Die große Klima-Diskussion

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br403
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von br403 »

Stimmt ja alles was j-d-s schreibt, ich glaube der Natur und der Erde ist eine Klimaerwärmung ziemlich egal. Nur ist die Frage, wie gut wir Menschen damit zurecht kommen? Höhere Meeresspiegel mögen uns hier im Alpenraum kaum interessieren, aber wie sieht es mit Gletscherschmelze, kein Permafrost usw. aus? Oder wenn es einfach nicht mehr genug kalte Nächte gibt um zu beschneien? Gerade unser Sport wird wohl auch darunter leiden.

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baeckerbursch
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von baeckerbursch »

Nur die Eichhörnchen 🐿️ wollen noch immer Eicheln verstecken.....
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baeckerbursch
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von baeckerbursch »

By the way: Wenn ich mich im tiefsten Winter mit der Zunge an den Sessellift anklebe, fällt das dann unter Klimaprotest? :lach:
molotov
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von molotov »

br403 hat geschrieben: 25.10.2022 - 09:28 Stimmt ja alles was j-d-s schreibt, ich glaube der Natur und der Erde ist eine Klimaerwärmung ziemlich egal. Nur ist die Frage, wie gut wir Menschen damit zurecht kommen? Höhere Meeresspiegel mögen uns hier im Alpenraum kaum interessieren, aber wie sieht es mit Gletscherschmelze, kein Permafrost usw. aus? Oder wenn es einfach nicht mehr genug kalte Nächte gibt um zu beschneien? Gerade unser Sport wird wohl auch darunter leiden.
Tut er ja längst, auf der Piste wirds halt durch Beschneiung noch korrigiert, der nächsten Generation noch Skifahren bei zu bringen, macht nur aus Eigennutz Sinn...
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molotov
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von molotov »

baeckerbursch hat geschrieben: 25.10.2022 - 11:00 By the way: Wenn ich mich im tiefsten Winter mit der Zunge an den Sessellift anklebe, fällt das dann unter Klimaprotest? :lach:
nur wenn du dir beim Mittagessen den stampf über den skianzug kippst
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Nicht so oft Jim Carreys "Dumm Dümmer" gucken das hat in Aspen weh getan...nicht nur der Zunge....

Das mit dem Kartoffelbrei haben doch schon andere versucht....🙄
https://www.google.com/amp/s/amp.focus. ... 90786.html


Und nun zu etwas völlig anderem?

Nein, das hätte sich Jim Carrey nicht besser ausdenken können:
https://www.tagesschau.de/ausland/eu-kl ... n-101.html
Na dann noch 8 Jahre haben wir -
Um es mit Marcel Reich-Ranicki zu sagen:
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Bocky
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bocky »

Wollte dafür nicht extra nen neuen Thread aufmachen, aber mich würde mal interessiert ob es Statistiken im Vergleich zu früher gibt inwieweit sich der Zeitraum der Wintersaison in Skigebieten geändert hat.
Und was die Prognosen für die Zukunft sind.
War früher die Saisoneröffnung auf nichtganzjahrigen Gletschern durchgehend schon Anfang September? Konnten wir immer schon bis in den Ende April / Anfang Mai Skifahren in Skigebieten bis ~2500m?

Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass sich der Höhepunkt der schneereichsten Phase von Dezember/Januar auf bald Ostern verschoben hat.
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Kapi
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Kapi »

Die größten Schneehöhen hat es alpin über viele Dekaden gemittelt stets Mitte März (Fläche 2.000m). Darunter zeigen die maximalen Schneehöhen in den verg. 2 Dekaden im Vergleich zu den vorhergehenden Dekaden ein sinkenden Trend, d.h. in den tieferen Lagen setzt Tauwetter immer früher ein und der Schneedeckenzuwachs in den vorhergehenden Wintermonaten fällt zudem immer geringer aus, da die Schneefallgrenzen ansteigen.

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j-d-s
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s »

Die Schneedecken abseits der Pisten. Die Schneedecken bspw. von Talabfahrten in Schladming (wo ja nach Meinung einiger die Talabfahrt völlig unmöglich sein müsste, aber im April noch offen ist, auf 745 Meter runter!) und anderer beschneiter Pisten dürfte dagegen doch eher zugenommen haben - weil die Beschneiungsanlagen ausgebaut wurden.
br403 hat geschrieben: 25.10.2022 - 09:28 Stimmt ja alles was j-d-s schreibt, ich glaube der Natur und der Erde ist eine Klimaerwärmung ziemlich egal. Nur ist die Frage, wie gut wir Menschen damit zurecht kommen? Höhere Meeresspiegel mögen uns hier im Alpenraum kaum interessieren, aber wie sieht es mit Gletscherschmelze, kein Permafrost usw. aus? Oder wenn es einfach nicht mehr genug kalte Nächte gibt um zu beschneien? Gerade unser Sport wird wohl auch darunter leiden.
Ich hab da bisher keine wirklich für die Menschheit bedrohlichen Szenarien gehört. Also solche, die die Weltbevölkerung zu halbieren drohen würden.

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br403
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von br403 »

Komplett nicht, aber einzelne Teile sicher, Küstenbewohner, Bergbewohner wenn es mehr Muren und Schlammlawinen gibt.

Aber mit Dir kann man eh nicht diskutieren... :roll:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Heute kam in den Nachrichten, dass längst stillgelegte Kohlekraftwerke nun wieder ans Netz gehen. Weil man ja lieber Kohle verbrennt als Gas. Demnach scheint das alles ja nicht so wichtig zu sein. So von wegen Kippunkte und steigende Meeresspiegel.

Hier noch ein interessanter Bericht von vor einem Jahr über grünen Wasserstoff: ZDF: Wundermittel Wasserstoff

Es gibt hat diverse Ansätze, um Energie zu speichern. Aber halt irgendwie noch in der Laborphase.
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Kapi
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Kapi »

Klimaforschung: Überdurchschnittlicher Temperaturanstieg in Europa
In Europa sind die Temperaturen in den vergangenen 30 Jahren mehr als doppelt so schnell gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Das berichtet die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf.

https://www.heise.de/news/Klimaforschun ... 27831.html

https://public.wmo.int/en/media/press-r ... al-average
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molotov
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von molotov »

Man merkt es kaum :(

Soviel zum 1,5°K Ziel. Das Schussental liegt inzwischen auch bei 2°K Anstieg seit den 70ern.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von MarcB96 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 28.10.2022 - 23:06 Heute kam in den Nachrichten, dass längst stillgelegte Kohlekraftwerke nun wieder ans Netz gehen. Weil man ja lieber Kohle verbrennt als Gas. Demnach scheint das alles ja nicht so wichtig zu sein. So von wegen Kippunkte und steigende Meeresspiegel.
Das dürfte daran liegen, dass Politiker (ganz besonders die in der Regierung sitzenden) offensichtlich kein Interesse an wirklichen Lösungen haben. Sonst würde man nicht ständig neue Möglichkeiten finden, wie sich diejenigen, die mehr als genug Geld haben, sich einfach freikaufen können, während der Großteil der Bevölkerung mit Einschränkungen und Verboten überschüttet wird.

Und die einzigen Lösungen, die von der Politik beachtet werden, sind welche, die irgendeiner milliardenschweren Lobby gerade nutzen (bsp dieses krankhafte, alleinige Fokussieren auf Elektromobilität als die einzige erwünschte Lösung...). Der Politik ist halt primär nur wichtig, möglichst maximal Geld abgreifen (Lobbyismus) zu können........
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s »

br403 hat geschrieben: 28.10.2022 - 10:49 Komplett nicht, aber einzelne Teile sicher, Küstenbewohner, Bergbewohner wenn es mehr Muren und Schlammlawinen gibt.

Aber mit Dir kann man eh nicht diskutieren... :roll:
Die muss man halt umsiedeln (wie gesagt, in D hat man schon über 100.000 Menschen umgesiedelt nur weil man Braunkohle unter ihren Häusern abbauen wollte).

Aber mir ging es darum, dass der Klimawandel selbst in den allerschlimmsten Prognosen weit davon entfernt ist, eine Apokalypse sein, obwohl oftmals so über den Klimawandel geredet wird, als sei der völlig katastrophal, würde einen Großteil der Menschheit vernichten.
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Kapi
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Kapi »

j-d-s hat geschrieben: 02.11.2022 - 22:09
Die muss man halt umsiedeln (wie gesagt, in D hat man schon über 100.000 Menschen umgesiedelt nur weil man Braunkohle unter ihren Häusern abbauen wollte).

Aber mir ging es darum, dass der Klimawandel selbst in den allerschlimmsten Prognosen weit davon entfernt ist, eine Apokalypse sein, obwohl oftmals so über den Klimawandel geredet wird, als sei der völlig katastrophal, würde einen Großteil der Menschheit vernichten.
Was haben Menschenrechte mit der Klimakrise zu tun?
Die Erderwärmung hat bereits jetzt verheerende Auswirkungen auf die Menschenrechte. Millionen von Menschen verlieren durch Überschwemmungen ihr Zuhause oder hungern, weil Dürren ihre Ernte zerstören.
Sie haben aufgrund von Trockenheit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser oder werden bei Wirbelstürmen verletzt oder getötet. Der globale Süden ist von den Folgen des Klimawandels am stärksten betroffen. Aber auch in Europa bedrohen die zunehmenden Hitzewellen die Gesundheit vieler Menschen, vor allem von Kindern, Schwangeren und älteren Personen.

Mehr:
https://www.amnesty.de/informieren/aktu ... limawandel

Aber Vorsicht, j-d-s, der Inhalt kann Fakten enthalten.

K.

P.S.: Mehr zum Thema auch hier:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/au ... nk,TM6bKzI
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Dr.Ma »

j-d-s hat geschrieben: 02.11.2022 - 22:09
br403 hat geschrieben: 28.10.2022 - 10:49 Komplett nicht, aber einzelne Teile sicher, Küstenbewohner, Bergbewohner wenn es mehr Muren und Schlammlawinen gibt.

Aber mit Dir kann man eh nicht diskutieren... :roll:
Die muss man halt umsiedeln (wie gesagt, in D hat man schon über 100.000 Menschen umgesiedelt nur weil man Braunkohle unter ihren Häusern abbauen wollte).

Aber mir ging es darum, dass der Klimawandel selbst in den allerschlimmsten Prognosen weit davon entfernt ist, eine Apokalypse sein, obwohl oftmals so über den Klimawandel geredet wird, als sei der völlig katastrophal, würde einen Großteil der Menschheit vernichten.
Wie man so denken kann, ist mir unbegreiflich.
Entweder will man die Katastrophe nicht sehen, oder
man ist so naiv, und glaubt wirklich, dass wird schon nicht
so schlimm.
Aber wenn man Umfragen hört, bei denen die Angst vor der Klimakatastrophe mit 17% hinter monetären Ängsten rangiert, wird auch klar, dass vielen nicht klar ist, was da auf uns zukommt.

Aber wir können ja umsiedeln. Macht den Betroffenen bestimmt nichts aus.

Oder der Markt regelt das, wie die FDP annimmt.

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Pancho
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho »

Kapi hat geschrieben: 03.11.2022 - 12:46 Aber Vorsicht, j-d-s, der Inhalt kann Fakten enthalten.
Ach was - dagegen ist der 100% immun. Fakten können den nicht erschüttern.... :nein:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Neandertaler »

j-d-s hat geschrieben: 02.11.2022 - 22:09

Die muss man halt umsiedeln (wie gesagt, in D hat man schon über 100.000 Menschen umgesiedelt nur weil man Braunkohle unter ihren Häusern abbauen wollte).

Aber mir ging es darum, dass der Klimawandel selbst in den allerschlimmsten Prognosen weit davon entfernt ist, eine Apokalypse sein, obwohl oftmals so über den Klimawandel geredet wird, als sei der völlig katastrophal, würde einen Großteil der Menschheit vernichten.
Dann pumpen wir bald das Meer leer bis der Wasserspiegel wieder im soll ist....

Irgendwie tut's nur noch weh.
Neu: Aus- und Weiterbildung zur Glühbirne. Man hat die Erleuchtung und kann dann alles mit Fassung ertragen!

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

UNESCO zu den Gletschern als Welterbe:
"Verhindern lasse sich die Schmelze nicht mehr.."


Aber:....
"UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay sah den Bericht als Handlungsaufforderung. "Nur eine rasche Reduzierung der CO2-Emissionslevel kann die Gletscher und die außergewöhnliche Biodiversität, die von ihnen abhängt, retten." Zwei Drittel der Welterbe-Gletscher können dem Bericht zufolge noch gerettet werden. Dafür dürfe die Erderwärmung aber nicht auf mehr als 1,5 Grad über der vorindustriellen Zeit steigen. Laut Expertinnen und Experten ist dieses 1,5-Grad-Ziel nur noch mit radikalem politischen Umsteuern möglich."

Alles klar.
Die 1,5 Grenze ist doch eine absolute Illusion.
Ohne Indien,China,Russland, USA ...
Aber Hauptsache radikal... wer weiss womit und unter wem Frau Azoulay in Frankreich ihr Unwesen trieb...wundert sich nicht.

Auch der KW wie auch das was wir 2020 bis 22 erleben durften wird stets und ständig von Radikalen genutzt um ihr Süppchen zu Lasten aller zu kochen.
Achtung hier meine ich explizit links UND rechts.

Sorry wir brauchen die Radikalen nicht, sie sind inzwischen dank der medialen Rezeption wieder staats- und geselleschaftsgefährdend.

https://www.tagesschau.de/wissen/klima/ ... n-101.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Kapi hat geschrieben: 03.11.2022 - 12:46 Die Erderwärmung hat bereits jetzt verheerende Auswirkungen auf die Menschenrechte. Millionen von Menschen verlieren durch Überschwemmungen ihr Zuhause oder hungern, weil Dürren ihre Ernte zerstören.
Sie haben aufgrund von Trockenheit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser oder werden bei Wirbelstürmen verletzt oder getötet. Der globale Süden ist von den Folgen des Klimawandels am stärksten betroffen. Aber auch in Europa bedrohen die zunehmenden Hitzewellen die Gesundheit vieler Menschen, vor allem von Kindern, Schwangeren und älteren Personen.
Das ist eine typisch linke Strategie. Man castet irgendwelche Opfer, macht sich ungefragt zu deren Fürsprecher, um mit moralischer Überhöhung dann die eigenen Ziele durchzudrücken.

Dürren, Trockenheit und Überschwemmungen gab es lange vor Beginn der Industrialiserung. Aber erst die Industrialisierung hat es überhaupt möglich gemacht, dass mittlerweile so viele Menschen den Planeten bevölkern. Ohne die Fortschritte in allen Bereichen wären wir nach wie vor entweder Nomaden oder sesshaft gewordene Bauern. Im Gegensatz zu heute würde dann aber tatsächlich jede noch so kleine Klimaänderung Hunger und Tod bedeuten. Vor der Industrialisierung gab es Hungersnöte auch in Europa. Aus diesem Grund gabe es immer Völkerwanderungen oder auch Auswanderungswellen, wie etwa am Ende des 19. Jahrhunderts aus Europa in die USA. Wie viele Menschen mussten seit Beginn der Industrialisierung in Europa wegen Hunger ihre Heimat verlassen? Die Industrialisierung hat es möglich gemacht, mit Veränderungen des Klimas besser umzugehen.

Ich persönlich habe überhaupt nichts gegen einen raschen Umstieg auf regenerative Energiequellen und Rohstoffe. Nur ist das schlicht nicht so schnell möglich, wie manche sich das vorstellen. Wer trotzdem einen beschleunigten Ausstieg aus fossilen Rohstoffen fordert, der soll bitte auch klar und deutlich sagen, dass dies derzeit nur unter dem Verlust von Lebensqualität für breite Bevölkerungsschichten möglich ist.
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scratch
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch »

NeusserGletscher hat geschrieben: 04.11.2022 - 19:25 Verlust von Lebensqualität für breite Bevölkerungsschichten
Dies wird so oder so kommen bzw. ist ja schon so.
So zu tun, als würde die Lebensqualität nicht schlechter werden, wenn wir es weiterhin sehr behutsam mit dem Umstieg angehen lassen, halte ich für trügerisch.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s »

scratch hat geschrieben: 04.11.2022 - 19:41
NeusserGletscher hat geschrieben: 04.11.2022 - 19:25 Verlust von Lebensqualität für breite Bevölkerungsschichten
Dies wird so oder so kommen bzw. ist ja schon so.
So zu tun, als würde die Lebensqualität nicht schlechter werden, wenn wir es weiterhin sehr behutsam mit dem Umstieg angehen lassen, halte ich für trügerisch.
Genau das ist für mich auch der Grund, wieso ich die Klimapanik ablehne. Wenn man so weitermacht wie bis jetzt (oder gar noch massiveren "Klimaschutz" und Umweltschutz betreibt), dann haben wir eine totalitäre Verbotsgesellschaft mit Mangel in vielen Bereichen, dass der Lebensstandard sogar in der DDR höher war.

Dann ist zwar vielleicht das "Klima gerettet" aber der Lebensstandard so niedrig, dass man es besser hätte bleiben lassen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von spinne08 »

Leider denken einige im Forum nur an D und Europa. Was hilft es wenn's uns besser geht? Es leben noch mehr Menschen auf der Erde. Mal über den Tellerrand hinausschauen.
Zuletzt geändert von spinne08 am 05.11.2022 - 14:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch »

j-d-s hat geschrieben: 04.11.2022 - 21:33 Genau das ist für mich auch der Grund, wieso ich die Klimapanik ablehne. Wenn man so weitermacht wie bis jetzt (oder gar noch massiveren "Klimaschutz" und Umweltschutz betreibt), dann haben wir eine totalitäre Verbotsgesellschaft mit Mangel in vielen Bereichen, dass der Lebensstandard sogar in der DDR höher war.

Dann ist zwar vielleicht das "Klima gerettet" aber der Lebensstandard so niedrig, dass man es besser hätte bleiben lassen.
Und woher nimmst du die Gewissheit (oder "Wissen", wie du behauptest), dass es nicht genau andersrum ist? Auf seriöse Fakten und Quellen kannst du dich dabei ja nicht beziehen?

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