Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
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j-d-s
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
http://vanat.ch/RM-CH-palmares-JS2022-R ... 0Vanat.pdf
Die Saison 21/22 war in der Schweiz die beste seit 9 Jahren.
Interessant auch, dass 19/20 und 20/21 quasi identische Besucherzahlen haben (ca. 23,8% unter dem Niveau von 18/19).
Betrachtet man nur die Schweizer Skifahrer (also Schweizer, die in der Schweiz skifahren), so gab es 20/21 sogar einen leichten Zuwachs gegenüber 18/19 - die Einbußen von 20/21 beruhen also ausschließlich auf den geringeren Zahlen ausländischer Gäste.
Die Statistik der führenden Skigebiete ist auch interessant: Die 4V sind vorne (in der Statistik ist Zermatt vorne verzeichnet, aber Verbier und Nendaz-Veysonnaz getrennt; man könnte jetzt Argumentieren, zusammen mit Cervinia wäre Z vmtl. noch vor den 4V - aber C ist nicht in der Schweiz und mit "außerschweizer Anteilen" wäre vmtl. eher PdS und Samnaun ganz vorne, wo der außerschweizer Anteil im Gegensatz zu Z den schweizer Anteil übertreffen wird).
Andermatt dagegen imo recht weit hinten für die Ansprüche... die haben halt die Verbindungen nicht fertig gebaut (also Dieni-Sedrun und Nätschen-Gemsstock).
Zudem wird im Artikel auch ein Vergleich der verschiedenen Länder kurz gezogen: Die Schweiz, Italien und Frankreich konnten ihre Ergebnisse von 18/19 leicht übertreffen, während Ö etwa 15% unter dem Ergebnis von 18/19 zu liegen kam - dank der extrem rigorosen Einschränkungen (übrigens als Anmerkung: In F und I gab es zwar den Großteil der Saison theoretisch auch eine Zertifikatspflicht, aber anders als in Ö musste die rechtlich nicht durch die Betreiber kontrolliert werden. Aus unbekannten Gründen wurde in den Dolomiten zwar eine Skipassverknüpfung durchgeführt, aber vorgeschrieben war die nicht, denn bspw. in La Thuile erfolgte diese nicht. Und in F wiederum hat nie irgendjemand kontrolliert. Und auch die Maskenpflicht sah man dort eher als gutgemeinte Empfehlung denn als Vorschrift an, auch die Liftler.)
Man kann also durchaus das Fazit ziehen: Je lockerer die Maßnahmen, desto mehr Gäste.
Die Saison 21/22 war in der Schweiz die beste seit 9 Jahren.
Interessant auch, dass 19/20 und 20/21 quasi identische Besucherzahlen haben (ca. 23,8% unter dem Niveau von 18/19).
Betrachtet man nur die Schweizer Skifahrer (also Schweizer, die in der Schweiz skifahren), so gab es 20/21 sogar einen leichten Zuwachs gegenüber 18/19 - die Einbußen von 20/21 beruhen also ausschließlich auf den geringeren Zahlen ausländischer Gäste.
Die Statistik der führenden Skigebiete ist auch interessant: Die 4V sind vorne (in der Statistik ist Zermatt vorne verzeichnet, aber Verbier und Nendaz-Veysonnaz getrennt; man könnte jetzt Argumentieren, zusammen mit Cervinia wäre Z vmtl. noch vor den 4V - aber C ist nicht in der Schweiz und mit "außerschweizer Anteilen" wäre vmtl. eher PdS und Samnaun ganz vorne, wo der außerschweizer Anteil im Gegensatz zu Z den schweizer Anteil übertreffen wird).
Andermatt dagegen imo recht weit hinten für die Ansprüche... die haben halt die Verbindungen nicht fertig gebaut (also Dieni-Sedrun und Nätschen-Gemsstock).
Zudem wird im Artikel auch ein Vergleich der verschiedenen Länder kurz gezogen: Die Schweiz, Italien und Frankreich konnten ihre Ergebnisse von 18/19 leicht übertreffen, während Ö etwa 15% unter dem Ergebnis von 18/19 zu liegen kam - dank der extrem rigorosen Einschränkungen (übrigens als Anmerkung: In F und I gab es zwar den Großteil der Saison theoretisch auch eine Zertifikatspflicht, aber anders als in Ö musste die rechtlich nicht durch die Betreiber kontrolliert werden. Aus unbekannten Gründen wurde in den Dolomiten zwar eine Skipassverknüpfung durchgeführt, aber vorgeschrieben war die nicht, denn bspw. in La Thuile erfolgte diese nicht. Und in F wiederum hat nie irgendjemand kontrolliert. Und auch die Maskenpflicht sah man dort eher als gutgemeinte Empfehlung denn als Vorschrift an, auch die Liftler.)
Man kann also durchaus das Fazit ziehen: Je lockerer die Maßnahmen, desto mehr Gäste.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Intressanter Vergleich idT. Erstaunl das zB Laax nur auf Platz 8 liegt. Mit weit unter 1 Mio EE verlieren die scheinz laufend an Terrainj-d-s hat geschrieben: 24.10.2022 - 14:40 http://vanat.ch/RM-CH-palmares-JS2022-R ... 0Vanat.pdf
Die Statistik der führenden Skigebiete ist auch interessant
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Aha, Experte j-d-s kennt sich in Laax besonders gut aus
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j-d-s
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Also, wenn ich mir mal so anschaue, wie oft in Laax Lifte/Pisten erst spät in der Saison öffnen, zu einer frühen Uhrzeit (die auch immer früher wurde, Vorab war früher mal 15:30 oder so und inzwischen 14:45) schließen oder "wegen schlechten Wetters" vieles geschlossen wird... und dann noch Gurtner mit der Beschneiungsanlage prahlt, die aber verglichen Ö oder Südtirol überhaupt nicht ausreichend ist.
Wenn ich das mit ALH nebendran vergleiche, bietet Laax eben halt in vielen Bereichen weniger und immer schlechtere Gegenleistung.
Wenn ich das mit ALH nebendran vergleiche, bietet Laax eben halt in vielen Bereichen weniger und immer schlechtere Gegenleistung.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Ich finde es furchtbar wenn immer mit Österreich verglichen wird
, als wäre das der Standard, die übertreiben eher...
the zermatt boy
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j-d-s
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Gerade wegen des Klimawandels müsste doch auch dem Letzten klar sein, dass es ohne umfangreiche und schlagkräftige Beschneiung nicht geht.
Denn entgegen mancher unqualifizierter Behauptung ist das kein Argument für besonders hoch gelegene Skigebiete (die brauchen tw. sogar noch viel mehr Schnee, weil steiniger Untergrund eben mehr braucht als ne Wiese als Untergrund) - Frost gibt es auch in niedrigen Lagen oft genug. Nur eben bisweilen nicht so oft, dass Frost und Niederschlag (also Schneefall) oft genug zusammentreffen. Mit Beschneiung kann man dagegen den Frost nutzen und ist nicht von Niederschlag abhängig.
Denn entgegen mancher unqualifizierter Behauptung ist das kein Argument für besonders hoch gelegene Skigebiete (die brauchen tw. sogar noch viel mehr Schnee, weil steiniger Untergrund eben mehr braucht als ne Wiese als Untergrund) - Frost gibt es auch in niedrigen Lagen oft genug. Nur eben bisweilen nicht so oft, dass Frost und Niederschlag (also Schneefall) oft genug zusammentreffen. Mit Beschneiung kann man dagegen den Frost nutzen und ist nicht von Niederschlag abhängig.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Ich denke nicht, dass Laax grundsätzlich schlechter wirtschaftet als früher. Die Geschäftszahlen stimmen ja. Andere in der Region GR haben inzwischen einfach mehr zulegen können, vor allem AL. Dass die dank guter Erreichbarkeit und solidem Preis-Leistungsverhältnis stärker freuquentiert werden als etwa das Oberengadin hat man mit dem Zusammenschluss erwarten dürfen. Dass man aber punkto Skierdays sogar das grosse Davos Klosters so deutlich überholen konnte und nicht mehr weit vom Branchenprimus Zermatt weg ist, konnte finde schon bemerkenswert. Ich bin mal gespannt, wie sich der Trend der CH Ersteintritte in den kommenden Jahren weiter entwickelt.švi-nigel hat geschrieben: 25.10.2022 - 07:26Intressanter Vergleich idT. Erstaunl das zB Laax nur auf Platz 8 liegt. Mit weit unter 1 Mio EE verlieren die scheinz laufend an Terrainj-d-s hat geschrieben: 24.10.2022 - 14:40 http://vanat.ch/RM-CH-palmares-JS2022-R ... 0Vanat.pdf
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Schifoan is des leiwandste, wenn ma si's nu leisten kann.
Zum Umfrageergebnisse von 1000 Österreicher aus dem ganzen Land: https://seilbahn.net/snn/konfig/uploads/pdf/678.pdf
Nach dieser Umfrage bleiben viele diesmal im eignen Land. Ohne Krise wäre die Schweiz noch vor Italien bei der Beliebtheit zum Winterurlaub machen.
Auch interessant neben Skifahren ist ebenso Schlitteln und Eislaufen wichtig für die Urlauber. Ausserdem macht sich auch hier die Krisenzeit weiter merkbar, sehr viele wollen dabei Entspannen und Wellnessen. In diesen Punkten können auch einige Schweizer Wintersportorte mithalten.
Zum Umfrageergebnisse von 1000 Österreicher aus dem ganzen Land: https://seilbahn.net/snn/konfig/uploads/pdf/678.pdf
Nach dieser Umfrage bleiben viele diesmal im eignen Land. Ohne Krise wäre die Schweiz noch vor Italien bei der Beliebtheit zum Winterurlaub machen.
Auch interessant neben Skifahren ist ebenso Schlitteln und Eislaufen wichtig für die Urlauber. Ausserdem macht sich auch hier die Krisenzeit weiter merkbar, sehr viele wollen dabei Entspannen und Wellnessen. In diesen Punkten können auch einige Schweizer Wintersportorte mithalten.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Keine Ahnung, ob besser hierher oder ins Schneesituationen Thema von Arosa-Lenzerheide. Jedenfalls ein guter Bericht über die künstliche Schnee-Erzeugung in Bezug auf die aktuelle wirtschaftliche Lage in ALH und schweizweit.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/beschneiu ... duced=true
https://www.nzz.ch/wirtschaft/beschneiu ... duced=true
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Die höheren Preise führen aber laut einer Umfrage zu Zurückhaltung bei den Ausgaben von Reisewilligen.
Quelle: Pressemitteilung von Marketagent Schweiz vom Donnerstag 17.11.2022
Wie gut die Qualität der Umfrage war und wer dort mitgemacht hat, lässt sich nicht herausfinden.
Laut der Umfrage plant eine Mehrheit von 63 Prozent der Befragten diesen Winter Ferien. Die meisten davon wollen ihre Winterferien in der Schweiz verbringen, ins Ausland zieht es dagegen nur 16 Prozent.
Weniger ausgeben fürs Essen
Rund ein Drittel der Befragten hat angegeben, dass sie aufgrund der erwartet höheren Preise planen, in Bezug auf die Destination oder die Ausgaben vor Ort Abstriche zu machen, heisst es weiter. So seien etwa weniger Restaurantbesuche oder geringere Ausgaben fürs Skifahren vorgesehen.
An der Umfrage haben den Angaben zufolge insgesamt 1062 Personen teilgenommen.
Quelle: Pressemitteilung von Marketagent Schweiz vom Donnerstag 17.11.2022
Wie gut die Qualität der Umfrage war und wer dort mitgemacht hat, lässt sich nicht herausfinden.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Leider hinter Paywall!Wahlzermatter hat geschrieben: 16.11.2022 - 10:25 Keine Ahnung, ob besser hierher oder ins Schneesituationen Thema von Arosa-Lenzerheide. Jedenfalls ein guter Bericht über die künstliche Schnee-Erzeugung in Bezug auf die aktuelle wirtschaftliche Lage in ALH und schweizweit.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/beschneiu ... duced=true
Kannst du den Text kopieren und hier reinpinnen? Merssi!
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Es ist keine Paywall, nur eine Registerwall. Ich bin bei der NZZ schon länger registriert, lese ab und zu mit und habe noch nie was bezahlt.
Vollzitate sind laut Medienregeln glaube ich verboten. Hier ein paar mE interessante Auszüge:
Vollzitate sind laut Medienregeln glaube ich verboten. Hier ein paar mE interessante Auszüge:
Landesweit geht es laut Seilbahnen Schweiz um eine Wertschöpfung von 6 Milliarden Franken. Weil die nötige Schneegrundlage vor Weihnachten gelegt wird, sei sie mit Blick auf eine potenzielle Energieknappheit unproblematisch: «Wir geraten mit der Beschneiung nicht in einen Konflikt mit der Strommangellage, die eventuell im Februar oder März droht», sagt Berno Stoffel. «In dieser Zeit werden wir die Schnee-Erzeuger kaum mehr einsetzen.»
Der Verbandschef Stoffel hält die technische Beschneiung grundsätzlich für ein überschätztes Thema. In der Schweiz werden 53 Prozent der Pisten beschneit, in Österreich sind es 70 und in Südtirol gar 90 Prozent. «Die Beschneiung macht 0,1 Prozent des gesamten Stromverbrauchs des Landes aus», so Stoffel. Die potenzielle Einsparung durch ein Verbot sei also gering.
Für das individuelle Skigebiet ist die Beschneiung allerdings ein gravierender Faktor. Ein Drittel des Stromverbrauchs der Seilbahnen im vergangenen Winter entfiel auf die Beschneiung. Da können steigende Strompreise zum Problem werden.
Im vergangenen Geschäftsjahr beliefen sich die Kosten für Strom und Diesel auf 7 Prozent des Umsatzes und machten 2,5 Millionen Franken aus. In diesem Jahr könnte rund 1 Million Franken dazukommen, schätzt der Bergbahnchef Küng. Das sei schmerzhaft, aber für den Moment nicht existenzbedrohend. Kurzfristig verzichtet man auf Preiserhöhungen bei den Tickets. In den Gebieten, wo die Skipässe in diesem Winter teurer werden, schätzt der Seilbahnverband den Anstieg auf 3 bis 5 Prozent.
Hätten wir eine derartige Preisexplosion vorhersehen können, wären die Investitionsprioritäten vermutlich anders gesetzt worden», sagt der Bergbahnchef [Küng, CEO Lenzerheide Bergbahnen] heute.
Für den Rest des ziemlich langen Artikels musst Du Dich halt registrieren. Dauert keine Minute.Rekordhohe 1,4 Millionen Ersteintritte verzeichnete das Skigebiet Arosa Lenzerheide im vergangenen Winter. Es lag damit im schweizweiten Vergleich hinter Zermatt auf dem zweiten Platz.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Merssi chrigel. Ja ist ne RegWall, aber trotzdem nervig.
Übrigens war ALH in der Saison 20/21 mit 1,204 Mio. EE sogar die klare Nr. 1, vor Adelboden-Lenk (971K), Zermatt (968K), Jungfrau-Region (940K), Davos Klosters (927K) und Verbier (912K).Rekordhohe 1,4 Millionen Ersteintritte verzeichnete das Skigebiet Arosa Lenzerheide im vergangenen Winter. Es lag damit im schweizweiten Vergleich hinter Zermatt auf dem zweiten Platz.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Ja eben, oft zu voll für mein Bedürfnis.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Ich hatte mich mal früher registriert und konnte nur wenig lesen.ski-chrigel hat geschrieben: 18.11.2022 - 07:31 Es ist keine Paywall, nur eine Registerwall. Ich bin bei der NZZ schon länger registriert, lese ab und zu mit und habe noch nie was bezahlt
Ich habe mich jetzt erneut registriert und schon beim zweiten Aufruf erhalte ich die Meldung, dass ich die maximale Anzahl freier Artikel erreicht habe und doch ein Abo kaufen soll. Wenn das mal keine Paywall ist.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Komisch. Ich kann es nach wie vor.
Aber dasselbe bei der Luzerner Zeitung. Da konnte ich mehrere Jahre kostenlos lesen, seit ein paar Monaten plötzlich nicht mehr. Keine Ahnung, was da wie organisiert ist.
Aber dasselbe bei der Luzerner Zeitung. Da konnte ich mehrere Jahre kostenlos lesen, seit ein paar Monaten plötzlich nicht mehr. Keine Ahnung, was da wie organisiert ist.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Vielleicht kann ich Entwarnung geben. Man muss nicht nur registrieren, sondern auch noch aktivieren. Habe ich jetzt gemacht. Ein zweiter Artikel ging schon mal. Mal sehen, wie es weitergehtski-chrigel hat geschrieben: 19.11.2022 - 09:47Komisch. Ich kann es nach wie vor.
Aber dasselbe bei der Luzerner Zeitung. Da konnte ich mehrere Jahre kostenlos lesen, seit ein paar Monaten plötzlich nicht mehr. Keine Ahnung, was da wie organisiert ist.
Edit: nach einem weiteren Artikel wieder: "Sie haben die maximale Anzahl freier Artikel erreicht. Jetzt Angebot wählen und weiterlesen." Die können mir gestohlen bleiben.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Cookies löschen oder.im Geheimmodus surfen hilft mir zumindest beim Standard immer wieder.
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Also das mit dem Sterbebett im Titel kann man glaube ich begraben. Allzeitrekord!
Und im Gegensatz zum preissensitiven Alpinforum, in dem man das Gefühl bekommt, kaum ein Deutscher leiste sich die Schweiz, kommen die meisten Gäste eben genau aus Deutschland:
https://amp.20min.ch/story/schweizer-ho ... 1384086225
Und im Gegensatz zum preissensitiven Alpinforum, in dem man das Gefühl bekommt, kaum ein Deutscher leiste sich die Schweiz, kommen die meisten Gäste eben genau aus Deutschland:
https://www.blick.ch/wirtschaft/die-mei ... ck_app_iosDie Meisten kommen aus Deutschland: Schweizer Hotels locken diesen Winter so viele Gäste an wie noch nie
https://amp.20min.ch/story/schweizer-ho ... 1384086225
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Aus dem Blick-Artikel könnte man auch ein Rätsel machen. Welches Skigebiet wird im ersten Bild des Artikels gezeigt ?
https://www.blick.ch/wirtschaft/die-mei ... 41418.html
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Würde sagen: Anzère, Pas de Maimbré.sheridan hat geschrieben: 10.06.2023 - 18:16 Aus dem Blick-Artikel könnte man auch ein Rätsel machen. Welches Skigebiet wird im ersten Bild des Artikels gezeigt ?
https://www.blick.ch/wirtschaft/die-mei ... 41418.html
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Genau, war nicht allzu schwierig. Ich musste aber auch erst einen Moment nachdenken ..
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Wenn man den Artikel genau liest, dann fällt aber auf, dass der Anstieg auf die städtischen Regionen zurückzuführen ist. Sind das alles "Touristen", oder vielleicht auch Geschäftsreisende?ski-chrigel hat geschrieben: 07.06.2023 - 18:35 Also das mit dem Sterbebett im Titel kann man glaube ich begraben. Allzeitrekord!
Graubünden hat einen Rückgang zu verzeichnen. Das Wallis ist im Plus, aber das Wallis ist ja von der Unterkunftsstruktur und auch von den Preisen her anders gestrickt als die die deutschsprachige Schweiz.
Insgesamt kann man jedenfalls nicht sagen, dass da alles in Butter ist.
Wir haben im Sommer in San Bernardino zwischenübernachtet. Typisches Schweizer 3*-Hotel, würde ich sagen. Sowas findet man zu dem Preis sonst nirgendwo mehr. Ich mag ja Vintage und finde das ganz originell - aber state of the art ist es nicht gerade...
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!
Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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Chlosterdörfler
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Re: Diagnose: Schweizer Tourismus zwischen Sterbebett und Aufschwung
Sollen Skigebiete subventioniert werden, nur für Skifahrer? Nein, das sagt Jürg Stettler.
Da die Babyboomer auch aus dem europäischen Ausland immer weniger Skier Days generieren. Wird das Loch auch von dieser Seite nicht so einfach aufzufangen sein. Auch ohne den Klimawandel Effekt hätte so einige Skigebiete aufgeben müssen. Das hat man gut in Japan beobachten können, wie die dortigen Skigebiete verschwanden wegen der gesellschaftlichen Überalterung und der zu restriktiven Einwanderungspolitik.
Quelle: https://www.blick.ch/schweiz/viele-skig ... 81199.htmlImmer mehr Menschen sagen dem Schweizer Nationalsport ab. Während die Bergbahnen in den 90ern regelmässig auf über 30 Millionen Skier Days kamen, waren es im letzten Jahr nur noch 22,3 Millionen Tage. Besser wird es kaum: Die Babyboomer steigen aus, die Jungen sind nicht mehr automatisch mit dem Schnee gross geworden.
«Sie müssen umsatteln, es schaffen, im Sommer rentabel zu werden, oder öffentliche Gelder beantragen», sagt Jürg Stettler, Tourismusexperte an der Hochschule Luzern. Die Frage «Wie lange noch?» stelle sich spätestens dann, wenn Anlagen oder Konzessionen erneuert werden müssen. Denn das ist richtig teuer.
Die Diskussion, die Pizol bereits hinter sich hat, werden einige Gemeinden bald führen müssen: Was sind uns unsere Skigebiete wert? Subventionen hätten in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen, sagt Experte Stettler. «Bei den meisten Neubauprojekten sind heute öffentliche Gelder im Spiel.» Selbst in grossen Gebieten ist das der Fall: In Andermatt beispielsweise wurde der 130 Millionen Franken teure Ausbau des Skigebiets massgeblich durch Beiträge der öffentlichen Hand mitfinanziert. In Laax GR unterstützt der Kanton mit mehreren Millionen eine neue Gondelbahn.
Stettler sieht diese Entwicklung skeptisch. Er sagt, der Tourismus habe eine wirtschaftliche Bedeutung und gewisse Bahnen erfüllten einen Transportauftrag – das legitimiere eine öffentliche Mitfinanzierung. «Die Frage ist jedoch, in welchem Umfang.» Denn das Skifahren an sich sei ein privates Vergnügen.
Da die Babyboomer auch aus dem europäischen Ausland immer weniger Skier Days generieren. Wird das Loch auch von dieser Seite nicht so einfach aufzufangen sein. Auch ohne den Klimawandel Effekt hätte so einige Skigebiete aufgeben müssen. Das hat man gut in Japan beobachten können, wie die dortigen Skigebiete verschwanden wegen der gesellschaftlichen Überalterung und der zu restriktiven Einwanderungspolitik.
Wer Träume hat der lebt noch.