Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
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Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
https://www.tt.com/artikel/30833987/nac ... e-skikarte
Ist zwar leider hinter der Bezahlschranke aber im Kern geht es um Folgendes:
In der Coronasaison mussten wegen der Lockdowns die Skigebiete schließen. Daher hat sich Frau S. einer Sammelklage zwecks Rückerstattungsansprüchen angeschlossen, welche vor Gericht auch für die Kläger positiv ausgefallen ist. Frau S. hat einen Teil des Geldes zurück bekommen.
Nur hat die Sache einen Haken. Frau S. befindet sich nun auf einer Liste der Bergbahnen Ellmau-Going, wodurch an sie keine Saisonkarten mehr verkauft werden. (Achtung: Tageskarten und andere (nicht personalisierte) Fahrkarten bekommt sie schon noch.)
Sowie kann sie die Saisonkarte auch bei anderen Bergbahnunternehmen im Verbund kaufen. Nur nicht mehr bei den Bergbahnen Ellmau-Going.
Ist zwar leider hinter der Bezahlschranke aber im Kern geht es um Folgendes:
In der Coronasaison mussten wegen der Lockdowns die Skigebiete schließen. Daher hat sich Frau S. einer Sammelklage zwecks Rückerstattungsansprüchen angeschlossen, welche vor Gericht auch für die Kläger positiv ausgefallen ist. Frau S. hat einen Teil des Geldes zurück bekommen.
Nur hat die Sache einen Haken. Frau S. befindet sich nun auf einer Liste der Bergbahnen Ellmau-Going, wodurch an sie keine Saisonkarten mehr verkauft werden. (Achtung: Tageskarten und andere (nicht personalisierte) Fahrkarten bekommt sie schon noch.)
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gfm49
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Imho pubertäres Verhalten der Bergbahn - beleidigt sein, weil man sich die Rechtswidrigkeit seines Verhaltens vom Gericht bestätigen lassen musste
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Komsequenterweise sollte man prüfen, ob man dagegen auch nochmal Rechtsmittel einlegen kann. Für so eine Art Hausverbot ist ein gewonnenes Gerichtsverfahren eher schwach.
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2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Das "Hausverbot" ist keineswegs schwach. Es herrscht zivilrechtl Vertragsfreiheit, d.h. man kann Verträge schliessen mit wem man will. Drunter fälllt auch der Verkauf von Bergbahnabos solang die betreff Transportanlagen nicht zum öffentl Verkehrsnetz zählen.GIFWilli59 hat geschrieben: 08.10.2022 - 21:25 Komsequenterweise sollte man prüfen, ob man dagegen auch nochmal Rechtsmittel einlegen kann. Für so eine Art Hausverbot ist ein gewonnenes Gerichtsverfahren eher schwach.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Ich fürchte auch, dass das Hausrecht dies grundsätzlich zulässt. Ob das "Clever" ist, ist eine andere Fragešvi-nigel hat geschrieben: 08.10.2022 - 22:39Das "Hausverbot" ist keineswegs schwach. Es herrscht zivilrechtl Vertragsfreiheit, d.h. man kann Verträge schliessen mit wem man will. Drunter fälllt auch der Verkauf von Bergbahnabos solang die betreff Transportanlagen nicht zum öffentl Verkehrsnetz zählen.GIFWilli59 hat geschrieben: 08.10.2022 - 21:25 Komsequenterweise sollte man prüfen, ob man dagegen auch nochmal Rechtsmittel einlegen kann. Für so eine Art Hausverbot ist ein gewonnenes Gerichtsverfahren eher schwach.
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
Als nächstes:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Als Monopolist in gewisser Form schwierig. Auch Hausverbot für den Fall "Wir haben uns unrecht verhalten, und haben vor Gericht verloren" ist jetzt eher unüblichšvi-nigel hat geschrieben: 08.10.2022 - 22:39Das "Hausverbot" ist keineswegs schwach. Es herrscht zivilrechtl Vertragsfreiheit, d.h. man kann Verträge schliessen mit wem man will. Drunter fälllt auch der Verkauf von Bergbahnabos solang die betreff Transportanlagen nicht zum öffentl Verkehrsnetz zählen.GIFWilli59 hat geschrieben: 08.10.2022 - 21:25 Komsequenterweise sollte man prüfen, ob man dagegen auch nochmal Rechtsmittel einlegen kann. Für so eine Art Hausverbot ist ein gewonnenes Gerichtsverfahren eher schwach.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Seilbahnen, die nicht Schlepplifte sind, fallen in Ö unters Eisenbahnrecht und damit gilt die Beförderungspflicht (übrigens gilt gleichermaßen die Betriebspflicht, siehe Axamer Lizum, welche aber von den Behörden während der Lockdowns nicht durchgesetzt wurde).
Es herrscht Kontrahierungszwang und damit gerade keine Vertragsfreiheit. Eine Klage hat gute Aussichten auf Erfolg.
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kaldini
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Da sie sich Tageskarten vor Ort kaufen kann, ist doch die Beförderungsodlicht gegeben.
Finde es auch ein unprofessionelles Verhalten der Bergbahn.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Ich kenne die Geschichte nicht im Detail.
Aber es wäre natürlich interessant zu wissen, wie oft die Saisonkarte durch die Person benutzt worden ist und ob das beim Gerichtsprozess auch berücksichtigt worden ist?
Die Konsequenzen aus diesem Urteil haben wir ja schon in einem anderen Thread (Saisonkarte nur noch 15 Tage gültig???) diskutiert.
Denke nicht, dass ich als Fahrgast Anspruch auf eine Saisonkarte habe.
Solange Einzelfahrten und Tagestickets bezogen werden können, ist die Transportpflicht erfüllt.
Und schlussendlich "C'est le ton qui fait la musique". Da es ja anscheinend ein Einzelfall ist, dann muss zwischen dieser Frau und der Bergbahngesellschaft wohl noch mehr als diese Klage vorgefallen sein?
Aber es wäre natürlich interessant zu wissen, wie oft die Saisonkarte durch die Person benutzt worden ist und ob das beim Gerichtsprozess auch berücksichtigt worden ist?
Die Konsequenzen aus diesem Urteil haben wir ja schon in einem anderen Thread (Saisonkarte nur noch 15 Tage gültig???) diskutiert.
Denke nicht, dass ich als Fahrgast Anspruch auf eine Saisonkarte habe.
Solange Einzelfahrten und Tagestickets bezogen werden können, ist die Transportpflicht erfüllt.
Und schlussendlich "C'est le ton qui fait la musique". Da es ja anscheinend ein Einzelfall ist, dann muss zwischen dieser Frau und der Bergbahngesellschaft wohl noch mehr als diese Klage vorgefallen sein?
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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kaldini
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
von mehr stand im Bericht nichts drin - nur dass alle Personen, die bei der Sammelklage mit gemacht haben, keine Saisonkarte mehr in Ellmau-Going bekommen.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Irgendwie kann ich die Bergbahnen verstehen. Wer damals schon Ärger mit der Klage machte, der wird es wieder tun, wenn wegen Strom oder was auch immer eine erneute Abschaltung nötig ist. Auch wenn sie sich in den AGB‘s mittlerweile besser schützen.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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gfm49
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
also doch kein Einzelfall, sondern reine "Rachegelüste".kaldini hat geschrieben: 09.10.2022 - 09:28 von mehr stand im Bericht nichts drin - nur dass alle Personen, die bei der Sammelklage mit gemacht haben, keine Saisonkarte mehr in Ellmau-Going bekommen.
Wenn die Lufthansa alle Personen ausschließen würde, die ihre (berechtigten!) Ansprüche auf dem Rechtsweg verfolgen mußten, wären deren Flieger bald leer.
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OnlineDavid93
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Ich glaube sowas hängt immer von der Größe des Unternehmens ab. Bei riesigen Konzernen wie der Lufthansa ist sowas unüblich, aber wenn ich mir vorstelle dass ich z. B. bei mir im 600-Einwohner-Ort den kleinen Bäckerladen verklage, dann würde ich dort sicher auch keine Semmeln mehr bekommen.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
[vimeo][/vimeo]
Die Bergbahnen hatten schwere Winter hinter sich:
2019/20: Ab Mitte März COVID Schließung
2020/21: Zwar viel Schnee, aber alle Hotels dicht und es durften offiziell keine Touristen kommen
-> deswegen auch Mitte März schon dicht gemacht
2021/22: Ende November bis Mitte Dezember wieder Lockdown und dann halt ein Winter mit sehr wenig Schnee
Dass die Bergbahnen sich da vor neuen Belastungen, wie z. B. erneuten Klagen schützen will, kann man nur nachvollziehen.
Wie schon oben geschrieben, sie kann Tageskarten
ohne Probleme kaufen, deswegen ist die Transportpflicht gegeben.
Genau so ist es. Gut auf den Punkt gebracht.David93 hat geschrieben: 09.10.2022 - 11:15 Ich glaube sowas hängt immer von der Größe des Unternehmens ab. Bei riesigen Konzernen wie der Lufthansa ist sowas unüblich, aber wenn ich mir vorstelle dass ich z. B. bei mir im 600-Einwohner-Ort den kleinen Bäckerladen verklage, dann würde ich dort sicher auch keine Semmeln mehr bekommen.
Die Bergbahnen hatten schwere Winter hinter sich:
2019/20: Ab Mitte März COVID Schließung
2020/21: Zwar viel Schnee, aber alle Hotels dicht und es durften offiziell keine Touristen kommen
-> deswegen auch Mitte März schon dicht gemacht
2021/22: Ende November bis Mitte Dezember wieder Lockdown und dann halt ein Winter mit sehr wenig Schnee
Dass die Bergbahnen sich da vor neuen Belastungen, wie z. B. erneuten Klagen schützen will, kann man nur nachvollziehen.
Wie schon oben geschrieben, sie kann Tageskarten
ohne Probleme kaufen, deswegen ist die Transportpflicht gegeben.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Es gilt im Öffentlichen Verkehr allerdings auch die Tarifpflicht, die besagt, dass alle Tarife für alle Fahrgäste gleichermaßen gelten müssen (§ 12 Abs. 4 EisbBFG), als Anmerkung, generell gilt im ÖV Transport-, Tarif-, Fahrplan- und Betriebspflicht.
Aber das werden die Ellmauer schon noch merken. Mit Gesetzesverstößen Leute ausschließen wollen, die bereits zuvor mal geklagt haben. Das funktioniert garantiert.
Leider gibts halt noch immer Unternehmer, die den Geschäftsführer mit einem Gutsherren verwechseln und glauben, ihre eigene über den Gesetzen schwebende Gesellschaft zu bilden.
Aber das werden die Ellmauer schon noch merken. Mit Gesetzesverstößen Leute ausschließen wollen, die bereits zuvor mal geklagt haben. Das funktioniert garantiert.
Leider gibts halt noch immer Unternehmer, die den Geschäftsführer mit einem Gutsherren verwechseln und glauben, ihre eigene über den Gesetzen schwebende Gesellschaft zu bilden.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Also ich finde es schon sehr dreist, in einer durch behördliche Anordnung hervorgerufene und durch die Betroffenen nicht hervorgerufene Situation überhaupt zu klagen. Auch kann ich das Urteil nicht wirklich aufgrund vorgenannter Tatsachen nicht verstehen, es sei denn die Bergbahnen wären für Ihren Umsatzausfall von Staat entschädigt worden.ski-chrigel hat geschrieben: 09.10.2022 - 10:45 Irgendwie kann ich die Bergbahnen verstehen. Wer damals schon Ärger mit der Klage machte, der wird es wieder tun, wenn wegen Strom oder was auch immer eine erneute Abschaltung nötig ist. Auch wenn sie sich in den AGB‘s mittlerweile besser schützen.
Ich weiß jetzt nicht warum du gerade auf die Lufthansa eingehst, anstatt auf die Luftfahrt allgemein, aber hier ist das mit den Ansprüchen etwas komplizierter und kann meistens nur vor Gericht entschieden werden, gleiches gilt übrigens für die Bahn. Da werden dann Dinge mit einbezogen ob die Fluggesellschaft oder die Bahn, etwas für die Verspätung, den Ausfall, etc. etwas kann oder ob irgendwelche Umstände vorliegen, die nicht im Verantwortungsbereich des Betroffenen liegen.gfm49 hat geschrieben: 09.10.2022 - 10:48also doch kein Einzelfall, sondern reine "Rachegelüste".kaldini hat geschrieben: 09.10.2022 - 09:28 von mehr stand im Bericht nichts drin - nur dass alle Personen, die bei der Sammelklage mit gemacht haben, keine Saisonkarte mehr in Ellmau-Going bekommen.
Wenn die Lufthansa alle Personen ausschließen würde, die ihre (berechtigten!) Ansprüche auf dem Rechtsweg verfolgen mußten, wären deren Flieger bald leer.
Und letzteres sehe ich im Fall der Corona-Pandemie gegeben.
Ein weiterer Gesichtspunkt, dass ich das Urteil nicht nachvollziehen kann, ist das bereits 2/3 der Saison vorüber waren.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Volle Zustimmung.burgi83 hat geschrieben: 09.10.2022 - 12:53 Also ich finde es schon sehr dreist, in einer durch behördliche Anordnung hervorgerufene und durch die Betroffenen nicht hervorgerufene Situation überhaupt zu klagen.
In Falle von Ellmau wohl sogar 3/4.Ein weiterer Gesichtspunkt, dass ich das Urteil nicht nachvollziehen kann, ist das bereits 2/3 der Saison vorüber waren.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Zumal auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir Skifahrer jetzt nicht unbedingt zu den schlecht betuchten der Gesellschaft gehören.ski-chrigel hat geschrieben: 09.10.2022 - 13:14Volle Zustimmung.burgi83 hat geschrieben: 09.10.2022 - 12:53 Also ich finde es schon sehr dreist, in einer durch behördliche Anordnung hervorgerufene und durch die Betroffenen nicht hervorgerufene Situation überhaupt zu klagen.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Man hat immer öfter den Eindruck, dass Bergbahnen sich immer das "Beste" aus der jeweiligen Welt raus picken! DIe berufen sich nämlich immer wieder auf Gesetzen, welche eigentlich für den öffentlichen Personenverkehr gemacht wurden. Also z.b. keine Rückerstattungspflicht bei Schlecht Wetter o.ä. aber andereseits "Hausrecht"! Finde ich ziemlich daneben dieses Verhalten.švi-nigel hat geschrieben: 08.10.2022 - 22:39Das "Hausverbot" ist keineswegs schwach. Es herrscht zivilrechtl Vertragsfreiheit, d.h. man kann Verträge schliessen mit wem man will. Drunter fälllt auch der Verkauf von Bergbahnabos solang die betreff Transportanlagen nicht zum öffentl Verkehrsnetz zählen.GIFWilli59 hat geschrieben: 08.10.2022 - 21:25 Komsequenterweise sollte man prüfen, ob man dagegen auch nochmal Rechtsmittel einlegen kann. Für so eine Art Hausverbot ist ein gewonnenes Gerichtsverfahren eher schwach.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Nana, die Kosten während eines Lockdowns sind nahe bei null (wegen der zahlreichen staatlichen Ausgleichszahlungen sowie Kurzarbeit).ski-chrigel hat geschrieben: 09.10.2022 - 13:14Volle Zustimmung.burgi83 hat geschrieben: 09.10.2022 - 12:53 Also ich finde es schon sehr dreist, in einer durch behördliche Anordnung hervorgerufene und durch die Betroffenen nicht hervorgerufene Situation überhaupt zu klagen.
In Falle von Ellmau wohl sogar 3/4.Ein weiterer Gesichtspunkt, dass ich das Urteil nicht nachvollziehen kann, ist das bereits 2/3 der Saison vorüber waren.
Gewissermaßen hätten die Seilbahngesellschaften wohl auch alles automatisch zurückzahlen können, bei einer Schieflage wäre der Staat ja auch wieder eingesprungen. Pleite gegangen ist afaik keine Seilbahn durch die Lockdowns.
Im Prinzip nur eine Frage dessen, wie viel sich die Seilbahn vom Staat zurückholt, der gerechterweise sämtliche Schäden, die er durch einen Lockdown verursacht, bezahlen hätte müssen.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Das kann man den Bergbahnen aber nicht verdenken. Der Staat macht es mit ihnen genau gleich. Mal zählt er sie als öffentlichen Verkehr (Maskenpflicht), dann wieder nicht (Lockdown, Kapazitätseinschränkungen). Insofern ist es mE völlig in Ordnung, wenn sie sich auch die bestmögliche Version aussuchen. Ich finde es eher daneben, wie hier dauernd auf den Bergbahnen rumgehackt wird. Für viele hier ist diese Branche per se böse, arglistig und abzockerisch.biofleisch hat geschrieben: 09.10.2022 - 14:27 Man hat immer öfter den Eindruck, dass Bergbahnen sich immer das "Beste" aus der jeweiligen Welt raus picken! DIe berufen sich nämlich immer wieder auf Gesetzen, welche eigentlich für den öffentlichen Personenverkehr gemacht wurden.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Nun, so würde ich das nicht sagen. Aber wer massive Preiserhöhungen mit "dynamischen Preisen" versteckt, trotz Nullbetrieb keine Rückerstattungen geben will (nichtmal im Umfang der eigenen Ersparnisse durch den Nichtbetrieb, also quasi Ausnutzung von Nichtbetrieb zur Gewinnmaximierung) und die Liftgeschwindigkeit reduziert, um Geld zu sparen, braucht sich nicht zu wundern, wenn man nicht als Mutter Teresa behandelt wird...ski-chrigel hat geschrieben: 09.10.2022 - 15:54Das kann man den Bergbahnen aber nicht verdenken. Der Staat macht es mit ihnen genau gleich. Mal zählt er sie als öffentlichen Verkehr (Maskenpflicht), dann wieder nicht (Lockdown, Kapazitätseinschränkungen). Insofern ist es mE völlig in Ordnung, wenn sie sich auch die bestmögliche Version aussuchen. Ich finde es eher daneben, wie hier dauernd auf den Bergbahnen rumgehackt wird. Für viele hier ist diese Branche per se böse, arglistig und abzockerisch.biofleisch hat geschrieben: 09.10.2022 - 14:27 Man hat immer öfter den Eindruck, dass Bergbahnen sich immer das "Beste" aus der jeweiligen Welt raus picken! DIe berufen sich nämlich immer wieder auf Gesetzen, welche eigentlich für den öffentlichen Personenverkehr gemacht wurden.
Freilich machen das nicht alle so. Aber gerade Ö würde ich da nun doch eher hinten ansiedeln, mit den vielen Gebieten die strikt um 16:00 Uhr alles dicht machen, was in CH/I/F nur selten vorkommt.
Nur damit du das nicht falsch verstehst - es gibt Skigebiete, die weitgehend das meiste kundenfreundlich machen (bspw. Arlberg, v.a. Lech/Zürs, Sellaronda, 3V, Val d'Isere, Ischgl, ALH), aber gerade da fallen dann halt Gebiete wie der Stubaier Gletscher, die Zillertal Arena, die Silvretta Montafon, der Corvatsch (wegen des 20-Minuten-Taktes der PB), Laax und La Plagne ab, gerade wenn man es vergleicht.
Oder anders gesagt... Lech/Zürs gönnt man doch viel eher das Geld (zumal sie sowieso noch die Beschneiung ausbauen müssen *hust* Madloch), die gut investiert haben, als dem Stubaier Gletscher mit seinen Schleichfahrt-Liften, der KSB Daunjoch die offen so selten ist wie der Yeti und miserabler Präparierung... wie es in Wald hineinschallt, so schallt es hinaus.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Ist schon gut, dass sich Kunden zur Wehr setzen.
Ich kann mich noch erinnern (ist sehr lang her) - habe eine teure Tageskarte gekauft, erst an der Mittelstation war ersichtlich, dass 2/3 der Bahnen wegen Windes stillgelegt waren. An der Kassa wurde ich natürlich nicht drauf hin gewiesen ... Hätte ich das gewusst, wäre ich eine Skitour gegangen ...
Ich kann mich noch erinnern (ist sehr lang her) - habe eine teure Tageskarte gekauft, erst an der Mittelstation war ersichtlich, dass 2/3 der Bahnen wegen Windes stillgelegt waren. An der Kassa wurde ich natürlich nicht drauf hin gewiesen ... Hätte ich das gewusst, wäre ich eine Skitour gegangen ...
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Wie paßt das mit dem Freizeitticket Tirol und der Tirol Regiocard zusammen, die nur an Tiroler vergeben werden? Und mit den Reduzierten Tarifen für Einheimische bei der TSC?j-d-s hat geschrieben: 09.10.2022 - 11:47 Es gilt im Öffentlichen Verkehr allerdings auch die Tarifpflicht, die besagt, dass alle Tarife für alle Fahrgäste gleichermaßen gelten müssen (§ 12 Abs. 4 EisbBFG), als Anmerkung, generell gilt im ÖV Transport-, Tarif-, Fahrplan- und Betriebspflicht.
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Re: Nach Klage - Keine Saisonkarte mehr.
Uuuh, da stichst Du bei ein paar Usern tief mitten ins Herz 
Aber dieses Thema hatten wir in einem separaten Topic auf 34 Seiten bereits ausführlichst diskutiert: viewtopic.php?f=35&t=33864
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