Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
UPS jetzt fallen die Preise wieder auf seit langem nicht gesehene Werte.
https://www.agrarheute.com/markt/diesel ... ten-599464
Komisch das das hier noch keiner gepostet hat.
Passt wohl nicht ins Raster.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Wintersport im Allgäu
Aufs Beschneien auch mal verzichten: So planen Skilifte und Bergbahnen für den Winter
https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgae ... rid-487237
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
hört sich doch sinnvoll an, gerade die Verkürzung der Betriebszeiten - ich beobachte rtegelmaessig, dass vor 9:30 eh fast nichts los ist und nach 15:00 auch kaum noch jemand lust hat ski zu fahren.Ralf321 hat geschrieben: 26.10.2022 - 21:23 Wintersport im Allgäu
Aufs Beschneien auch mal verzichten: So planen Skilifte und Bergbahnen für den Winter
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Wenn die das in Kitzbühel wirklich so umsetzen haben wir schon das erste Gebiet das man meiden sollte.freerider13 hat geschrieben: 26.10.2022 - 14:09Na toll. Wie soll der erste Punkt denn aussehen? Nach Kitzbühel runter wird dann nur noch die Streif präpariert und nach Kirchberg bloß noch die Maierl?ski-chrigel hat geschrieben: 25.10.2022 - 16:32Es wird also keine Parallelabfahrten mehr geben. Auch werde man die Anlagen flexibler nutzen und die Öffnungszeiten gegen Frühling hin nicht verlängern. „Wir orientieren uns an der Nachfrage und der Frequenz im Skigebiet. Es könnte also sein, dass wir eine Anlage im Gebiet nicht fahren, wenn weniger Skifahrer unterwegs sind“
[…]
Kein Nachtskifahren am Gaisberg
[…]
Am Gaisberg nur die Rennpiste beschneien und die Umfahrung im Steilhang.
[…]
Eine ganz besondere Rennpiste im Bereich der Bergbahn Kitzbühel ist die berühmte Streif. Der Kitzbüheler Skiclub hat bereits angekündigt, dass man ebenfalls Überlegungen zu Einsparungen andiskutieren wird. Fix ist hier noch nichts, und der Spielraum auf der Streif ist ein geringer. „Durch den Wegfall des Super-G brauchen wir zwar etwas weniger Platz, aber die Streif können wir trotzdem nicht schmaler machen“, sagt KSC-Generalsekretär Jan Überall. Auch die Beleuchtung auf der Rennpiste könne man nicht einsparen, „die brauchen wir zum Arbeiten“, betont KSC-Präsident Michael Huber.
Und oben nur noch die ziehwegumfahrungen aber nicht mehr die Hänge (die Anfänger müssen schließlich auch runter können)?
Und auch im März sperren die Lifte um 15.30 Uhr zu?
Auch, wenn’s ein unbeliebtes Thema ist: aber da fand ich die letzte Krise besser. Lieber hätt ich den ganzen Tag ne Maske im Gesicht gehabt.
Ich bin mal gespannt…
Ich meine, Abfahrten sind das wichtigste an einem Skigebiet, da "Parallelabfahrten" zu streichen ist Unsinn.
Kürzere Betriebszeiten sind noch schlimmer, zumal die Preise ja dennoch massiv erhöht werden, denn so kann man nämlich viel weniger Abfahrten machen.
Die 6KSB Ehrenbachhöhe soll laut wohl nur noch bis 16:00 fahren, statt bisher 16:45.
Da gehts eher um Personalkosteneinsparung und Profitmaximierung, denn redundante Seilbahnen laufen weiterhin.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Unabhängig von wichtig - man quetscht damit die Leute auf kleinerem Raum zusammen => Dichte und Unfallgefahr steigen. Das kann nur funktionieren, wenn deutlich weniger Leute zugange sind. Aber vielleicht rechnen sie ja damit, genügend Leute zu vergraulen.j-d-s hat geschrieben: 27.10.2022 - 10:41Ich meine, Abfahrten sind das wichtigste an einem Skigebiet, da "Parallelabfahrten" zu streichen ist Unsinn.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Das ist auch die klassische Rasenmähermethode:
-Pisten nicht zu öffnen spart in erster Linie Diesel, der aber gar nicht knapp ist, sondern nur teurer (Beschneiung würde natürlich auch Strom kosten, aber v.a. nachts, wo Strompreise niedrig sind, weil wenig verbraucht wird)
-alle Lifte haben kürzer offen - aber auf die Idee, redundante Lifte gar nicht zu öffnen und dafür die wichtigen durchgehend und natürlich mit voller Geschwindigkeit laufen zu lassen, kommt man nicht
Wenn man sich das bei Kitzbühel mal anschaut, könnte man da vieles klüger machen:
-Ochsalm, Ehrenbachhöhe, Jufen, Brunn, Pengelstein 2 ganz aus
-Steinbergkogel und Sonnenrast bis 16:45 laufen lassen (Steinbergkogel ist deshalb wichtig, weil das attraktive Pisten für Leute sind, die viel fahren wollen und die ein Langsamfahrender Lift oder eben kürzere Betriebszeiten besonders ärgern würde)
-Pisten nicht zu öffnen spart in erster Linie Diesel, der aber gar nicht knapp ist, sondern nur teurer (Beschneiung würde natürlich auch Strom kosten, aber v.a. nachts, wo Strompreise niedrig sind, weil wenig verbraucht wird)
-alle Lifte haben kürzer offen - aber auf die Idee, redundante Lifte gar nicht zu öffnen und dafür die wichtigen durchgehend und natürlich mit voller Geschwindigkeit laufen zu lassen, kommt man nicht
Wenn man sich das bei Kitzbühel mal anschaut, könnte man da vieles klüger machen:
-Ochsalm, Ehrenbachhöhe, Jufen, Brunn, Pengelstein 2 ganz aus
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freerider13
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
1.: Lifte gar nicht zu öffnen - das haben sie doch parallel dazu angekündigt. Je nachdem, wie viel los ist wird abgeschaltet.j-d-s hat geschrieben: 27.10.2022 - 13:27 Das ist auch die klassische Rasenmähermethode:
-Pisten nicht zu öffnen spart in erster Linie Diesel, der aber gar nicht knapp ist, sondern nur teurer (Beschneiung würde natürlich auch Strom kosten, aber v.a. nachts, wo Strompreise niedrig sind, weil wenig verbraucht wird)
-alle Lifte haben kürzer offen - aber auf die Idee, redundante Lifte gar nicht zu öffnen und dafür die wichtigen durchgehend und natürlich mit voller Geschwindigkeit laufen zu lassen, kommt man nicht
Wenn man sich das bei Kitzbühel mal anschaut, könnte man da vieles klüger machen:
-Ochsalm, Ehrenbachhöhe, Jufen, Brunn, Pengelstein 2 ganz aus
-Steinbergkogel und Sonnenrast bis 16:45 laufen lassen (Steinbergkogel ist deshalb wichtig, weil das attraktive Pisten für Leute sind, die viel fahren wollen und die ein Langsamfahrender Lift oder eben kürzere Betriebszeiten besonders ärgern würde)
2.: deine Vorschlagsliste ist undurchdacht:
Ochsalm? Genau so beliebt wie steinbergkogel. Außerdem musst du dann auch gleich die maierlbahn abschalten, weil man sonst nicht weiterkommt.
Jufen nein, sonnrast ja? Dann wird sonnrast zur Sackgasse, die keiner braucht. Kannst schließlich nicht die Anfänger den steilhang in den ehrenbachgraben runterschicken um weiter zu kommen. Dann besser ehrenbachhöhe laufen lassen. Sonst hast wieder das Problem wie früher, dass du Nachzügler nach Liftschluss mitm Skidoo aus dem Graben hochfahren darfst.
Pengelstein 2? Gleiches wie ochsalm: dann musst du auch pengelstein 1 zu machen. Hieslegg packt das nicht.
Wie man sieht gar nicht so leicht, aus einem Skigebiet einfach mal so was zu streichen…
Brunn ist die einzige, die wirklich zu bleiben kann.
Abgesehen davon tippe ich auf die üblichen Kandidaten:
Hieslegg und hochsaukaser, ganslern, raintal am Horn und am pass thurn nicht alle Lifte bis zum zweitausender. Hanglalm als letzter zum Beispiel. Und wie ich die kitzbüheler so kenne steht dort sicherlich der Funkpark zu großen Teilen auf der streichliste…
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Ich glaube ja, dass es sm sinnvollsten wäre sich auf die wirklich genutzten Zeiten zu beschränken. Vor 9:30 sind doch meist kaum Leute am Start, also Liftbetriebe erst ab 10:00 und nach 15:00 laesst das Interesse meist doch auch enorm nach, also warum dieLifte länger laufen lassen? Das ganze kombiniert mit maximal 70%iger Geschwindigkeit und schon hat man vermutlich 30% Energie eingespart ohne, dass es irgendjemandem wirklich weh tun würde.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Wenns nach dir ginge, wären die Skigebiete doch seit 3 Jahren und auch dieses Jahr komplett zu.
Mit solchen Extrem-Maßnahmen würde man dermaßen viele Gäste vergraulen, dass man eher Verluste schreibt als die Gewinne zu maximieren.
Mit solchen Extrem-Maßnahmen würde man dermaßen viele Gäste vergraulen, dass man eher Verluste schreibt als die Gewinne zu maximieren.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Einspruch, ich bin glaube ich auch nicht der Einzige, der den Skitag gerne bis zum Ende ausnutzt. Und die Lifte werden vielerorts auch nicht mit Maximalgeschwindigkeit betrieben, wenn nicht notig. Und die Betriebszeiten zu verkürzen, fände ich auch schade. Wenn überhaupt sollte man dann nur wenig genutzte (Parallel-) Anlagen mit kürzeren Betriebszeiten betreiben. Und, was ich beobachte: Das Interesse nimmt so ca. 30-60 min. vor Betriebsschluss ab, in gut besuchten Skigebieten auch 20 min. vorher. So stand ich schon nach 16:00 Uhr in der Schlange.albe-fr hat geschrieben: 28.10.2022 - 00:18 Ich glaube ja, dass es sm sinnvollsten wäre sich auf die wirklich genutzten Zeiten zu beschränken. Vor 9:30 sind doch meist kaum Leute am Start, also Liftbetriebe erst ab 10:00 und nach 15:00 laesst das Interesse meist doch auch enorm nach, also warum dieLifte länger laufen lassen? Das ganze kombiniert mit maximal 70%iger Geschwindigkeit und schon hat man vermutlich 30% Energie eingespart ohne, dass es irgendjemandem wirklich weh tun würde.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
ja, aber einer der wenigen, wenn man generell alle Lifte um 15:00 dicht machen wuerde, könnte man ohne Probleme eine ganze Menge Energie einsparen und 90% der Nutzer würden es nicht nichtmal merken!Nocki hat geschrieben: 28.10.2022 - 13:44 Einspruch, ich bin glaube ich auch nicht der Einzige, der den Skitag gerne bis zum Ende ausnutzt.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Ich nehme mal an, dass es auf das Skigebiet ankommt. In einigen Skigebieten ist nach 16:00h noch so viel los, wie in anderen mittags. Ich denke, dass die Betriebszeiten nicht ohne Grund so sind, wie sie sind. Ich denke, dass einige Leute sich dann einen Ort mit längeren Betriebszeiten suchen würden.albe-fr hat geschrieben: 28.10.2022 - 14:13ja, aber einer der wenigen, wenn man generell alle Lifte um 15:00 dicht machen wuerde, könnte man ohne Probleme eine ganze Menge Energie einsparen und 90% der Nutzer würden es nicht nichtmal merken!Nocki hat geschrieben: 28.10.2022 - 13:44 Einspruch, ich bin glaube ich auch nicht der Einzige, der den Skitag gerne bis zum Ende ausnutzt.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
mag sein, aber aktuell sollten wir halt Energie sparen, da reichen Betriebszeiten von 10-15 problemlos aus und es waere auch einfach zu verwirklichen, da sollte die EU vielleicht einfach mal eingreifen, die paar freaks, die am tag länger fahren wollen können dann ja immer noch in die Schweiz ausweichen.Nocki hat geschrieben: 28.10.2022 - 14:23Ich nehme mal an, dass es auf das Skigebiet ankommt. In einigen Skigebieten ist nach 16:00h noch so viel los, wie in anderen mittags. Ich denke, dass die Betriebszeiten nicht ohne Grund so sind, wie sie sind. Ich denke, dass einige Leute sich dann einen Ort mit längeren Betriebszeiten suchen würden.albe-fr hat geschrieben: 28.10.2022 - 14:13ja, aber einer der wenigen, wenn man generell alle Lifte um 15:00 dicht machen wuerde, könnte man ohne Probleme eine ganze Menge Energie einsparen und 90% der Nutzer würden es nicht nichtmal merken!Nocki hat geschrieben: 28.10.2022 - 13:44 Einspruch, ich bin glaube ich auch nicht der Einzige, der den Skitag gerne bis zum Ende ausnutzt.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Ob die Lifte bis 3 oder 4 fahren ist doch völlig schnuppe. Das bisschen Strom. Ich befürchte sogar, dass die Umsetzung deines Tipps zur Fahrt in die Schweiz mehr Energie benötigt aufgrund weiterer Anreisen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Das ist wirklich absurd. Zumal es wie erwähnt gar nicht zu wenig Strom gibt. In Frankreich und bspw. Schweden ist es sogar zu viel, von dem so gut wie gar nichts aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird.
D hat auch zu viel Strom, aber nur wenn Sonne und Wind gerade hohe Erträge liefern. Da werden zu gewissen Zeiten sogar Kraftwerke vom Netz abgekoppelt, damit die Netzsynchronität erhalten bleibt.
D hat auch zu viel Strom, aber nur wenn Sonne und Wind gerade hohe Erträge liefern. Da werden zu gewissen Zeiten sogar Kraftwerke vom Netz abgekoppelt, damit die Netzsynchronität erhalten bleibt.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
deshalb ergibt es ja auch null Sinn die AKWs weiterzutreiben!j-d-s hat geschrieben: 29.10.2022 - 06:41\Da werden zu gewissen Zeiten sogar Kraftwerke vom Netz abgekoppelt, damit die Netzsynchronität erhalten bleibt.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Vom Netz abkoppeln ist allerdings für Wind und Solar einschlägig. Atomkraftwerke kann man auch mit geringerer Leistung als der Maximalleistung betreiben (je nach Typ Minimum 20-50%, durch Ein- und Ausfahren von Steuer- und Brennstäben, was ein alltäglicher Vorgang ist), aber Solar und Wind liefern halt soviel, wie das Wetter hergibt.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Nur mal so am Rande: bei der von Windkraftanlagen abgegebenen Leistung geht der Wind mit der dritten (!) Potenz ein. Halbe Windstärke heisst, nur noch 1/8 Leistung.
Und nun kommen wir zu der spannenden Frage, wo der Strom erzeugt wird, wenn es dann noch dunkel ist.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
dann bauen wir halt einfach mehr Windräder!
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Was in der Schweiz aber nicht funktioniert. Jedes Windrad wird von Umweltverbänden, Landschaftsschützern und Vogelschützern aufs schärfste bekämpft. Unzählige Projekte sind seit Jahren deswegen blockiert. Genau so wie Staumauerherhöhungen und neue Stauseen auch. Und wenn man denn eine PV-Anlage auf sein Hausdach setzen will, kommt ganz sicher der Heimatschutz, der wegen dem Dorfbild was dagegen hat…
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Auch in der Schweiz kommt alles auch irgendwie- später- in der Regel aber auch irgendwie anders.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Das erinnert mich an einen Witz über Walter Ulbricht. Der schaut aus dem Fenster und sieht, wie ein paar Arbeiter ein Loch für einen Fahnenmast schaufeln. Am Ende bleibt natürlich etwas Erde übrig. Also schaufeln die Arbeiter ein zweites Loch, um die Erde zu vergraben. Doch wieder bleibt ein Haufen übrig. Da lehnt sich Ulbricht aus dem Fenster und ruft "Genossen, Ihr müsst tiefer graben".
Selbst 1000x mehr Windräder liefern bei Windstille auch nur 1000x keinen Strom. Dafür hast Du bei einer ordentlichen Brise das Problem, die Leistung wegzubringen.
Ohne Speicher wird das nichts. Und die befinden sich grad immer noch in der Laborphase oder befinden sich grad an dem Punkt, wo man erste Prototypen baut.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Tja Walter Ulbricht ist ja nicht umsonst aus Moskau zugunsten von Erich Honecker abgesägt worden...
Zu der Diskussion bzgl. Wasserstoff/Speicher und staatlich gelenkter Wirtschaft etc. fällt mir nur folgender Witz ein:
Erich fährt 1978 in seinem Citroen CX Lang Umbau in Ost Berlin Unter den Linden lang und sieht beim IFA Fahrzeughandel eine ca. 100 Leute lange Schlange.
Er lässt den Chauffeur halten und erkundigt sich
" na Bürger weshalb steht Ihr hier denn an?"
1 Bürger: " Es soll Winterreifen geben, Genosse Generalsekretär"
Erich: " Ich kümmere mich Bürger "
Nach gerade mal einer Stunde hält ein IFA W 50 LKW vor dem Geschäft an und beginnt zu entladen:
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
die Frage ist aber, wie häufig ist es Windstill? Also komplett ohne Wind und überall. Wenn man sich die Windenergieproduktion der letzten Jahre anschaut, wohl nie. Klar wird mal weniger produziert, weil weniger Wind weht (deshalb mehr Windräder). Und aktuell werden gerade mal 20 bis 25% des Stroms durch Windkraft erzeugt, bis Deutschland auf 50% oder 75% kommt, werden sicherlich noch einige Jahren vergehen. Diese Zeit kann man nutzen, um die Speichermöglichkeiten zu verbessern bzw. manche davon zur Marktreife zu bringenNeusserGletscher hat geschrieben: 29.10.2022 - 22:57Das erinnert mich an einen Witz über Walter Ulbricht. Der schaut aus dem Fenster und sieht, wie ein paar Arbeiter ein Loch für einen Fahnenmast schaufeln. Am Ende bleibt natürlich etwas Erde übrig. Also schaufeln die Arbeiter ein zweites Loch, um die Erde zu vergraben. Doch wieder bleibt ein Haufen übrig. Da lehnt sich Ulbricht aus dem Fenster und ruft "Genossen, Ihr müsst tiefer graben".![]()
Selbst 1000x mehr Windräder liefern bei Windstille auch nur 1000x keinen Strom. Dafür hast Du bei einer ordentlichen Brise das Problem, die Leistung wegzubringen.
Ohne Speicher wird das nichts. Und die befinden sich grad immer noch in der Laborphase oder befinden sich grad an dem Punkt, wo man erste Prototypen baut.
Kurzfristige Speicher wie z.B. Akkumulatoren sind bereits entwickelt und werden in anderen Ländern auch schon reichlich gebaut (z.B. von Tesla). Ich habe gelesen, in Deutschland ist noch das Problem, dass es nicht wirtschaftlich ist, da man sowohl beim Speichern als auch beim Verwenden des Stroms in Akkus Stromsteuern zahlen müsste (bin aber nicht sicher, ob das noch aktuell ist). Da diese "Batterien" Extrem schnell reagieren können, würden sie auch der Netzstabilität zuträglich sein.
Elektrolyseure zur Wasserstoffherstellung, auch in größerem Maßstab, sind bereits entwickelt (Mit Wirkungsgraden zwischen 50 und 90% abhängig von der Technologie). Wasserstoff kann man recht einfach zu einem gewissen Grad zusammen mit Gas lagern - Gaskraftwerke gibt es ja bereits sehr viele, um etwaige Schwankungen auszugleichen. Und diese Elektrolyseure könnten auch gut zum Abpuffern von Schwankungen nach oben ausgeglichen werden, wenn zu viel Windenergie produziert wird, muss dieser zur Elektrolyse verwendet werden.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Nun, für jedes technische Problem gibt es auch eine technische Lösung. Es muss aber wirtschaftlich sein. Kürzlich habe ich gelesen, dass die Windräder in Deutschland im Jahresmittel so um die 16% ihrer Nennleistung Strom liefern. Da mag reinspielen, dass die Windräder bei einem Überangebot abgeregelt werden. Bei Sonnenenergie vermute ich mal, sieht es wegen der geringen Intensität im Winter auch nicht viel besser aus. Ich würde daher davon ausgehen, dass Deutschland auch in Zukunft weiter auf Importe aus dem Ausland angewiesen sein wird. Entweder per Fernleitung oder per grünem Wasserstoff oder einem anderen Medium, mit dem Strom aus EE möglichst verlustarm gespeichert und transportiert werden kann.
Bislang vermisse ich aber jedewede Berechnung, wie dies, zumal weltweit, in welchem Rahmen und mit welchem Ressourceneinsatz zu stemmen ist. Ob es am Ende z.B. überhaupt genügend Rohstoffe gibt, um die auf der ganzen Welt benötigten Batterien zu produzieren. Oder wie dicht die Windräder stehen müssen, damit wir eine akzeptable Versorgungssicherheit haben. Wieviele Tanker es braucht, um Strom aus EE zu transportieren. Wieviele noch zu errichtende Anlagen an Land. usw.
Ich höre immer nur, wir müssen sofort oder schnell aus diesem und jenem aussteigen. Aber notwendig wäre dann auch, vorher die Nachfolgetechnologie bereit zu stellen, bevor man aussteigt.
Ich denke, da hat sich noch nicht überall die Erkenntnis durchgesetzt, dass es mit Solarmodulen und Windrädern alleine nicht getan ist. Als das drängendste Problem sehe ich derzeit die noch nicht ausreichend vorhandenen Speicher.
Bislang vermisse ich aber jedewede Berechnung, wie dies, zumal weltweit, in welchem Rahmen und mit welchem Ressourceneinsatz zu stemmen ist. Ob es am Ende z.B. überhaupt genügend Rohstoffe gibt, um die auf der ganzen Welt benötigten Batterien zu produzieren. Oder wie dicht die Windräder stehen müssen, damit wir eine akzeptable Versorgungssicherheit haben. Wieviele Tanker es braucht, um Strom aus EE zu transportieren. Wieviele noch zu errichtende Anlagen an Land. usw.
Ich höre immer nur, wir müssen sofort oder schnell aus diesem und jenem aussteigen. Aber notwendig wäre dann auch, vorher die Nachfolgetechnologie bereit zu stellen, bevor man aussteigt.
Das sehe ich genau so. Aber wie verträgt sich dies mit der immer wieder vorgetragenen Behauptung, Deutschland hätte die Energiewende ausgebremst? Tesla produziert noch nicht so lange Batterien und zur Speicherung fürs Stromnetz existieren grad mal Prototypen im Versuchsstadium.kaldini hat geschrieben: 30.10.2022 - 09:35 bis Deutschland auf 50% oder 75% kommt, werden sicherlich noch einige Jahren vergehen. Diese Zeit kann man nutzen, um die Speichermöglichkeiten zu verbessern bzw. manche davon zur Marktreife zu bringen
Ich denke, da hat sich noch nicht überall die Erkenntnis durchgesetzt, dass es mit Solarmodulen und Windrädern alleine nicht getan ist. Als das drängendste Problem sehe ich derzeit die noch nicht ausreichend vorhandenen Speicher.
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