Also ich bin prinzipiell mit breiteren Schlappen unterwegs und sehr zufrieden damit.skifam hat geschrieben: 22.11.2022 - 14:581. Allrad ist nie gleich Allrad... schon allein bei Audi gibt es riesige Unterschiede A3/A4/TT vs A6/A8maximus8 hat geschrieben: 22.11.2022 - 14:24 Naja, ich finde solche Werbeclips an dieser Stelle völlig deplaziert. Das sind nur "schöne Bilder" und hat überhaupt mit der Realität nichts zu tun.
Ich weiß' von was ich spreche. Habe gut 35 Jahre Erfahrung und brauche im Winter auch mit Allrad, Abfahrprogramm und sonstige Technik fast jede Woche Schneeketten.
2. Dann noch die Reifen(breiten)problematik.
Werbeclips sind Werbeclips...
ich verstehe was Du bei Deinem Wohnort und den Erfahrungen meinst und kann das nachvollziehen, es ging hier aber ehr darum zu zeigen "wie es geht" da AT ja ein "ausgewiesener Rallyexperte ist" die vielen weiblichen Fans beweisen es ja im Clip...![]()
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Warum die Leutchen von der Insel mit Ihrem pseudogeländegängigen SUV dort gelandet sind? kein Wunder maps + gaga + ein ggf. ungeeignetes Auto.
Das Problem ist i.d.R. dann dort nicht der Vortrieb sondern das Einsacken und Aufsitzen.... trotz der leicht (so wie bei jedem normalem 70igerJahre Auto) erhöhten Bodenfreiheit.
Das ist doch das was den einheimischen Spass macht, die blöden Touristen..... Allerdings, finde ich, sollten die bei dieser Situation an diesem Ort den Einsatz bitte privat bezahlen.
Lernen muss auch im Geldbeutel weh tun.
Damals auch schmal - aber die Motorleistungen sind halt massiv gestiegen, auch das will auf den Boden gebracht werden…
Bei den Allradkonzepten geb ich dir völlig recht. Das sind Welten heute. Mir stehen aktuell 2 Fahrzeuge zur Verfügung: ein Mitsubishi L200, klassisch 2 Schalthebel, bis hin zur langsamen geländeuntersetzung, Starrachse und Blattfedern hinten, differentialsperren. Im Zweifel Ketten vorn und hinten.
Der andere ist der aktuelle VW Touareg mit erweitertem Offroad Paket (besonders viele Fahrmodi, auch individuell konfigurierbar und hochfahrbarem Fahrwerk), im Zweifel Ketten vorne.
Das sind halt einfach Welten die da dazwischen liegen.
Der VW fährt sich in allen Bereichen natürlich deutlich komfortabler und schneller. Macht dafür alles selbst, im Zweifel musst halt die Schneeketten früh genug draufmachen. Falls der ohne trotzdem mal ins rutschen kommst kannst halt nix mehr machen, da bist du Beifahrer…
Beim L200 kannst halt einfach losfahren.erst bei ganz hartem Einsatz werden da Ketten fällig, dann kann ihn aber wirklich fast gar nix mehr aufhalten. Da ist aber noch Fahrkönnen gefragt: Art des Allrads selber wählen, abwärts niedrigen Gang, spiel von Kupplung, Gas und Bremse - bis hin zu „notmanövern“ wenn die Fuhre ins Rutschen kommt: Bremse und Gas gleichzeitig, Rückwärtsgang bei blockierten reifen rein und direkt Vollgas rückwärts beim einkuppeln. Andersrum lenken nicht vergessen.
Den VW hätt’s bei Schritt zwei schon zerrissen - wenn’s denn gehen würde. Der kann halt schon auch was - aber in Extremsituationen sind die Möglichkeiten halt doch stark eingeschränkt…
Und da liegt das Problem:
Viele Leute kaufen einen solchen SUV, lassen sich den auch noch vom Autohaus als Geländewagen schön reden, denken „optisch gesehen ist das doch fast das gleiche - dann ist es Rest schon auch“ und Zack: schon stecken sie in so ner Situation, wo sie die Fähigkeiten des SUV völlig überschätzt haben.
Kann gar nicht mehr zählen, wie viele solche ich schon aus’m Graben gezogen habe…
Und der beste Satz überhaupt (ja, den hört man immer noch hier und da): „Wozu brauch ich denn Winterreifen? Ich hab doch Allrad!!!“