffentlichkeit" wahrgenommenes Problem ist jenes der Regelenergie, die nochmal sagen wir um den Faktor 10 teurer ist. Dies ist jene Leistung, die Netzbetreiber immer wieder mal kurzfristig abrufen (positiv/negativ) müssen, um ihr Stromnetz bei 50Hz stabil halten zu können. Auch hier gibt es freilich einen "freien Markt" für. Und pechsschwarze Wolken am Horizont.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Greithner
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Greithner »

In der Steiermark wird Aufgrund der aktuellen Lage ein Saisonstart nach einem Treffen der Seilbahner in Murau für alle frühestens am 9. Dezember mündlich (?) vereinbart.

Anscheinend gilt das auch für die Schladminger!
Dachstein?

Mehr kann ich dazu nicht schreiben.
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j-d-s
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

Die jetzt angekündigten Regulierungen der 25% des Strommarktes, die Spekulation unterliegen, könnte am Ende zu massiven Verlusten bei den Spekulanten sorgen. Je nach Ausgestaltung könnten dadurch aber sogar höhere Börsenpreise entstehen, bspw. wenn diverse Spekulanten Termingeschäfte getätigt haben, die nicht abgesichert waren (Leerverkäufe).

Denn es kann durchaus vorkommen, dass Spekulanten dann mit einem sehr geringen Marktvolumen konfrontiert sind (weil noch viel weniger als 25% an die Börse gehen) und dann, um ihre Lieferverpflichtungen zu erfüllen, zu jedem Preis kaufen müssen (Short Squeeze).

Allerdings kommen diese Preise, entgegen mancher Behauptungen, nicht beim Endkunden an, sondern gehen zulasten der Spekulanten (wobei freilich auch Unternehmen wie Wien Energie sich an Spekulationsgeschäften beteiligen könnten und dann um Staatshilfe ansuchen...).
Zuletzt geändert von j-d-s am 05.09.2022 - 09:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von gfm49 »

j-d-s hat geschrieben: 05.09.2022 - 07:59Allerdings kommen diese Preise, entgegen mancher Behauptungen, nicht beim Endkunden an, sondern gehen zulasten der Spekulanten (wobei freilich auch Unternehmen Wien Energie sich an Spekulationsgeschäften beteiligen könnten und dann um Staatshilfe ansuchen...).
.. und damit dem Steuerzahler zur Last fallen, der auch wieder irgendwie Endkunde ist.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

upss
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/st ... k-101.html
sogar die Guten müssen 2x Kernkraft als Reserve in Bereitschaft halten.... da müssen wir ja die ganzen Argumentiererei derselben mal rauskramen und gucken was da so alles nicht stimmte...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von IronDome »

skifam hat geschrieben: 05.09.2022 - 19:13 upss
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/st ... k-101.html
sogar die Guten müssen 2x Kernkraft als Reserve in Bereitschaft halten....
Du meinst aber hoffentlich nicht uns Deutsche mit "Guten"? Die hierzulande den Ton angebenden würde ich eher als "Ideologen" bezeichnen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Dochdoch das sind die Guten...dann sieht es in anbetracht der Deutschen Geschichte nicht ganz so böse aus.
Allerdings gibt es, das ist den Guten nicht klar, dann natürlich noch die SehrGutMenschen..😄.und sehr selten noch die AusgezeichnetenMenschen...😉.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

skifam hat geschrieben: 05.09.2022 - 19:13 upss
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/st ... k-101.html
sogar die Guten müssen 2x Kernkraft als Reserve in Bereitschaft halten.... da müssen wir ja die ganzen Argumentiererei derselben mal rauskramen und gucken was da so alles nicht stimmte...
AUWEIA wenn die Realität auftaucht im scheinheiligen Wolkenkuckucksheim :wink:
Und man muss dazu sagen: OBWOHL D innerhalb Europas eigentlich äußerst gut aufgestellt ist, was Stromerzeugung angeht. D exportiert viel, hat viel Wind- und Solarkraft, zudem sehr viele Kohlekraftwerke und auch aktive, sehr ertragreiche Braunkohletagebaue (D ist weltgrößter Förderer von Braunkohle).

Sogar Uran gibt es im Erzgebirge viel und von hoher Qualität (weil für Natururan hoher Anteil am Erz), welches die DDR an die UdSSR geliefert hat. Sogar Gas gäbe es, aber nur mit dem pösen pösen Fracking, übrigens nach Expertenmeinungen innerhalb von 3-6 Monaten umsetzbar.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von IronDome »

D ist grundsätzlich gut aufgestellt, aber grüne Ideologen fällen aktuell hanebüchene Entscheidungen. Angeblich will man das Klima retten, fährt aber jetzt erstmal wieder Kohlekraftwerke hoch, weil die Grünen aus der Anti-Atomkraft-Bewegung entstanden sind und aus dieser Sackgasse nicht herauskommen. Dazu kommt die Abhängigkeit von russischem Gas. Jahrelang wurde Privathaushalten nahegelegt, Öl- gegen Gasheizungen austauschen, weil Gas ja so viel besser sei.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Mt. Cervino »

Der zweite Netzstresstest komme zu dem Ergebnis, "dass stundenweise krisenhafte Situationen im Stromsystem im Winter 22/23 zwar sehr unwahrscheinlich sind, aktuell aber nicht vollständig ausgeschlossen werden können", so Habeck weiter.
https://www.focus.de/finanzen/news/beri ... 41682.html

Und für diese Stundenweise krisenhaften Situation mit Strommangel will Habeck ggfs. die 2 AKWs einsetzen um zusätzlichen Strom zu erzeugen.
Dumm, dümmer am dümmsten...
Da hat unser Kinderbuch Philospoph leider nicht verstanden, wie ein AKW funktioniert.
Vielleicht sollte er mal unter "Grundlast" nachlesen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von al1510 »

Greithner hat geschrieben: 03.09.2022 - 22:56 In der Steiermark wird Aufgrund der aktuellen Lage ein Saisonstart nach einem Treffen der Seilbahner in Murau für alle frühestens am 9. Dezember mündlich (?) vereinbart.

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Auf der Homepage des Kreischberges und des Lachtals wurde heute der Saisonstart am 8. Dezember angekündigt.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Mt. Cervino hat geschrieben: 05.09.2022 - 22:40 Der zweite Netzstresstest komme zu dem Ergebnis, "dass stundenweise krisenhafte Situationen im Stromsystem im Winter 22/23 zwar sehr unwahrscheinlich sind, aktuell aber nicht vollständig ausgeschlossen werden können", so Habeck weiter.
https://www.focus.de/finanzen/news/beri ... 41682.html

Und für diese Stundenweise krisenhaften Situation mit Strommangel will Habeck ggfs. die 2 AKWs einsetzen um zusätzlichen Strom zu erzeugen.
Dumm, dümmer am dümmsten...
Da hat unser Kinderbuch Philospoph leider nicht verstanden, wie ein AKW funktioniert.
Vielleicht sollte er mal unter "Grundlast" nachlesen.
PSSSST in Wolkenkuckucksheim ist es doch so schön. lasst ihn in dem Glauben.
ER liesst auch nur das vor was im vorgesetzt wird....und das ziemlich professionell mit der bei ihm wirklich sehr bewährten Masche ".......ich habe das sehr lange auch philosophisch durchdacht, hin und her bewegt inkl. meines Gewissens und bin dann zu dem schweren Schluss gekommen , dass wegen des unerwarteteten Krieges...." tolle Show, wenn man das mit anderen vergleicht. der kann leider Kanzler.


Grundlast häh.....? in Betriebnahme Vorlauf hä?
Einer trage des anderen Last oder so , da war doch was? Ihr setzt da etwas voraus, was in der Politik gruzndsätzlich nicht vorhanden sein darf.....ein Wort mit I.....
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Pancho »

IronDome hat geschrieben: 05.09.2022 - 22:35 D ist grundsätzlich gut aufgestellt, aber grüne Ideologen fällen aktuell hanebüchene Entscheidungen. Angeblich will man das Klima retten, fährt aber jetzt erstmal wieder Kohlekraftwerke hoch, weil die Grünen aus der Anti-Atomkraft-Bewegung entstanden sind und aus dieser Sackgasse nicht herauskommen. Dazu kommt die Abhängigkeit von russischem Gas. Jahrelang wurde Privathaushalten nahegelegt, Öl- gegen Gasheizungen austauschen, weil Gas ja so viel besser sei.
Das mit der Abhängigkeit von Gas waren auch die pöhsen Grünen? Das mit dem großen Brand in Rom 50 n. Chr. dann wohl auch?
Mt. Cervino hat geschrieben: 05.09.2022 - 22:40 Und für diese Stundenweise krisenhaften Situation mit Strommangel will Habeck ggfs. die 2 AKWs einsetzen um zusätzlichen Strom zu erzeugen.
Dumm, dümmer am dümmsten...
Da hat unser Kinderbuch Philospoph leider nicht verstanden, wie ein AKW funktioniert.
Vielleicht sollte er mal unter "Grundlast" nachlesen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Flaschenhals im Netz von Nord-Süd der kritische Punkt.
Eine Erhöhung der Stromproduktion im Süden könnte dann diese von Habeck genannten „bestimmten Krisensituationen“ vermeiden.
Dabei treten die kritischen Situationen stundenweise auf, das Risiko dafür müsste durch Dauerbetrieb der AKWs gesenkt werden. Kein Mensch will AKWs im Stundentakt zu- und abschalten, auch Habeck nicht.
Das Stichwort ist Redispatch, mehr dazu hier:
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downlo ... onFile&v=8

Da wird durch zuviel Wutschaum und die altbekannten Beisreflexe mal wieder zu schnell vieles gerne bereitwillig ins Absurde weitergedacht um das innere Feindbild zu stützen.

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