Die große Klima-Diskussion

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skifam
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Darauf noch ein ganz besonderes Schmankel aus der AlpenPrawda:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/klim ... duced=true
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Finsteraarhorn »

Interessante Vergleichsbilder 8O :o
Eigentlich eher unglaubliche und erschreckende...
https://www.rts.ch/info/sciences-tech/e ... space.html
Chlosterdörfler
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Chlosterdörfler »

Klima: Kippelemente instabiler als gedacht
Schon bei 1,5 Grad Erwärmung könnten fünf Kipppunkte überschritten werden

Artikel: https://www.scinexx.de/news/geowissen/k ... s-gedacht/
abgerufen: 09.09.2022

Gemäss Studie könnte der Meeresspiegel um ca. weitere 66 Meter ansteigen. Sofern alles auf Eis auf den Landmassen abschmelzen würde.
Beim letzten Glazialenhöhenpunkt war der Meeresspiegel ca. 125 Meter tiefer als heute. Wo die ersten Homo Sapiens Afrika verlassen hatten.
Das heisst, die Landflächen wo man noch Nutzpflanzen anbauen kann, wird sich dramatisch reduzieren. Vielleicht brauchen mir die Landwirtschaftstechnik vom Mars auch bei uns.
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Fab
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

Chlosterdörfler hat geschrieben: 09.09.2022 - 19:49 ............................
Gemäss Studie könnte der Meeresspiegel um ca. weitere 66 Meter ansteigen. Sofern alles auf Eis auf den Landmassen abschmelzen würde.......................
Hab gleich mal bei Google-Earth nachgeguckt.
Wären trotzdem noch entäuschende 150 Kilometer weit von meinem nordbayrischen Domizil bis zur künftigen Küste :sauer:

Aber vielleicht stürzt ja der Mond in den Pazifik. Dann könnte es mit der Strandnähe doch klappen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Chlosterdörfler »

Diesmal eine andren blick auf die Klimageschichte.
Ein Team, das 1998 vom American Petroleum Institute - dem größten Ölhandelsverband des Landes, dem unter anderem die Unternehmen BP, Chevron, ConocoPhillips, ExxonMobil und Shell angehören, entwarf einen "Fahrplan" für die Klimatäuschung, einschließlich eines Plans zur Kultivierung von vorgeblich unabhängigen Wissenschaftlern als Klima-Fehlinformanten. Die Kampagne würde einen "Sieg" erringen, so das Memo, wenn "durchschnittliche Bürger" glauben, dass die Realitäten der Klimawissenschaft unsicher sind.
Die Grundlagen der globalen Erwärmung sind seit Generationen bekannt seid Generationen bekannt. Die Idee, dass wärme speichernde Emissionen Klima verändern könnten, geht auf die späten 1800er Jahre zurück.
In den 1950er Jahren wussten die Wissenschaftler, dass der Klimawandel erhebliche Risiken für Menschen und Orte mit sich bringen könnte (Weart 2015; Craig 1957; Revelle und Seuss 1957). Im Jahr 1965 erklärte der hoch renommierte Ozeanograph Roger Revelle in einem Bericht für den wissenschaftlichen Beratungsausschuss des USA-Präsidenten, dass zunehmende Mengen an Kohlendioxid in der Atmosphäre eingeschlossen werden und "ähnlich wie das Glas in einem Gewächshaus funktionieren, um die Temperatur der unteren Luftschichten zu erhöhen" (Revelle 1965).

Im Jahr 1965 warnte USA-Präsident Lyndon Johnson vor den potenziellen Gefahren eines sich verändernden Klimas. In einer Sonderbotschaft an den Kongress, sagte er: "Die Luftverschmutzung beschränkt sich nicht mehr auf isolierte Orte. Diese Generation hat die Zusammensetzung der Atmosphäre auf globaler Ebene durch radioaktive Rückstand (atmosphärische Atombombentest) und eine stetige Zunahme des Kohlendioxids aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen".

Bis 1969, Charles Keeling, ein Wissenschaftler, dessen sorgfältige Messungen von Kohlendioxid in der Atmosphäre noch immer als eine der zu den angesehensten Quellen für klimawissenschaftliche Daten, berichtete: "Ich glaube, dass keinen Atmosphären forscher bezweifelt wird, dass eine ausreichend große Mengenveränderung des atmosphärischen CO2 das Klima verändern würde" (Keeling 1969).
Quelle: https://www.ucsusa.org/sites/default/fi ... ssiers.pdf
abgerufen am 12.09.2022 und Übersetzt
36. Physikerdtagung in Essen vom 27. 9. bis 2. l0. 1971

Industrialisierung und Bevölkerungs Wachstum beeinflussen das Klima

Auf der 36. Physikerdtagung, die gemeinsam von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und dem Verband Deutscher Meteorologischer Gesellschaften in Essen veranstaltet wird, sprach Professor Hermann Flohn (Bonn) über die Auswirkungen der menschlichen Tätigkeit auf das Klima. Noch sind die beobachtbaren Effekte sehr gering. Geht aber die Industrialisierung und
die Bevölkerungsexplosion ungehindert weiter, dann wird spätestens in zwei bis drei Generationen der Punkt erreicht, an dem unvermeidlich irreversible Folgen globalen Ausmaßes eintreten.

Im einzelnen führte Professor Flohnaus:

Das Weideland ist als Folge der verschiedenartigen Nutzungsmethoden stark verändert; jährliches Abbrennen, Überweidung und Bodenerosion haben die ursprüngliche Vegetation vielfach zerstört. Daß sich heute die Sahara mit etwa 1 km pro Jahr nach beiden Seiten ausweitet, ist nachweisbar nicht eine Folge einer Klimaänderung, sondern der über starken Nutzung der natürlichen Reserven, so auch der Nutzung fossilen Grundwassers aus der Eiszeit, das heute nicht mehr ergänzt werden kann und in alarmierendem Ausmaß absinkt.

Von entscheidender Bedeutung ist schließlich die aktuelle Verdunstung die in stärkstem Maßemanipuliert wird. Das wirkt sich jetzt schon quantitativ aus: eine Neuberechnung des Wasserhaushaltes der Bundesrepublik Deutschland hat ergeben, daß trotz einer Zunahme der Niederschläge um 3% der Abfluß um 12% zurück gegangen ist: das ergibt eine Zunahme der Verdunstung um mindestens 1 5 %.

In absehbarer Zukunft wird das Wasserproblem - neben und als Folge der Bevölkerungsexplosion - Thema Nr. 1 sein, noch vor dem Energieproblem. Der Wasserverbrauch pro Kopf steigt ständig
an; die Verwendung neuer, auf höheren Ertrag gezüchteter Getreidesorten, die die drohende Nahrungskrise wenigstens etwas hinaus'schieben, verlangt zu gleicht eine höhere Wasserzufuhr.
Quelle: https://www.dpg-physik.de/veroeffentlic ... limawandel
abgerufen am 12.09.2022 Textauszug aus dem Pdf.

Der Mensch hat das globale Klima seit der Jungsteinzeit verändert. Aufgrund ihrer Auswirkungen auf das Klima der Erde sank die globale Durchschnittstemperatur. Dies lag daran, dass die Entwicklung der Landwirtschaft und der Tierhaltung die Albedo des Planeten erhöht hat. Die Abkühlung schreitet trotz wachsender CO₂ Konzentration voran in der Atmosphäre durch einen Verlust von Kohlenstoff aus Böden, Wäldern und Torfmooren. Es entsprach besser der Grösse der menschlichen Bevölkerung und ihrer Nutzung von Land für die Landwirtschaft als der abnehmenden axialen Neigung der Erdumlaufbahn. Es beweist, dass vor dem Industriezeitalter der kühlende Effekt der zunehmenden Albedo des Planeten stärker war als der wärmende Effekt des Wachstums von CO₂ atmosphärische Konzentration. Seit die Verbrennung fossiler Brennstoffe zu einem neuen Motor für die Entwicklung der Zivilisation wurde, begann die globale Temperatur zu wachsen. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass die schwere Dürre und Abkühlung, die zur Beendigung aller neolithischen Zivilisationen (4,2 ky Ereignis) führten, durch menschliche Aktivitäten verursacht wurden, nämlich durch eine schnelle Austrocknung des Nahen Ostens, die durch gutianische Invasionen verursacht wurde. Es wird angenommen, dass Wasser, das aus den überfallenen Ländern verdunstete, von den westlichen Breiten der mittleren Breiten transportiert wurde und eine multidekadische Vergrösserung der Gletscher in den Bergen um Westtibet verursachte. Eine starke Zelle mit hohem Luftdruck über diesen Gletschern unterdrückte den Indien Summer Monsun und erhöhte das sibirische Hoch. In der Folge waren fast zwei Jahrhunderte lang alle vorherrschenden feuchten Winde auf der Erde betroffen. Diese Hypothese wurde formuliert, weil bisher keine zufriedenstellende Erklärung für den Ursprung des 4,2-ky-Ereignisses vorgeschlagen wurde. Wenn sich diese Hypothese bestätigt, kann sie als Lektion dienen, wie Menschen Monsun und andere starke terrestrische feuchte Winde beeinflussen können.
Quelle: https://www.scirp.org/journal/paperinfo ... erid=94988
abgerufen 12.09.2022 und übersetzt

Von Sammler und Jägergemeinschaft zu den sesshaften Menschen.

Hoher Mobilitätszwang in Jäger- und Sammlergemeinschaften, denn Gruppen von 10 bis 120 Menschen benötigten Flächen zwischen 50 und 1000 km² (durchschnittliche tägliche Wanderung zwischen 3 bis 20 km).

Der häufige Lagerplatzwechsel erfordert das ständige Mittragen des 5 - 15 kg schweren Besitzes (viel zu besitzen ist nachteilig).

Wochenarbeitszeiten:
Durchschnitt für Nahrungserwerb
→ Männer ca. 22 h
→ Frauen ca. 13 h

Insgesamt etwa 40 bis 45 Stunden; dabei mussten die Frauen beim Sammeln allerdings die jüngsten Kinder mittragen. Die Kinderzahl wurde begrenzt durch die Tragelast der Mutter; zusammen mit langen Stillzeiten folgten grosse Geburtenabstände.

Mit der Entwicklung der Landwirtschaft (Vieherden und Ackerbau) wurden die Menschen zunehmend sesshaft und die Frauen konnten so mehr Kinder gebären. Es wurde zunehmend Holz gebraucht zum Bauen und brennen der Keramiktöpfe. Was wiederum die Waldflächen weiter reduzierten und so auch den Wasserhaushalt beeinflusste.

Ende des Paläolithikum lebten 3 - 5 Mio. Menschen
(Die Altsteinzeit, das Paläolithikum, umfasst die Menschheitsgeschichte von den Anfängen in Afrika vor 2–3 Millionen Jahren bis zum Ende der letzten Eiszeit vor etwa 11 600 Jahren.)

Neolithikum erste Landwirtschaft (vor 8 -10 Tsd. Jahren) 5 - 15 Mio. Menschen
3500 v. Chr. 40 - 50 Mio. Menschen
1650 n. Chr. 500 Mio. Menschen
1850 1 Mrd. Menschen
1930 2 Mrd. Menschen
1990 4,5 Mrd. Menschen

Daten Quelle: http://www.profpetersen.de/HGP-Homepage ... pitel5.pdf
abgerufen am 12.09.2022

Man muss die menschlichen Tätigkeiten im jeweiligen zeitlichen und technologischen Kontext betrachten. Um die Effekte auf das Klima zu bewerten.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Da fällt mir spontan diese Karikatur zu ein ;-)
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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skifam
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Hi Chlosterdörfler...

Wer viel weiß, weiß auch, was er nicht weiß - zumindest wenn er weise ist.“ — Hans Küng.

Ein Beispiel im dritten Teil Deiner Zitate:

"..nämlich durch eine schnelle Austrocknung des Nahen Ostens, die durch gutianische Invasionen verursacht wurde..."

Nur ein Beispiel die Hypothese von der sogenannten realen Invasion der Guti, die angeblich eine starke Verdunstung über 200 Jahre versusacht hätte und globale Auswirkungen gehabt hätte...Vergletscherung etc...
Wie gross ist Mesopotamien... wie lange herrschten die?
Sie beherrschten nicht mal dort alles...
Nur eine Hypothese... die für Historiker peinlich wäre...

ABER es macht Spass dazu nachzulesen.
Danke!

Man muss es eben auch versuchen ideologiefrei einordnen und immer kritisch bewerten..
Die Invasionstheorie war nur ein Notbehelf mangels anderer Erklärungsmodelle, wie Du es auch zitierst, zeigt wie so oft: Manchmal muss man auch Hypothesen an den Haaren (auf die keiner kommt, da es aus einem anderen Fachgebiet) herbeiziehen, damit es plausibel erscheint... mit dem Risiko sich zu blamieren.

Wie man sieht insgesamt ist das alles kalter Kaffee, der seit etwa anfang der 90iger sehr lohnenswert auch Dank Al Gore, ideologiebeladen aufgewärmt wird.
Der aber dankbar konsumiert wird, denn nichts verkauft sich besser als Angst. Wie wir spätestens seit 2020 alle gelernt haben müssten.


Da wir hier ja wirklich ot sind darf man das doch hier schreiben oder?
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Fab
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

Ich hab mich schon immer für die Geschichte Mesopotamiens interessiert.
Die Quellenlage über die Gutäer ist dermaßen dürftig, daß ich von den obigen Ausführungen nichts glaube.

Allerdings wird über Auswirkungen der nomadischen Viehzüchter im Neolithikum schon länger diskutiert.
In Eurasien wurden wohl weitflächig Waldgebiete abgefackelt um Graslandschaften zu erzeugen.
Da reden wir aber vom Schwarzen Meer bis zum Pazifik und nicht von Südmesopotamien zw. der Mündung von Euphrat u. Tigris (den Schatt el Arab gab es noch nicht, die Küstenline war deutlich weiter westlich) bis ca. zum heutigen Bagdad.
Übrigens, auch die Aborigines haben Australien brandgerodet. Das sind Größenordnungen über die man diskutieren kann.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Chlosterdörfler »

Nachtrag zu Mesopotamien
Der Zusammenbruch und die Widerstandsfähigkeit der altorientalischen Gesellschaften sind untrennbar mit der landwirtschaftlichen Produktion verbunden. Trotz intensiver Paläoklimaforschung ist die Rolle der Umweltbedingungen in der antiken landwirtschaftlichen Produktion wenig verstanden. Die stabile Kohlenstoffisotopenanalyse an Getreidekörnern aus archäologischen Stätten liefert einen direkten Beweis für Trockenstress. Dieses Papier zeigt, dass Trockenstress mit großen klimatischen Schwankungen korrelierte und viele landwirtschaftliche Siedlungen im alten Nahen Osten betraf, aber dass seine regionalen Auswirkungen vielfältig waren und von geografischen Faktoren und menschlicher Technologie beeinflusst wurden. Die Ergebnisse führen zu einem besseren Verständnis dafür, wie sich alte landwirtschaftliche Gesellschaften unter schwankendem Klima und regional unterschiedlichen Umweltbedingungen entwickelten.
Aus dieser Studie Titel: Drought stress variability in ancient Near Eastern agricultural systems evidenced by δ13C in barley grain
zur Studie: https://www.pnas.org/doi/full/10.1073/pnas.1409516111

Aus den Getreidekörnern wo sie analysiert hatten geht hervor. Dass sich das Klima in dieser Region unterschiedlich verändert hat im betrachteten Zeitraum. Von einem feuchten zu einem trocknen Klima im für die Bewohner im Mesopotamien.

Die Studie: The unexpectedly short Holocene Humid Period in Northern Arabia
zur Studie: https://www.nature.com/articles/s43247-022-00368-y

In der obigen Studie wird das Klima beschrieben, wo die ersten Neolithikum Landwirte vorfanden. Wenn man sich das weiter denkt, dann ist die Ursachen in der Verschiebung der Nordatlantischen Oszillation in den Norden zu suchen. Was wiederum eine Auswirkung auf den Jetstream hatte. Die Waldrodungen im Einzugsgebiet von den beiden Hauptflüsse hat die Sedimente Last erhöht und den Persischen Golf weiter aufgefüllt. Die Feuchtigkeit von den Wäldern ging im Windstrom Richtung Osten zurück. Den eine Zeitlang prägten ein hoher Waldbestand Jordanien, Syrien, Libanon und auch Anatolien.
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spinne08
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von spinne08 »

Was soll mir das alles sagen? :?: Wir leben hier und heute. Unser Tun oder Nicht tun spüren nachfolgende Generationen. Wir haben andere Erkenntnisse als Generationen vor 10000 Jahren. Da sollten wir auch bewusster und intelligenter mit unserem Planeten umgehen.
2018/19: 2x Winterberg, 1x Biberwier, 3x Lermoos, 1x Zugspitze, 1x Ehrwald, 3x Pitztaler Gletscher und Rifflsee
2019/20: Skihalle Neuss, 7xSFL
2020/21: 3x Winterberg
2021/22: 2x Winterberg, 5x SHLF, 4x Sölden
2022/23: 3x Sölden, 4x Arlberg, 1x Winterberg
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2024/25: 5x Sölden, 1x Winterberg
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Naja, (riesige Rodungen auf dem Gebiet ganzer heutiger Länder/Regionen wie Jordanien, Syrien, Libanon , Anatolien).. von relativ ziemlich wenigen Menschen, die noch dazu nicht lange lebten) ich denke unsere menschlichen Möglichkeiten werden wie immer auch im nachhinein überschätzt.
Ebenso das der Mensch dank der sogenannten Wissenexplosion heute schlauer sein würde und dies sich in seinem Handeln spiegeln würde, halte ich für typisch homo sapiens naiv und immer selbst rechtfertigend.
Dieses Denken ist eben nunmal zutiefst menschlich. Es ist immer von der Perspektive Mensch aus gedacht....
Insofern nur bedingt zu kritisieren..
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von spinne08 »

Bist du nicht auch ein Mensch?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Chlosterdörfler »

Agroforst ein Ansatz auf Zeit?

In Frankreich weiss man dank der Arbeit des Agrarwissenschaftlers Christian Dupraz bereits sehr viel über Agroforst. Auf seinem Versuchsfeld fährt der Bauer inzwischen bessere Ernten ein als auf den Vergleichsfeldern ohne Bäume.

Video auf YouTube verfügbar bis 08/09/2023 Zeitbedarf: 32:15 Minuten

Direktlink



CEO Sonderzug von Rohri nach Tando Adam in Pakistan vom anfangs September 2022 nach den grossen Regenfällen. In den Bergregionen sind Eisenbahnbrücken zerstört worden, welche von den Briten geplant und gebaut wurden. Jetzt sind die chinesischen Eisenbahn-Firmen dort im Geschäft. Zeitbedarf: 18:13 Minuten



Direktlink



In Indien fahren seit über ein Jahr Doppelstock Containerzüge mit Strom. Vielleicht ein Lösungsansatz, wenn die Frachtschifffahrt auf dem Rhein wegen Niedrigwasser im häufiger eingestellt werden muss.

Abschnitt: DELHI-REWARI Zeitbedarf: 2:31 Minuten


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Auf der Rheintalstrecke sind solche Doppelstock-Containerzüge undenkbar. Zu viele Kunstbauten, Brücken und Tunnel, die erst einmal auf die erforderliche Höhe angepasst werden müssten. Und die Anwohner, die sich schon heute über den Lärm beschweren, werden erst recht so ein Vorhaben bis in alle Ewigkeit verzögern. Und abseits des Rheintals hat es zu viele Berge und Täler.

Kürzlich kam im TV noch ein Bericht über einen Landwirt, der auf Bio umgestellt hat. Mit der Umstellung auf Düngung durch Humus und Zwischenfrucht wurde die Fähigkeit des Bodens, Niederschlag aufzunehmen und zu speichern, erhöht. Außerdem hatte er zuvor festgestellt, dass er von Jahr zu Jahr mehr Kunstdünger benötigt, um den Ertrag zu halten. Bei angepasster Fruchtfolge und dem Verzicht auf Kunstdünger bliebt der Ertrag dagegen gleich.

Es ist also nicht immer gleich Klimawandel, wenn Wasser von den Äckern abläuft und Ortschaften überschwemmt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

NeusserGletscher hat geschrieben: 15.09.2022 - 08:46 ........................................................
Es ist also nicht immer gleich Klimawandel, wenn Wasser von den Äckern abläuft und Ortschaften überschwemmt.
Da hat er recht, der "Neusser Gletscher" (schmilzt du eigentlich auch? :lol: )
Übernutzung, Bodenverdichtung etc. sind bislang viel ursächlicher für auftretende Probleme.

Neulich hab ich einen kurzen Bericht vom dt. Wald- u. Bäumeversteher ;D Wohlleben gesehen.

Der hat sein Forstrevier tatsächlich oberhalb des Ahrtals, das ja vor einem Jahr von der Flutkatastrophe heimgesucht wurde.
Der hatte seinerzeit whd. des Starkregens Videos gemacht.
Von den Böden der Nutzwälder, deren Böden durch regelmäßiges Befahren durch Harvester verdichtet sind, lief das Wasser oberflächlich ab.
Zum Vergleich zeigte Wohlleben unbefahrbare Waldböden. Das am Boden liegende Laub wies keinerlei Verschwemmungsspuren auf. 300 Liter pro m2 hat der naturbelassene Boden aufgenommen.

Es ist halt bequem für politisch Verantwortliche, dann schnell mit dem Klimawandel zu kommen - und viele fallen halt auch drauf rein.
Zuletzt geändert von Fab am 15.09.2022 - 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Vielen Dank für diesen Beitrag.
Natürlich menschengemacht aufgrund der Verdichtung und der m.E. unzulässigen Bebauung aber eben nicht durch den mgmKW.
Das darf man aber nicht sagen....
man darf ja auch nicht Jehova sagen, sonst wird man...? gesteinigt.
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kaldini
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von kaldini »

warum muss eigentlich alles immer genau einen Grund haben?
State buoni, se potete

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Fab
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

kaldini hat geschrieben: 15.09.2022 - 13:52 warum muss eigentlich alles immer genau einen Grund haben?
Weiiiiiiiiiiiiiiiiiiiil :D wenn man die Gründe nicht kennt, kann man nicht rational reagieren.
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icedtea
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von icedtea »

Fab hat geschrieben: 15.09.2022 - 14:16
kaldini hat geschrieben: 15.09.2022 - 13:52 warum muss eigentlich alles immer genau einen Grund haben?
Weiiiiiiiiiiiiiiiiiiiil :D wenn man die Gründe nicht kennt, kann man nicht rational reagieren.
ich glaube es geht ihm um einen; auch im beschriebenen Fall trafen ja verschiedene Gründe zusammen :wink:
Wo ich schon war:
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Fab
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

Ah ja, mistverstanden :D
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

NeusserGletscher hat geschrieben: 15.09.2022 - 08:46

Kürzlich kam im TV noch ein Bericht über einen Landwirt, der auf Bio umgestellt hat. Mit der Umstellung auf Düngung durch Humus und Zwischenfrucht wurde die Fähigkeit des Bodens, Niederschlag aufzunehmen und zu speichern, erhöht. Außerdem hatte er zuvor festgestellt, dass er von Jahr zu Jahr mehr Kunstdünger benötigt, um den Ertrag zu halten. Bei angepasster Fruchtfolge und dem Verzicht auf Kunstdünger bliebt der Ertrag dagegen gleich.

Ist doch schön :? ... allerdings nur für den Düngrmittelhersteller( mehr und mehr und mehr Dünger...).... mglws nicht mal bezriebswirtschaflich auf Grund des immer teurer werdenden Düngers für den Bauern mittel und langfristig.. das hat er dann ja auch für sich und viele andere m.E. dann richtig entschieden ....
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

kaldini hat geschrieben: 15.09.2022 - 13:52 warum muss eigentlich alles immer genau einen Grund haben?
Die Frage müsstest Du an all jene richten, welche andere Ursachen für dieses oder jenes im Vorfeld ausblenden und immer nur "Klimawandel" rufen.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pistencruiser »

kaldini hat geschrieben: 15.09.2022 - 13:52 warum muss eigentlich alles immer genau einen Grund haben?
Mehr wäre für die Montagsspaziergänger nun wirklich zu komplex.... :biggrin:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Ich finde es übel wie gerade die den Montag dafür okkupieren...aber so ist es eben, wenn man übersättigt und faul ist: man lässt extreme Minderheiten die totalitäre Ziele haben machen ob montags oder freitags....
Und ups ganz schnell geht die Spaltung so weit, das die Demokratie zur Farce wird wie in den USA.
Ich glaub immermehr manch einem scheint das recht zu sein.

Alle die werden sich dann noch wundern wie gut sie es im heute hatten....
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Chlosterdörfler »

Die Zusammensetzung der zwischen Saat auf der Ackerböden hat einen Einfluss auf die Sickerfähigkeit.

Auf Orf 1 lief gestern Abend dazu eine Sendung mit dem Titel:

Brennpunkt Österreich: Tote Seen, trockene Böden, heiße Städte – ist das erst der Anfang?
Zur Orf Seite: https://tvthek.orf.at/profile/Brennpunk ... g/14149668
Zeitbedarf 44:44 Minuten abrufbar noch 6 Tage ab heute 15.09.2022

Im Beitrag konnten man deutlich der Unterschied der Vegetation sehen. Vom Weinviertler Landwirt Lorenz Mayr zu seinem Nachbar.

Kaltwinter über Deutschland - welche Auswirkungen hat die Eruption des Hunga Tonga Unterwasservulkans?
Interessante These ob er recht hat, wird man im nächsten Frühling wissen, wenn die Wetterdaten erfasst sind. Eins ist klar, desto grösser so ein Vulkanausbruch ist, desto mehr Einfluss hat er auf unser Wetter bis zum Klimaeffekt.

Zum Artikel: https://www.wetterprognose-wettervorher ... lkans.html

PS: Eure Deutscher-Sommer war in der Pflanzen Vegetationsperiode zu trocken. Das kann man auf der Seite ganz unten ablesen (Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen).
Wer Träume hat der lebt noch.

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