Verwirrung beim Skischuhkauf
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chatmonster
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Erfolgsversprechender wird es sein, wenn du dir dort im Laden direkt einen als Ausgangsbasis bestmöglich passenden Schuh vorschlagen lässt, als wenn du mit einem ausgelatschten Pantoffel dort ankommst. Wunder können die auch nicht vollbringen
Schöne Grüße
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NeusserGletscher
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Der hochwertigste Schuh taugt nicht, wenn er Dir nicht passt und sich auch nicht durch Bootfitting passend machen lässt. Ohne Vorkenntnisse sollte man sich selbst keinen Schuh aussuchen. Da gibt es zu viele Faktoren, welche man oft gar nicht kennt. Und einen guten Bootfitter erkennt man daran, dass er die passende Schale für Dich aussucht und nicht, in dem er Dich wahllos einfach nur ein paar Modelle in Deiner Größe ausprobieren lässt. Denn ein gut sitzender Schuh wird in den meisten Fällen am Anfang immer drücken. In wie weit man das aber korrigieren kann, das macht am Ende die Erfahrung aus, für die Du halt dann auch bezahlst.BAF hat geschrieben: 14.12.2022 - 11:26 ....einen Schuh zu kaufen, der halbwegs passt & neu wahrscheinlich auch eher so 400€ gekostet hat und den dann beim anderen Laden weiten, fräsen, anpassen etc. zu lassen.
Mit zweiterem wäre ich wahrscheinlich günstiger, hätte einen qualitativ hochwertigeren Schuh und der wäre halt dann schon gefittet.
Doch am Ende ist ein einmalig teuerer Schuh immer noch günstiger als unzählige vermeintliche Schnäppchen, mit denen Du nicht glücklich wirst.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Maria
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Wie weit wohnst du vom Engehlhorn weg? Fahr doch einfach mal da hin und lasse dich beraten.
3D-Scan und Thermische Anpassung waren im Kaufpreis letztes Jahr mit drin. Auch weitere Anpassungen nach dem Fahren sind mit inkludiert, z.B. thermischen Anpassen der Schale mit Weitungsgerät.
Wir werden deshalb, wenn es klappt am Wochenende zum Seibelseckle im Nordschwarzwald fahren um die Stiefel von unserem Sohn zu testen. Dann können wir bei Bedarf, wovon ich eigentlich ausgehe, beim Engelhorn für umme weiten lassen. Wenn es erst in Österreich im Skiurlaub auffällt, muß er entweder mit den alten nochmal fahren oder wir müssen vor Ort es machen lassen.
Du kannst natürlich auch nach Weinheim zu Sport65 fahren und dort dich beraten lassen. Das Geschäft hatte ich dir ja auch verlinkt.
Aber lasse dich einfach mal beraten. Du mußt ja kein Stiefel dort sofort kaufen.
3D-Scan und Thermische Anpassung waren im Kaufpreis letztes Jahr mit drin. Auch weitere Anpassungen nach dem Fahren sind mit inkludiert, z.B. thermischen Anpassen der Schale mit Weitungsgerät.
Wir werden deshalb, wenn es klappt am Wochenende zum Seibelseckle im Nordschwarzwald fahren um die Stiefel von unserem Sohn zu testen. Dann können wir bei Bedarf, wovon ich eigentlich ausgehe, beim Engelhorn für umme weiten lassen. Wenn es erst in Österreich im Skiurlaub auffällt, muß er entweder mit den alten nochmal fahren oder wir müssen vor Ort es machen lassen.
Du kannst natürlich auch nach Weinheim zu Sport65 fahren und dort dich beraten lassen. Das Geschäft hatte ich dir ja auch verlinkt.
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alheimer
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Es stimmt, dass beim Skistiefel wählen und einstellen Sachverhalte reinspielen, die man sich als in der Sache unerfahrener Laie nicht ausmalt.
Ich wurde als erster Skitourenstiefel mit zu großem Skistiefel in 26.5/27.0 ausgestattet vom Fachhandel. Mein nächster selbstausgesuchter Skitourenstiefel in 26.0/26.5 war viel besser, allerdings brauche ich darin 4 mm Fersenkeil und für die Abfahrt/Skigebiet 2 mm Volumenreduzierung. Ich kann da am Liner auch noch was aufkleben von außen. Den Stiefel hab ich nochmal angeschafft. Irgendwann nach über fünf Jahren hab ich mit besser werdender Skitechnik gemerkt, wie ich den Flex etwas weicher zu stellen habe.
Dann hab ich die sportlichere Variante vom ersten Stiefel eine Schalengröße kleiner in 25.5/26.0. Da rutsche ich kaum drinne, der Schuh flext gut, ist mir aber noch etwas zu weich, ich kann harte lange Ski bei harten schlechten Verhältnissen schlechter kontrollieren.
Den Stiefel den ich schon zwei mal habe, habe ich dann noch eine Schalengröße kleiner in 25.0/25.5. Da musste ich mir definitiv die Zehenbox aufweiten lassen, was nicht gut gelungen ist.
Mit meinem fünften Skistiefel bin ich auf dem Weg und meine Lust alle abfahrtsorientierten Skitourenstiefel anzuprobieren ist nur gewachsen.
Zwischenfazit ist, dass ich wegen der Touren (ich radel und laufe auch stundenlang darin) tendenziell stets eine halbe Größe zu groß kaufen muss, ggfs. eher niedrigvolumig. Und dann muss für Abfahrt Volumenreduzierung rein.
Also aufwendig ist es so oder so. Es empfiehlt sich aber sich so intensiv und anhaltend wie möglich einzuarbeiten UND Fachleute hinzuzuziehen. Geldknappheit schadet, Stiefel sind ja nicht gerade billig Günstig sind nur Reste/Einzelstücke, üblicherweise nicht ausgerechnet das aus deir gesamten Palette optimal erwähltes Stück. Das hat regelmäßig den vollen häßlichen Ladenpreis.
Ich wurde als erster Skitourenstiefel mit zu großem Skistiefel in 26.5/27.0 ausgestattet vom Fachhandel. Mein nächster selbstausgesuchter Skitourenstiefel in 26.0/26.5 war viel besser, allerdings brauche ich darin 4 mm Fersenkeil und für die Abfahrt/Skigebiet 2 mm Volumenreduzierung. Ich kann da am Liner auch noch was aufkleben von außen. Den Stiefel hab ich nochmal angeschafft. Irgendwann nach über fünf Jahren hab ich mit besser werdender Skitechnik gemerkt, wie ich den Flex etwas weicher zu stellen habe.
Dann hab ich die sportlichere Variante vom ersten Stiefel eine Schalengröße kleiner in 25.5/26.0. Da rutsche ich kaum drinne, der Schuh flext gut, ist mir aber noch etwas zu weich, ich kann harte lange Ski bei harten schlechten Verhältnissen schlechter kontrollieren.
Den Stiefel den ich schon zwei mal habe, habe ich dann noch eine Schalengröße kleiner in 25.0/25.5. Da musste ich mir definitiv die Zehenbox aufweiten lassen, was nicht gut gelungen ist.
Mit meinem fünften Skistiefel bin ich auf dem Weg und meine Lust alle abfahrtsorientierten Skitourenstiefel anzuprobieren ist nur gewachsen.
Zwischenfazit ist, dass ich wegen der Touren (ich radel und laufe auch stundenlang darin) tendenziell stets eine halbe Größe zu groß kaufen muss, ggfs. eher niedrigvolumig. Und dann muss für Abfahrt Volumenreduzierung rein.
Also aufwendig ist es so oder so. Es empfiehlt sich aber sich so intensiv und anhaltend wie möglich einzuarbeiten UND Fachleute hinzuzuziehen. Geldknappheit schadet, Stiefel sind ja nicht gerade billig Günstig sind nur Reste/Einzelstücke, üblicherweise nicht ausgerechnet das aus deir gesamten Palette optimal erwähltes Stück. Das hat regelmäßig den vollen häßlichen Ladenpreis.
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Also das scheint mir doch zuviel Tüftelei. Der Fragensteller will ja einfach einen passenden Skischuh haben und den wird er auch finden. Mondopoint und Fußlänge sind die klare Richtschnur. Gute, sportliche Fahrer wählen einen engen Leisten und wissen eh, was sie brauchen, andere nehmen den 100er. FLEX bei Größe über 1,90 cm etwas höher wählen. Das ist es mehr oder weniger. Den Rest macht der Fachverkäufer.
Rossignol Hero Elite ST TI (2023) 167 Länge
Blizzard Anomaly 84: 125/84/108 mm 182 Länge
Atomic Access: 126/100/118 mm 181 Länge
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BAF
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Also ich hab mich mal beraten lassen und mir wurde der Technica Mach 1 95 (MV glaube ich?) vorgeschlagen. Ist eigentlich ein Damenschuh aber das ist mir egal.
Meine eigene Schuhvermessung war übrigens Mist; Mondopoint 25,2 und Leistenbreite 96mm (ohne Skisocken allerdings).
Jetzt ist es rechts so, dass ich immernoch Druckstellen am Rist und am Knöchel habe; das glaube ich kann man aber tatsächlich mit der thermischen Verformung beseitigen.
Sache ist jetzt die dass mein rechter Fuß (beim unangepassten Schuh, habe eine lange Stehprobe gemacht) angefangen hat zu kribbeln nach 20 min; d.h. nach einer Stunde wäre der Fuß eingeschlafen und die Quetschung an der Außenseite war auch gut sichtbar nach dem Ausziehen. Der Verkäufer hat gemeint, das kriegt man auch mit der Verformung hin. Ich bin da aber ein bisschen skeptisch wie weit da wirklich was rauszuholen ist und glaube dass der gleiche Schuh mit HV besser passen könnte, da der Fuß da ja mehr Platz zur Seite drin hat. Den haben die aber nicht da.
Deswegen habe ich auch jetzt zu dem gemeint ich muss es mir erstmal überlegen und bin am grübeln ob das wirklich mit dem thermischen Fitting machen kann oder ob das dann wieder ne suboptimale Lösung gibt. Im Endeffekt wollen die ja auch was verkaufen und verkaufen können die ja nur was da ist...
Meine eigene Schuhvermessung war übrigens Mist; Mondopoint 25,2 und Leistenbreite 96mm (ohne Skisocken allerdings).
Jetzt ist es rechts so, dass ich immernoch Druckstellen am Rist und am Knöchel habe; das glaube ich kann man aber tatsächlich mit der thermischen Verformung beseitigen.
Sache ist jetzt die dass mein rechter Fuß (beim unangepassten Schuh, habe eine lange Stehprobe gemacht) angefangen hat zu kribbeln nach 20 min; d.h. nach einer Stunde wäre der Fuß eingeschlafen und die Quetschung an der Außenseite war auch gut sichtbar nach dem Ausziehen. Der Verkäufer hat gemeint, das kriegt man auch mit der Verformung hin. Ich bin da aber ein bisschen skeptisch wie weit da wirklich was rauszuholen ist und glaube dass der gleiche Schuh mit HV besser passen könnte, da der Fuß da ja mehr Platz zur Seite drin hat. Den haben die aber nicht da.
Deswegen habe ich auch jetzt zu dem gemeint ich muss es mir erstmal überlegen und bin am grübeln ob das wirklich mit dem thermischen Fitting machen kann oder ob das dann wieder ne suboptimale Lösung gibt. Im Endeffekt wollen die ja auch was verkaufen und verkaufen können die ja nur was da ist...
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NeusserGletscher
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Schale im Knöchelbereich dehnen gehört zum Standardreperoire eines Bootfitters. Beim Rist hängt es davon ab, wodurch die Druckstelle konkret entsteht. Manche Menschen haben einen Höcker auf dem Fußrücken. Den kann man je nach Grad thermisch oder mechanisch auf die Zunge übertragen. Bei meinen Schuhen hatte ich mal das Problem, dass dort, wo sich die Schalenhälften überlappen, die untere Hälfte auf den Rist gedrückt hat. War thermisch leicht zu lösen. Wovon ich die Finger lassen würde wäre, wenn die Schale prinzipell zu flach ist. Da gibts am Ende Probleme mit der Schalengeometrie.
Damenschuhe unterscheiden sich doch schon prinzipell von Herrenschuhen. Herren haben einen höheren Wadenansatz, weswegen der Schaft oft enger ist als bei Damenschuhen. Außerdem neigen manche Hersteller dazu, Damenschuhe mit einer dickeren Polsterung zu versehen, wovon ich gar nicht viel halte.
Ferndiagnose ist halt schwierig. Grundsätzlich ist halt die beste Zeit für einen Schuhkauf Anfang Oktober. Dann sind die Regale voll und die Verkäufer haben mehr Zeit.
Damenschuhe unterscheiden sich doch schon prinzipell von Herrenschuhen. Herren haben einen höheren Wadenansatz, weswegen der Schaft oft enger ist als bei Damenschuhen. Außerdem neigen manche Hersteller dazu, Damenschuhe mit einer dickeren Polsterung zu versehen, wovon ich gar nicht viel halte.
Ferndiagnose ist halt schwierig. Grundsätzlich ist halt die beste Zeit für einen Schuhkauf Anfang Oktober. Dann sind die Regale voll und die Verkäufer haben mehr Zeit.
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alheimer
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Ich würde ein Paar Skistiefel nehmen, die perfekt auf den größeren Fuß passen, und dann den anderen Fuss mit zwei mm Volumenreduzierung fahren.
Wenn der Fuss taub wird, das kann mit wärmeamgepasstem Liner nach drei bis fünf Skitagen weg sein. Oder auch nicht.
Steig ohne Innenschuh in die Skistiefel. Da darf dir keine Kante oder sonstwas in den Weg kommen.
Frauenschuh heißt normalerweise für Personen niedrigeren Gewichts/Körpergröße ausgelegt, also meistens zu weicher Flex. Das wäre das allerletzte was ich versuchen würde.
Ob der Leisten 95 oder 100 mm breit ist würde ich tendenziell als nachranging betrachten. Wichtig ist das Volumen am Rist/Spann. Das muss passen. Und Fersenhalt muss da sein und es darf nix mittelfristig drücken.
Wenn der Laden keinen HV Schuh da hat, dann frag den Verkäufer doch, ob es sein kann, dass der HV viel besser passt und ob er den Schuh bestellen kann zum Anprobieren. Du hast das doch nachgemessen, dass du hochvolumige Rist/Spann hast? Ich würde da wenn er versucht dir einen mittelvolumigen Frauenschuh aufzuschwatzen den Verkäufer ausquetschen wie ne Zitrone als Vergeltung, 40 min mich penetrant beraten lassen, und dann zum nächsten Laden gehen, der die Schuhe in MV/HV da hat.
Würde zum Laden mit dem größten Präsenzsortiment gehen. Engelhorn würde ich auch versuchen.
Nehmen was da ist kann man bei nem Gebrauchtwagen und bei nem Job machen. Bei Frau und Skistiefel nicht.
Wenn der Fuss taub wird, das kann mit wärmeamgepasstem Liner nach drei bis fünf Skitagen weg sein. Oder auch nicht.
Steig ohne Innenschuh in die Skistiefel. Da darf dir keine Kante oder sonstwas in den Weg kommen.
Frauenschuh heißt normalerweise für Personen niedrigeren Gewichts/Körpergröße ausgelegt, also meistens zu weicher Flex. Das wäre das allerletzte was ich versuchen würde.
Ob der Leisten 95 oder 100 mm breit ist würde ich tendenziell als nachranging betrachten. Wichtig ist das Volumen am Rist/Spann. Das muss passen. Und Fersenhalt muss da sein und es darf nix mittelfristig drücken.
Wenn der Laden keinen HV Schuh da hat, dann frag den Verkäufer doch, ob es sein kann, dass der HV viel besser passt und ob er den Schuh bestellen kann zum Anprobieren. Du hast das doch nachgemessen, dass du hochvolumige Rist/Spann hast? Ich würde da wenn er versucht dir einen mittelvolumigen Frauenschuh aufzuschwatzen den Verkäufer ausquetschen wie ne Zitrone als Vergeltung, 40 min mich penetrant beraten lassen, und dann zum nächsten Laden gehen, der die Schuhe in MV/HV da hat.
Würde zum Laden mit dem größten Präsenzsortiment gehen. Engelhorn würde ich auch versuchen.
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
ein gebrauchter Skischuh käme für mich nicht in Frage, da wäre auch die Versuchung zu groß eher auf den Preis zu schauen als dass der Schuh passt. Das gleiche war bei meinem ersten Skischuh auch das Problem zu klein gekauft und Jahre nicht gewußt was das Problem war. immer wenn es etwas kälter wurde hatte ich eiskalte Füße....und war froh wennn ich sie ausziehen konnte
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BAF
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Ja also vom Wadenansatz hats ganz gut gepasst müsste ich aber nochmal nachfühlen. Was gedrückt hat war tatsächlich der Höcker. Dachte immer das wäre normal; erklärt aber warum es beim einen Fuß mehr drückt als beim anderen, weil da dieser Höcker höher ist.
Das mit dem Flausch habe ich auf dem Schirm, das hat sich zum Glück in Grenzen gehalten ^^
Und alles klar, dann geh ich nochmal zu denen und rede mit denen wegen HV. War übrigens Engelhorn ^^
Dass der Skischuh die Blutzirkulation ein bisschen einschränkt ist normal, oder? Also ich habe halt gemerkt wie kurz nach dem Ausziehen wieder etwas , mehr Blut fließen konnte, aber jetzt nichts so Wildes wie mit den alten, schlecht sitzenden Boots.
Das mit dem Flausch habe ich auf dem Schirm, das hat sich zum Glück in Grenzen gehalten ^^
Und alles klar, dann geh ich nochmal zu denen und rede mit denen wegen HV. War übrigens Engelhorn ^^
Dass der Skischuh die Blutzirkulation ein bisschen einschränkt ist normal, oder? Also ich habe halt gemerkt wie kurz nach dem Ausziehen wieder etwas , mehr Blut fließen konnte, aber jetzt nichts so Wildes wie mit den alten, schlecht sitzenden Boots.
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NeusserGletscher
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Nein. Ich halte ehrlich gesagt auch nicht viel davon, die Passform im Laden selbst zu beurteilen. Im Laden hat es 20°, im Skigebiet < 0°. Da wird jede Schale härter. Oder holt der Händler die Schale aus der Kühltruhe?BAF hat geschrieben: 18.12.2022 - 14:34 Dass der Skischuh die Blutzirkulation ein bisschen einschränkt ist normal, oder?
Ich habe auch schon Schuhe in der Skihalle und in Winterberg getestet. Und dann fingen in den Alpen die Probleme an, weil man dort an einem Tag ein Pensum fährt wie in einer Woche Winterberg.
Da ich die ganze Odysee über verschiedene Schuhmodelle hinter mir habe kann ich Dir sagen, ein passender Schuh sitzt auf der Piste wie ein Pantoffel, drückt nicht, schnürt nichts ab und bietet trotzdem eine direkte Kraftübertragung und Kontrolle. Darüber hinaus gibt es als Steigerung noch den Rennschuh, aber so was will man nicht den ganzen Tag fahren.
Wie steht denn der Händler zum Thema Rücknahme, wenn der Schuh nicht passt? Die Feinabstimmung wirst Du wahrscheinlich eh vor Ort im Skigebiet vornehmen müssen. Im Idealfall sucht der Händler die Schale für Dich aus und übernimmt dann für seine Entscheidung auch die Gewährleistung.
Lässt sich leicht lösen, in dem Du die Zunge erwärmst und dann den Höcker dort abformst. Im Extremfall muss die Zunge halt mechanisch nachgearbeitet werden.
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Problemfüsse brauchen Fachleute...wenn Du hier auch sparen willst...hast Du eben Schmerzen.
nicht sinnvoll....
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2019/20 mir war 7 bis 15Tage danach ziemlich coronerich...:
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"Ceterum censeo Verwaltunginem esse delendam."
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chatmonster
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
NeusserGletscher hat geschrieben: 18.12.2022 - 21:47Nein. Ich halte ehrlich gesagt auch nicht viel davon, die Passform im Laden selbst zu beurteilen. Im Laden hat es 20°, im Skigebiet < 0°. Da wird jede Schale härter. Oder holt der Händler die Schale aus der Kühltruhe?BAF hat geschrieben: 18.12.2022 - 14:34 Dass der Skischuh die Blutzirkulation ein bisschen einschränkt ist normal, oder?
Hier sind wir zur Abwechslung mal unterschiedlicher Meinung zum Thema Skischuh
Als ich meine aktuellen Tourenschuhe im Laden anprobiert habe, hatte ich auch das Gefühl, die Füße schlafen gleich ein. "In Aktion" ist dann aber ja im gesamten Bein viel mehr Bewegung, also auch viel mehr Durchblutung, und die Dinger passen gut. Gleiches Phänomen auch mit Bergschuhen: Wenn ich die aus Temperaturgründen mal mit wenig Bewegung anziehe, frage ich mich jedes Mal, wie ich da den ganzen Tag mit rumlaufen kann...
In der Schlussfolgerung sind wir uns dann aber wieder einig: Ob die Schuhe wirklich passen, sieht man erst nach ein paar Tagen fahren (abgesehen davon, dass sich der Innenschuh auch ganz ohne Ofen o.ä. nach ein paar Tagen noch besser an den Fuß anpasst und etwas nachgibt...)
Also ein wenig eng darf der Schuh schon sein im Laden. Flex ist eh kaum zu bewerten, s.o. wegen der Temperatur.
Punktuelle Druckstellen kann man gut durch Anpassungen in den Griff kriegen, einen zu großen oder zu weiten Schuh einfach gar nicht mehr...
Geh mal zum Sport65. Die scheinen speziell die Tecnica in unterschiedlichen Breiten da zu haben, dann kannst du mal vergleichen. Problem natürlich dein relativ kleiner Fuß, da ist in den Größen dann oft nur die Damenmodelle vor Ort, bzw. in MP25 stellen gar nicht alle Herrenschuhe her.
Schöne Grüße
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BAF
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Hmmm ja, die haben immerhin ne Passformgarantie das wird aber bisschen schwierig weil ich leider für längere Zeit im Ausland sein werde und auch dort erst die Schuhe in Aktion probieren kann 
Bei Sport65 werde ich mal anrufen die haben in der Tat den Mach1 auch in HV und ohne W, der fängt leider aber erst bei MP26/26,6 an in deren Onlineshop...
Bei Sport65 werde ich mal anrufen die haben in der Tat den Mach1 auch in HV und ohne W, der fängt leider aber erst bei MP26/26,6 an in deren Onlineshop...
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Eine ehrliche Meinung? Kauf Dir den Skischuh im Skiurlaub. Dort kannst Du jeden Tag nach dem Skifahren zum Händler und ihm genau sagen, was angepasst werden soll. Das geht immer über Nacht. Morgens abholen und wieder fahren. Dann hast Du mit Sicherheit passende Schuhe. Billig wird es bestimmt nicht. Leih Dir die Kohle bei deinen Eltern. Du wirst es ihnen später mit Freude und Zinsen zurückzahlen. Denn Skifahren funktioniert nur mit richtig guten passenden Skischuhen.
Ich weiß nämlich genau wovon ich schreibe. Habe den Tecnica Mach1 hier vor Ort gekauft, wurde auch angepasst. Aber nie perfekt, weil ich es erst immer beim Skifahren testen konnte. Was nämlich im warmen Laden passt, muss auf der Piste noch lange nicht funktionieren. Jetzt im Herbst waren wir im Kaunertal, dort habe ich durch Zufall die Werkstatt vom Larcher Kurt gesehen (meine Tochter bekam neue Ski) und da habe ich gewusst, hier arbeitet jemand der Ahnung hat. Gefragt und losgelegt. 4x haben wir am Schuh was geändert (Vorfußbereich außen geweitet), immer in kleinen Schritten und jetzt passt der Schuh perfekt. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir dort einen neuen Skischuh gekauft. So hat es mich halt 100€ extra gekostet. Ich hätte auch 200€ gezahlt, denn es geht nichts über passende Skischuhe.
Ich weiß nämlich genau wovon ich schreibe. Habe den Tecnica Mach1 hier vor Ort gekauft, wurde auch angepasst. Aber nie perfekt, weil ich es erst immer beim Skifahren testen konnte. Was nämlich im warmen Laden passt, muss auf der Piste noch lange nicht funktionieren. Jetzt im Herbst waren wir im Kaunertal, dort habe ich durch Zufall die Werkstatt vom Larcher Kurt gesehen (meine Tochter bekam neue Ski) und da habe ich gewusst, hier arbeitet jemand der Ahnung hat. Gefragt und losgelegt. 4x haben wir am Schuh was geändert (Vorfußbereich außen geweitet), immer in kleinen Schritten und jetzt passt der Schuh perfekt. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir dort einen neuen Skischuh gekauft. So hat es mich halt 100€ extra gekostet. Ich hätte auch 200€ gezahlt, denn es geht nichts über passende Skischuhe.
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BAF
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Geht nicht. Ich gehe in ein skandinavisches Land.
Da ist leider alles sowieso schon super teuer + ich hab keine Ahnung wer da kompetent ist (anders als im DACH Raum)+ Ich spreche die Sprache nicht und gehe nicht davon aus dass die dortigen Skishuhdoktoren ein Englisch sprechen dass reicht um da wirklich sinnvoll zusammenzuarbeiten.
Deswegen auch die Sorge mit der Passformgarantie.
Im Endeffekt brauche ich auch keinen Schuh der 100% passt sondern ich will nur dass er halbwegs passt+ the most value for my money. Alles andere ist im kurzen Zeitraum unrealistisch... Und wenn er hier& da etwas drückt ist ok; nur wenn ich halt starke Schmerzen kriege ists nicht mehr ok...
Da ist leider alles sowieso schon super teuer + ich hab keine Ahnung wer da kompetent ist (anders als im DACH Raum)+ Ich spreche die Sprache nicht und gehe nicht davon aus dass die dortigen Skishuhdoktoren ein Englisch sprechen dass reicht um da wirklich sinnvoll zusammenzuarbeiten.
Deswegen auch die Sorge mit der Passformgarantie.
Im Endeffekt brauche ich auch keinen Schuh der 100% passt sondern ich will nur dass er halbwegs passt+ the most value for my money. Alles andere ist im kurzen Zeitraum unrealistisch... Und wenn er hier& da etwas drückt ist ok; nur wenn ich halt starke Schmerzen kriege ists nicht mehr ok...
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
In Skandinavien kein English? Wo willst Du denn hin? Und Du meinst dort keine fähigen Bootfitter zu finden? Kommen ja auch wenig Weltcupfahrer daher. Aber war ja auch nur so eine Idee.
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BAF
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Re: Verwirrung beim Skischuhkauf
Naja was ich meine ist dass man jetzt nicht per se weiß wer da einen guten Ruf hat und wer nicht.
Und Englisch können die ja alle; aber die Frage ist wie viel. Auch die haben da nicht alle einen Uni-Abschluss o.Ä., wie in Deutschland halt auch.
Und Englisch können die ja alle; aber die Frage ist wie viel. Auch die haben da nicht alle einen Uni-Abschluss o.Ä., wie in Deutschland halt auch.