https://www.seilbahn.net/sn/berichte/be ... z6Nd4kL8JQ
https://newsroom.doppelmayr.com/de/dopp ... ahnsystem/
https://newsroom.doppelmayr.com/de/dopp ... ahnsystem/Mit der TRI-Line läutet Doppelmayr das nächste Seilbahn-Zeitalter ein. Das innovative Umlaufsystem kombiniert die Vorzüge der bewährten D-Line mit denen des leistungsstarken Dreiseil-Systems. Kompakte Stationen und Seilbahnkomponenten, geräumige Kabinen für bis zu 20 Personen, ein neu-entwickeltes Laufwerk und eine Förderleistung von bis zu 8.000 Personen pro Stunde und Richtung sind die Highlights der TRI-Line. Das erste Projekt entsteht in Hoch-Ybrig in der Schweiz.
https://vorarlberg.orf.at/stories/3172509/Erstes System um 22 Millionen Schweizer Franken
Die erste TRI-Line-Seilbahn entsteht mit einem Investitionsvolumen von rund 22 Millionen Schweizer Franken in Hoch-Ybrig im Kanton Schwyz. Sie wird eine 55 Jahre alte Pendelbahn ersetzen. Laut dem Investor wäre eine Einseilbahn im dortigen Gelände schwierig zu bauen gewesen, eine Dreiseilbahn hätte hingegen das Budget überschritten. Das neue System sei dagegen kompakter und komme mit dem im Gebiet vorherrschenden Wind besser zurecht. Obendrein biete es mehr Komfort.
So hatte ich es auch von einem DM Mitarbeiter im April gehört. Mal sehen, ob das dann tatsächlich zu größeren Erfolgen in den urbanen Bereichen insbesondere in Europa führt.basti.ethal hat geschrieben: 07.09.2022 - 10:17 Auch wenn DM es aufgrund der gewählten Kulisse wohl nicht offensichtlich zeigt, liegt der Hauptfokus für dieses Konzept wohl eindeutig im urbanen Bereich.
Leitner gibt es hier mit max. 5000 Pers./h/Ri. an (bei Kabinengrößen von bis zu Personen).:
Damit sollte es auch möglich sein, Stützen zu überfahren, ohne dass das Zugseil von den Rollen abgehoben wird. Dadurch wird das Tragseil nicht so hoch belastet.Kris hat geschrieben: 07.09.2022 - 15:37
Die neue Tri-Line Klemme:
Zwei D-Line Klemmen bilden im Rahmen die neue Tri-Line 3-S Klemme von Doppelmayr. Die Klemme greift das Seil von oben, wie bei bei jeder Einseilumlaufbahn-Klemme. Im Ggs. zur EUB lastet hier das Seilgewicht an den Klemmbacken (Bildausschnitt aus DM Pressematerial):
Kuppelmechanik und Seilführung in den Stationen ähnelt damit in der Tat jener der D-Line. Auch muss das Seil bei Stützenüberfahrten nur minimal angehoben werden, da die Klemme von unten nicht umgreift.
Das funktioniert, da die Laufwerksrollen aus massivem Kunststoff monobloc ausgeführt sind, tippe auf irgendein PA (Polyamid). Bei Alubordscheiben wäre Metall auf Metall nicht zulässig.mayrhofner hat geschrieben: 07.09.2022 - 16:10Bei der 2S fährt das Laufwerk auf den "Bordscheiben" der Laufrolle auf einer Ersatzfahrbahn (...)
Das verwendete Material hat den Markennamen Lauramid. Hier gibt es Informationen dazu.Lagorce hat geschrieben: 08.09.2022 - 00:39Das funktioniert, da die Laufwerksrollen aus massivem Kunststoff monobloc ausgeführt sind, tippe auf irgendein PA (Polyamid). Bei Alubordscheiben wäre Metall auf Metall nicht zulässig.mayrhofner hat geschrieben: 07.09.2022 - 16:10Bei der 2S fährt das Laufwerk auf den "Bordscheiben" der Laufrolle auf einer Ersatzfahrbahn (...)
Das sieht man auch anhand des für den Hoch Ybrig unpassenden Schuhwerks der Moderatorinbasti.ethal hat geschrieben: 07.09.2022 - 10:17 Da ist sie also, die 3S-Light.
Auch wenn DM es aufgrund der gewählten Kulisse wohl nicht offensichtlich zeigt, liegt der Hauptfokus für dieses Konzept wohl eindeutig im urbanen Bereich.
Naja...da fehlt schon noch was. Apple für Arme...stephezapo hat geschrieben: 07.09.2022 - 15:57 Beim Präsentationsvideo musste ich schmunzeln, da haben sie sich den Stil eines großen kalifornischen Computerherstellers abgeschaut.![]()
Das die Kabinen im Umlauf schneller fahren als in der Geraden ist nichts neues, das gibt es schon bei vielen EUBs (z.B. Giggijochbahn, Gaislachkoglbahn I,...). sSkyworld hat geschrieben: 07.09.2022 - 13:33 Mir ist nicht ganz klar, wie man die Förderkapazität von 8000 Pers./h schaffen will.
Bei einer Kabinenkapazität von je 20 Personen müsste alle 9 Sekunden eine Kabine fahren. Aber selbst bei einer Stationsgeschwindigkeit von 0,3m/s würde dies nur einen räumlichen Abstand der Kabinen von 2,7m bedeuten. Das ist schon extrem knapp und die Kabinen würden quasi aneinander kleben, so dass man in den Umkehrstrecken die Geschwindigkeit noch etwas erhöhen müsste, damit sie an den Ecken nicht kollidieren. Oder habe ich da einen Denkfehler?
Vielleicht kehrt ja das Double Embarquement irgendwann zurückSkyworld hat geschrieben: 07.09.2022 - 13:33Mir ist nicht ganz klar, wie man die Förderkapazität von 8000 Pers./h schaffen will.