Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von freerider13 »

ski-chrigel hat geschrieben: 28.11.2022 - 13:08
freerider13 hat geschrieben: 28.11.2022 - 13:00 Aber ist die Frage nicht eigentlich obsolet?
Sollte doch eigentlich jeder sein Fahrzeug kennen und selber wissen, ob er Ketten draufmacht oder nicht.
Nein, die Frage ist nicht obsolet, weil ich eigentlich keine Busse wegen nicht montierter Ketten einfangen möchte oder noch schlimmer, nicht durchgelassen werde. Ich hatte ihn den vergangenen 18 Jahren mit meinen zwei Subaru Forestern noch nie Schneeketten benötigt und besitze drum auch keine. In der Schweiz gibt es auch kein Schneeketten-Obligatorium für 4WD. Nur einmal auf der Gletscherstrasse in Sölden wollte sie mich an der Mautstelle zuerst nicht durchlassen, erst nach einer Diskussion, aber weil das dort eine private Strasse ist, ist es vielleicht nicht allgemeingültig.
Ach so meinst du.
Ja gut, dann bist du in AT ehrlich gesagt nie auf der wirklich sicheren Seite.
Schilder und Regelungen hin oder her, Erfahrungswert:
Wenn’s wirklich hart kommt steht da neben dem kettenanlegeplatz die freundliche Rennleitung in blau mit ner netten Straßensperre und entscheidet Situationsbedingt, ob du durchdarfst oder nicht. Nach Begutachtung deines Fahrzeugs und der Ausrüstung. Da diskutierst du dann auch nix mehr.

Gut, beim Pickup wurden von mir in all den Jahren bloß ein mal Ketten verlangt, sonst bin ich nach kurzem Blick auf reifen und Schaltknüppel immer durchgewunken worden. Gleichzeitig wurde aber zB. Audi Q7 mit M+S Reifen abgewiesen…

Sicher ist man also nie….

Und privatstrassen sind sowieso ein anderes Thema. Da haftet nämlich in AT der Betreiber der Straße für Unfälle. Kenn ich von einigen Hüttenwirten. Das ist denen dann zu heiss und die lassen deshalb prinzipiell keinen hoch sondern nur die Angestellten.
Beispiel Jagawurz in jochberg. Der Wirt fährt sogar exakt den gleichen Wagen wie ich - bloß, dass er im Gegensatz zu mir nur auf der VA Ketten hat.
Da könnt ich mich auf’n Kopf stellen - egal. Die Schranke seiner Straße bleibt unten. Punkt. Solange ich ihn auch schon kenne - is nich.

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ski-chrigel
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von ski-chrigel »

Naja. Österreich mag ja in gewissen Bereichen Ansätze eines Schurkenstaates haben :wink: , aber es wird bestimmt klare Regeln geben und die hätte ich gerne gewusst. Nicht irgendwelche Vermutungen und Erfahrungen.

Ich habe nun auf oeamtc.at das gefunden:
Ist das Vorschriftszeichen "Schneeketten vorgeschrieben" angebracht, so haben auch Fahrzeuge mit Winterreifen oder Spikes, aber auch Fahrzeuge mit Allradantrieb Schneeketten zu verwenden (Ausnahme: wenn diese Fahrzeuge durch eine Zusatztafel von der Kettenpflicht ausgenommen werden).
Somit bin ich also illegal von Gurgl runter, weil da stand nichts von einer Ausnahme drunter :oops:
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von molotov »

Ist in AT sinnigerweise meistens nur bergwärts ausgenommen.
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von Mt. Cervino »

Da die Geschwindigkeit von Autos in AT auch mal von Wachtmeister geschätzt werden kann, und das dann rechtsverbindlich zu einer Buße führen kann, musst du dich von deinem geliebten Österreich wohl ganz verabschieden wenn du sicher gehen willst, dass du dir nie eine Buße einhandeln willst :wink:.
Aber mal ehrlich, das würde man doch auch nicht machen, also was solls wenn du mal nicht korrekt bereift oder bekettet unterwegs bist. Die Buße ist doch egal... was zählt ist, dass man sicher unterwegs ist und deshalb die richtigen Reifen und oder Ketten drauf hat. Aber nicht um einer Vorschrift genüge zu tragen.
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von freerider13 »

ski-chrigel hat geschrieben: 28.11.2022 - 14:34 Naja. Österreich mag ja in gewissen Bereichen Ansätze eines Schurkenstaates haben :wink: , aber es wird bestimmt klare Regeln geben und die hätte ich gerne gewusst. Nicht irgendwelche Vermutungen und Erfahrungen.

Ich habe nun auf oeamtc.at das gefunden:
Ist das Vorschriftszeichen "Schneeketten vorgeschrieben" angebracht, so haben auch Fahrzeuge mit Winterreifen oder Spikes, aber auch Fahrzeuge mit Allradantrieb Schneeketten zu verwenden (Ausnahme: wenn diese Fahrzeuge durch eine Zusatztafel von der Kettenpflicht ausgenommen werden).
Somit bin ich also illegal von Gurgl runter, weil da stand nichts von einer Ausnahme drunter :oops:
Ich will ja ned sagen „ich hab’s gsagt“ - aber ich hab’s gsagt. Zusatzschild - selbsterklärend.

Und nachdem sich dadurch gezeigt hat, dass ich nicht den ganzen Tag Müll vor mich hinblubber kannst ja jetzt noch abwägen, ob du meine persönliche Erfahrung auch noch in deine Entscheidungsfindung mit einbeziehen magst… :wink:
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von ski-chrigel »

Um es abzukürzen: Nein, ich werde mich jetzt weder von Österreich verabschieden, noch werde ich mir Schneeketten kaufen.
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von freerider13 »

Gehts euch Schweizern inzwischen wirklich so nass nei, dass ihr euch keine Ketten mehr leisten könnt? :mrgreen:
Naja, mach wie du meinst. Wie man in Bayern so schön sagt: Des is Dei Sach.🤷‍♂️
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von kaldini »

naja, um gegen ein Schild zu verstossen, muss ich es auch erstmal sehen. Ich kenn viele Kettenpflicht Schilder im Tal, die dann "Ausgenommen 4WD beraguf" drunter haben.
Wenn ich aber dann nach einem Skitag wieder runter fahre, bin ich mir nicht sicher, dass ich mich an das Schild noch erinnern muss.
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von Mt. Cervino »

... oder dass das Schild nach starkem Schneefall überhaupt noch lesbar ist :lol:.
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von freerider13 »

Faulheit, Ketten aufzuziehen gegen den gesunden Menschenverstand. Top Auseinandersetzung, echt schlau durchdacht.
Ich wünsch euch, dass ihr auch demnächst mal Inhalt einer solchen Schlagzeile wie im eingangspost seid.
Mit solch einer Ignoranz fangen solche Geschichten nämlich meistens an. „Ich brauch das nicht, ich kann das auch ohne!!!“ - bis es dann doch mal schiefgeht.

Hoffentlich zerquetschen eure rutschenden Karren beim Absturz nicht noch ne Familie mit Kindern oder so - aber das könnt ihr ja dann nachher mit dem Staatsanwalt ausdiskutieren. Ob Kettenpflicht war hin oder her, das ist dann auch Wurscht.

Von Holländern, Belgiern oder Engländern erwarte ich so eine Dummheit mangels Erfahrung durchaus. Bei jemandem der in den Alpen lebt ist so eine Haltung nicht nur ignorant sondern auch grob fahrlässig.
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von Mt. Cervino »

Ich glaube du verstehst da was falsch. So wie du es interpretierst war das nicht bei allen hier gemeint.
Ich hatte zu dem Thema oben geschrieben:
Mt. Cervino hat geschrieben: 28.11.2022 - 14:47 Die Buße ist doch egal... was zählt ist, dass man sicher unterwegs ist und deshalb die richtigen Reifen und oder Ketten drauf hat. Aber nicht um einer Vorschrift genüge zu tragen.
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von freerider13 »

Mt. Cervino hat geschrieben: 28.11.2022 - 17:26 Ich glaube du verstehst da was falsch. So wie du es interpretierst war das nicht bei allen hier gemeint.
Ich hatte zu dem Thema oben geschrieben:
Mt. Cervino hat geschrieben: 28.11.2022 - 14:47 Die Buße ist doch egal... was zählt ist, dass man sicher unterwegs ist und deshalb die richtigen Reifen und oder Ketten drauf hat. Aber nicht um einer Vorschrift genüge zu tragen.
Da geb dir mit deiner Aussage völlig recht und teile sie auch. Dich mein ich auch gar nicht.
Einige hier wollen aber offensichtlich ohne Ketten unterwegs sein, selbst wenn sie vorgeschrieben sind und finden sich auch noch tierisch geil dabei, der bösen bösen Staatsmacht der Schurkenstaaten mal wieder ein Schnippchen geschlagen zu haben.
So ne Haltung kann auch das Leben unbeteiligter gefährden. Wenn’s nur das eigene wäre: mach was du willst, is mir scheisswurscht. Aber wenn man andere mit reinziehen kann kann ich das absolut nicht mehr gut heißen.
Das ist etwa wie „ich fahr den gesperrten tiefschneehang rein trotz 5er weil ich ja gut genug bin dem Schneebrett davon zu fahren - ach - und die fünf toten, die am ziehweg unterm Hang von meinem Schneebrett verschüttet wurden - das war dann halt blödes Karma für die irgendwie…“
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von ski-chrigel »

Da sind sie wieder, die Moralisten… irgendwie bekannt aus einer anderen Diskussion.
Nochmals zum Mitschreiben: Ich hatte die Ketten 18 Jahre lang nie gebraucht, mein(e) Subi(s) kam(en) bisher überall rauf und runter. Noch nie stecken geblieben, noch nie runtergerutscht. Und auch völlig legal. Und ich wohne und bewege mich laufend in den Bergen. Letzte Woche in Gurgl war es das erste Mal, dass ich mich überhaupt fragen musste, ob ich nun Ketten montieren müsste und fragte es hier, weil ich die Regelung in AT nicht kannte. Wenn es wieder 18 Jahre geht, bis ich sie das nächste Mal brauche, passen sie nicht mehr :wink: Dafür kaufe ich mir jeden November nigelnagelneue Winterpneus.
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von kaldini »

ich hab normalerweise immer Ketten dabei - muss aber ehrlich zugeben, dass ich a) nicht sicher bin, ob sie passen (ok, keine Ausrede) und b) sie wohl nur mit Mühe drauf bekommen würde (fehlende Erfahrung). -> glaub, ich muss mir mal ein neues Set kaufen.
Wohne nun seit fast 15 Jahren in Tirol, hab bisher noch nie bergab Ketten montieren müssen und bergauf immer die Allrad Ausnahme gehabt. Achte aber auch immer auf gute Winterreifen. Und das eine Mal, wo ich in einer Neuschneenacht am Berg hängen geblieben bin, war ich a)komplett selber Schuld (im steilsten Stück absichtlich anhalten und dann war es da sogar für einen Allrad zu glatt) und b) war da niemand, den ich beim langsam rückwärts runter rollen gefährdet hätte.
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von molotov »

Bisher zwei mal ketten aufgezogen, beides mal war noch keine Kettenpflicht, aber es war unterm Schnee spiegelglatt. Einmal sogar bergab.
mit 4wd halte ich ketten schon für sehr verzichtbar... und ja die Vergleiche hier kommen einem bekannt vor.
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von freerider13 »

ski-chrigel hat geschrieben: 28.11.2022 - 18:56 Da sind sie wieder, die Moralisten… irgendwie bekannt aus einer anderen Diskussion.
Nochmals zum Mitschreiben: Ich hatte die Ketten 18 Jahre lang nie gebraucht, mein(e) Subi(s) kam(en) bisher überall rauf und runter. Noch nie stecken geblieben, noch nie runtergerutscht. Und auch völlig legal. Und ich wohne und bewege mich laufend in den Bergen. Letzte Woche in Gurgl war es das erste Mal, dass ich mich überhaupt fragen musste, ob ich nun Ketten montieren müsste und fragte es hier, weil ich die Regelung in AT nicht kannte. Wenn es wieder 18 Jahre geht, bis ich sie das nächste Mal brauche, passen sie nicht mehr :wink: Dafür kaufe ich mir jeden November nigelnagelneue Winterpneus.
Das hättest auch gar nicht hier fragen brauchen. Hast ja selber binnen 2 Minuten beim öamtc ergoogelt.
Und als Tipp:
Die Verkehrsregeln im Ausland schaut man sich VOR der Fahrt an.
Und das hat auch überhaupt nix mit der Moralismuskeule zu tun, die du ja nur all zu gerne beschwörst. Das ist einfach bloß fahren nach den Verkehrsregeln, die jeder fahranfänger mit 18 eingetrichtert bekommt.

Was bringst du als Nächstes? „Buhuhu - die bösen Italiener haben mir ein Bußgeld aufgedrückt, weil ich mit 220 über die Autobahn gebrettert bin - kann ich doch nicht wissen, dass man da nur 130 darf!!!“

Bei Ketten ist es noch viel einfacher:
Pflicht hin oder her - wenn du keine hast bleibst du bei widrigen Verhältnissen im Tal. Punkt.
Bin etwas fassungslos, dass man ausgerechnet mit einem Schweizer eine solche Diskussion führen muss…
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von freerider13 »

molotov hat geschrieben: 28.11.2022 - 19:15 Bisher zwei mal ketten aufgezogen, beides mal war noch keine Kettenpflicht, aber es war unterm Schnee spiegelglatt. Einmal sogar bergab.
mit 4wd halte ich ketten schon für sehr verzichtbar... und ja die Vergleiche hier kommen einem bekannt vor.
Das ist ja das trügerische. Fahre mein Leben lang allradfahrzeuge. Bergab auf die Bremse und der Allrad is weg. Im schlimmsten Fall noch Automatik und ein nicht abschaltbares ABS - dann gehörst komplett der Katz…

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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von freerider13 »

kaldini hat geschrieben: 28.11.2022 - 19:07 ich hab normalerweise immer Ketten dabei - muss aber ehrlich zugeben, dass ich a) nicht sicher bin, ob sie passen (ok, keine Ausrede) und b) sie wohl nur mit Mühe drauf bekommen würde (fehlende Erfahrung). -> glaub, ich muss mir mal ein neues Set kaufen.
Wohne nun seit fast 15 Jahren in Tirol, hab bisher noch nie bergab Ketten montieren müssen und bergauf immer die Allrad Ausnahme gehabt. Achte aber auch immer auf gute Winterreifen. Und das eine Mal, wo ich in einer Neuschneenacht am Berg hängen geblieben bin, war ich a)komplett selber Schuld (im steilsten Stück absichtlich anhalten und dann war es da sogar für einen Allrad zu glatt) und b) war da niemand, den ich beim langsam rückwärts runter rollen gefährdet hätte.
Guck mal hier wenn du dir was neues suchen willst:
https://m.youtube.com/watch?v=-86vPVrZ46U
Schwöre seit Jahren da drauf. Geht wirklich so schnell wie im Video. Bei sehr grobstolligen reifen muss man nur nach 5 m noch mal nachschauen, ob die Schnur an der Innenseite auch wirklich sauber durchgerutscht ist oder im Profil hängengeblieben ist. Dann einfach mit nem Schlüssel drüber Hebeln.
Werden mittlerweile nicht mehr von Thule sondern von König vertrieben. :wink:
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von molotov »

freerider13 hat geschrieben: 28.11.2022 - 19:24
molotov hat geschrieben: 28.11.2022 - 19:15 Bisher zwei mal ketten aufgezogen, beides mal war noch keine Kettenpflicht, aber es war unterm Schnee spiegelglatt. Einmal sogar bergab.
mit 4wd halte ich ketten schon für sehr verzichtbar... und ja die Vergleiche hier kommen einem bekannt vor.
Das ist ja das trügerische. Fahre mein Leben lang allradfahrzeuge. Bergab auf die Bremse und der Allrad is weg. Im schlimmsten Fall noch Automatik und ein nicht abschaltbares ABS - dann gehörst komplett der Katz…
auch das ist bekannt und auch chrigel kennt das... das problem ist halt schon deutlich öfter bergauf,insbesondere wenn man bei sehr kritischen Verhältnissen zur Not mal stehen bleibt.
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von freerider13 »

molotov hat geschrieben: 28.11.2022 - 19:40
freerider13 hat geschrieben: 28.11.2022 - 19:24
molotov hat geschrieben: 28.11.2022 - 19:15 Bisher zwei mal ketten aufgezogen, beides mal war noch keine Kettenpflicht, aber es war unterm Schnee spiegelglatt. Einmal sogar bergab.
mit 4wd halte ich ketten schon für sehr verzichtbar... und ja die Vergleiche hier kommen einem bekannt vor.
Das ist ja das trügerische. Fahre mein Leben lang allradfahrzeuge. Bergab auf die Bremse und der Allrad is weg. Im schlimmsten Fall noch Automatik und ein nicht abschaltbares ABS - dann gehörst komplett der Katz…
auch das ist bekannt und auch chrigel kennt das... das problem ist halt schon deutlich öfter bergauf,insbesondere wenn man bei sehr kritischen Verhältnissen zur Not mal stehen bleibt.
Ich sag immer:
Wenn’s dir bergauf an der Stelle schon so gegangen ist - was glaubst du was passiert, wenn du da nachher bergab wieder runter musst???
Bergauf hast du schließlich die volle allradpower die dein Wagen so hergibt. Bergab aber nur noch dein Reifenprofil…
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von ski-chrigel »

freerider13 hat geschrieben: 28.11.2022 - 19:18 Pflicht hin oder her - wenn du keine hast bleibst du bei widrigen Verhältnissen im Tal. Punkt.
Falsch. Auf dem Berg. Ich wohne ja auf dem Berg :P Und bis ich meine steile Ausfahrt aus meiner Garage mit der Schneefräse befreit habe, sind die andern Strassen eh schon wieder schneefrei.
Bin etwas fassungslos, dass man ausgerechnet mit einem Schweizer eine solche Diskussion führen muss…
Und erst noch mit einem Bündner. Ja da staunt der Deutsche. Hoffentlich kannst Du Dich bald wieder beruhigen und die Fassung zurückerlangen. :D
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von judyclt »

ski-chrigel hat geschrieben: 28.11.2022 - 18:56 Dafür kaufe ich mir jeden November nigelnagelneue Winterpneus.
Wie viele Kilometer fährst du denn jeden Winter? Oder was für einen Reifen? Dass man nicht bis zum bitteren Ende fährt, verstehe ich, aber so bis ca 4mm runter geht's je nach Typ (zB Michelin) doch einwandfrei.
Ich muss Gott sei Dank nicht so oft wechseln. Wäre für die Umwelt auch überhaupt nicht gut.
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ski-chrigel
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von ski-chrigel »

Ich antworte Dir gerne per PN, sonst geht der Moralismus grad wieder los.
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rush_dc
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von rush_dc »

Also ich fahre seit 20 Jahren Allrad und habe auch noch nie Ketten aufgezogen weder bergauf noch bergab. Das einzige Mal dass mich mein Nachbar mit dem Traktor aus dem Graben ziehen musste, war als ich komplett mit dem Unterboden aufgesessen bin weil der Drift zu weit ging lol:
Klar bergab muss man halt etwas langsam machen aber alles kein Problem, einfach Geschwindigkeit an die Bedingungen anpassen.
Kommt vielleicht auch davon, dass ich am Berg aufgewachsen bin und Schnee einfach gewohnt bin.
maximus8
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Re: Urlauber verirrten sich in Sölden mit SUV auf Skipiste

Beitrag von maximus8 »

Hallo Leute, es ist müssig über Einzelfälle zu diskutieren. Straße ist nicht gleich Straße. Wenn es bei mir in Tirol schneit, dann werden erstmal die Bundesstraßen geräumt. Da kann es sein, dass den ganzen Tag am Berg nicht geräumt wird. Bei einer einspurigen Straße ohne Leitplanken und Spitzkehren muss man immer wegen Gegenverkehr und Anhalten oder zur nächsten Ausweichstelle (auch rückwärts) fahren. Da ist Schrittgeschwindigkeit oft schon zu schnell.
In Eis eingetauten Fahrspuren und schrägen, engen Ausweichstellen ist das ein ganz anderes Fahren wie auf einer 2-spurigen Landstraße, die mal mit Schnee bedeckt ist.

Abgesehen davon machen sich Leute kein Freunde bei den Einheimischen, wenn der Berg mal wieder für Stunden gesperrt ist, weil ein Fahrzeug quer drinnen hängt oder geborgen werden muss. Da kommt dann auch kein Notarzt mehr durch. Früher ist es da schon vorgekommen, dass dem ein oder anderen in der Nacht die Luft im Reifen gefehlt hat...

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