Es ging doch primär gar nicht um die Präparierung.Werna76 hat geschrieben: 07.11.2022 - 21:21 Nachdem ich vermutlich derjenige hier im Forum bin, der am öftesten das Privileg hatte Weltcuppisten unmittelbar nach dem Rennen zu "berutschen" möchte ich das gesamte Halbwissen hier etwas zurechtrücken...
1) Eine Weltcup-Skipiste mit einer Langlaufloipe zu vergleichen zeugt nicht von Wissen
2) Die erwähnten Minusgrade um die Schneekanonen anzuwerfen, helfen nichts wenn es in den Tagen unmittelbar vor dem Rennen zu warm ist und die Piste nicht vereist werden kann
3) Salz auf der Piste bringt nur etwas wenn man unten ein hartes Fundament hat, wenn das nicht der Fall ist, verschlimmert Salz die Situation nur
4) Resultat daraus: auch mit einem Schneedepot und frischem Kunstschnee in der Größe des Mount Everest hätte man bei diesen warmen Temperaturen keine weltcuptaugliche Piste präparieren können, die Damen und Herren jeweils bis zum Finale aushalten soll.
Ich glaube manche unterschätzen hier wie hart so eine Weltcuppiste wirklich ist, bzw wieviel Kraft in den Oberschenkel die Menschen haben die darauf ihrem Beruf nachgehen.
Sondern darum, dass das was bis zur Kontrolle da war, schlicht und einfach zu wenig war. Dass es mit der Präparung beim aktuellen Wetter schwierig geworden wäre da stimm ich dir schon zu.